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Ballaststofftage (Hafertage)

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    am 26.01.2024 13:34:36 | IP (Hash): 180001734
    Hintergrund:
    Mit Ballaststofftagen haben viele Diabetiker positive Erfahrungen gemacht, da sich der Blutzucker teilweise sehr stark senkt und auch die lnsulinsensitivität stark verbessert.

    An Ballaststofftagen werden täglich 200-300 g Haferflocken verteilt auf alle Mahlzeiten verzehrt. Zusätzlich gibt es Gemüse, Kräuter Obst, Süßstoff oder Zimt.

    Die Haferflocken werden mit Wasser oder für die herzhafte Variante mit Gemüsebrühe aufgekocht und mit den anderen Zutaten verfeinert.

    Die Ballaststofftage sollen zwei Tage durchgeführt werden, um einen positiven Effekt zu sehen.

    Hafer:
    Hafer ist reich an Kohlenhydraten, gibt uns also viel Energie - dabei hat er jedoch einen vergleichsweise geringen glykämischen Index. Er hinterlässt ein Gefühl langanhaltender Sättigung.
    Das ß-Glucan, ein Ballaststoff im Hafer, wirkt regulierend auf den Fettstoffwechsel - Hafer kann die Cholesterinwerte senken.

    Senkung der Blutzuckerwerte:
    Durch die hohe Viskosität des ß-Glucan – einem Ballaststoff aus dem Hafer - wird der Speisebrei schlechter mit Verdauungsenzymen durchmischt und die Magenentleerung verzögert.
    Dadurch werden die Kohlenhydrate langsamer abgebaut und langsamer ans Blut abgegeben.
    Somit entsteht ein geringerer Anstieg des Blutzuckers nach den Mahlzeiten.

    Verbesserung der Insulinsensitivität:
    Durch den kontrollierten Blutzuckeranstieg wird weniger Insulin ausgeschüttet.
    Ausgeglichene Insulinspiegel verbessern die lnsulinsensitivität, sodass das Insulin an den Körperzellen wieder seine Funktion ausübt.

    Ich selbst beginne jeden Tag mit einem Haferfrühstück.

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    Bearbeitet von User am 26.01.2024 13:38:14. Grund: .
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    am 27.01.2024 07:37:37 | IP (Hash): 782505040
    Warum schreibst Du hier genau dasselbe hin, was schon in dem Thread "Haferkur" steht? Das ist doppelt gemoppelt.
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    am 27.01.2024 09:41:34 | IP (Hash): 180001734
    Kelly schrieb:
    Warum schreibst Du hier genau dasselbe hin, was schon in dem Thread "Haferkur" steht? Das ist doppelt gemoppelt.


    Dann schreibe mir mal unter welchem IP dieser hier von mir geschriebene Beitrag da stehen soll. Da steht so einiges wirrwar unter den von dir erwähnten Beiträgen. Ausserdem gehört ein derartiger Beitrag in die Rubrik "Ernährung". Ferner habe ich in meinem hier geschriebenen Text einige Klarstellungen, die wichtig und erläuternd für Diabetiker sind, dargestellt.

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    Bearbeitet von User am 27.01.2024 10:51:14. Grund: .,
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    am 28.01.2024 12:43:50 | IP (Hash): 190148729
    Für mich bleibt fraglich, warum die Haferflocken unbedingt gekocht werden müssen? Kennt da jemand die Antwort?

    Ich liebe Haferflocken, kann sie aber nur roh und kalt essen. Die gekochte, schleimige Pampe kann ich einfach nicht essen...
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    am 28.01.2024 12:59:45 | IP (Hash): 180001734
    Zuckerle schrieb:
    Für mich bleibt fraglich, warum die Haferflocken unbedingt gekocht werden müssen? Kennt da jemand die Antwort?

    Ich liebe Haferflocken, kann sie aber nur roh und kalt essen. Die gekochte, schleimige Pampe kann ich einfach nicht essen...


    Wer sagt denn, dass Haferflocken gekocht werden müssen?
    Für mein morgentliches Haferfrühstück koche ich meine Möhrenbeigabe und den Porree 20 Minuten mit Brühpulver auf und gieße das über die Haferflocken. Dann lasse ich das alles einen Moment ziehen, bis die "schleimige Pampe - wie du schreibst" entstanden ist.
    Empfehlung: Die Haferflocken nicht aufkochen!
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    am 28.01.2024 13:27:58 | IP (Hash): 190148729
    Danke für die Eröterung Zuckermann...aber auch diese schleimige Pampe könnte ich nicht essen....
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    am 28.01.2024 13:36:32 | IP (Hash): 180001734
    Ja bitte, aber ich muss dieses "schleimige Pampe" von Zeit zu Zeit essen, da ich Diabetiker bin. Daher habe ich mich auch entschlossen, jeden Morgen ein Haferfrühstück mit wechselden Gemüseinhalten zu essen. Wie wichtig die Ballaststoffe der Haferflocken sind, auch für Nichtdiabetiker, kannst du hier in dieser Rubrik (Ernährung) in dem Beitrag "Alles dreht sich um die Ballaststoffe" nachlesen.
    Alles Gute, bleib gesund

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    Bearbeitet von User am 28.01.2024 23:29:12. Grund: .
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    am 28.01.2024 16:28:12 | IP (Hash): 651999360
    Zuckermann schrieb:
    Ja bitte, aber ich muss dieses schleimige Pampe von zeit zu Zeit essen, da ich Diabetiker bin..



    Muss???
    Das meinten Ärzte und Pflegepersonal anno 1979 auch. ICH war da anderer Meinung und habe gewonnen ;)

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    Bearbeitet von User am 28.01.2024 18:56:05. Grund: Muss???
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    am 28.01.2024 17:09:56 | IP (Hash): 118067528
    HeikeOV schrieb:
    Das meinten Ärzte und Pflegepersonal anno 1979 auch. ICH war da anderer Meinung und habe gewonnen ;)


    Ok, du hast dich für dich durchgesetzt. Aber hast du schon mal überzeugend nachvollziehbar belegt dargestellt gefunden, dass Hafer in irgendeiner Weise im Vergleich zu ähnlichen Ballaststoff-Portionen aus anderen Nahrungsmitteln für Menschen mit Diabetes überlegen ist?

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    am 28.01.2024 17:34:01 | IP (Hash): 651999360
    Nö, und so wirklich glaub ich auch nicht dran...

