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Süßstoff mit Fructose ?!
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am 12.12.2023 21:07:48 | IP (Hash): 1191423011
Fructose geht direkt auf die Leber und wird dort zu Fett verarbeitet, trägt sicher gutes Teil zur Fettleber bei.
Und diese wiederum trägt zu einem DM bei.
Fructose ist überall drin, ist ein sehr beliebtes Süßungsmittel.
Avocado sind fettreich und gesund, alles gut.
Obst generell enthält natürlich auch Fructose aber ich würde trotzdem nicht drauf verzichten.
Verzichten sollte man besser auf Haushaltszucker und alles wo dieser wiederum drinsteckt. Haushaltszucker ist zur Hälfte Fructose.
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 501 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.12.2023 21:14:20 | IP (Hash): 2106826656
Wenn ich Beeren esse, dann tatsächlich nur eine kleine Hand voll. Und dazu am besten noch zwei Löffel Skyr/Naturjogi.
Das hat sich seit Sommer 23 so eingespielt, weil ich da die ersten eigenen Heidelbeeren auf meiner Terrasse ernten durfte :-)). Im nächsten Sommer kommen dann hoffentlich noch Erdbeeren und gelbe Himbeeren dazu, die ich erst im Herbst gepflanzt habe.
Das gibt jeden Tag genau die richtige Menge, für meinen Mann will ich ja auch etwas übrig lassen. Freu mich schon :-)). -
am 12.12.2023 21:15:17 | IP (Hash): 1731205631
Nada schrieb:
Hallo Jürgen - kannst du mir das bitte genauer erklären?
"Und wo wir inzwischen wissen, dass Triglyzeride bei uns mit Typ 2 für das Einschalten vom Typ 2 zuständig sind, sollten wir es auch beim Obst bei kleinen Mengen belassen"
Wir mit unserem Typ 2 Erbe haben Speichergrenzen in Leber und Pankreas. Solange die gespeicherte Menge unter diesen Grenzen bleibt, funktionieren beide Organe völlig gesund. Mit dem Überschreiten der Grenzen funktionieren sie zunehmend diabetisch.
Wird die gespeicherte Menge so weit verbraucht, dass die Grenzen wieder unterschritten sind, wird damit die gesunde Funktion praktisch wieder ein- und die diabetische ausgeschaltet.
Zu den Avocados - esse ich nicht, is aber Geschmack und keine Bewertung - einfach Google fragen :)
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Nur für Menschen mit T2D: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit der ausgeschaltete T2D.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.12.2023 21:41:02 | IP (Hash): 1691406018
Nada schrieb:
Hallo Jürgen - kannst du mir das bitte genauer erklären?
"Und wo wir inzwischen wissen, dass Triglyzeride bei uns mit Typ 2 für das Einschalten vom Typ 2 zuständig sind, sollten wir es auch beim Obst bei kleinen Mengen belassen"
Hallo Nada,
bitte berücksichtige, dass hjt_Jürgen meistens, wenn er sich in Theorien versteigt, Blödsinn erzählt. Bei dieser Aussage handelt es sich lediglich um Blödsinn. Den brauchst du dir nicht noch erklären zu lassen, dabei kommt nur noch größerer Blödsinn raus.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 15.12.2023 00:08:01. Grund: BBCodes2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.12.2023 21:46:42 | IP (Hash): 2106826656
Vielen Dank, Jürgen.
Avocado hab ich grad gegoogelt, ist ok.
Also wäre - als Alternative zu der Newcastle-Diät - auch ein Fastentag pro Woche hilfreich :-)).
Deine Erklärung klingt umwerfend logisch und einfach.
Merkt man denn, wann die Grenzen erreicht sind?
LG
Nada -
am 12.12.2023 22:44:12 | IP (Hash): 1731205631
Mit gut zehn Jahren als INSULINER im völlig gesunden Bereich habe ich natürlich den Vorteil gehabt, dass mir sofort aufgefallen ist, was ich mit der Newcastle Diet verändert habe. Aus dieser Sicht ist jede nennenswerte Veränderung sofort sichtbar.
Aus der ohne Messen natürlich nicht. Aber ohne Messen kann man beim Blutzucker eh nicht sehen, wo man dran ist. Also ist systematisches Messen sowieso angesagt, um sich überhaupt irgendwie zurechtfinden zu können. Und je eher man damit anfängt und sich danach richtet, umso besser.
Und wenn die für die Remission ausreichend geleerten Speicher wieder ihre Grenzen zu überschreiten beginnnen, sieht man das am BZ auch sehr viel früher, als auf der Waage: die Stundenspitzen nach dem Essen steigen höher als beabsichtigt an. Also weniger vom Steigmittel essen oder Medi nehmen oder insgesamt wieder für ne Woche oder zwei deutlich weniger mehr essen, als jeweils am selben Tag verbraucht wird - gemein, weil deutlich weniger, als meistens gewöhnt ;)
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Nur für Menschen mit T2D: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit der ausgeschaltete T2D.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.12.2023 22:46:36 | IP (Hash): 1611514915
Nada schrieb:
Vielen Dank, Jürgen.
