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Gaba - Gammaaminobuttersäure

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    am 04.01.2024 23:00:44 | IP (Hash): 1904521947
    Zufällig bin ich heute an einen Arzt geraten, der Gaba bei Polyneuropathie empfiehlt.
    Es gibt wohl neue Studien, denen zufolge Gaba die Nerven wieder heilen kann... - hat jemand hier Erfahrung/Info´s?
    Es hilft wohl auch, die Produktion von Betazellen zu regenerieren, sowohl Typ 1 als auch 2.
    Andererseits lese ich auch, das Big Pharma Gaba jetzt für sich als neues Geschäftsmodell entdeckt hat, also doch nur Dampfplauderei?
    Vielleicht sollte ich es mal testen, es ist hilfreich bei Schlafstörungen (soll sein).

    LG
    Nada
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    am 05.01.2024 11:39:14 | IP (Hash): 1693240265
    Nada schrieb:
    Es hilft wohl auch, die Produktion von Betazellen zu regenerieren, sowohl Typ 1 als auch 2.


    Solange wir mit Typ 2 Diabetes noch mit Tabletten oder völlig ohne auskommen, haben wir meistens mehr Insulin im Blut, als gesund gebraucht wird (Hyperinsulinämie). Und mehr Insulin, als gesund gebraucht wird, ist seit Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts bekannt als arteriosklerotisch. Das heißt, es sorgt für das Verstopfen der Pipelines.

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    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
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    am 05.01.2024 12:48:28 | IP (Hash): 880386175
    hjt_Jürgen schrieb:
    Solange wir mit Typ 2 Diabetes noch mit Tabletten oder völlig ohne auskommen, haben wir meistens mehr Insulin im Blut, als gesund gebraucht wird (Hyperinsulinämie). Und mehr Insulin, als gesund gebraucht wird, ist seit Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts bekannt als arteriosklerotisch. Das heißt, es sorgt für das Verstopfen der Pipelines.

    Und was sagt mir das jetzt? Ist die Einnahme von Gaba-Pulver für Dieabetiker (Typ2) nun ratsam oder nicht?
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    am 05.01.2024 14:47:05 | IP (Hash): 323807122
    Nada, hat dir dieser Arzt die Einnahme von
    Gaba = NEM zur Beruhigung empfohlen oder dir
    Gabapentin = verschreibungspflichtiges Medikament gegen neuropathische Schmerzen verordnet?

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    am 05.01.2024 16:00:43 | IP (Hash): 1693240265
    r2d2 schrieb:
    Und was sagt mir das jetzt? Ist die Einnahme von Gaba-Pulver für Dieabetiker (Typ2) nun ratsam oder nicht?


    Kommt darauf an, was du erreichen willst. Wenn möglichst langsam progredient, kann das Pulver gut passen.
    Wenn Remission, dann zuerst den Regelprozess in der Leber auf Normal stellen, so dass die morgens nüchtern nur noch gesund Glukose und dabei so gesund wie für uns möglich Insulin ausgibt=in den Kreislauf weiterleitet.
    Und dann den Regelprozess in den Betas auf Normal stellen, so dass die auf die Bestellung von neu gegessener Glukose durch die Inkretine wieder spontan die passende Menge Insulin ausgeben.

    Nachtrag: Bezieht sich nur auf Betas und Insulin, nicht auf die Möglichkeit, dass es bei PNP helfen könnte.

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    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
    Bearbeitet von User am 05.01.2024 16:03:27. Grund: Nachtrag
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    am 06.01.2024 00:50:16 | IP (Hash): 1904521947
    ;-) Ich weiß, was du meinst, lieber Henrie, und ich kenne den Unterschied.
    Er hat nichts empfohlen, nur ein Gespräch eben auch über das Thema PNP. Er meinte, dass sich nach neuesten Erkenntnissen eben kleinste Nerven in den Füßen mit Gaba regenerieren ließen, allerdings nur, solange sie "noch kribbeln" und nicht völlig tot sind. Leider wurde das Gespräch unterbrochen, bevor ich genauer nachfragen konnte.
    Gabapentin würde ich nur im allerschlimmsten übelsten Notfall nehmen, ich komme gut mit meinen Nahrungsergänzungsmitteln klar.

    LG
    Nada
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    am 11.01.2024 21:12:27 | IP (Hash): 1904521947
    Ja, wenn dann regredient, also Remission.
    Bitte erklärst du mir noch, w i e ich den Regelprozess in der Leber auf Normal stelle?
    Und dann den Regelprozess in den Betas?

    Lieben Dank & Grüße
    Nada
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    am 11.01.2024 21:42:51 | IP (Hash): 1451525396
    Im Prinzip ganz einfach: morgens+mittags+abends je ein 200 kcal Shake Optifast oder ähnliches (alternativ selbstgemachte so kleine Essensportionen) und dazu bis zu 200 kcal Salat. Nach 7 bis 8 Tagen in dem Programm würde ich morgens nüchtern deutlich unter 100 mg/dl erwarten. Das ist dann das Ausschalten des diabetischen Regelprozesses in der Leber.

    Mit weiteren etwa 10 Wochen in der 600-800 kcal-Spur schaltest du den diabetischen Regelprozess in den Betazellen ab. Damit geben die für neu gegessene Glukose wieder spontan eine so große Menge Insulin aus, dass die Gluconeogenese (Eigenproduktion an Glucose in der Leber) ausgeschaltet wird und bleibt, bis die neue Glukose aufgenommen und im gesunden BZ-Rahmen verarbeitet ist. - Daumendrück für gutes Gelingen :)

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    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
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    am 12.01.2024 12:14:00 | IP (Hash): 978497229
    Ob die Leberentfettung auch klappen würde, wenn man die täglichen 600 - 800 kcal auch in Form von Gummibärchen zu sich nehmen würde ? Rein theoretisch.
    Die Energiezufuhr ist doch weit unter dem Grundumsatz, da wäre die Nahrungszusammensetzung doch eigentlich egal ? Der Körper verwertet das bisschen Energie doch ruck zuck.
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    am 21.01.2024 05:36:16 | IP (Hash): 1753580086
    Ja. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, denn ich erreiche die 500-800 Kalorien mit normalen Mahlzeiten (vegetarisch) und nicht mit Shakes. Ich nehme sehr schnell ab, und wenn das so ist, wie Roy Taylor sagt, müsste das Fett um Leber und Bauchspeicheldrüse ja zuerst verschwinden. Nur Haribos würde ich zu diesem Zweck allerdings nicht essen. Ich habe ein relativ ausgewogenes Verhältnis von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten. Nur sehr wenig Kohlenhydrate verglichen mit dem, was ich vorher gegessen habe. Die KH kommen bei mir fast ausschließlich aus Gemüse und vielleicht ein bisschen Quark.
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