    Hafer gehört und Müsli, Brot oder noch besser in Haferkekse ;)
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    Bearbeitet von User am 28.01.2024 17:38:09. Grund: Ergänzung
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    am 28.01.2024 23:20:40 | IP (Hash): 1904521947
    Hey,
    man muss sie nicht unbedingt kochen. Einweichen hat den folgenden Vorteil:

    Was bringt das Einweichen von Haferflocken?

    Haferflocken enthalten Phytinsäure. Diese Säure bindet die in Haferflocken enthaltenen Mineralstoffe und SpurenElemente wie Eisen, Kalzium, Magnesium und Zink. Dadurch kann der Körper diese Stoffe nur schwer aufnehmen. Weichen Sie die Haferflocken vor dem Verzehr jedoch für mindestens 30 Minuten ein, spaltet sich die Phytinsäure und ihr Gehalt in den Haferflocken verringert sich. So können die Nährstoffe besser vom Körper aufgenommen werden. Auch die Bekömmlichkeit wird durch das Einweichen gesteigert.

    » Mehr erfahren auf: https://www.edeka.de/ernaehrung/expertenwissen/1000-fragen-1000-antworten/sollte-man-haferflocken-einweichen-oder-nicht.jsp

    LG
    Nada

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    am 29.01.2024 00:23:15 | IP (Hash): 180001734
    HeikeOV schrieb:
    Zuckermann schrieb:
    Ja bitte, aber ich muss dieses "schleimige Pampe" von zeit zu Zeit essen, da ich Diabetiker bin..



    Muss???
    Das meinten Ärzte und Pflegepersonal anno 1979 auch. ICH war da anderer Meinung und habe gewonnen ;)

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    @HeikeOV
    Hallo HeikeOV,
    ich muss KE Haferflocken deshalb zum Frühstück essen, weil ich das Dawn-Phänomen habe. Mein Messwert würde sonst morgens nach dem Aufstehen vom nächtlich gehaltenen Zielwert von ca. 100 sofort bis auf über 200 ansteigen und ich würde meine Zielwerte zum Mittagessen und Abendessen nicht mehr erreichen und müsste mich mit Korrekturinsulin "Vollpumpen".

    Also spritze ich sofort nach dem Aufstehen die Menge IE = KE * KE-Faktor ± IE Korrekturschritt , die ich sonst erst zu Beginn des Frühstücks spritzen würde (ähnlich Morgengupf mit vorgezogene Spritzung).

    Nun kommen die Haferflocken ins Spiel. Die verzehre ich erst nach dem der Messwert durch die Vorgezogene Spritzung, nach leichtem Anstieg wieder zum Zielwert (100 mg/dl) abgefallen ist. Nun esse ich meine 3 KE Haferflocken mit Wasser Brühe und Gemüse. Die Wartezeit vom Aufstehen bis zum Frühstück beträgt dann ca. 45 bis 60 Minuten, währenddessen ich mein Haferfrühstück vorbereite und die Zeitung hole. Die 50 g Haferflocken sättigen mich alle Mal bis zum Mittagessen.

    Aber es kommt noch besser. Mein Messwert steigt ab dem Frühstück nicht mehr so stark an und bleibt innerhalb einer Stunde im Zielbereich von 100 bis 160 mg/dl, so dass ich ohne Korrekturspritzung schon nach zwei Stunden dann zum Mittagessen meinem Zielwert von 100 mg/dl fast immer erreiche.

    Daher habe ich nach eigenem experimentieren mich für diese Methode entschieden und möchte sie auch nicht mehr missen. Mein Diabetologe konnte mir keine bessere Methode nennen. Ich ärgere mich immer wieder, wenn Haferflocken hier verteufelt werden, besonders von Nicht Insulinpflichtigen.
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    Bearbeitet von User am 29.01.2024 08:59:02. Grund: .
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    am 29.01.2024 06:45:06 | IP (Hash): 1532091295
    Zuckermann schrieb:
    Ich ärgere mich immer wieder, wenn Haferflocken hier verteufelt werden, besonders von Nicht Insulinpflichtigen.



    Nun, der "Nicht Insulinpflichtige" hat halt nicht die Möglichkeit, den nach Haferflockenkonsum zu erwartendem hohen BZ-Wert wegzuspritzen.
    Also muss er den Anstieg und somit die Haferflocken vermeiden. Kein Grund dich darüber zu ärgern.

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    am 29.01.2024 07:54:45 | IP (Hash): 229843331
    Henrie schrieb:
    Zuckermann schrieb:
    Ich ärgere mich immer wieder, wenn Haferflocken hier verteufelt werden, besonders von Nicht Insulinpflichtigen.



    Nun, der "Nicht Insulinpflichtige" hat halt nicht die Möglichkeit, den nach Haferflockenkonsum zu erwartendem hohen BZ-Wert wegzuspritzen.
    Also muss er den Anstieg und somit die Haferflocken vermeiden. Kein Grund dich darüber zu ärgern.



    Meine Erfahrungen mit Haferflocken sind nicht so, dass der BZ-Wert deswegen hohe Werte annimmt. Ich wurde am 08.11.23 auf Grund eines Autounfalls hospitalisiert und hatte einen BZ-Wert von 440. Klar hatte es das eine oder andere Anzeichen, beispielsweise Durst, gegeben, was ich aber irgendwie verdrängt habe, obwohl ich es hätte besser wissen müssen. Egal. Zurück zum Thema: Ich habe nach der Entlassung aus dem Krankenhaus von meinem Diabetologen ein Anpassungssschema bekommen und musste dreimal täglich Apidra und einmal täglich Lantus spritzen. Ich habe dann auch nach Hafertagen gefragt, was begrüßt wurde. Es gab dabei folgende Regel: Liegt der BZ unter 200, kein Apidra spritzen, liegt er über 200 nur die Hälfte der angegebenen Einheiten.
    Ich war erst skeptisch. Und ja, der BZ ist angestiegen. Allerdings nur sehr moderat. Da er an den Hafertagen durchweg unter 200 lag, habe ich nur noch Lantus einmal täglich an diesen Tagen gespritzt. Andere Diabetika gab es zu der Zeit noch nicht. Nach den Hafertagen war der BZ-Wert durchgehend niedriger, als vor diesen Tagen. Anfang Dezember wurde ich dann auf Metformin einschleichend umgestellt. Die Werte waren inzwischen so gut, dass ich auf Apidra komplett verzichten konnte und Ende Dezember wurde Lantus abgesetzt.
    In der Woche esse ich jeden Morgen Haferflocken. Die setze ich am Abend vorher mit Hafermilch an. Mir bekommt das gut. Am Wochenende gibt es dann zum Frühstück Vollkornbrötchen, meistens mit Käse oder selbst zubereiteten veganen Aufstrich. Wurst darf dann auch mal dabei sein.
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    am 29.01.2024 07:57:33 | IP (Hash): 229843331
    Zuckerle schrieb:
    Ich liebe Haferflocken, kann sie aber nur roh und kalt essen. Die gekochte, schleimige Pampe kann ich einfach nicht essen...



