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Blutzuckermessgerät von Medisana
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am 13.11.2023 12:42:16 | IP (Hash): 691089634
Hallo Zusammen
Ich wollte nur kurz fragen, ob Jemand Erfahrungen hat mit dem Messgerät von Medisana (MediTouch 2) ? Bzw. ob Jemand weiss ob es sich dabei um ein Markengerät handelt.
Ich habe nämlich den Eindruck, dass es eher zu hohe Werte anzeigt.
Danke für Eure Hilfe und liebe Grüsse -
am 13.11.2023 21:20:55 | IP (Hash): 1465181851
Hallo Mimi.
eigentlich sind alle Messgeräte geeicht, so das du dir keine Sorgen machen müsstest.
Frage mal in deiner Praxis nach ob die ein anderes Messgerät haben. Meistes haben die eines parat.
Sage denen einfach das du deinen alten Messgerät nicht traust.
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am 13.11.2023 21:28:50 | IP (Hash): 1058999589
Messgenauigkeit, Störsubstanzen und Handhabung als Qualitätskriterien. Die ISO-Norm gibt vor, dass als Mindestanforderung 95 % der gemessenen Blutzuckerwerte innerhalb eines Toleranzbereichs liegen müssen. Bei unter 100 mg/dl dürfen die gemessenen Werte nicht mehr als ±15 mg/dl vom tatsächlichen Wert abweichen.20.05.2020
Google zum Stichwort "Messgeräte Genauigkeit"
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.11.2023 04:22:46 | IP (Hash): 562116854
unwichtig, das sich betroffene nicht meldet.
Bearbeitet von User am 16.11.2023 15:45:40. Grund: Änderung -
am 14.11.2023 11:27:16 | IP (Hash): 896979982
Hallo Mimi,
um deine Frage zu beantworten...nein ich habe keine Erfahrung mit dem Medisana-Messgerät. Medisana ist grundsätzlich ein seriöses deutsches Unternehmen...das Gerät kann man deshalb sicher als Markengerät bezeichnen.
Ein zweites Gerät anzuschaffen halte ich für kontraproduktiv, denn damit produzierst du nur überflüssigerweise Elektronik-Müll. Deshalb mein Rat: Nimm das Gerät mit in die Arztpraxis oder in die Apotheke und lass dir dort den Blutzucker messen. Gleichzeitig misst du aus dem gleichen Blutstropfen mit deinem Gerät gegen. Dann siehst du den Unterschied...ist er gerning, ist alles in Ordnung. Ist die Differenz größer, würde ich das Gerät beim Hersteller (oder auch da, wo du es gekauft hast) reklamieren, damit du ein neues bekommst.
Grüße vom Zuckerle
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am 14.11.2023 17:24:15 | IP (Hash): 362996836
Zuckerle schrieb:
Deshalb mein Rat: Nimm das Gerät mit in die Arztpraxis oder in die Apotheke ...
Den Tipp mit der Apotheke halte ich nicht für gut. Dort wird das BZ auch nur mit einem nicht besonders genauen Handmessgerät gemessen.
Ein Vergleich macht nur gegenüber Laborwerten Sinn. Du kannst das Gerät bei der nächsten Blutabnahme mit in die Arztpraxis nehmen, während der Blutabnahme damit messen und den Wert dann mit dem exakten Laborwert vergleichen.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 14.11.2023 17:25:02. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.11.2023 01:39:00 | IP (Hash): 1805678121
20.05.2020 — Im Vergleich von insgesamt 18 Blutzuckermessgeräten liefert Accu-Chek Guide im besonders engen Toleranzbereich die genauesten Ergebnisse und liefert 5% Toleranz.
Google
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am 16.11.2023 05:10:07 | IP (Hash): 732064635
Hallo Alleine,
nööööööööööööö
Bei 5% erlaubter Toleranz mag es
so sein.
Wo ist Dein Problem?
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 16.11.2023 22:35:38 | IP (Hash): 476349545
Vielen Dank für Eure Antworten.
Ich habe mir die Frage aus folgendem Grund gestellt. Die Kontrolllösung für die Teststreifen ist mit einem Referenzbereich von 116mg/dl bis 146mg/dl versehen. Meine ersten Teststreifen haben 125mg/dl und die zweite Dose dann 136mg/dl angezeigt. Mir ist bewusst, dass beide im angegeben Bereich liegen. Aber es heisst doch dass die zweite Teststreifendose bei gleicher Menge Glucose um die 11mg/dl höher anzeigt. Oder hab ich das falsch verstanden ? -
am 17.11.2023 08:47:59 | IP (Hash): 1483979271
Hallo Mimi,
in der Tat ist die Genauigkeit der Messung sowohl vom Gerät als auch von den Teststreifen abhängig. Wenn die Messwerte ganz exakt wären, dann müsste jede Messung mit der Kontrolllösung genau 131mg/dl ergeben. Das macht es aber nicht, die Handmessgeräte sind keine Präzisionsinstrumente.
