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    am 14.02.2024 13:05:49 | IP (Hash): 664729015
    -anna- schrieb:
    Blutzuckerkurve schiesst von ca. 110 auf 150 und fällt dann ebenso steil wieder ab auf ca. 90 und eine weitere Stunde später auf ca. 70 und dann wieder auf 90 anzusteigen.
    Sind 150 eine zu hohe Spitze ? und warum fällt der BZ dann so tief?
    Wenn ich keinen Denkfehler habe könnte ich dann ja auch naschen?

    Hallo Anna,

    also das Naschen auf nüchternen Magen würde ich an deiner Stelle nur als Ausnahme zulassen. Mehr willst du bestimmt auch nicht.

    150mg/dl sind nicht zu viel, aber die starke Schwankung von 150 zu 70 könnte eventuell problematisch sein. Probiere mal aus, wie sich dein BZ verhält, wenn du die Süßigkeit als Nachtisch nach einer gößeren Mahlzeit isst. Wenn dein BZ dabei dann flacher verläuft, könntest du dir mit Sicht auf die Diabetesprävention vielleicht sogar öfter erlauben.

    Der starke Abfall zeigt erst mal, dass du noch genügend Insulin hast. Möglicherweise liegt die überschießende Reaktion nur daran, dass dein Körper diese große Menge an schnellen KH nicht erwartet hat, weil das in deiner Ernährung der letzten Tage nicht so war. Eventuell ist es aber auch eine kleine Störung in Richtung leicht verspätete und dann überschießende Insulinantwort.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 14.02.2024 13:57:08. Grund: BBCodes
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    am 14.02.2024 18:54:44 | IP (Hash): 1709614673
    Nosweets schrieb:
    Ich frage mich aber wie ihr das intermittierende Fasten schafft? Ich habe es im letzten Jahr mal ausprobiert und es ging absolut nicht. Mir war permanent so schwindelig und ich war so schlapp. An der Arbeit bin ich häufig fast umgekippt so dass ich mich setzen musste. Ich habe es 4 Wochen durchgehalten und dann beendet. Jetzt esse ich wieder wie vorher und so wie meinen Ärzten es mir empfehlen: viele kleine Mahlzeiten mit jeweils niedrigem KH-Anteil.



    Vielleicht legst du deine Latte zu hoch. Du musst ja nicht unbedingt jeden Tag intermittierend fasten. Fang doch mal klein an. Wenn du z.b. am Samstag Besorgungen machen musst, dann kannst du mal versuchen, ohne Frühstück aus dem Haus zu gehen und danach Frühstück und Mittagessen zusammenzulegen. Versuche dir so mit schieben esspausen zu erarbeiten und finde für dich heraus, zu welchen uhrzeiten und Gelegenheiten das funktioniert. Oder versuche wenigstens einen langen Zeitraum ohne Kohlenhydrate und mach einzelne Mahlzeiten immer kleiner und andere größer. Spiel mit den Zutaten einer Mahlzeit. Ein Spiegelei oder eine geräucherte Bioforelle als spätes Frühstück macht gut satt. Versuche es mal mit einer Gemüsesuppe mit tofu als spätes Frühstück. Dazu joghurt mit Nüssen und Samen. Vielleicht solltest Du deine Portionen vergrößern, damit Du auch satt bist. Man kann am späten Vormittag auch wunderbar ein Stück biolachs und schönes Gemüse dazu essen (keine Kartoffeln). Huhn mit einem riesenteller Salat. Usw.
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    am 17.02.2024 16:46:03 | IP (Hash): 1985868933
    Hallo Zusammen,
    mein Blutzucker ist gerade auf 76 (war 60 Minuten auf dem Laufband gehen - es regnet) und heute seit dem Morgen dauerhaft untern 100. Das behauptet zumindest der weiße Knopf im Oberarm und der muss es ja wissen :-)
    Metformin 500 1-0-1 scheint jetzt doch zu wirken, der Hba1c Anfang April wird dann Gewissheit bringen.