    Respekt. Ich war vor zwei Wochen gezwungen, meine Haferflocken zum Frühstück trocken zu verspeisen, weil mir die Hafermilch ausgegangen war. Ich fand es sehr schwierig, die Flocken trocken herunterzubekommen. Das war definitiv nicht mein Ding.

    Was das Schleimige angeht: Das muss nicht so unbedingt sein. Stell einfach auf kernige Flocken um. Lass die aber lange genug einweichen. Die Flüssigkeit muss vollständig aufgesogen werden. Schmelzflocken werden etwas schleimiger.
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    am 29.01.2024 10:12:20 | IP (Hash): 1532091295
    Von trocken war nicht die Rede.
    Wer zwingt dich, trockene Haferflocken zu essen? Mit Wasser kann du sie auch einweichen oder Nussmilch oder verdünnte Sahne und mit einer handvoll Blaubeeren und ev. Süßungsmittel wird 'ne artgerechte Leckerei daraus.

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    am 29.01.2024 13:38:29 | IP (Hash): 190148729
    Ganz genau...danke für die Erklärung Henrie...

    Mir ist trotzdem noch immer nicht klar, warum müssen sie eingeweicht werden? Was genau bringt das? Ich esse sie nur mit kalter Flüssigkeit, Milch oder diverse Säfte und dann esse ich sie schnell, bevor sie weich werden, das mag ich einfach nicht....bei der Verdauung werden sie doch sowieso weich und wahrscheinlich auch schleimig.
    Bearbeitet von User am 29.01.2024 13:38:52. Grund: .
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    am 29.01.2024 14:44:46 | IP (Hash): 180001734
    Zuckerle schrieb:
    Ganz genau...danke für die Erklärung Henrie...

    Mir ist trotzdem noch immer nicht klar, warum müssen sie eingeweicht werden? Was genau bringt das? Ich esse sie nur mit kalter Flüssigkeit, Milch oder diverse Säfte und dann esse ich sie schnell, bevor sie weich werden, das mag ich einfach nicht....bei der Verdauung werden sie doch sowieso weich und wahrscheinlich auch schleimig.


    Ihr scheint alle Probleme mit der Zubereitung von Haferflocken zu haben. Nehmt 400 ml Wasser, darin einen Brühwürfel 10 g geben, 50 g Porree und 50 g Möhren ca. 15 min aufkochen damit das Gemüse weich wird. Dann das aufgekochte in eine Schüssel mit ca. 50 g extra zarte Haferflocken geben und kurz ziehen lassen. Da wird und schmeckt nichts "schleimig". Fertig ist eine herzhafte gemüsesuppe mit Haferflocken ca. 4 KE.
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    am 29.01.2024 22:10:48 | IP (Hash): 190148729
    Ach, ich glaub das könnte ich auch nicht essen. 100 g Gemüse in 400 ml Wasser 15 Minuten kochen...da bleibt doch weder Geschmack noch Vitamine übrig. Brühwürfel benutze ich nicht. Gemüse gare ich mit höchstens 2 Esslöffeln Wasser unter 100° C, da bleibt es knackig und behält seinen Eigengeschmack.

    Werde meine Haferflocken weiterhin im Rohzustand genießen...
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    Dann ersetz doch einfach den Brühwürfel durch selbst gemachte Gemüsebrühe. Und wenn Du das Gemüse ganz klein schneidest, brauchst Du es auch nur ganz kurz in der heißen Brühe zu baden.
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    Zuckermann schrieb:
    Ich ärgere mich immer wieder, wenn Haferflocken hier verteufelt werden, besonders von Nicht Insulinpflichtigen.


    Würdest Du dann sagen, dass Haferflocken nur etwas für Insulinpflichtige sind? Dass sie bei denen, die kein Insulin spritzen, eigentlich keinen Sinn haben? Mir kommt es nämlich ein bisschen so vor, als wäre es so. Ist aber nur eine Spekulation. Weil es bei mir eigentlich nichts gebracht hat. Und ich bin ja nicht insulinpflichtig.
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    am 01.02.2024 16:30:40 | IP (Hash): 1499852602
    Ich bin seit vielen Jahren insulinpflichtig, Heike noch viel länger, und wir haben beide noch nicht den besonderen Sinn darin gefunden, mit dem der Hafer beworben wird. Was nur heißen soll, dass der Werbung ganz bestimmt ihre Allgemeingültigkeit fehlt.

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    am 01.02.2024 19:00:29 | IP (Hash): 180001734
    hjt_Jürgen schrieb:
    Ich bin seit vielen Jahren insulinpflichtig, Heike noch viel länger, und wir haben beide noch nicht den besonderen Sinn darin gefunden, mit dem der Hafer beworben wird. Was nur heißen soll, dass der Werbung ganz bestimmt ihre Allgemeingültigkeit fehlt.


    Wenn ihr beiden noch nicht den besonderen Sinn darin (wahrscheinlich zu Ballaststoff- oder Hafertage) gefunden habt, solltet ihr euren Diabetologen dazu befragen, bevor ihr hier womöglich eine gutgemeinte falsche Auskunft bekommt.
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    am 01.02.2024 19:55:44 | IP (Hash): 1499852602
    Zuckermann schrieb:
    Wenn ihr beiden noch nicht den besonderen Sinn darin (wahrscheinlich zu Ballaststoff- oder Hafertage) gefunden habt, solltet ihr euren Diabetologen dazu befragen, bevor ihr hier womöglich eine gutgemeinte falsche Auskunft bekommt.


    Ich kenne nur Diabetologen, die zu Hafer raten, meine auch. Aber ich hab noch keinen gefunden, der mir hätte erklären können, warum ich welche von den 30-40 Gramm Ballaststoffen in meiner alltäglichen Ernährung durch Hafer ersetzen sollte. Vielleicht kannst du mir das ja erklären, aber bitte rein sachlich und nicht einfach nur, weil die Diabetologie sagt?

