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    am 01.12.2023 15:16:19 | IP (Hash): 656563956
    Rainer schrieb:
    Hjt_Jürgen wird sofort los brüllen und behaupten, dass die anderen 11 selber dran Schuld waren.. Für ein paar davon könnte das vielleicht zutreffen, aber ganz bestimmt nicht für alle - so einfach ist das für vernünftig denkende Menschen leider nicht.


    Mit nem näheren Blick auf die Studiendaten würdest wahrscheinlich auch du zusammen mit mir jeden 12. bewundern, der nach 5 Jahren noch die weit gefassten Remissionskriterien erfüllt. Anna wäre demnach noch nie außerhalb der Remission gewesen ;)

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    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
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    am 01.12.2023 19:19:11 | IP (Hash): 362996832
    hjt_Jürgen schrieb:
    Mit nem näheren Blick auf die Studiendaten würdest wahrscheinlich auch du zusammen mit mir jeden 12. bewundern, der nach 5 Jahren noch die weit gefassten Remissionskriterien erfüllt.

    Wenn du "jeder 12." bewundernswert findest - warum erzählst du (an mehreren anderen Stellen) dann, dass 8 von 10 Diabetikern mit Taylors Rezept geheilt werden?

    Du bist halt ein Spinner. Das solltest du vielleicht mal einsehen und dir etwas mehr Mühe geben, deine teilweise sehr wirren Gedanken in richtige Bahnen zu lenken. Gerade bei Taylor sind die Ergebnisse auch so noch sehr gut - auch wenn man sie nicht durch maßlose Übertreibung "verschönert".

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 01.12.2023 19:19:41. Grund: BBCodes
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    am 01.12.2023 20:25:43 | IP (Hash): 656563956
    Rainer schrieb:
    Wenn du "jeder 12." bewundernswert findest - warum erzählst du (an mehreren anderen Stellen) dann, dass 8 von 10 Diabetikern mit Taylors Rezept geheilt werden?


    Die Antwort vom Spinner:
    Bei 8 von 10 funktioniert die Remission. Wenn statt Remission Heilung (von der ich meines Wissens in dem Zusammenhang nicht schreibe), könnten sie sich anschließend beliebig dick und rund fressen und bekämen den Typ 2 nicht zurück - wie mit "nur" Remission schon lange vor dick und rund. Ganz schön spinnert, oder?

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    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
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    am 04.12.2023 20:48:34 | IP (Hash): 2006570386
    Hallo zusammen,
    alles gut, ich bilde mir immer meine Meinung immer anhand vieler Informationen und hinterfrage gerne (auch manchmal die Ärzte).
    Bei meinen erhöhten Werten kann ich derzeit außer experimentieren ohnedies nicht viel machen, aber auch nicht viel verkehrt machen.

    Was ist schon gesund?
    Sich gesund zu fühlen bedeutet nicht gesund zu sein.
    Ich werde nie mehr einen gesunden Zuckerstoffwechsel haben und vielleicht ist das schon viele Jahre so.

    Diese Erfahrung musste ich mit dem erhöhten Cholesterin machen, diese genetische Schwäche habe ich ja vermutlich schon immer und heute bin ich sogar froh, dass es da gute Medikamente gibt.
    Weil das so ein langer, schwerer Weg der Akzeptanz war bleibe ich jetzt beim T2D in allen Richtungen offen = (selbst)behandlungsflexibel.

    Ab heute sonsorfreie Zeit.
    2 Geburtstagsfeiern, 2 Weihnachtsfeiern und Weihnachten :)


    https://register.awmf.org/assets/guidelines/nvl-001l_S3_Typ-2-Diabetes_2023-05.pdf
    Prädiabetes findet auf Seite 44 (eigentlich ab Seite 41) in den Leitlinien Erwähnung und es wird festgehalten, dass sich frühe Intervention (Sport und Ernährung) positiv auswirkt.


