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    am 26.02.2024 12:50:23 | IP (Hash): 1985868933
    @Gunter21
    Es wird schon auch eine Neigung zu T2D bei uns vorhanden sein, sonst würde unser BZ von "diesen einzelnen unterschiedlichen Tropfen" unbeeindruckt bleiben. Es ist wie es ist, daran können wir nichts ändern.
    Andererseits, wer weiß heute wofür das gut ist?
    "Gutes" verschieben sollte man zu keiner Zeit, auch wenn die "Endlichkeit" noch in weiter Ferne scheint, vielmehr sollte man sich fragen was "das wirklich GUTE" für einem ist. Für mich sind es die einfachen Dinge, die Natur, Wanderungen, Steine sammeln, einen schönen Ast mit nach Hause nehmen, in der Sonne einen Februartag genießen und noch so viel mehr. Dafür benötigt man kein Geld, aber Zeit und Karriere ist in den meisten Fällen ein Zeitfresser.
    Schön, dass du aus den schlimmen Momenten heraus für dich einen geänderten Weg einschlagen konntest.
    Ernährung haben wir in unserer Hand, ebenso Bewegung und selbst wenn die Zuckerwerte schlechter werden, sie werden uns weniger schaden können als wenn wir ungesund leben würden.
    In schwierigen, stressigen Zeiten ist das jedoch schwer umzusetzen, weil einfach die Energie fehlt, dann kommen alle Schweinehunde der letzten Jahre wedelnd angelaufen ;-)

    Dieser Apfel, nach einer Woche Wasserfasten, da kann kein Haubenlokal mithalten, das ist immer wieder ein Fest für die Sinne.
    Und ich bin schon neugierig wie der BZ auf den Apfel reagieren wird, der BZ ahnt noch nichts vom abendlichen Festessen und schlummert derzeit friedlich bei 70, das wird sich jedoch gleich ändern, habe ein virtuelles Meeting.


    Nachtrag:
    Der Apfel und der Blutzucker :-)

    18:00 BZ 84 Apfel
    18:20 BZ 87
    18:40 BZ 114
    18:50 BZ 124 (höchster Wert)
    19:00 BZ 122
    19:40 BZ 104
    20:20 BZ 85 (Ausgangswert)
    Bearbeitet von User am 27.02.2024 18:41:38. Grund: .
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    am 02.03.2024 11:33:07 | IP (Hash): 1293759469
    -anna- schrieb:
    @Gunter21
    Es wird schon auch eine Neigung zu T2D bei uns vorhanden sein, sonst würde unser BZ von "diesen einzelnen unterschiedlichen Tropfen" unbeeindruckt bleiben. Es ist wie es ist, daran können wir nichts ändern.
    Andererseits, wer weiß heute wofür das gut ist?
    "Gutes" verschieben sollte man zu keiner Zeit, auch wenn die "Endlichkeit" noch in weiter Ferne scheint, vielmehr sollte man sich fragen was "das wirklich GUTE" für einem ist. Für mich sind es die einfachen Dinge, die Natur, Wanderungen, Steine sammeln, einen schönen Ast mit nach Hause nehmen, in der Sonne einen Februartag genießen und noch so viel mehr. Dafür benötigt man kein Geld, aber Zeit und Karriere ist in den meisten Fällen ein Zeitfresser.
    Schön, dass du aus den schlimmen Momenten heraus für dich einen geänderten Weg einschlagen konntest.
    Ernährung haben wir in unserer Hand, ebenso Bewegung und selbst wenn die Zuckerwerte schlechter werden, sie werden uns weniger schaden können als wenn wir ungesund leben würden.
    In schwierigen, stressigen Zeiten ist das jedoch schwer umzusetzen, weil einfach die Energie fehlt, dann kommen alle Schweinehunde der letzten Jahre wedelnd angelaufen ;-)

    Dieser Apfel, nach einer Woche Wasserfasten, da kann kein Haubenlokal mithalten, das ist immer wieder ein Fest für die Sinne.
    Und ich bin schon neugierig wie der BZ auf den Apfel reagieren wird, der BZ ahnt noch nichts vom abendlichen Festessen und schlummert derzeit friedlich bei 70, das wird sich jedoch gleich ändern, habe ein virtuelles Meeting.