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    am 02.02.2024 17:19:27 | IP (Hash): 348974709
    (Zitat)
    Ich kenne nur Diabetologen, die zu Hafer raten, meine auch.
    (Zitatende)

    Wenn ich so etwas schon lese, dann weiß ich genau jetzt kommt wieder eine Lüge von dir.




    das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
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    am 02.02.2024 19:44:06 | IP (Hash): 180001734
    hjt_Jürgen schrieb:
    Ich kenne nur Diabetologen, die zu Hafer raten, meine auch. Aber ich hab noch keinen gefunden, der mir hätte erklären können, warum ich welche von den 30-40 Gramm Ballaststoffen in meiner alltäglichen Ernährung durch Hafer ersetzen sollte. Vielleicht kannst du mir das ja erklären, aber bitte rein sachlich und nicht einfach nur, weil die Diabetologie sagt?


    Ärzte Zeitung
    Mega Studie, Alles dreht sich um die Ballaststoffe

    Deutlich seltener Herzkrankheiten, Tumoren und Diabetes: Je mehr Ballaststoffe, desto länger das Leben – und Vollkorn punktet gegen Darmkrebs. Das sagt die bislang wohl größte Studie zum Thema aus.
    Quelle: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Alles-dreht-sich-um-die-Ballaststoffe-256455.html
    Von Thomas Müller Veröffentlicht: 14.01.2019

    DUNEDIN/ NEUSEELAND. Gegen die meisten Zivilisationskrankheiten gibt es offenbar ein simples Rezept: Mehr Ballaststoffe essen! Wer davon täglich zwischen 25 und 30 Gramm konsumiert, hat ein deutlich reduziertes Risiko von Herzkreislauferkrankungen, Darmtumoren sowie Diabetes – und lebt natürlich länger.

    Ob Ballaststoffe tatsächlich für solche positiven Effekte ursächlich sind, kann die Auswertung sämtlicher relevanter Ernährungsstudien letztlich aber nicht belegen – es dürften wohl noch andere Inhaltsstoffe einer ballaststoffreichen Diät entscheidend sein.

    Ernährungswissenschaftler um Dr. Andrew Reynolds von der Universität in Dunedin in Neuseeland konnten jedoch in ihrer Megaanalyse klare Dosiseffekte erkennen: Je mehr Ballaststoffe jemand konsumiert, umso geringer ist nach ihren Daten das Risiko für wichtige Zivilisationskrankheiten. „Dies deutet darauf, dass der Zusammenhang mit verschiedenen nicht übertragbaren Erkrankungen kausal sein könnte“, schreiben sie in ihrer Publikation im "Lancet" (doi: 10.1016/S0140-6736(18)31809-9).

    Sterberate um 15% reduziert

    Für die Analyse haben die Forscher insgesamt 185 Publikationen zu prospektiven Beobachtungsstudien sowie Resultate von 58 randomisierten klinischen Untersuchungen ausgewertet. Die Beobachtungsdauer der prospektiven Studien summierte sich auf 135 Millionen Personenjahre, an den klinischen Studien nahmen zusammen über 4600 Personen teil. Die Forscher um Reynolds haben nur Studien berücksichtigt, in denen die Teilnehmer zu Beginn noch keine chronischen Erkrankungen hatten.

    Alle Beobachtungsstudien mussten Angaben zur Menge und Qualität der konsumierten Kohlenhydrate machen, ebenso zur Sterberate, der Rate kardiovaskulärer Ereignisse oder der Inzidenz von Diabetes und Tumoren. Die klinischen Studien sollten die Auswirkungen von verzehrten Kohlenhydraten auf kardiovaskulär und metabolisch relevante Faktoren wie Blutdruck, Blutzucker und Blutfette prüfen.

    Risikoreduktion in Zahlen

    Verglichen die Forscher in den Beobachtungsstudien Teilnehmer mit niedrigem Ballaststoffkonsum (unter 15 g pro Tag) und solche mit relativ hohem Konsum (über 25 g), zeigte sich unter einer ballaststoffreichen Ernährung eine recht konsistente Risikoreduktion um 15–30% für wichtige Volks- und Tumorerkrankungen.

    Die GesaMTSterberate von Teilnehmern mit vielen Ballaststoffen war im Laufe der Studien um 15 % geringer, die kardiale Sterberate um 31 % und die Schlaganfall-bedingte Todesrate um 22 %. Herzinfarkte und Schlaganfälle traten in der Gruppe mit ballaststoffreicher Ernährung jeweils um 24 % und 20 %, ein Typ-2-Diabetes um 15 % seltener auf. Darmtumoren wurden zu 16 % seltener beobachtet, die Darmkrebsmortalität war um 13 % reduziert.

    Mit Ausnahme der KHK-Inzidenz scheinen die Effekte bei Ballaststoffmengen jenseits von 30 Gramm am Tag noch etwas ausgeprägter zu sein. So geht ein Verzehr von mehr als 40 Gramm am Tag mit einer um rund 40 % reduzierten Diabetesrate einher. Bei den anderen Krankheiten flachen die Ereigniskurven mit steigender Dosis jedoch deutlich ab, sodass ein Konsum von über 30 Gramm am Tag nur noch wenig zusätzlichen Nutzen zu bringen scheint.

    Einen ähnlichen Zusammenhang fanden die Forscher mit Blick auf Vollkornprodukte – ein wichtiger Lieferant von Ballaststoffen. Zum Teil waren die Effekte hier bei hohem Konsum sogar noch stärker ausgeprägt, vor allem aber zeigte sich ein linearer Zusammenhang mit der Darmkrebsrate: je mehr Vollkorn, umso seltener Darmkrebs.

    Glykämischer Index nur wenig aussagekräftig

    In den randomisiert-kontrollierten Studien ließen sich durch eine ballaststoffreiche Ernährung Körpergewicht, Cholesterin-, Blutdruck- und Nüchternglukosewerte signifikant senken. Ähnliches wurde auch bei einer vollkornreichen Ernährung beobachtet. Dagegen gab es fast keinen Zusammenhang zwischen den untersuchten Krankheiten und dem glykämischen Index sowie der glykämischen Last.

    Lediglich die Diabetes- und die Schlaganfallinzidenz war bei einem hohen Anteil leicht verdaulicher Kohlenhydrate geringfügig erhöht. Die Forscher um Reynolds schließen daraus, dass der Ballaststoffanteil mehr über die Qualität von Kohlenhydraten aussagt als der glykämische Index. Nach ihren Daten, die als Grundlage für WHO-Empfehlungen dienen sollen, halten sie einen Ballaststoffkonsum zwischen 25 und 30 Gramm am Tag für optimal, wobei ein höherer Konsum noch weitere Vorteile bringen dürfte.

