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    am 26.06.2024 12:43:06 | IP (Hash): 1109287683
    Hallo Leia Cake,

    schön dass du mich jetzt besser verstehst...aber wir reden immer noch aneinander vorbei. Der sogenannte "Sparflammeneffekt" hat nichts mit dem Fettstoffwechsel oder mit vorhandenen Fettreserven zu tun. Der Körper versucht, das zu erhalten, was er hat, ganz egal, ob das irgendeiner Tabelle von irgendwem entspricht oder nicht. Deshalb geht er sparsam mit dem um, was er bekommt, um sich so zu erhalten, wie er ist, ggf. auch mit erhöhtem Schlafbedarf. So kann es passieren, dass jemand sehr wenig isst und trotzdem nicht abnimmt. Er muss erst aus der Sparflammen-Stoffwechsel-Situation kommen. Das ist gar nicht so einfach.

    Was du mit "Refeed-Tage" meinst, weiß ich nicht...habe ich noch nie gehört.

    Ja, mehr Muskelmasse erhöht den Grundumsatz und beeinflusst den Stoffwechsel enorm...und ist deshalb erstrebenswert. Es müssen aber keine sogenannten "Trainingssessions" (was auch immer das sein soll) im Fitnessstudio sein, das kann auch jede andere Sportart, egal wo sein. Jeder muss einfach das finden, was er mit Spaß und Freude machen kann...egal was.

    Deine Rechnung im letzten Absatz kann ich nicht nachvollziehen. Woher kommt der Wert von 130 kcal für 10 kg Muskelmasse? Und was sind das für 40 - 60 kcal für 10 bis 15 kg Fett? *verwirrtschau*
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    am 26.06.2024 15:49:43 | IP (Hash): 72970431
    Zuckerle schrieb:
    . So kann es passieren, dass jemand sehr wenig isst und trotzdem nicht abnimmt. Er muss erst aus der Sparflammen-Stoffwechsel-Situation kommen. Das ist gar nicht so einfach.



    Das passiert dann, wenn die Kalorienzufuhr immer noch zu hoch ist, damit ein Fettverlust erzielt wird. Erst wenn dieser Grundbedarf unter- oder überschritten wird, nehmen wir ab oder zu. Klar, kann der durch nicht-intelligente Crashdiäten, die wenig Nährstoffe liefern, stark absinken. Das wäre dann aber wieder ein typischer Fall von: "Ein Pferd springt nur so hoch, wie es kann", sprich ein angepasster Energiebedarf in Folge von verringerter Gesamtmasse. Dann wird sich der Körper natürlich an JEDE Kalorie und jedes Nährstoffchen klammern, das ihm zur Verfügung gestellt wird. Diese Gefahr ist bei einem mittleren bis hohen Körperfettanteil aber kaum gegeben, weil in besagten Fällen genügend Nährstoffe in Form von Fett vorhanden ist, somit für den Körper keine akute Gefahr besteht. Nur pflegen wir unsere Energiezufuhr allzu häufig zu unterschätzen, vor allem wenn wir zuvor kaum wirklich für uns herausgefunden haben, wie viel Energie da eigentlich in unserem buchstäblichen täglichen Brot steckt. Dann hört man nur allzu häufig: Ach, ich habe doch gar nicht so viel gegessen und trotzdem nicht abgenommen. Klar, wir verschätzen uns ja auch nur gerne um 1000 Kalorien, nicht?! Deswegen empfehle ich nach wie vor, den Kalorienwert von JEDEM gegessen Apfel, JEDEM verspeisten Brötchen und JEDEM verputzten Reiskörnchen zu protokollieren. Überraschenderweise klappt's dann plötzlich (wieder) mit dem Abnehmen.

    Zuckerle schrieb:
    Was du mit "Refeed-Tage" meinst, weiß ich nicht...habe ich noch nie gehört.



    Der neudeutsche Begriff "Refeed" bezieht sich darauf, dass die Kalorien nach einer niedrigkalorischen Phase wieder ein wenig hochgefahren werden, z.B. am Wochenende, um die Folgen von natürlichen Anpassungen an die neuen körperlichen Gegebenheiten bzw. die "Diät" in einem gemäßigten Rahmen zu halten. Diese "Refeed-Tage" wechseln sich daraufhin wieder mit den Tagen ab, in denen Fettverlust einen Punkt der Tagesordnung bedeutet.