    Nachtrag:
    Der Apfel und der Blutzucker :-)

    18:00 BZ 84 Apfel
    18:20 BZ 87
    18:40 BZ 114
    18:50 BZ 124 (höchster Wert)
    19:00 BZ 122
    19:40 BZ 104
    20:20 BZ 85 (Ausgangswert)



    Hallo Anna, das hast du alles sehr schön geschrieben! So sehe ich es auch. Wir haben die Ernährung in unserer Hand, was unser Körper letztlich damit macht aber nicht. Auch wenn es schwer fällt zu akzeptieren manchmal. Wie geht es dir inzwischen? LG Ulla
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    am 02.03.2024 11:33:12 | IP (Hash): 1293759469
    -anna- schrieb:
    @Gunter21
    Es wird schon auch eine Neigung zu T2D bei uns vorhanden sein, sonst würde unser BZ von "diesen einzelnen unterschiedlichen Tropfen" unbeeindruckt bleiben. Es ist wie es ist, daran können wir nichts ändern.
    Andererseits, wer weiß heute wofür das gut ist?
    "Gutes" verschieben sollte man zu keiner Zeit, auch wenn die "Endlichkeit" noch in weiter Ferne scheint, vielmehr sollte man sich fragen was "das wirklich GUTE" für einem ist. Für mich sind es die einfachen Dinge, die Natur, Wanderungen, Steine sammeln, einen schönen Ast mit nach Hause nehmen, in der Sonne einen Februartag genießen und noch so viel mehr. Dafür benötigt man kein Geld, aber Zeit und Karriere ist in den meisten Fällen ein Zeitfresser.
    Schön, dass du aus den schlimmen Momenten heraus für dich einen geänderten Weg einschlagen konntest.
    Ernährung haben wir in unserer Hand, ebenso Bewegung und selbst wenn die Zuckerwerte schlechter werden, sie werden uns weniger schaden können als wenn wir ungesund leben würden.
    In schwierigen, stressigen Zeiten ist das jedoch schwer umzusetzen, weil einfach die Energie fehlt, dann kommen alle Schweinehunde der letzten Jahre wedelnd angelaufen ;-)

    Dieser Apfel, nach einer Woche Wasserfasten, da kann kein Haubenlokal mithalten, das ist immer wieder ein Fest für die Sinne.
    Und ich bin schon neugierig wie der BZ auf den Apfel reagieren wird, der BZ ahnt noch nichts vom abendlichen Festessen und schlummert derzeit friedlich bei 70, das wird sich jedoch gleich ändern, habe ein virtuelles Meeting.


    Nachtrag:
    Der Apfel und der Blutzucker :-)

    18:00 BZ 84 Apfel
    18:20 BZ 87
    18:40 BZ 114
    18:50 BZ 124 (höchster Wert)
    19:00 BZ 122
    19:40 BZ 104
    20:20 BZ 85 (Ausgangswert)



    Hallo Anna, das hast du alles sehr schön geschrieben! So sehe ich es auch. Wir haben die Ernährung in unserer Hand, was unser Körper letztlich damit macht aber nicht. Auch wenn es schwer fällt zu akzeptieren manchmal. Wie geht es dir inzwischen? LG Ulla
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    am 04.03.2024 23:31:05 | IP (Hash): 718014538
    Hallo -anna-,

    ich finde es schön und sehr interessant, dass Du uns an Deinem Weg teilhaben lässt.
    Beispielsweise jüngst Dein Experiment mit dem Apfel.

    Jeder muss seinen eigenen Weg finden, um die ernährungstechnischen Hürden des Alltags bei DM2 bzw. auch bei Prädiabetes zu bewältigen.

    Die mentale Seite ist hier nicht zu unterschätzen.