    Allerdings scheitern schon viele Menschen an einer 25-Gramm-Hürde: In den meisten Ländern liegt der Ballaststoffkonsum deutlich unter 20 Gramm am Tag, nur rund 10% schaffen 30 Gramm, geben die Studienautoren zu bedenken.

    Was sollten wir essen?

    Besonders ballaststoffreich neben Vollkornprodukten sind Hülsenfrüchte, mit der Schale verzehrtes oder getrocknetes Obst (Apfel, Birnen, Pflaumen, Aprikosen) sowie mit Schale gekochte Kartoffeln.

    Ballaststoffe erhöhen das Sättigungsgefühl, verbessern den Glukose- und Insulinstoffwechsel und haltend eine günstige Darmflora am Leben. Sie produziert wichtige Vitamine, kurzkettige Fettsäuren und Immunmodulatoren, die nicht zuletzt auch an der komplexen Kommunikation zwischen Darm und Gehirn beteiligt sind, geben die Forscher um Reynolds zu bedenken.

    Quelle: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Alles-dreht-sich-um-die-Ballaststoffe-256455.html
    Von Thomas Müller Veröffentlicht: 14.01.2019

    Eingespielt von Zuckermann am 02.02.2024 extra für hjt_Jürgen
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    Bearbeitet von User am 02.02.2024 19:50:44. Grund: ..
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    am 02.02.2024 20:41:32 | IP (Hash): 346600919
    Zuckermann schrieb:
    Eingespielt von Zuckermann am 02.02.2024 extra für hjt_Jürgen


    Danke! Aber damit, dass ich 30-40 Gramm Ballaststoffe am Tag esse, hast du mich sogar zitiert. Also wofür dieses lange Copy & Paste? Wolltest du mich tatsächlich sooo ausdrücklich dafür loben, dass ich sehr viel mehr Ballaststoffe esse, als im allgemeinen Durchschnitt und auch in dem der Studien?

    Nachtrag:
    Ich finde dein Lob so toll, dass ich auch gerade mal für diesen nützlichen Beitrag gedankt hab :)

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    Bearbeitet von User am 02.02.2024 21:29:27. Grund: Nachtrag
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    am 02.02.2024 21:40:49 | IP (Hash): 1904521947
    @Zuckermann: ich habe den Text kurz überflogen, kann aber kein einziges Mall das Wort Hafer finden!!
    Ergo stellt das keine Antwort auf Jürgens "Frage" dar.
    Ballaststoffe kann man sich überall holen - mit wesentlich WENIGER Kohlenhydraten!
    Es muss nun wirklich kein Hafer sein. Bei mir geht der Schuss auch nach hinten los.

    Hafer ist angeblich sehr gesund, weil er viele Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe enthält.
    Außerdem (wenn ich mich recht erinnere) Betaglucan, was für Diabetiker angeblich ein Superfood ist.
    Dazu kommen noch ordentlich(?) Ballaststoffe, die normalerweise dafür sorgen, dass die Kohlenhydrate ganz langsam ins Blut abgegeben werden.
    Hat mir mein Hausarzt so erklärt und ich mich gefreut wie ein Schneekönig - ich mag Haferflocken total gerne, aber Pustekuchen: ging mir richtig schlecht danach. Also gestrichen. Egal, es gibt andere tolle leckere Sachen!
    Ich frag mich nur, was sie damit bezwecken...?!

    LG
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    am 02.02.2024 22:10:18 | IP (Hash): 180001734
    hjt_Jürgen schrieb:
    Danke! Aber damit, dass ich 30-40 Gramm Ballaststoffe am Tag esse, hast du mich sogar zitiert. Also wofür dieses lange Copy & Paste? Wolltest du mich tatsächlich sp ausdrücklich dafür loben, dass ich sehr viel mehr Ballaststoffe esse, als im allgemeinen Durchschnitt und auch in dem der Studien?



    An hjt_Jürgen,
    du merkst leider mal wieder nicht, dass du schon wieder hier etwas zusammengedichtest hast, was nirgendwo geschrieben steht und damit irretierst du alle Leser hier im Forum!
    Zur Erinnerung: Lese doch erst mal die Beiträge von oben nach unten in der Reihenfolge durch und antworte erst wenn du alles gelesen hast. Bei dir scheint aber Priorität zu haben, immer der erste zu sein oder sofort der dritte, wenn dir jemand zuvor gekommen ist.

    Du bist ja hier in diesem Forum als Störenfried bekannt, der jeglich Diskussion zu verdrehen vermag und sehr viel Blödsinn immer wieder schreibt, wie hier im vorliegenden Fall.

    Ich bleibe trotzdem dabei, dass Haferflocken ein sehr wichtiges Nahrungsmittel sind, selbst wenn es dir und anderen nicht passt!
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    Bearbeitet von User am 02.02.2024 23:27:08. Grund: .
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    am 02.02.2024 22:24:23 | IP (Hash): 346600919
    Zuckermann schrieb:
    Ich habe nirgendwo geschrieben, dass du deine 30-40 g an Ballaststoffe in deiner alltäglichen Ernährung durch Hafer ersetzen sollst!
    Warum verbreitest du schon wieder Lügen. Derartige Menschen wie Du sind für mich widerlich!


    Du hast meine Frage, warum ich ... ersetzen soll, ausdrücklich mit Bezug auf mich praktisch wie eine Überschrift deinem Copy & Paste vorangestellt. Da kann man das doch EINZIG UND ALLEIN als Antwort auf meine Frage verstehen und nicht als Antwort auf X Numern Beiträge vorher!

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    Bearbeitet von User am 02.02.2024 22:26:06. Grund: ,
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    am 02.02.2024 22:24:54 | IP (Hash): 180001734
    Lese doch bitte mal den ersten Beitrag oder die Überschrift, oder habe ich dich falsch verstanden?


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    am 02.02.2024 23:02:42 | IP (Hash): 348974709
    ich finde den Artikel von Zuckermann sehr nützlich und hilfreich.
    Da gibt es einiges zu lesen wovon ich keine Ahnung habe.




