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Blutzuckerkurve
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am 12.02.2024 21:12:14 | IP (Hash): 1960882582
Nosweets schrieb:
Was ist bei dir die Begründung für die Medis @Suggardosis wenn dein Wert sich kaum verändert?
Naja, die Werte gingen ja mit Einnahme eines neuen/aufgestockten Medikaments erstmal zurück um beim nächstnmal wieder etwas höher zu sein. Und vlt. wären die Werte ohne die Medis ja noch viel höher?....Aber vermutlich hast du Recht, die Änderungen waren selten wirklich richtig besser, und vermutlich gibts auch Schwankungen im HbA1c . Der ist schließlich nicht nur vom Blutzucker abhängig, sondern auch von der Lebensdauer des Hb. Somit ist das auch wieder nur ein weiterer Schätzwert.
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genetisch vorbelasteter, schlanker Bewegungsjunkie (w) /
Diagnose DMT2 2021 mit 57J - A1c 6,6% keine AK /
Blutdruck,Triglyceride und HDL :TOP / LDL: nur mit Medis TOP, ohne für Diabetes zu hoch
Medis : 2*1000 Metformin, 1* 10mg Forxiga // 2,5mg Rosuvastatin (LDL senker)
Ernährung moderat Low Carb
A1c derzeit 6,3
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am 12.02.2024 21:50:22 | IP (Hash): 1675189734
-anna- schrieb:
Ich denke (hoffe) allerdings, das wird sich absehbar ändern, weil es je nach Typ von Prädiabetes halt doch nicht so harmlos ist und im Körper auch in diesem Stadium bereits Schäden entstehen können.
Zu diabetischen Schäden im prädiabetischen Bereich ist wichtig zu berücksichtigen, aus welcher Perspektive davon geschrieben wird.
Am unteren Ende der Skala hier bei uns im Forum, wenn der Nüchtern-BZ z.B. über 100 mg/dl gemessen wird und in der Spitze um ne Stunde nach dem Essen vielleicht 150 erreicht.
Und dann sind da am oberen Ende der Skala Ärzte, für die der Prädiabetes mit den 141 erst als 2-Stunden-Wert bei einem OGTT anfängt und da praktisch bis 200 reicht. Mit 201 dann Diabetes.
UND wer nach 2 Stunden mit 139 mg/dl und weniger gemessen wird, hat nicht einmal Prädiabetes, sondern ist demnach auch dann gesund, wenn der 1 Stunden Wert bei 200 oder darüber lag.
Praktisch umfasst der Prädiabetes, wie er medizinisch diskutiert wird, zum größten Teil den Bereich einer ordentlichen INSULINER-Einstellung. Und davon ist unstreitig allgemein bekannt, dass darin mit den Jahren auch diabetische Folgen entwickelt werden.
Daher ist es eben vor dem Hintergrund aus meiner Sicht eher verwunderlich, wenn sich darüber gewundert wird, dass mit einigen Jahren in diesem Bereich auch knapp unterhalb der Diagnose Diabetes diabetische Folgen entwickelt werden.
Wer da nachprüfbare Fälle wirklich einmal hinterfragt, wird sicher finden, dass sie nach Jahren im oberen prädiabetischen Bereich eingetreten sind.
Und daher würde ich mir mit dem alltäglichen BZ-Verlauf im oberen gesunden bis unteren prädiabetischen Bereich wg diabetischer Folgen keine Sorgen machen.
Bin gespannt auf deine Erfahrungen mit der Zuckertante.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 12.02.2024 22:19:55 | IP (Hash): 1293759469
hjt_Jürgen schrieb:
Zu diabetischen Schäden im prädiabetischen Bereich ist wichtig zu berücksichtigen, aus welcher Perspektive davon geschrieben wird.