    Bearbeitet von User am 05.12.2023 13:36:46. Grund: .
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    am 06.02.2024 19:41:01 | IP (Hash): 1985868933
    Kurzes Update, ich war länger nicht online.

    Fasten musste ich aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen auf März verschieben, das konnte ich noch nicht näher mit Sensor testen.


    War bei der „Zuckertante“ und habe mich bei ihr sehr(!) gut aufgehoben gefühlt und ich werde mit meinem Prä-Diabetes ernst genommen.

    Insulinresistenz schließt sie aus, bei mir produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin.

    Wir probieren off label Metformin 500 2mal täglich und Anfang April Kontrolle Hba1c

    Ernährung und Bewegung, da bleibe ich dran, aber in wirklich gesunde BZ-Bereiche werde ich damit nicht mehr kommen können.
    Aber wenigstens verstummen die Selbstvorwürfe.


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    am 06.02.2024 20:13:16 | IP (Hash): 1280866937
    -anna- schrieb:
    Ernährung und Bewegung, da bleibe ich dran, aber in wirklich gesunde BZ-Bereiche werde ich damit nicht mehr kommen können.
    Aber wenigstens verstummen die Selbstvorwürfe.


    Danke für’s informative Feedback! Mit zu wenig Insulin ist es kein beginnender T2D. Und bei der Zucker-Tante bist du bestimmt ärztlich sehr gut aufgehoben :)

    Für Selbstvorwürfe, nicht nur diese, empfiehlt der Zucker-Opa diese Mindset-Oma:
    Mindset - Updated Edition: Changing The Way You think To Fulfil Your Potential https://amzn.eu/d/9Gx19ms

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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    am 07.02.2024 15:35:55 | IP (Hash): 1985868933
    hjt_Jürgen schrieb:
    Mit zu wenig Insulin ist es kein beginnender T2D.

    Für Selbstvorwürfe, nicht nur diese, empfiehlt der Zucker-Opa diese Mindset-Oma:
    Mindset - Updated Edition: Changing The Way You think To Fulfil Your Potential https://amzn.eu/d/9Gx19ms



    Hallo Jürgen,
    T2D ist es ja trotzdem, egal wo das Problem liegt? Oder?

    Eine Insulinresistenz könnte ich vermutlich besser selbst beeinflussen.
    Ich kann die Bauchspeicheldrüse bitten mehr Insulin zu produzieren, aber ob sie meiner Bitte nachkommen wird :-), wahrscheinlicher ist dass sie immer weniger produzieren wird.

    Danke für die Buchempfehlung, ist leider auf englisch, wird daher nicht "mein Buch" :-)
    Die Ärztin meinte das mit dem "schlechten Gewissen" nimmt überhand, weil man leider überall liest, "wie einfach es wäre wenn man nur richtig lebt". Nur so einfach ist es doch bei vielen Menschen nicht, vieles ist letztlich ja trotzdem Veranlagung/genetisch sonst hätten viel mehr Menschen T2D.
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    am 07.02.2024 16:01:20 | IP (Hash): 59103406
    Sorry, aber die Ärztin hat den Schuss nicht gehört. Es gibt keinen t2d mit schon zu Anfang zu wenig Insulin!

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    am 08.02.2024 11:38:32 | IP (Hash): 1960882582
    hjt_Jürgen schrieb:
    Sorry, aber die Ärztin hat den Schuss nicht gehört. Es gibt keinen t2d mit schon zu Anfang zu wenig Insulin!

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    Welchen Schuss hat denn die Ärztin nicht gehört?

    Es gibt nicht DIE einzige Ursache für DMT2 : Insulinresistenz und Fettleber.