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    am 02.02.2024 23:11:30 | IP (Hash): 180001734
    So, nun bitte wieder weiter über Ballaststofftage oder Hafertage diskutieren.....
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    am 03.02.2024 11:56:44 | IP (Hash): 1960882582
    eine Hafermahlzeit habe ich vor kurzem auch einmal getestet (mit Libre 3 der bei mir stets gute Blutvergleichswerte liefert).
    70gr Hafer mit Wasser aufgekocht 50gr Himbeeren dazu. Hat mir nach ner guten Stunde ne Spitze von 232 mg/dl beschert, so hoch hat mir der Libre weder nach ner Laugenbrezel pur, noch nach den sündigen Weihnachtsplätzchen angezeigt
    Laut Dr. Pusarnig bekannt als Zuckertante.at it das zu hoch und daher ungeeignet für mich.
    Mein chat mit Dr. Pursarnig ist hier nachzulesen:
    https://www.zuckertante.at/hafertag/#comments/401
    Und ich bin da nicht die einzige die so unerwünscht auf Hafertage reagiert, wie man den Feedbacks im Chat entnehmen kann.
    Fr. Dr. Pusarnig schreibt: "...Hafertage passen nicht für jeden!"
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    am 03.02.2024 12:18:54 | IP (Hash): 1532091295
    Hafertante schrieb:
    ...solche Spitzen möchte man nicht haben.


    Ich auf keinen Fall.
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    am 03.02.2024 13:04:45 | IP (Hash): 180001734
    @Suggardosis
    Interessant zu wissen wäre, wie bei dir das Messergebnis bei einer Blutzucker-Kontrollmessung mit Libre 3 zu diesem Zeitpunkt gewesen wäre. Bei mir war es nach einer Stunde um die 200 Gewebemessung und Blut-Kontrollmessung bei 160 und nach einer weiteren Stunde Gewebemessung wieder im Zielbereich. Also gab es bei mir wohl keine Spitze innerhalb dieser zwei Stunden nach dem Frühstück. An diese gelegentlichen großen Schwankungen zwischen Gewebe- und Blutzuckermessungen habe ich mich gewöhnen müssen. Wesentlich gefährlicher sind diese Messabweichungen im unteren Bereich! Bei Libre2 gab es diese Abweichungen nicht!

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    am 03.02.2024 17:43:47 | IP (Hash): 1532091295
    160mg/dl wäre für mich eine enorme BZ-Spitze, die ich nicht mutwillig in Kauf nähme.
    Mein BZ-Bereich, in dem ich mich fast immer bewege, ist 70-100mg/dl, postprandial komme ich kaum mal über 125mg/dl.
    Mit den Ballaststoffen liege ich meistens bei 30-40g, manchmal mehr und manchmal weniger, aus Gemüse, Beeren, Nussmehlen und Haferfasern. Haferfasern enthalten fast 90% Ballaststoffe und von dem offenbar wichtigen β-Glucangehalt 4-8g pro 100g, dafür keine verwertbaren KH.
    Keine verwertbaren KH, kein Blutzuckeranstieg. Passt.


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    am 03.02.2024 18:27:14 | IP (Hash): 180001734
    Henrie schrieb:
    160mg/dl wäre für mich eine enorme BZ-Spitze, die ich nicht mutwillig in Kauf nähme.
    Mein BZ-Bereich, in dem ich mich fast immer bewege, ist 70-100mg/dl, postprandial komme ich kaum mal über 125mg/dl.
    Mit den Ballaststoffen liege ich meistens bei 30-40g, manchmal mehr und manchmal weniger, aus Gemüse, Beeren, Nussmehlen und Haferfasern. Haferfasern enthalten fast 90% Ballaststoffe und von dem offenbar wichtigen β-Glucangehalt 4-8g pro 100g, dafür keine verwertbaren KH.
    Keine verwertbaren KH, kein Blutzuckeranstieg. Passt.
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    @Henrie
    Für uns Insulinpflichtige gelten ganz andere Voraussetzungen als für dich. Auch sei erwähnt, dass für Typ-1 wieder andere Voraussetzungen gelten.

    Für dein Verständnis:
    Wir Insulinpflichtige haben unseren Zielbereich im dem wir uns bewegen. Der wichtigste Wert für uns Insulinpflichtige ist deshalb der Zielwert innerhalb des Zielbereiches, den wir immer vor dem Essen erreichen müssen, denn danach berechnen wir unseren Insulinbedarf zu den entsprechenden Mahlzeiten.

    Für uns Typ-2er ist gegenüber den Typ-1er ausserdem noch bei der Insulinberechnung unserer Mahlzeiten zu beachten, dass wir ja noch eine gewisse Menge an Eigeninsulin haben, was bei der Berechnung berücksichtigt werden muss. Daher haben wir ein Zielbereich, der unterschiedlich sein kann.

    Wenn ich hier was schreibe ist das immer aus der Sicht eines Typ-2er, Insulinpflichtigen zu betrachten, weshalb ich auch in meiner Füssnote die entsprechenden Hinweise habe. Gleichartige Diabetiker verstehen daher sofort was ich meine, wenn ich hier über etwas schreibe.
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    Bearbeitet von User am 03.02.2024 18:47:02. Grund: Adressat hinzugefügt
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    am 03.02.2024 18:46:14 | IP (Hash): 1532091295
    Ich habe von mir berichtet, so wie du von dir schreibst.
    Die Mitleser sind ja nicht alle gleichartig und auch nicht doof, meistens des Lesens mächtig.

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    am 03.02.2024 19:58:32 | IP (Hash): 1904521947
    @Henrie: Dein Beitrag über deine Erfahrungen ist für mich enorm hilfreich - Dankeschön dafür :-).

    @Zuckermann: Wer entscheidet denn, ob du (oder sonst jemand) insulin "pflichtig" ist?! Nur du allein.
    Typ 1 ist die Ausnahme.

    LG
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    am 03.02.2024 20:03:21 | IP (Hash): 180001734
    Henrie schrieb:
    Ich habe von mir berichtet, so wie du von dir schreibst.
    Die Mitleser sind ja nicht alle gleichartig und auch nicht doof, meistens des Lesens mächtig.

    --------------------------------------------------------
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    @Henrie
    Ja, ich habe schon richtig gelesen, denn Du hast auf meine 160 Bezug genommen. Ich bin zwar alt, aber nicht blöd! Du brauchst ja nicht gleich die Keule schwingen. Ich wünsche Dir trotzdem einen schönen Abend und bleib gesund!
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    Bearbeitet von User am 03.02.2024 20:05:10. Grund: Rechtschreibung
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    am 03.02.2024 20:12:27 | IP (Hash): 180001734
    Nada schrieb:

    @Zuckermann: Wer entscheidet denn, ob du (oder sonst jemand) insulin "pflichtig" ist?! Nur du allein.
    Typ 1 ist die Ausnahme.