    Exkurs: Ich selbst war wahrscheinlich bis vor einem guten Jahr ignorant, aber das gilt noch viel mehr für die gesamte medizinische Versorgung um mich rum. Ich hatte bereits als Kleinkind ständig Durst und viele andere Vorzeichen von Diabetes bzw. damals noch Prädiabetes. Da kam leider niemand auf die Idee, mir Hinweise zu geben. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Will auch nicht missionieren. Das wäre arrogant und ich selbst sehe meine bisherige Wegstrecke im Vergleich zu anderen Usern dieses Forums als viel zu kurz. Meine bescheidenen Erfahrungen wurden in erst rund 14 Monaten gewonnen.

    Trotzdem möchte ich zwei Punkte herausgreifen:
    Deine Ernährung klingt in meinen Ohren ziemlich gesund. Die Ausnahmen mit Krapfen oder Obst halte ich für gesundheitlich legitim. Wichtig ist, dass Du Dir gegenüber ehrlich bist. Mittelfristig müsste Dein Langzeitzucker eigentlich fallen. Ich habe nur HbA1c von 5,6% aus dem November aufgeschnappt. Vielleicht habe ich weitere Zwischenstände überlesen.

    Zweitens würde ich die ständige Kontrolle des aktuellen Zuckerstandes als wenigstens lästig empfinden. Ich glaube auch, dass die "Tests" (z.B. mit dem Apfel) nicht allgemeingültig sind, auch nicht für Dich selbst. Gibt einfach zu viele Parameter außen rum , die mit einwirken (können).
    Was hast Du vorher gegessen, wie war der Schlaf, was hast Du nach dem Verzehr gemacht etc.

    Im gleichen Maß habe ich Zweifel, ob die ständigen Zwischendiäten (Fasten) ein guter Plan sind. Ich denke, dass es besser wäre, einen einigermaßen stabilen Lebensmittelkonsum zu finden, so dass keine entsprechenden Gegenmaßnahmen bzw. Diätphasen notwendig sind. Ausnahmen wie der Verzehr von einem Krapfen sind dann mindestens genauso zulässig und wahrscheinlich ohne größere Relevanz (kann ich nur vermuten und von der eigenen Entwicklung rückschließen).

    Auch wenn es Dir offensichtlich Spaß bereitet und Dich ein Stück weit beruhigt (das einzige Argument, das ich verstehe): ich halte die ständige Zwischenstand Ermittlung für komplett sinnfrei. Für so ein paar Tage ist das ja okay, aber auf Dauer?

    Das zwanghafte Verhalten habe ich auch. Mit der Waage. Die habe ich mir allerdings erst viele Monate nach meiner Ernährungsumstellung angeschafft. Die Anschaffung machte zwar Sinn, aber ich übertreibe es mit der Kontrolle. Das kostet aber nur ein bisschen mehr Batterie.

    Weiterhin gutes Gelingen!


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand 01/24.
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    am 22.04.2024 18:14:22 | IP (Hash): 1908862575
    Hallo Zusammen,

    aufgrund einer schwereren depressiven Episode war ich länger nicht online, sorry wenn ich vielleicht auf manches nicht mehr geantwortet habe.

    Auf Metformin habe ich bisher, bis auf wenige Wochen verzichtet. Der letzte Hba1c 5,6.
    Eine Spur weniger als beim letzten Blutbild, dennoch prädiabetisch.


    War jetzt bei der jährlichen Kontrolle in der Lipidambulanz (genetisch bedingt erhöhtes LDL).
    Meine Lipid-Werte sind dank Medikamenten sehr gut, da gab es nichts zu besprechen.

    Dafür wurden meine Blutzuckerwerte wieder Thema :-)
    Die Ärztin meinte dann, es spricht nichts dagegen die Blutzuckerwerte jetzt schon mit Metformin zu senken und nicht erst dann, wenn sie die „magische Grenze“ überschritten haben.
    Ich habe jetzt das erste „richtige Rezept“ für Metformin, in weiterer Folge bekomme ich es von meiner Hausärztin.
    (Die Zuckertante hat es mir off label verschrieben.)

    Da erstmals ein Harnwert erhöht war hat sie mir auch einen SLGT2-Hemmer empfohlen, aber das besprechen wir nochmals in einigen Wochen nach einer weiteren Harnuntersuchung.
    Ich hoffe, ich habe das mit SLGT2-Hemmer richtig im Kopf. Vielleicht irre ich mich da auch.