    Bei mir gibt es heute nur ein Abendessen (unter 500 kcal)
    Fenchelgemüse gedünstet
    Magertopfen (den essen ich einfach mit dem Löffel, natur pur)

    Gestern fielen mir bunte Bio-Karotten um 50% zu weil sie am Vortag abgelaufen sind.
    Habe sie im SlowCooker mit etwas Öl gedünstet und bissfest genossen.
    Da Karotten süß schmecken und auch einiges an KHs haben, habe ich mit einem deutlichen Anstieg der BZ-Kurve gerechnet.
    Und was ist passiert? NICHTS !?!?!?!?

    Der BZ ging zu keinem Zeitpunkt über 110 und war nach einer Stunde auf 80.
    Später gab es dann noch ein Schnittlauch-Vollkornbrot und ein Joghurt mit Beeren, Anstieg auf knapp 130.

    Das mit den Karotten ist mir ein Rätsel, wenn der Sensor nicht total spinnt wäre das ja super. Ich liebe Karotten, esse sie nur wegen der KH immer seltener.


    @Rainer
    Der Krapfen ist die totale Ausnahme bei mir, ebenso die Uhrzeit.
    Ich fange frühestens um 14:00 mit dem Essen an.
    Am Faschingsdienstag also alles anders.

    Naschen findet bei mir kaum mehr statt, Eis im Sommer kann man an einer Hand abzählen.
    Aus Kuchen, Torten, süßen Hauptspeisen mache ich mir zum Glück wenig.
    Ich war nach dem Krapfen auch richtig müde, der Körper hatte da richtig zu tun mit der Verdauung, gesund kann das nicht sein, auch ohne BZ-Problematik nicht.


    @Nosweets
    Vielleicht langsam an das intermittierende Fasten herantasten.
    Eine Stunde später Frühstück, eine Stunde früher Abendessen. Damit hättest du zwei Stunden Nahrungskarenz gewonnen.
    Vielleicht eine der Randmahlzeiten low carb?
    Und nichts zwischen den Mahlzeiten essen, das führt sonst leider immer wieder zu Spitzen.

    Ich lerne mit dem CGM wirklich viel über meinen Körper und wie sich Essen auf den BZ auswirkt.
    So ganz werden die Werte sicher nicht stimmen, ABER, die grobe Richtung, die stimmt auf jeden Fall.


    @All
    Um nicht bei jeder Hba1c-Messung aufs neue enttäuscht zu sein, weil der Wert trotz aller Bemühungen wieder nicht runter ging, sonder noch um eine Kommastelle hoch habe ich jetzt meine Strategie geändert.
    Man hat immer die Wahl zwischen halbvoll und halbleer.
    Mein Blutzucker schwimmt jetzt in einem halbvollen Glas Wasser :-) ich werde das ganze jetzt anders betrachten.

    1. hatte ich Glück so früh auf Prädiabetes aufmerksam zu werden
    2. habe ich dieses Forum gefunden und schon viel lernen dürfen
    3. wegen der erhöhten BZ-Werten ernähre ich mich gesünder (auch Zucker zu verzichten kann nur gesund sein)
    4. gibt es jetzt diese CGMs mit denen man viel über das eigene Körperverhalten betreffend BZ lernen kann
    5. versuche ich mich täglich mindestens 30 Minuten zu bewegen, auch wenn es oft schwer fällt
    6. unabhängig wie sich das alles mit dem BZ entwickeln wird, eine gesunde Lebensweise (Ernährung, Erholung, Sport) wird dazu in hohem Mass beitragen, schlimme Folgen fern zu halten
    7. für den Rest sind Ärzte zuständig
    Bearbeitet von User am 17.02.2024 17:36:16. Grund: Tippfehler ;-)
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    am 17.02.2024 17:14:58 | IP (Hash): 1735270538
    Mit dem Krapfen hast du meine Einschätzung in Richtung T1 LADA infolge deiner niedrigen Insulinwerte revidiert. Denn du hast eine typische Prä-/T2D Kurve produziert.