    Schau mal hier bei Jenny Ruhl https://www.bloodsugar101.com/the-real-causes-of-type-2-diabetes
    Sie beschreibt da was es alles für Gründe gibt einen DMT2 Diabetes zu entwickeln.
    Es gibt eine Vielzahl an genetischen Veränderungen die alle auf vielfältige(!!) Weisen dazu beitragen den Zuckerstoffwechsel zu beeinträchtigen.
    Ich war mein Lebtag lang sehr sportlich (sowohl Kraft- als auch Ausdauersport) und sehr schlank, aber genetisch vorbelastet. Mit 58 bekam ich die Diagnose DMT2 HBa1c 6,6%, C-Peptid 0,9 Keine Antikörper. Vom Life-Style hätte ich mich besser kaum verhalten können. lange Phasen mit Dauerstress oder Entzündungen sind mir nicht bekannt.

    -anna- schrieb:
    Kurzes Update, ich war länger nicht online.


    Vielen vielen Dank @anna fürs Teilen deiner Geschichte und für dein Update. Dein (prä)DMTSubtyp scheint meinem zu ähneln.
    Und ich habe auch ne Weile gebraucht um mir keine Vorwürfe mehr zu machen, und um zu verstehen, dass ich da nicht viel zurückdrehen kann.
    Vorwürfe wofür für eigentlich? - da findet man mit dem passenden mindset schon was ...

    Ich bin jetzt froh, dass es Tabletten gibt, und wenn es denn soweit ist, dann gibts halt Insulin dazu.
    Wir können keine tolle Erfolgsstory posten wie wir mit LifStyle changes unseren Diabetes besiegt haben. Unser Subtyp ist für die Medien von Apotherkerumschau bis Youtube einfach ungeeignet.
    Da gehen nur noch ein par Nachkomme a1c %Punkte durch LC Ernährung.
    Diese Viedeo von der Zuckertante passt auch zum Thema:
    https://www.zuckertante.at/diabetes-warum-gerade-ich/
    @anna lass mal wieder von dir hören wie das Metformin bei dir wirkt... gern auch per PN



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    am 08.02.2024 12:51:34 | IP (Hash): 914677591
    Sorry für die saloppe Formulierung mit dem Schuss.
    Aus meiner Sicht aus allen Veröffentlichungen, die ich kenne, ergibt sich folgende Definitionslage:

    Diabetes Typ 1 hat im einfachsten Fall innerhalb weniger Wochen und in komplizierteren über Jahre zu wenig und immer weniger eigenes Insulin.
    Die Krankheit ist gekennzeichnet durch einen Insulinmangel.

    Diabetes Typ 2 hat in den ersten Jahren immer wenigstens so viel Insulin, wie gesunde Menschen unter den gleichen Umständen. Erst nach vielen Jahren entwickelt sich auch damit nach und nach ein Insulinmangel.
    Die Krankheit ist gekennzeichnet durch eine defekte Regelung von Blutzucker und Insulin.

    Anna hat von zuwenig Insulin geschrieben, also von einem Insulinmangel.
    Dass der häufig zunächst als Typ 2 missverstanden und manchmal erst nach vielen Jahren als LADA = Typ 1 behandelt wird, ist allgemein bekannt und völlig normal.

    Die Vorstellung, dass man sich mit Typ 2 Vorwürfe machen muss, weil man seine Speichergrenzen überschritten hat, mit deren Überschreiten die defekte Regelung einsetzt, halte ich für fragwürdig.
    Denn auch wenn diese Grenzen seit über 10 Jahren in der Fachmedizin bekannt und bestätigt sind, sind sie nicht einmal bei der Mehrzahl der Fachärzte auf dem Schirm. Das bedeutet, dass sie nicht einmal von Fachärzten angesprochen werden.
    Und diese Grenzen sind völlig individuell und lassen sich nicht einfach aus Fettleber oder/und Übergewicht erschließen. Einem großen Teil der Teilnehmer an der ersten großen Typ 2 Studie mit über 5000 Peoples hätte Normalgewicht keinen gesunden BZ gemacht, denn ihr völlig normales Gewicht im Normalgewichtsbereich hatten sie schon ihr Leben lang.

    Also wofür Selbstvorwürfe? Für das blöde Gerede und Geschreibe vom dicken, dummen Diabetes?

    ----------------------------------------------
    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
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