    Ich bin in dieser Ambulanz sehr gut betreut und mein Glück, dort werden auch die Diabetespatienten betreut.


    Seit ca. 3 Wochen nehme ich (57, in der Menopause) bioidente Hormone und ich fühle mich von Tag zu Tag besser, mehr Antrieb, besserer Schlaf.
    Wirkt sich vielleicht auch auf den BZ aus, vor der Menopause war er ja normal.


    Medikamente helfen mir mein genetisch erhöhtes LDL niedrig zu halten.

    Medikamente werden mir auch helfen den BZ im gesunden Bereich zu halten.
    Habe derzeit BMI 21, ernähre mich gesund und möchte nicht mehr abnehmen …… es sind ja hier im Forum einige schlanke Frauen mit ähnlichen Blutzuckerproblemen.
    Ich freue mich, dass eine offizielle medizinische Stelle (Privatärzte sind wieder etwas anderes) das Thema Prädiabetes ernster nimmt.
    Vor allem auch weil Prädiabetes bereits Schäden im Körper machen kann.

    Bin gespannt auf meinen Hba1c in 12 Wochen.



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    am 22.04.2024 23:14:57 | IP (Hash): 374048193
    Gut, wieder von dir zu lesen, denn demnach geht es dir wieder besser :)

    Super auch, dass du dich ärztlich gut aufgehoben fühlst und für medikamentöse Unterstützung beim BZ nicht erst auf das Überschreiten einer magischen Grenze warten musst.

    Ja, du hast recht: Schon im Bereich des Prädiabetes werden bei den kranken Kassen erstaunlich viele diabetische Folgen registriert. Das sind nämlich die Stellen mit ausreichend statistischem Material zu unseren Krankheiten und Beschwernissen.
    Allerdings geben diese Statistiken nicht her, was die Betroffenen für ihre Beschwerden getan oder nicht getan haben. Und da muss ich sofort wieder an unseren alten Muster Typ 2 denken, an Hans Lauber mit seinem “Fit wie ein Diabetiker”.

    Meines Wissens hat er nie einen HbA1c unter 6 bescheinigt bekommen und gleichzeitig immer, dass er keine diabetischen Folgen hat. Sicher hat er damit eine Menge Glück, und ich denke, dass er dem mit mehreren größeren Anteilen an Bewegungspensum pro Tag wenigstens so viel hilft, wie Tabletten für seinen deutlich niedrigeren BZ-Verlauf helfen könnten.

    Mir haben meine über den Tag verteilten Anteile von zusammen jeweils 2-3 Stunden an intensiverer Bewegung bislang so super geholfen, dass ich damit gerne möglichst ansteckend wirken mag ;)

    ----------------------------------------------
    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    am 30.04.2024 10:29:20 | IP (Hash): 1902031093
    Liebe Anna,
    Schön von dir zu hören! Nicht so schön zu hören, dass du eine depressive Phase hattest, das ist gar nicht schön! Ich hoffe das Frühlingswetter hat dich aus deinem Tief geholt! Pfleg deinen Körper und deine Seele und lass dich von lieben Menschen pflegen, mach was Schönes und gib nicht auf, es wird alles immer wieder besser!

    Fachlich kann ich nichts beisteuern. Deine Werte sind doch ok, dein Versuch mit Metformin klingt gut. Ich bin gespannt, was deine Werte jetzt machen, auch mit den Hormonen die du einnimmst. Halte uns auf dem Laufenden!

    Liebe Grüße Ulla
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    am 29.09.2024 19:23:39 | IP (Hash): 1908862575
    Hallo Zusammen!
    Das Thema Blutzucker ist mal wieder etwas intensiver in meinen Blick gerückt.

    Ich nehme jetzt seit einigen Monaten Metformin 1.000 am Morgen und vertrage es problemlos.
    Sowohl die „Zuckertante“ als auch die Ärztin in der Lipidambulanz (dort werden auch Diabetiker betreut) haben dies befürwortet obwohl ich mit den Werten noch im Prädiabetes-Bereich bin.
    Die Hauptgründe weil mein Insulin-Wert sehr niedrig ist und weil ich das auch befürworte.