    LG
    Nada

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    Nada, ich entscheide hier überhaupt nichts. Wenn, dann berichte ich nur!
    Einen schönen Abend noch und bleib gesund!
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    am 04.02.2024 11:20:27 | IP (Hash): 1719356367
    Nada schrieb:
    @Zuckermann: Wer entscheidet denn, ob du (oder sonst jemand) insulin "pflichtig" ist?! Nur du allein.
    Typ 1 ist die Ausnahme.



    Diese Aussage halte ich auch für sehr gewagt!
    Bei vielen Typ2ern wirken die anderen Medikamente einfach nicht mehr, weil zu viele Betas (an Überforderung?) zu Grunde gegangen sind oder sie werden einfach nicht vertragen. Dann wird Insulin zur einzigen Option.
    Was die Ursache für das Absterben der Betas war, ist egal. Denn sie liegt in der Vergangenheit und die können wir nicht mehr ändern.

    Grundsätzlich gibt es natürliche keine "Pflicht" Insulin zu spritzen - auch nicht für Typ1er. Nur muss man dann mit den Folgen leben bzw. sterben.

    _______________________________________________________
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    Bearbeitet von User am 04.02.2024 11:29:51. Grund: Ergänzung
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    am 04.02.2024 11:53:45 | IP (Hash): 1057708477
    HeikeOV schrieb:
    Was die Ursache für das Absterben der Betas war, ist egal. Denn sie liegt in der Vergangenheit und die können wir nicht mehr ändern.


    Insulinpflichtig wird man mit Typ 2 mit der Behandlung.

    Wer sich mit Ziel “gesunder Blutzucker mit möglichst wenig Medis” behandelt und rechtzeitig für den eigenen T2D damit anfängt, wird wahrscheinlich nie insulinpflichtig und häufig auch hohe Blutfette und hohen Blutdruck völlig ohne Medis vermeiden.
    Wer den Arzt seinen T2D nach Standard DDG behandeln lässt, wird einigermaßen zwangsläufig insulinpflichtig.

    Während beim T1 die Betas sofort absterben, gehen sie beim T2 infolge Verfettung zunächst für einige Jahre in die Dedifferenzierung=produzieren kein Insulin mehr. Nach einigen Jahren in der Dedifferenzierung sterben sie ab.
    Wer seine dedifferenzierten Betas rechtzeitig redifferenziert=entfettet, hat gute Chancen, dass ausreichend viele von ihnen auch dann noch wieder völlig gesund funktionieren, wenn er nach fachoffiziellem Standard schon insulinpflichtig ist.

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    am 04.02.2024 12:24:28 | IP (Hash): 1719356367
    Ok, ich formulieren anders:
    Was die Ursache für das ABSTERBEN der Betas war, und ob man es durch anderes Handels hätte verhindern können, ist egal, wenn bereits zu viele abgestorben sind. Denn das liegt in der Vergangenheit und die können wir nicht mehr ändern.

    Die Behauptung JEDER Typ2er entscheide selber darüber, ob er insulinpflichtig ist (NICHT wird), stimmt so einfach nicht!
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    Bearbeitet von User am 04.02.2024 12:29:26. Grund: Ergänzung
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    am 04.02.2024 13:45:59 | IP (Hash): 180001734
    HeikeOV schrieb:


    Die Behauptung JEDER Typ2er entscheide selber darüber, ob er insulinpflichtig ist (NICHT wird), stimmt so einfach nicht!
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    ERGÄNZUNG:
    .......................... weil , wenn der Körper nicht mehr genug oder gar kein Eigeninsulin selbst produzieren kann, die fehlende Menge an Insulin von ausserhalb hinzugefügt werden muss.
    Dann ist man "Insulinpflichtig".
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    am 04.02.2024 13:57:15 | IP (Hash): 1904521947
    Ok, dann formuliere ich meine Aussage anders: ich denke, viele offiziell bzw. nach ärztlicher Information "insulinpflichtige" hätten noch eine gute Chance, in Remission zu gehen. Viele vertrauen den Ärzten, lassen sich Angst machen, mögen/können selbst nicht genug tun (konsequente Ernährungsumstellung langfristig;
    Bewegung, Aerobic).

    LG
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    Das alleine reicht nicht.
    Wenn du Schmerzen in den Füßen hast und das schon Folgeschäden der Diabetes sind, dann ist die Maßnahme der Ärztin richtig dir Insulin zu verschreiben.
    Wenn du darauf nicht hören willst dann heißt die Konsequenz bald- tschüss Füße-
    Aber das ist dann dein Problem.





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    am 04.02.2024 16:09:22 | IP (Hash): 1532091295
    Ich wußte nicht, dass und wie Insulin als Therapie bei Folgeschäden des Diabetes helfen könnte.
    Soviel ich weiß, kommen die durch Langzeithyperglykämie, die gilt es konsequent zu vermeiden.
    Wie auch immer.
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    Bearbeitet von User am 04.02.2024 16:10:41. Grund: .
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    am 04.02.2024 19:50:44 | IP (Hash): 600682401
    Ich hatte mich geirrt, das Thema sollte eigentlich in das Thema Medformin rein.

    Schaue dir mal dieses Video an:
    https://www.youtube.com/watch?v=-kwyIOHJ2Oc

    Es zeigt den Weg an den Nada gehen muss. Zuerst wird sie kaum noch laufen können, nur an Krücken ist das möglich, weil sie ihre Füße nicht mehr spüren wird. Dann werden die Füße braun und schließlich
    wird das Fleisch verfaulen.





    das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
    https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
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    am 04.02.2024 20:02:01 | IP (Hash): 1057708477
    Sorry Helmuth, aber ausschlaggebend dafür, dass sich eine diabetische PNP nicht weiter entwickelt, ist doch der möglichst gesunde Blutzucker. Und dafür ist doch in erster Linie wichtig, dass man ihn erreicht, oder ? Oder ist mit Insulin nach deiner Meinung besser, als ohne?

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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
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    am 04.02.2024 22:40:22 | IP (Hash): 180001734
    Die diabetische Neuropathie ist eine Beeinträchtigung bei Diabetes und ist über einen längeren Zeitpunkt bei erhöhten Blutzuckerwerten und anderen Störungen des Stoffwechsels entstanden und führte nach und nach zur Schädigung der Nerven.