    Zuckerle schrieb:

    Ja, mehr Muskelmasse erhöht den Grundumsatz und beeinflusst den Stoffwechsel enorm...und ist deshalb erstrebenswert. Es müssen aber keine sogenannten "Trainingssessions" (was auch immer das sein soll) im Fitnessstudio sein, das kann auch jede andere Sportart, egal wo sein. Jeder muss einfach das finden, was er mit Spaß und Freude machen kann...egal was.

    Deine Rechnung im letzten Absatz kann ich nicht nachvollziehen. Woher kommt der Wert von 130 kcal für 10 kg Muskelmasse? Und was sind das für 40 - 60 kcal für 10 bis 15 kg Fett? *verwirrtschau*



    Ja, klar sollten Trainingssessions a.k.a "Trainingseinheiten" Spaß machen. Ich habe aber das Fitnessstudio im Speziellen erwähnt, weil hier insbesondere Krafttraining und die Anzüchtung von Muskelmasse in den letzten Jahren für ausgiebigen Diskussionsstoff in den Medien gesorgt hat und viele Mythen um das Thema Training & Ernährung kursieren; abgesehen von der Tatsache, dass der Körper beim Krafttraining 100 % der Energie in Form von Kohlenhydraten bezieht; somit auch eine Erwähnung, die hier im Dia-Forum durchaus passt, wie ich meine... Gerne wird ja behauptet, Muskelmasse ließe den Kalorienverbrauch bei absoluter Ruhe exorbitant ansteigen. Das ist aber Unsinn und ein entsprechend größerer Unterschied beim Ruheverbrauch wäre erst bei wirklich großen Muskelzuwächsen (20...30 kg) zu erwarten. 130 kcal für 10 kg Muskelmasse: Ein Kilogramm Muskelmasse verbraucht in Ruhe 13 Kalorien. Für jede 10 Kilogramm mehr davon, würden also 130 Kalorien zusätzlich verbrannt werden. Fett verbrennt dagegen "nur" 4 Kalorien (daher auch die obige Rechnung als Beispiel). Wenn wir jetzt aber Fett abnehmen und simultan Muskelzuwächse verzeichnen können, relativiert sich der Bonus dieser angeblich so großen "Energiefresser" (= Muskelmasse) auf eine vergleichsweise geringe Menge. Und diese 10 kg, von 20 und mehr gar nicht erst zu sprechen, muss man erst einmal aufbauen!
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    am 26.06.2024 17:16:13 | IP (Hash): 1109287683
    Ach naja Leia Cake...das ist ja alles kompliziert und keineswegs alltagstauglich. Hast du denn eine Vorstellung davon, wie lange und wie viel man trainieren muss, um 10 kg Muskelmasse aufzubauen? Das wäre völlig neben der Realität...da zählt ehr jedes einzelne kg...oder auch schon 100 Gramm.

    In welcher Zeit verbraucht denn 1 kg Muskelmasse diese 13 kcal? In der Stunde, am Tag...oder wie? Und soll das dann bei jedem gleich sein? Also sozusagen der standardisierte Mensch?

    Nicht jeder Diabetiker strebt an, ein Muskelprotz zu werden und wie ein Preisboxer daherzukommen. Den meisten genügt es, ihre Werte zu verbessern und ihre Lebensqualität hoch zu halten. Besonders auch altersangepasst.

    Dein folgender Satz: "Das passiert dann, wenn die Kalorienzufuhr immer noch zu hoch ist, damit ein Fettverlust erzielt wird." ist falsch und hat mit dem Sparflammeneffekt rein gar nichts zu tun. Bitte verabschiede dich in dem Zusammenhang von deiner Idee des Fettverlustes. Oder denkst du, der Steinzeitmensch hatte Fett, das er hätte abbauen können? Nein das hatte er vermutlich nicht. Es ist eine reine Überlebensmaßnahme.

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    am 26.06.2024 18:18:15 | IP (Hash): 1600124445
    Zuckerle schrieb:
    Hast du denn eine Vorstellung davon, wie lange und wie viel man trainieren muss, um 10 kg Muskelmasse aufzubauen? Das wäre völlig neben der Realität...da zählt ehr jedes einzelne kg...oder auch schon 100 Gramm.