    Der HbA1c war im Juni 5,2 (hurra).

    Jetzt ist mir mal wieder ein FreeStyle Libre in die Hände gefallen und ich stelle den 3. Tag sehr erstaunt fest, dass meine Werte richtig gut sind.
    Test vorhin mit 100 Gramm Haferflocken erhöhte meinen BZ kurz auf 120. Tagsüber heute durchgehend zwischen 60 und 90 beim Wandern.

    Entweder ist der Sensor im Eimer oder ???

    So viel kann doch 1 Tablette Metformin am Morgen nicht bewirken?

    Ich habe da jetzt einen ganz anderen Gedanken, mein Prädiabetes begann zeitnah mit der Menopause.
    Jetzt bekomme ich seit einigen Monaten eine Hormonersatztherapie, weil ich immer schlechter (gar nicht) schlafen konnte (schlafe jetzt wieder 7 Stunden durch und die Depris sind auch schon fast weg).
    Können die Hormone einen so positiven Einfluss auf den Blutzucker haben?

    Ich hoffe euch geht es allen gut und ihr habt einen schönen Sommer verbracht.

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    am 29.09.2024 20:46:09 | IP (Hash): 1228505465
    -anna- schrieb:
    Jetzt bekomme ich seit einigen Monaten eine Hormonersatztherapie, weil ich immer schlechter (gar nicht) schlafen konnte (schlafe jetzt wieder 7 Stunden durch und die Depris sind auch schon fast weg).
    Können die Hormone einen so positiven Einfluss auf den Blutzucker haben?

    Hallo anna,

    Hormone können den BZ stark beeinflussen, sowohl positiv als auch negativ. Vielleicht liegt es aber auch an deinem guten Schlaf und dem dadurch wesentlich stressfreierem Leben.

    Lass doch einfach eine Weile das Metformin weg und prüfe, ob dein BZ so gut bleibt. Beachte dabei aber, dass Metformin nachdem Absetzen etliche Tage nachwirkt und du deshalb erst nach einer Woche wirklich sagen kannst, wie es ohne Metformin läuft. Wenn du es dann wieder nehmen willst, schleiche ess vorsichtshalber erneut langsam ein.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 29.09.2024 20:48:16. Grund: BBCodes
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    am 30.09.2024 09:52:50 | IP (Hash): 1908862575
    Rainer schrieb:
    -anna- schrieb:
    Lass doch einfach eine Weile das Metformin weg und prüfe, ob dein BZ so gut bleibt. Beachte dabei aber, dass Metformin nachdem Absetzen etliche Tage nachwirkt und du deshalb erst nach einer Woche wirklich sagen kannst, wie es ohne Metformin läuft. Wenn du es dann wieder nehmen willst, schleiche ess vorsichtshalber erneut langsam ein.
    [/i]


    Hallo Rainer,
    das ist eine sehr gute Idee.
    Ich verwende den aktuellen Sensor jetzt 2 Wochen mit Metformin.
    Dann lasse ich eine Woche Metformin weg und verwende einen neuen Sensor ohne Metformin.
    Ich habe noch zwei Sensoren die im November ablaufen, da muss ich mich jetzt eh sputen.

    Ob Schlafmangel als Stressfaktor so viel ausmachen kann?
    An die Theorie mit zu viel Kilos glaube ich bei mir(!) immer weniger (die Ärzte auch nicht), weil ich schlank war und bin, mich gesund ernähre und auch einiges an Bewegung mache. Dazu würde auch das sehr niedrige nüchtern Insulin nicht passen.

    Mich erleichtert es, bereits den Prädiabetes mit Medikamenten im Zaum zu halten als vielleicht jahrelang mit erhöhten BZ-Werten zu leben (und nicht zu wissen was diese vielleicht im Körper schon anrichten).

    Vielleicht hat man in 10 Jahren mit den Prädiabetes-Werten von heute schon T2D. Die Blutdruckwerte werden aufgrund neuer Erkenntnisse ja auch gesenkt.




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