Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Intervallfasten
-
am 22.07.2024 18:55:15 | IP (Hash): 1207110613
Glückwunsch!
Toll, was du schon geschafft hast.
Ich hatte mal einen BMI von 36,8. Heute habe ich 23,9.
Anfang August habe ich meinem Kontrolltermin. Ich hoffe so sehr, dass mein HbA1c Wert auch unter 6 sein wird.
Gruß Marion -
am 22.07.2024 19:08:28 | IP (Hash): 1139808342
Dann drücke ich Dir ganz fest die Daumen! .👍 Mein BMI war am Anfang 43,3. Jetzt ist er 32. Also da müsstest Du mit Deinem BMI ja die besten Chancen haben. 🥰 -
am 22.07.2024 19:51:06 | IP (Hash): 2030118508
Dann mal Glückwunsch an euch beide und weiter so gutes Gelingen!
----------------------------------------------
Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :) -
am 23.07.2024 08:08:57 | IP (Hash): 1139808342
Da sieht man wirklich mal, was die Ernährung und auch das Gewicht ausmachen. Gerade wenn man erst mit Diabetes diagnostiziert worden ist. Die meisten Leute brauchen eigentlich keine Medikamente, sondern eine Ernährungsberatung. Aber das können Diabetologen oder Ärzte generell nicht leisten.
Ich habe manchmal das Gefühl, abzunehmen und sich gesund zu ernähren wird als größere Herausforderung gesehen als Diabetes oder sonstige Krankheiten.
Vielleicht ist es das auch. Heutzutage. Wo der Supermarkt unser Feind ist, nicht irgendwelche Infektionen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.07.2024 09:23:49 | IP (Hash): 836691282
Kelly schrieb:
Die meisten Leute brauchen eigentlich keine Medikamente, sondern eine Ernährungsberatung. Aber das können Diabetologen oder Ärzte generell nicht leisten.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ärzte lieber ihren Rezeptblock zücken, als den Patienten bei der Ernährungsumstellung zu unterstützen.
Als ich am Anfang sagte, dass ich alles versuchen werde, um von den Medikamenten wegzukommen, oder sie wenigstens reduzieren zu können, gab es nur ein müdes lächeln.
Das schafft fast keiner, wurde mir gesagt. Alle wollen das, das legt sich nach einigen Wochen schnell. Das war für mich sehr mutivierend. *g*
Bei der sogenannten Diabetesschulung, die ihren Namen nicht wirklich verdient hatte, wurde jede Frage abgeschmettert, oder ausweichend beantwortet.
Ich habe mir dann mühevoll alles, was ich wissen wollte im Netzt zusammengesucht und so nach und nach mein Leben geändert. Das Forum und FDDB war mir dabei auch eine Hilfe.
Ich bin nicht der Typ, der sich sagt, ich kann alles essen, ich nehme entsprechende Medikamente. Man muß ich auch mal was gönnen, wie es immer in der Schulung gesagt wurde.
Für mich ist ein Supermarkt kein Feind, denn die meisten der angebotenen Artikel schaffen es nicht mehr in meinen Wagen. Ich kaufe nichts mehr, was industriell hergestellt wurde.
Alles wird frisch selbst zubereitet, der Fleischkonsum wurde reduziert, dafür hochwertiger. Mehr Fisch, Gemüse wenns geht (Supermarkt) Bio gekauft. Milchprodukte gerne auch Bio.
Es geht alles, ist nicht schwer, kostet aber mehr Zeit. Ich finde, es lohnt sich.
Gruß Marion
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.07.2024 10:03:53 | IP (Hash): 1139808342
Auf alle Fälle! Es ist genauso, wie Du sagst. Ich habe mir auch alles im Netz zusammengesucht, was ich finden konnte. Stunden und Stunden und Stunden. Aber das lohnt sich enorm!
Gerade eben bekam ich noch einen weiteren Blutwert, nämlich das Nüchterninsulin. Der Wert ist 4,9! Das bedeutet, ich habe keine Insulinresistenz mehr. Meine Insulinsensitivität ist vollständig wiederhergestellt. Ich könnte an die Decke springen!!!
Das hätte ich nicht für möglich gehalten. Aber ich koche auch immer selbst. Ich bin Vegetarierin, das heißt, ich ernähre mich hauptsächlich von Gemüse. Milchprodukte sind auch ein großer Anteil an meiner Ernährung. Besonders Quark finde ich da sehr wichtig. Ich merke es immer, wenn ich einen Tag keinen Quark esse. Dann fehlt mir was.
Jedenfalls werde ich so weitermachen, bis ich auf einem normalen Gewicht bin. Wir treffen uns dann bei BMI 22 oder so. 😎
Aber ich muss auch sagen, man kann sich ruhig etwas gönnen. Ich esse mal Kuchen oder auch ein Eis. Aber eben nicht jeden Tag und dauernd. Das fällt mir nicht schwer.
Bearbeitet von User am 23.07.2024 10:05:25. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.07.2024 10:02:18 | IP (Hash): 929088244
Bei mir gab es in den letzten Tagen mal wieder ein paar mehr KH, aber da ich einen ganzen Fastentag in der Woche hatte, an dem ich gar nichts gegessen habe, hat sich dann im Durchschnitt wieder ausgeglichen. Dafür habe ich aber einige wirklich sehr leckere Sachen gegessen.