    Deine aktuellen Wasserstandsmeldungen lesen sich gut. Daumendrück für weiterso :)

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    am 17.02.2024 17:45:48 | IP (Hash): 1985868933
    hjt_Jürgen schrieb:
    Mit dem Krapfen hast du meine Einschätzung in Richtung T1 LADA infolge deiner niedrigen Insulinwerte revidiert. Denn du hast eine typische Prä-/T2D Kurve produziert.


    Prädiabetes mit dem Subtyp der wenig Insulin produziert vielleicht?
    Die Ärztin meinte, mein Homa-Index schließt Insulinresistenz aus.

    Aber was sagst du zum 500 Gramm Karotten-Experiment?
    Auch typisch für Prä-/T2D? Oder schlichtweg ein Sensorfehler? :-)

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    am 17.02.2024 19:54:37 | IP (Hash): 1735270538
    Typisch für Prädiabetes und erste Jahre mit Typ 2 ist der mehr oder weniger höhere Anstieg nach dem Essen von KHs und das anschließend meistens etwas steilere Absinken unter die Höhe vor dem Essen, auf die dann meistens wieder angestiegen wird.

    Damit könnte ich mir gut vorstellen, dass du nach ner Woche Fasten (hattest du auf März vertagt?) auch völlig ohne Metformin wieder mit nüchtern deutlich unter 100 mg/dl beginnst. Denn dann hast Du die T2D-Fehlfunktion deiner Leber ausgeschaltet.
    Und ich könnte mir gut vorstellen, dass du 10-12 Wochen weiter in der Newcastle-Spur (3x200 kcal/Tag) nach so einem Krapfen in der Spitze nur noch 120-130 messen würdest und ein sanftes Auslaufen der Spitze wieder auf die Höhe von vor dem Essen. Denn dann hättest du auch die T2D-Fehlfunktion bei deinen Beta-Zellen ausgeschaltet.
    Und damit würde dann höchstwahrscheinlich die Überprüfung auch wieder deutlich mehr C-Peptid ausweisen!

    Aber du weißt natürlich, dass das die Einschätzung vom “Quatalsspinner” ist ;)

    Ach ja, hast du eigentlich in dem Taylor-Buch irgendwo gefunden, dass die Muskelzellen einen direkten Einfluss auf die Blutzucker-Regelung direkt nach den Mahlzeiten haben?
    Apropos Möhren? Da waren offenbar lange nicht so viele KHs im Topf wie im Krapfen :)

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    am 17.02.2024 22:53:54 | IP (Hash): 142410291
    hjt_Jürgen schrieb:
    Typisch für Prädiabetes und erste Jahre mit Typ 2 ist der mehr oder weniger höhere Anstieg nach dem Essen von KHs und das anschließend meistens etwas steilere Absinken unter die Höhe vor dem Essen.....


    @jürgen, typisch für den T2 mit Insulinresiszenz ist, gerade in den Anfangsjahren ein deutlich höherer Insulinspiegel. Am Anfang des insulinresistenten Diabetes wird ja reichlich Insulin produziert mit dem die Resistens kompensiert wird.Und jain dem Punkt hast du recht: wenn für die Essensmenge mehr Insulin produziert wird als benötigt, dann sinkt der BZSpiegel tiefer sls vor dem Essen. Das mag mehrere Gründe haben, einige hat Reiner ja schon erwähnt.
    Diese absackende Blutzuckerkurve alleine als "Beweis" für eine doch vorhandene Insulinresistenz herzunehemen empfinde ich als absurd. Dann wäre das ja ne Insulinresistenz die ausschließlich nach dem Essen auftritt. Und im Nüchtern Zustand komplett verschwindet, wie soll das denn gehen? Annas Nüchterninsulinwerte sind ja am unteren Grenzwert, was eine Insulinresistenz doch ausschließt.