...Also wäre - als Alternative zu der Newcastle-Diät - auch ein Fastentag pro Woche hilfreich :-))...
LG
Nada
Hallo Nada, hallo Jürgen, ich esse jeden Morgen ein Haferfrühstück (wegen Aufstehphänomen und vorgezogener Spritzung)
60 g Haferflocken (4 KE)
40g Karotte
40g Lauch
13g Brühpulver
500 ml Wasser
Da steigt mein Gewebezucker von vorher 100 auf 140 bis 160 nach einer Stunde und fällt in der zweiten Stunde wieder auf 100 ab.
Schönen Abend noch Zuckermann
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Bearbeitet von User am 12.12.2023 22:47:55. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.12.2023 11:12:47 | IP (Hash): 1700845456
Zuckermann schrieb:
Da steigt mein Gewebezucker von vorher 100 auf 140 bis 160 nach einer Stunde und fällt in der zweiten Stunde wieder auf 100 ab.
Zuallererst Glückwunsch zu deiner super passenden Insulindosierung! 100 mg/dl sind 1 Gramm Glukose pro Liter Blut, und entsprechend sind 160 also 1,6 Gramm.
Nun mal zum Haferflocken- und Gemüse-Weg. Im Magen wird daraus ein feiner und schon weitgehend in einzelne Moleküle aufgelöster Brei. Der wird in den Dünndarm weitergegeben. Die Darmwand dort nimmt die Glukose (also 40 Gramm plus die aus dem Gemüse) auf und gibt sie in den Portalkreislauf, den innerbäuchlichen. Beim Passieren der Darmwand bestellen Inkretine (Hormone) bei deinen Betazellen die passende Menge an Insulin. Und was da noch in deinem Pankreas lebt und liefern kann, wird da auch noch in die Pfortader liefern.
Über wenige Zentimeter Pfortader gelangt die Glukose zusammen mit dem noch möglichen Rest vom eigenen Insulin und dem da ankommenden Anteil vom gespritzten in die Leber und wird da drin zum größten Teil verarbeitet. Und zwar so verarbeitet, dass du in deinem Kreislauf davon nur für kurze Zeit 0,6 Gramm pro Liter Blut mehr messen kannst, als vor dem Essen. Bei den um die 5 Litern Blut, die beim Durchschnitts-Erwachsenen in Umlauf sind, mit ein paar Kilos mehr vielleicht auch eher 6, eine tolle Leistung, finde ich.
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Nur für Menschen mit T2D: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit der ausgeschaltete T2D.
Bearbeitet von User am 13.12.2023 11:16:08. Grund: ,1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.12.2023 11:33:21 | IP (Hash): 1611514915
Danke für die ausführliche Erläuterung, die ja auch für andere Mitleser sehr interessant ist. Das mit dem Insulin und dem Haferfrühstück funktioniert aber nur morgens, wie ich es ausgetestet habe. Bevor ich mich zum Haferfrühstück entschieden hatte, hat mein Diabetologe mir immer monatlich drei Hafertage "verordnet", die nichts bewirkten! Seit ich dieses Haferfrühstück (mit Brot geht es nich so gut) morgens immer zu mir nehme erreiche ich auch punktgenau meinen Zielwert zur den nächsten Mahlzeiten und somit auch konstante Werte über den Tagesverlauf. Zudem kam noch der "Morgengupf" hinzu, woraufhin ich morgens vorgezogen spritzen muss. Das alles musste ich durch rumexperimentieren selbst herausfinden, weil es mir in keiner Diabetes-Schulung vermittelt wurde.
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.12.2023 17:25:04 | IP (Hash): 1057708384
Zuckermann schrieb:
Das alles musste ich durch rumexperimentieren selbst herausfinden, weil es mir in keiner Diabetes-Schulung vermittelt wurde.
Ich finde super, wie du dir die Blutzuckersteuerung erarbeitet hast, die du haben willst. Das kann aber auch nur so funktionieren. Denn nur wir selbst können doch unseren Blutzucker und alles, was ihn beeinflussen kann, direkt selbst beobachten und diese Beobachtungen zielführend umsetzen.
Und genauso können wir ja auch Anregungen aufnehmen, die uns interessant erscheinen. Wir können sie bei uns selbst ausprobieren und direkt vergleichen, ob wir damit besser oder schlechter auskommen. Schlechter wird abgehakt und vergessen, und besser wird übernommen :)
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Nur für Menschen mit T2D: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit der ausgeschaltete T2D.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.