Jürgen, wir hoffen alle dass du recht hast! Klingt ja auch logisch. In diesem Sinne lasst uns alle weiter so viel Mühe geben! -
am 14.02.2024 07:41:51 | IP (Hash): 195713328
-anna- schrieb:
Bei den dauerhaften Messungen mit einem Sensor ist mir schon aufgefallen, dass ich keine schlimmen Spitzen habe, es ist eher so als wäre einfach dieses "Grundschwingen" vom Blutzucker um ca. 20 zu hoch.
Hallo @anna,
Genau das ist bei mir auch der Fall. Ich hatte auch mal einen Sensor getragen und stellte fest dass es keine sehr hohen Werte über Stunden gab; mal ne Spitze die aber schnell wieder herunter ging. Aber wie bei dir auch, pendelt sich mein Grundwert, sowohl Nachts als auch tagsüber in Essenspausen ein bei etwa 110-125.
Als ich den Sensorverlauf beim Diabetologen zeigte erklärte er: diese höheren Grundwerte seien ein klares Zeichen dass ein Diabetes vorliege, die Spitzenwerte seien aber das wichtige Ergebnis, dass ich meine Ernährung gut angepasst habe. Und so lange wie dieses ganze sich nicht dramatisch nach höheren Werten verschiebt bräuchte ich keine Angst haben da die Werte um 115 keine Schäden verursachen. (Daher wie in einem vorigen Beitrag geschrieben die vierteljährliche Kontrollmessungen)
Viel schlimmer wäre ein niedriger Grundwert und aber nach dem Essen höhere und langanhaltenden Spitzen.
Daher freue ich mich dass ich den Sensor hatte und so einen Einblick bekam wie der HBA1C Wert bei mir Zustande kommt,
Vielleicht ist die Erklärung für dich auch passend?
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.02.2024 07:45:49 | IP (Hash): 195713328
-anna- schrieb:
@Ulli67 @Nosweet @Suggardosis
Bei mir fallen die höheren Zuckerwerte zeitlich mit der Menopause zusammen.
Ist das bei euch vielleicht auch so?
Vermutlich nur Zufall, gelesen habe ich darüber noch nichts.
Ja, das ist bei mir auch so. Die Diagnose bekam ich als ich 49 Jahre war. Wie gesagt mit dem Warnschuss 18 Jahre vorher in der Schwangerschaft. -
am 14.02.2024 07:52:12 | IP (Hash): 195713328
Ich frage mich aber wie ihr das intermittierende Fasten schafft? Ich habe es im letzten Jahr mal ausprobiert und es ging absolut nicht. Mir war permanent so schwindelig und ich war so schlapp. An der Arbeit bin ich häufig fast umgekippt so dass ich mich setzen musste. Ich habe es 4 Wochen durchgehalten und dann beendet. Jetzt esse ich wieder wie vorher und so wie meinen Ärzten es mir empfehlen: viele kleine Mahlzeiten mit jeweils niedrigem KH-Anteil. -
am 14.02.2024 08:09:04 | IP (Hash): 35154354
Nosweets schrieb:
Ich frage mich aber wie ihr das intermittierende Fasten schafft? Ich habe es im letzten Jahr mal ausprobiert und es ging absolut nicht. Mir war permanent so schwindelig und ich war so schlapp. An der Arbeit bin ich häufig fast umgekippt so dass ich mich setzen musste. Ich habe es 4 Wochen durchgehalten und dann beendet. Jetzt esse ich wieder wie vorher und so wie meinen Ärzten es mir empfehlen: viele kleine Mahlzeiten mit jeweils niedrigem KH-Anteil.
Das, was du da beschreibst: schwindelig und schlapp, kenne ich aus der ersten Zeit nach meiner Diabetes-Diagnose.
Damals hab ich einfach nur angefangen, "normal-gesund" zu essen.
Halte ich für Entwöhnungserscheinungen, nachdem der Körper über lange Zeit an zu viel BZ gewöhnt war...