Ich darf aber nicht übermütig werden, nur weil jetzt mein A1c und der Fasten-Insulinwert im Normalbereich sind, das ist mir schon klar. Man kann seine Insulinresistenz nicht endgültig loswerden, aber ich frage mich, wie man sich verhalten muss, um sie nicht wieder zu triggern. Ich hatte sehr, sehr lange immer einen erhöhten Blutzuckerwert, aber der ist nie in Extreme hochgeschossen. Also sozusagen ein stabiler Prädiabetes. Als ob mein Körper damit gut hätte leben können.
Auch dass dann Diabetes bei mir diagnostiziert wurde, war keinem besonders hohen Wert zuzuschreiben, sondern nur der Tatsache, dass der Grenzwert heruntergesetzt worden ist. Solche Werte hatte ich in den Jahren vorher ständig, aber nun war ich damit plötzlich Diabetikerin, nicht nur Prädiabetikerin.
Okay, das hat mir trotzdem eine Art heilsamen Schock versetzt, und nun bin ich - vermutlich seit 20 Jahren oder länger - das erste Mal in einem normalen Bereich. Also war es gut so.
Dennoch frage ich mich, ob ich nicht schon immer, sogar schon als Kind, eine Insulinresistenz hatte und damit mein ganzes Leben verbracht habe. -
am 06.08.2024 15:49:14 | IP (Hash): 947003600
Eins muss man allerdings auch sagen: Den Diabetes zurückzudrehen ist einfacher als 50 oder sogar 60 Kilo abzunehmen. 😊 Meine Blutzuckerwerte sind jetzt im Normalbereich, mein Gewicht aber immer noch nicht. Da habe ich gerade mal so die Hälfte geschafft.
Der Diabetes schreckt mich jetzt überhaupt nicht mehr, weil es so einfach ist, ihn mit Abnehmen zu behandeln. Selbst wenn ich mal wieder etwas höhere Blutzuckerwerte haben sollte, dann faste ich ein bisschen, und alles ist wieder in Ordnung. Wie Roy Tayler sagte: „Diabetes ist eine sehr simple Krankheit“.
Stimmt tatsächlich. Gilt natürlich nur für Diabetes 2. Von Diabetes 1 rede ich hier nicht. Das ist eine ganz andere Hausnummer.
Ich esse grundsätzlich nicht so kohlenhydratbetont (außer Brot vielleicht, und da reicht mir eine Scheibe am Tag), deshalb denke ich nicht, dass ich so schnell wieder in irgendwelche Schwierigkeiten geraten werde, aber das Abnehmen ist wie ein Medikament, das ich jederzeit einsetzen kann. So sollte man es tatsächlich betrachten: wie ein Medikament. Es geht nicht um Schönheit oder so etwas, es geht um Gesundheit.
Stoffwechselgesundheit. Und da gibt es ja schon einige Studien dazu, dass diejenigen, die nicht so viel und nicht süß oder Weißmehl essen, am längsten leben. Da kommt es gar nicht auf die Methode an, nur auf die Kalorienrestriktion.
In einer der BBC-Dokumentationen wurde ein Mann gezeigt, der täglich nur 1900 Kalorien aß, viel Salat und Gemüse, und der sah mindestens 20 Jahre jünger aus. Als ich sein Alter hörte, war ich sehr überrascht. Er war sehr schlank. Natürlich trieb er auch Sport. Nicht übertrieben, sondern in einem normalen Maß.
Ich weiß nicht, ob ich jemals dahin kommen werde, aber im Moment sieht es jedenfalls von der Seite her gut aus, dass ich Ende des Jahres oder irgendwann nächstes Jahr vermutlich Normalgewicht erreichen kann. Das ist schon mal ein Anfang.
-
am 12.08.2024 19:18:07 | IP (Hash): 810328578
Ich habe gerade eine Wahnsinnsenergie und weiß gar nicht, wohin damit. Es ist unglaublich, wie ich rumzische. Ja, ich habe eine Menge Gewicht verloren, Blutzucker und Blutdruck auf einmal im Normalbereich. Das ist mein Körper gar nicht gewöhnt. Aber da muss noch etwas anderes sein. Als ob etwas losgetreten worden wäre, das lange unterdrückt war. Keine Ahnung, was, aber jetzt in diesem meinen nicht mehr ganz jugendlichen Alter geht es mir besser, als es mir in meinen 20ern gegangen ist. Alles scheint so einfach und leicht. Die Diagnose Diabetes war vermutlich das Beste, was mir passieren konnte. Nur dadurch bin ich jetzt in diesen Zustand gekommen. Sonst ginge es mir wahrscheinlich immer noch genauso wie letztes Jahr. Massives Übergewicht und steigende Blutzucker- und Blutdruckwerte.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.08.2024 20:06:17 | IP (Hash): 1250914750
Toll, was dir bis jetzt schon gelungen ist! Daumendrück, dass du dein Kilo-Ziel auch noch erreichst :)
----------------------------------------------
Typ 2 seit 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, 7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :)2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.