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    genetisch vorbelasteter schlanker Bewegungsjunkie (w) /
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    Blutdruck,Triglyceride und HDL :TOP / LDL: nur mit Medis gut ohne für Diabetes zu hoch
    Medis : 2*1000 Metformin, 1* 10mg Forxiga // 2,5mg Rosuvastatin (LDL senker)
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    am 18.02.2024 10:59:38 | IP (Hash): 426457895
    Suggardosis schrieb:
    Diese absackende Blutzuckerkurve alleine als "Beweis" für eine doch vorhandene Insulinresistenz herzunehemen empfinde ich als absurd.


    Nach dem Insulinresistenz-Mythos ist hauptsächlich die Glukoseaufnahme der Muskelzellen für die BZ-Regulierung nach dem Essen zuständig. Demnach müsste bei Menschen ohne Diabetes die größte Füllung immer in den 2 Stunden nach dem Essen zu messen sein und nicht erst 3-5 Stunden danach mit der jeweiligen Tagesspitze am Abend.
    Zudem ist das Speicher-Volumen der Muskelzellen begrenzt und kann auch mit noch so viel Insulin nicht erweitert werden.

    Das Sinken der postprandialen BZ-Kurve unter die Höhe vor dem Essen schreibe ich mit keiner Silbe einer IR zu, sondern das zeigt doch, dass ganz offensichtlich noch mehr Insulin aktiviert werden kann, als gebraucht wird. Es kann offenbar nur nicht ausreichend spontan als erste Antwort auf die Bestellung durch die Inkretine beim Durchgang der Glukose durch die Dünndarmwand aktiviert werden.

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    am 18.02.2024 16:13:10 | IP (Hash): 1985868933
    hjt_Jürgen schrieb:
    Damit könnte ich mir gut vorstellen, dass du nach ner Woche Fasten (hattest du auf März vertagt?) auch völlig ohne Metformin wieder mit nüchtern deutlich unter 100 mg/dl beginnst. Denn dann hast Du die T2D-Fehlfunktion deiner Leber ausgeschaltet.
    Und ich könnte mir gut vorstellen, dass du 10-12 Wochen weiter in der Newcastle-Spur (3x200 kcal/Tag) nach so einem Krapfen in der Spitze nur noch 120-130 messen würdest und ein sanftes Auslaufen der Spitze wieder auf die Höhe von vor dem Essen. Denn dann hättest du auch die T2D-Fehlfunktion bei deinen Beta-Zellen ausgeschaltet.
    Und damit würde dann höchstwahrscheinlich die Überprüfung auch wieder deutlich mehr C-Peptid ausweisen!

    Aber du weißt natürlich, dass das die Einschätzung vom “Quatalsspinner” ist ;)


    Taylor bekommt seine Chance :-)

    Ich habe eine passable Lücke für eine Fastenwoche gefunden und starte am Mittwoch damit.
    Metformin lasse ich weg.
    Newcastle dann ab ca. Mitte März, es kommt mir ein Geburtstag in die Quere :-) und eine kurze Reise.
    Werde Newcastle für mich aber auf einmal pro Tag 400Kcal abwandeln, dazu Fastenbrühe (die hat so gut wie keine Kcal) und extra Balaststoffe (sind auch Drinks mit ca. 100 Kcal).

    Wenn der Blutzucker sich auch mit "Taylor-Experimenten" nicht nach unten korrigieren lässt, dann hab ich's probiert und nehme Metformin.

    Am liebsten wäre mir, es wäre eine Insulinresistenz, denn dann könnte ich gegensteuern. Ich müsste mein Gewicht in dem Bereich halten, dass sich der BZ im "grünen Bereich" bewegt.
    Versuch macht klug.

    Gestern hatte ich einen perfekten Blutzuckerverlauf, die Kurve bewegt sich den ganzen Tag zwischen 70 und 120. Die drucke ich aus, so schön :-)





    Bearbeitet von User am 18.02.2024 16:27:12. Grund: Ergänzung
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    -anna- schrieb:
    Am liebsten wäre mir, es wäre eine Insulinresistenz, denn dann könnte ich gegensteuern.


    In welchem Zusammenhang hast du eigentlich im Taylor Buch was von Insulinresistenz gelesen?

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