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Tolle Show - welcher Arzt unterstützt mich?

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    am 19.11.2023 16:27:09 | IP (Hash): 1207959626
    Danke Rainer.
    Aktuell messe ich gar nicht. Habe noch keine Ahnung davon...allerdings kam der Vorschlag schon in einer telefonischen Beratung mit einer Ärztin der AOK. Ich werde mir das nochmals genau erklären lassen und mir dann selbst die entsprechenden Utensilien besorgen. Geht wohl jetzt nicht anders. Es gibt ja schon diverse Tipps hier im Forum, wo man evtl. günstiger/geschenkt solche Messgeräte bekommen kann und vielleicht ein paar Teststreifen dabei ;-).

    Ich glaube, meine Leberwerte waren zuletzt leicht erhöht....
    Leber entfetten will ich mir hier im Forum auch nochmals durchlesen.
    Ich hätte sogar noch Silymarin vorrätig, weil ich das in der Vergangenheit nach meinen Hepatitis-Problemen ab und an kurweise genommen habe, aber da ist Süßstoff drin. Also fällt das weg, muss ich mal sehen, wie man noch entfetten kann. Artischockenextrakt nehme ich täglich. Aber das reicht ja nicht.

    "große Erfolge siehst..."
    Dazu bräuchte ich eben mal den Bluttest. Kann man den eigentlich auch in einem Labor machen lassen?
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    am 19.11.2023 16:42:17 | IP (Hash): 1207959626
    Das Buch:
    ...konnte ich ein paar Einblicke erhalten, es gibt eine Zusammenfassung mit Interwiev von Focusonline im Netz. Eben sehe ich, dass es auch als Hörbuch und Ebook verfügbar ist, kaufe ich sofort!

    "Bei uns mit Diabetes fehlt die spontane Ausschüttung von viel Insulin, und die Produktion geht ununterbrochen munter weiter."
    Und genau zu solchen Punkten wünsche ich mir eine Erklärung von einem Arzt!!
    Vielen Dank, dass du mir schon mal weitergeholfen hast.
    Meinetwegen mache ich auch nachts "Sport", mir ist das egal. Aber ob´s hilft? Da brauche ich halt jemanden, der fachlich kompetent ist und sich die Zeit nimmt :-(. Nicht leicht zu finden...

    Aber die Variante von Rainer mit der Leberentfettung könnte auch funktionieren.



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    am 19.11.2023 17:05:06 | IP (Hash): 2112195232
    Die Testgeräte sind sehr billig, eventuell sogar kostenlos. Hab eines kostenlos von der Hausärztin bekommen und mir ein weiteres für 5 Euro bei einer Onlineapotheke besorgt.
    Sind immer 10 Teststreifen, ein Lanzettengerät und ein paar lanzetten dabei.

    Was nachher langfristig ins Geld geht sind die Teststreifen.
    Um ein paar Erkenntnisse zu gewinnen und das ganze ein bisschen im Blick zu behalten erfordert gerade zu Beginn einges an Teststreifen.

    Frag auf alle Fälle mal den Arzt, die können durchaus auch Nicht-Insulinpatienten einmal ein Rezept für Teststreifen geben. Fragen kostet ja nichts, ist eben auch deren Ermessen was notwendig ist, kategorisch ausgeschlossen ist dass nicht durch die Krankenkassen.
    Eventuell lässt du dich doch auf eine Insulinbehandlung ein, dann gibt es das Teststreifenrezept.


    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 19.11.2023 17:22:29 | IP (Hash): 1459232085
    Nada schrieb:
    "große Erfolge siehst..."
    Dazu bräuchte ich eben mal den Bluttest. Kann man den eigentlich auch in einem Labor machen lassen?

    Hallo Nada,

    ohne Messgerät fliegst du blind und siehst gar nichts. Natürlich kannst du auch den HbA1c-Wert in einem Labor bestimmen lassen, aber regelmäßige selbstgemessene Werte bringen dich viel weiter. Du könntest dann herausfinden, wie sich welche Speisen (z.B. Haferflocken und Haferkleie) und welcher Sport (Zeit und Intensität) bei dir auswirken. Wenn du die Beiträge hier durchliest, gibt es nur wenige, die blind ohne BZ-Messung fliegen und trotzdem noch Erfolg haben.

    Zu einem BZ-Messgerät und Teststreifen kommst du entweder auf eigene Kosten oder du bekommst sie spendiert, wenn du dich anfänglich auf die angebotene Insulintherapie einlässt. Wenn dir der Arzt dazu sagst, dasss du mit Insulin alles essen kannst, dann heißt das noch lange nciht, dass du alles essen musst. Versuche einfach, mit möglichst wenig gepritzem Insulin möglichst oft einen guten BZ hin zu bekommen. Wie du das handhabst, ist ganz alleine deine Entscheidung. Unterstützung und hilfreiche Hinweise kannst du dir hier im Forum abholen. Ohne eigene BZ-Messung läuft aber nicht viel.