Wenn du mehrfach gemessen hast und immer fast die gleichen Werte heraus gekommen sind, dann liegt es eindeutig an der Teststreifendose. Wahrscheinlich wären allerdings dabei unterschiedliche Werte heraus gekommen und damit lässt es sich nicht eindeutig auf die Teststreifencharge schieben. Für den Hersteller ist alles in Ordnung, wenn 95% der gemessenen Werte mit der Kontrolllösung zwischen 116 ... 146mg/dl liegen.
Zum Glück sind viele Geräte + Teststreifen in der Praxis schon ein Stück genauer, aber mit der halben Toleranz (+/-8%) musst du auf jeden Fall rechnen.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 17.11.2023 08:48:32. Grund: BBCodes -
am 17.11.2023 21:35:01 | IP (Hash): 1815442054
Hier lese ich gerade vom ersten BZ-Messgerät in 1969, das den Blutzucker schon nach 1 Minute anzeigte http://www.diabetes-book.com/bernstein-life-with-diabetes/ Mein erstes in 1991 war nicht ganz so groß und schwer und mit um 150 D-Mark auch schon nicht mehr ganz so teuer. Aber da musste ich üppig Blut auf dem Messfeld des Streifens verteilen, das nach 1 Minute gründlich abwischen, den Streifen in den Messapparat von Boehringer stecken, und konnte da dann eine Minute weiter meinen BZ ablesen. Das Teil funktionierte mit ner Photozelle, die die Reflektion vom eingebluteten Teststreifen in mg/dl umsetzte. natürlich mit ner sauberen Optik (die sehr schlecht zu putzen ging) in andere, als mit ner mehr oder weniger blutigen.
Ok, heute funktionieren praktisch alle Testgeräte bei uns elektronisch und brauchen nur kleine Blutstropfen und wenige Sekunden für die Anzeige, wieviel Gramm Glukose gerade in jedem Liter unseres Blutes schwimmen. Bei 100 mg/dl gerade mal 1 einziges Gramm. Und wie klein ist der Bruchteil von diesem Gramm in dem Tropfen, aus dem der Teststreifen saugt und mir meinen aktuellen BZ anzeigt? Bis auf das hundertstel Gramm genau?
Naja, sooo genau auch wieder nicht. Rainer hat schon geschrieben, wie weit die Geräte und ihre Streifen mit ihren Werten streuen dürfen, wenn sie in der Norm bleiben wollen. Aber von dieser Streubreite nutzen die meisten heute weniger als die Hälfte. Und mal ganz ehrlich, auf weniger als 0,1 Gramm kommt es doch wirklich nur metabolischen Korinthenproduzenten an, oder?
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 18.11.2023 08:41:24 | IP (Hash): 1827929273
Hallo Rainer,
so ganz teile ich deine Meinung über die Teststeifen nicht. Diese sind Temperatur abhängig und arbeiten im Sommer und Winter unterschiedlich. Wer es genau wissen möchte das die Teststreifen bei einer bestimmten Temperatur funktionieren, der lagere die Teststreifen im Kühlschrank.
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am 18.11.2023 12:23:38 | IP (Hash): 1893807364
Helmuth schrieb:
Hallo Rainer,
so ganz teile ich deine Meinung über die Teststeifen nicht. Diese sind Temperatur abhängig und arbeiten im Sommer und Winter unterschiedlich. Wer es genau wissen möchte das die Teststreifen bei einer bestimmten Temperatur funktionieren, der lagere die Teststreifen im Kühlschrank.
Ich hatte noch nie Probleme mit Teststreifen. Ich verwende diese Teststreifen allerdings nur zur Kontrollmessung bei seltsamen Gewebezucker Messergebnissen.
Viel problematischer für mich ist es, wenn man wie ich Gewebezucker mißt, der ohnehin einen wissentlichen definierten Abstand zur Blutzuckermessung hat, abends 5 Std. nach dem Abendessen einen plötzlichen kontinuirlichen Messanstieg von 80 mg/dl auf 208 mg/dl innerhalb von zwei Stunden hat, der dann wieder innerhalb von einer Stunde in die Mitte des Zielbereiches abfällt. Der Trendpfeil des Messgerätes war während der gesamten Zeit horizontal (weder fallend noch steigend).
Ich werde meine hiesige Antwort mal als Frage unter "Disussion" einstellen.
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM -
am 18.11.2023 12:46:04 | IP (Hash): 1815476558
vielleicht hilfreich https://www.blood-sugar-lounge.de/coaching/zwischen-blutglukose-und-sensorglukosewerten-sind-cgm-systeme-ungenau/
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.