    Wie lange hast du trainiert für deine fast 70kg Muskelmasse?
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    am 26.06.2024 18:53:41 | IP (Hash): 1109287683
    Nicht bewusst und nicht speziell. Die Messung wurde durchgeführt, weil ich zusammen mit meinem Arzt glaubte, ich müsse was tun, um von meinem vermeintlich hohen Gewicht runterzukommen. Dabei wurden diese 69 kg Muskelmasse und sehr viel Aktivmasse (ich weiß nicht mehr genau, wieviel das war) festgestellt. Ich vermute eine genetische Disposition...mein Vater war ein richtiger Muskelprotz...allerdings auch bayerischer Boxmeister...wohl doch nicht alles aufs Training zurückzuführen...
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    am 26.06.2024 19:30:05 | IP (Hash): 1600124445
    Erstaunlich!
    Kannst du diese Muskeln auch entsprechend nutzen, zB beim schleppen von Möbeln, Wasserkästen oder Kartoffelsäcken. Oder beim Sport?
    *Nur neugierig bin*

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    am 27.06.2024 08:55:10 | IP (Hash): 72970431
    Zuckerle schrieb:
    Ach naja Leia Cake...das ist ja alles kompliziert und keineswegs alltagstauglich. Hast du denn eine Vorstellung davon, wie lange und wie viel man trainieren muss, um 10 kg Muskelmasse aufzubauen? Das wäre völlig neben der Realität...da zählt ehr jedes einzelne kg...oder auch schon 100 Gramm.

    In welcher Zeit verbraucht denn 1 kg Muskelmasse diese 13 kcal? In der Stunde, am Tag...oder wie? Und soll das dann bei jedem gleich sein? Also sozusagen der standardisierte Mensch?



    Genau davon rede ich ja! Dass mehr Muskelmasse nicht jenen Energiefresser darstellt, der laut Bro Science über Nacht im Schlaf das Fett schmelzen lässt. Allerdings lässt dich ein höherer Muskelanteil - zusätzlich zu den bereits genannten Vorzügen - auch länger beim Sport durchhalten, sodass der Kalorienverbrauch u. U. noch gesteigert wird.

    Ja, es sind 13 kcal (bei jedem gleich) für ein 1 kg Masse mehr pro Tag. Oft wird aber immer noch unwissentlich behauptet, es seien 100 kcal. Das ist aber (leider oder zum Glück?!) falsch.

    Zuckerle schrieb:

    Nicht jeder Diabetiker strebt an, ein Muskelprotz zu werden und wie ein Preisboxer daherzukommen. Den meisten genügt es, ihre Werte zu verbessern und ihre Lebensqualität hoch zu halten. Besonders auch altersangepasst.



    Habe ich auch nicht behauptet. Mir ging es darum, die häufige Annahme, dass Muskelmasse übermäßig viel Energie in Ruhe verbraucht, zu entkräften, denn es stimmt schlicht und ergreifend nicht. Noch einmal: Um einen signifikanten Unterschied im Hinblick auf den Energieverbrauch des Körpers durch Muskelmasse zu erzielen, müsste sehr viel davon aufgebaut werden. Natürlich wissen wir, dass dieses Ziel für viele ohne Hilfsmittel einerseits utopisch und andererseits gar nicht erst erstrebenswert ist. Vielen geht es einfach nur darum, fitter zu sein und sich ein wenig kräftiger zu fühlen sowie einen Sport auszüben, der Freude bereitet. Dennoch hätte man erst durch viel (!) mehr Masse den von Bro Scienclern erwähnten großzügigen Bonus beim Kalorienverbrauch. Das meinte - nichts anderes!

    Zuckerle schrieb:

    Dein folgender Satz: "Das passiert dann, wenn die Kalorienzufuhr immer noch zu hoch ist, damit ein Fettverlust erzielt wird." ist falsch und hat mit dem Sparflammeneffekt rein gar nichts zu tun. Bitte verabschiede dich in dem Zusammenhang von deiner Idee des Fettverlustes. Oder denkst du, der Steinzeitmensch hatte Fett, das er hätte abbauen können? Nein das hatte er vermutlich nicht. Es ist eine reine Überlebensmaßnahme.