    Alles Gute und viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 20.11.2023 08:52:13. Grund: BBCodes
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    am 19.11.2023 18:16:58 | IP (Hash): 1740085097
    Nada schrieb:

    Meine Werte vor 6 Wochen waren sehr hoch, HbA1c 12,9% und Blutzucker nüchtern (nach Kaffee) 340mg/dl.



    Deine Wert sind wirklich extrem hoch.
    Da dürfte es schwer (aber nicht völlig unmöglich) sein an Insulin vorbeizukommen.

    Man müßte halt mehr von sonstigen Daten wissen. Alter, Gewicht, Bewegung.

    Es gibt Fälle, da haben auch Personen mit Deinen Werten es auch ohne Insulin geschafft, sondern nur mit Medikamenten, z. B. Metformin.
    Die waren aber auch in der Lage nach Kenntnis der Diabetes-Diagnose ihr Ruder in Sachen
    * Ernährung,
    * Bewegung und
    * Gewicht
    komplett in die andere Richtung schieben.
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    am 19.11.2023 18:29:31 | IP (Hash): 1740085097
    Nada schrieb:

    Wie vermeide ich denn Blutzuckerspitzen?
    Indem ich keine, bzw. möglichst wenig Kohlenhydrate zu mir nehme...
    Keinen Zuckerzusatz. Keine Süßstoffe.
    Kein Sport, der mich aus der Puste bringt.
    Was noch? Kann die Glucoseneogenese zu Spitzen führen?



    Ja, natürlich. Wenig Kohlenhydrate ist richtig. Kein Zuckerzusatz auch.
    Süßstoffe sind hingegen i.d.R. kein Problem für den Blutzucker.
    Und Sport auch nicht. Bewegung ist immer richtig, es hilft auch schon (regelmäßige), (flottes) Spazierengehen.
    Über so komplexe Dinge wie Gluconeogenese würde ich mir zunächst keine Gedanken machen.
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    am 20.11.2023 08:40:02 | IP (Hash): 2006570386
    Hallo Nada,

    lass vielleicht mal ein wenig innere Ruhe einkehren, nichts ist in Stein gemeißelt. Selbst wenn du jetzt Insulin spritzt, wie vom Arzt empfohlen, dann bedeutet das nicht, das du das immer machen musst.
    Bei den hohen Werten würde ich auf jeden Fall das Insulin verwenden um die Werte einmal Richtung gesund zu bewegen und vor allem auch um ZEIT ZU GEWINNEN.

    Zeit um einen Arzt zu finden bei dem man sich gut aufgehoben fühlt und noch viel mehr Zeit um mich selbst in das Thema einzuarbeiten und immer mehr auch mein "eigener Arzt und Ernährungs-Profi zu werden.

    Vielleicht hast du bei den Werten auch Anspruch auf eine Ernährungsberatung.

    Wie alt bist du? BMI? Sportlich?
    Wie war dein Blutzucker beim letzten Blutbild vor ein, zwei Jahren (falls es da eines von dir gibt)?

    Das selbst messen ist wirklich nicht schwer und wie hier schon beschrieben bekommst du entweder gratis ein Gerät oder du kannst alles z.B. relativ günstigz.B. bei A....N bestellen. Ohne Messen kannst du keine Erfahrungen machen und nichts über deinen Blutzucker und deinen Körper lernen.

    Und das wird unumgänglich sein wenn du nicht nur von Ärzten (die leider wirklich keine Zeit haben) abhängig sein möchtest. Keiner hat die Zeit dich betreffend Ernährung und Sport an die Hand zu nehmen, du kannst da mit Hilfe von Büchern, im Forum, im Internet sehr viel lernen.

    Wäre ich du, ich würde das Insulin als Freund und Verbündeten sehen und damit jetzt vor allem mal Zeit gewinnen. Werde die Fachfrau was deinen Blutzucker betrifft, das ist hier schon sehr vielen gelungen.
    In einigen Monaten wirst du schon viel mehr wissen und dann wird vieles auch einfacher für dich werden.
    Alles Gute!

    *Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung*
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    am 21.11.2023 08:33:07 | IP (Hash): 384062462
    Viele Diabetologen, besonders wenn sie noch als Hausarzt tätig sind, nehmen sich 5-10min Zeit pro Patient.

    Wenn man konkrete Fragen zu den BZ Werten und seiner Einstellung hat, sind Diabetesberaterinnen häufig die besseren Ansprechpartner. Es gibt auch Gruppenschulungen, für Typ2 deutlich eher als für Typ1, wo man die Basics erfährt. Die Schulungen machen auch die Diabetesberaterinnen. Zudem gibt es Einzelgespräche/-"schulungen" bei den Diabetesberaterinnen zu individuellen Fragen.
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