______________________
ehemaliger Diabetiker -
am 14.02.2024 08:31:08 | IP (Hash): 2112195232
Nosweets schrieb:
Ich frage mich aber wie ihr das intermittierende Fasten schafft? Ich habe es im letzten Jahr mal ausprobiert und es ging absolut nicht. Mir war permanent so schwindelig und ich war so schlapp. An der Arbeit bin ich häufig fast umgekippt so dass ich mich setzen musste. Ich habe es 4 Wochen durchgehalten und dann beendet. Jetzt esse ich wieder wie vorher und so wie meinen Ärzten es mir empfehlen: viele kleine Mahlzeiten mit jeweils niedrigem KH-Anteil.
Ist eine Gewöhnungssache, die erste Zeit knurrt der Magen, man fühlt sich schlapp und man denkt permanent ans Frühstück.
Irgendwann gewöhnt man sich aber dran, vermisst da kaum noch etwas und so etwas wie "Hunger" hab ich eigentlich nur dann wenn auch das vorherige Abendessen ausfiel oder sehr spartanisch war.
In solchen Fällen nehme ich ein bisschen Flohsamenschalenpulver in Wasser, das macht für Stunden satt. Viel Trinken hilft auch immer.
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am 14.02.2024 12:17:02 | IP (Hash): 231992445
Der Krapfen und der (mein) Blutzucker :-)
Einen Krapfen, so richtig fett, süß und mit Sicherheit ungesund gibt es bei mir einmal im Jahr: am Faschingsdienstag
Neu in diesem Jahr, ich konnte mit Sensor beobachten, was er mit meinem Blutzucker macht.
Gegessen wurde er auf nüchternen Magen um 13:00.
Blutzuckerkurve schiesst von ca. 110 auf 150 und fällt dann ebenso steil wieder ab auf ca. 90 und eine weitere Stunde später auf ca. 70 und dann wieder auf 90 anzusteigen.
Sind 150 eine zu hohe Spitze ? und warum fällt der BZ dann so tief?
Wenn ich keinen Denkfehler habe könnte ich dann ja auch naschen?
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am 14.02.2024 12:59:21 | IP (Hash): 2112195232
-anna- schrieb:
Der Krapfen und der (mein) Blutzucker :-)
Einen Krapfen, so richtig fett, süß und mit Sicherheit ungesund gibt es bei mir einmal im Jahr: am Faschingsdienstag
Neu in diesem Jahr, ich konnte mit Sensor beobachten, was er mit meinem Blutzucker macht.
Gegessen wurde er auf nüchternen Magen um 13:00.
Blutzuckerkurve schiesst von ca. 110 auf 150 und fällt dann ebenso steil wieder ab auf ca. 90 und eine weitere Stunde später auf ca. 70 und dann wieder auf 90 anzusteigen.
Sind 150 eine zu hohe Spitze ? und warum fällt der BZ dann so tief?
Wenn ich keinen Denkfehler habe könnte ich dann ja auch naschen?
Hallo Anna,
ich liebe Krapfen ebenso.
Es gibt noch so alle paar Wochen mal einen, der letzte war nur ein halber Krapfen, den hab ich mir mit meiner Frau geteilt^^
150 ist meiner Meinung nach kein besorgniserregender Wert, ich war übrigens auch angenehm überrascht das der auch bei mir nicht so schlimm anschlug wie befürchtet.
Hab Krapfen letztes Jahr und dann noch einmal gegen Weihnachten 2 mal getestet. Der zweite war ein ziemlich grosser slowenischer Bauernkrapfen (ohne Füllung), da gab es interessanterweise nur einen ganz kleinen Peak.
So ein durchschnittlicher Krapfen wiegt 60 bis 120g, im Schnitt vielleicht 100g.
Da das Gewicht auch zu grossen Teilen vom Fett kommt bleiben vielleicht noch 30 oder 40g KH übrig.
Und wenn man dann noch den Puderzucker abklopft oder abschabt und vielleicht auch die Füllung teilweise nicht mitisst, dann ist das gar nicht mehr so viel KH was man da konsumiert.
Der Bauernkrapfen sah zwar grösser aus, aber dürfte gewichtsmässig nicht viel anderes gewesen sein als die "normalen".