    Er hatte aufgrund seiner Lebensweise und den damaligen Gegebenheiten natürlich viel weniger davon, das ist klar. Was damals als Reserve für schwere Zeiten galt, ist heute Ursache von Krankheiten, sowohl physischer als auch psychischer Natur. Und in derlei Hungerszeiten sank dann auch der Bedarf an Nahrungsenergie und der Körper musste lernen, mit weniger zu leben. Soweit so gut! Nur: Wo widerspricht sich das mit dem, was ich geschrieben habe? Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass dieser "Sparflammeneffekt" aus einer Reduktion der Kalorien und eine folglichen geringeren Körpermasse, somit einem verringerten Bedarf an Nahrungsenergie, resultiert und dass sich der Körper in solchen Zeiten bei wirklich niedrigkalorischen Ernährungsweisen natürlich an ALLES klammert, was er bekommt. Was ist daran aus Deiner Sicht falsch?
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    am 01.07.2024 13:08:18 | IP (Hash): 704572209
    Und der nächste Monat ist vorbei. 😊 3,1 Kilo weniger. Insgesamt jetzt 27,8 kg abgenommen. Nur noch gut 12 kg bis zu meinem ersten Etappenziel, den 75 Kilo. Damit hätte ich einen BMI unter 30. Jetzt bin ich noch über 30.
    Man muss einen langen Atem haben, wenn man so viel gewogen hat wie ich am Anfang, aber es ist machbar, ohne dass man sich allzu sehr quält. Kein Kalorienzählen, aber ich achte auf die Kohlenhydrate.
    Mein Ziel ist es, jeden Tag unter 100g KH zu bleiben, und im Durchschnitt klappt das sehr gut. Es gibt auch mal Tage mit mehr Kohlenhydraten, aber die sind selten. Und halten sich auch in einem Bereich bis vielleicht 130g KH. Und dann gibt es wieder andere Tage, an denen ich nur 50g Kohlenhydrate habe.
    Rein vom Gewicht her habe ich jetzt schon mehr als die Hälfte von dem abgenommen, was ich abnehmen will, aber man weiß ja, dass die Abnahme langsamer wird, je länger man abnimmt. Darauf muss man sich einrichten.
    Es ist ein Prozess, keine plötzliche Explosion. Aber man wird auch sehr belohnt dafür. Im Prinzip könnte ich meinen Kleiderschrank jetzt zu 80% wegwerfen. Oder vielleicht sogar 90%. Alles ist viel zu groß. 3-4 Kleidergrößen bestimmt. Nur ein paar Sachen, die ich vielleicht vor 30-40 Jahren gekauft habe, könnten noch passen. 😎
    Ich habe jetzt mein Tiefstgewicht der letzten Jahrzehnte erreicht. So wenig habe ich wahrscheinlich seit 20 Jahren nicht mehr gewogen. Und trotzdem bin ich immer noch übergewichtig, sogar Adipositas Grad 1. Daran muss ich noch ein bisschen arbeiten. Bis ich „nur“ noch übergewichtig bin, wird es wohl noch so 1-2 Monate dauern.
    Ich bin wirklich mal gespannt, wie das alles Ende des Jahres aussehen wird. Normalgewicht? Das hoffe ich. Und dann auch die entsprechenden Werte, was Blutdruck usw. betrifft. Der Zucker hat sich ja jetzt schon beruhigt, aber der Blutdruck … Das scheint eine andere Baustelle zu sein. 🙄
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    am 01.07.2024 14:53:50 | IP (Hash): 1214760651
    Kelly, Glückwunsch zur Abnahme!
    Du wirst dich gut fühlen, wenn du dein Ziel erreicht hast.
    Gruß Marion
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    am 22.07.2024 17:31:20 | IP (Hash): 1139808342
    HbA1c 5,6 !!! Bluttest vom Freitag. Heute kamen die Ergebnisse.
    Nüchternblutzucker 108. Das darf ruhig noch was weniger werden. Ist aber vom letzten Bluttest bis zu diesem auch erheblich gesunken.

    Ich bin so was von glücklich! 🤩🤩🤩