    Typische Symptome sind Schmerzen, Missempfindungen und Taubheitsgefühle in den Füßen, oft auch in den Händen, Unterarmen und Unterschenkeln.
    Die Nervenschäden können auch Organe betreffen. Dann treten beispielweise Magen-Darm-Beschwerden oder Herz-Kreislauf-Probleme auf.

    Die diabetische Neuropathie ist ebenfalls wie Diabetes nicht heilbar. Bei der Entstehung von Nervenschäden spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Die Hauptursache ist jedoch ein über lange Zeit erhöhter Blutzuckerspiegel.

    Die Frage, ob die Diabetesbehandlung mit oder ohne Insulin besser ist erübrigt sich also somit, zumal dann schon die Produktion des Körpereigenen Insulin der Bauchspeicheldrüse erheblich nachgelassen hat.

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    am 05.02.2024 05:48:30 | IP (Hash): 1904521947
    "Die Frage, ob die Diabetesbehandlung mit oder ohne Insulin besser ist erübrigt sich also somit, zumal dann schon die Produktion des Körpereigenen Insulin der Bauchspeicheldrüse erheblich nachgelassen hat."

    Da sind die Ärzte aber anderer Meinung...

    LG
    Nada

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    am 05.02.2024 09:22:43 | IP (Hash): 1059000138
    Nada schrieb:
    "Die Frage, ob die Diabetesbehandlung mit oder ohne Insulin besser ist erübrigt sich also somit, zumal dann schon die Produktion des Körpereigenen Insulin der Bauchspeicheldrüse erheblich nachgelassen hat."

    Da sind die Ärzte aber anderer Meinung...


    Bei Typ 2 Diagnose mit hohem HbA1c wird häufig als erste Medikation Insulin empfohlen. Vor allem dann, wenn schon zusätzliche Beschwerden eingetreten sind. Denn mit Insulin lässt sich der Blutzucker am gezieltesten und schnellsten mit der ärztlichen Einstellung in den als ausreichend gesund geltenden Bereich absenken.
    Wenn der betroffene Mensch den oder sogar noch einen viel gesünderen Bereich dann mit der Auswahl vom Essen und dem Einsatz von Bewegung ohne Insulin erreichen und halten kann, ist das immer sehr viel gesünder, als mit Insulin, auch für eine beginnende PNP.

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    Bearbeitet von User am 05.02.2024 09:26:06. Grund: Ergänzung
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    am 05.02.2024 14:51:53 | IP (Hash): 1960882582
    Zuckermann schrieb:
    @Suggardosis
    Interessant zu wissen wäre, wie bei dir das Messergebnis bei einer Blutzucker-Kontrollmessung mit Libre 3 zu diesem Zeitpunkt gewesen wäre. Bei mir war es nach einer Stunde um die 200 Gewebemessung und Blut-Kontrollmessung bei 160 und nach einer weiteren Stunde Gewebemessung wieder im Zielbereich. Also gab es bei mir wohl keine Spitze innerhalb dieser zwei Stunden nach dem Frühstück. An diese gelegentlichen großen Schwankungen zwischen Gewebe- und Blutzuckermessungen habe ich mich gewöhnen müssen. Wesentlich gefährlicher sind diese Messabweichungen im unteren Bereich! Bei Libre2 gab es diese Abweichungen nicht!

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    Bei dieser Mahlzeit mit den Haferflocken habe ich nicht nachgemessen. Aber ich habe Anfangs mit dem Libre mehrmals Vergleichsmessungen gemacht.
    Klar ist (und das schreibt Abott ja auch): wenn man während der schnell auf- bzw. absteigende Kurve misst, können die Abweichungen schon recht hoch sein. Der Zucker kommt bekanntlich im Gewebe langsamer an als im Blut.
    Beispiel 50 min nach ner Laugenbrezel: Gewebezucker 165 Blutzucker 195. Das ist schon ne hohe Abweichung. ABER: Knappe 10 Minuten später ging die LibreKurve dann über die 200er Marke und schwankte da ne weile drum herum und irgendwann so nach insg. 70 min gab es einen waagrechten Trendpfeil. Der Blutzuckervergleichswert war dann aber schon wieder bei 175. Erst weitere 15min später war auch die Libre Kurve auf diesem Wert (und hatte nen schrägen Abwärtspfeil).
    Die direkten Unterschiede sind schon krasse Abweichungen, aber die absoluten Spitzenwerte stimmen dann doch wieder gut überein - so jedenfalls meine Erfahrung.
    Aufgrund des Zeitversatzes sind die schneller reagierende Blutzuckerwerte für dich als INSULINER natürlich zur Behandlungsentscheidung wichtiger. Aber zu behaupten, dass es keine hohe Blutzuckerspitze gegeben hat, weil du sie bei genau einer Kontrollmessung nicht gemessen hast, halte ich dann doch für gewagt.
    Frage wäre also wie hoch war denn der Blutzucker nach ca.50 min, also etwa 10 min bevor der Gewebezucker die Spitze angezeigt hat?
    Andererseits ist das vielleicht auch alles nicht sooo wichtig, denn Spitzen die nur von sehr kurzer Dauer sind sollen ja auch nicht "so schlimm" sein. - Und vor Zeiten von Libre & co hätte man die gar nie gesehen, weil man ja frühestens nach 1,5h messen soll...
    Erstaunlich finde ich auch, dass du diesen Versatz beim Libre2 bei dir nicht feststellen konntest, denn dass der Zucker im Gewebe später als im Blut ankommt war ja beim Libre 2 auch schon eine Tatsache. Die biochemichen Reaktionen sind da offensichtlich auch sehr individuell.
    Dir alles gute!
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    am 05.02.2024 16:23:32 | IP (Hash): 180001734
    @Suggardosis,
    Danke, dass du dich nochmal gemeldet hast. Deine Feststellung habe ich auch schon erkannt. Daher habe ich in den letzten Monaten zu dieser Thematik immer wieder "Messverhalten" und nicht Falschmessungen geschrieben.
    Für mich als "INSULINER" war es zuerst ein großes Problem, da ich alle meine Einstellungen über einen längeren Zeitraum neu angepasst habe. Ich hatte zur Zeit der Umstellung der Messungen auch keine Erklärung dafür, als der Trendpfeil immer in der horizontalen Position blieb, obwohl die Werte innerhalb von nur einer Minute mehrmals bis zu 10 mg/dl abgefallen sind.

    Die Ursache habe ich dann erst erkannt, als ich mit noch vorhandenen Libre2 Sensoren Vergleichsmessungen am anderen Arm über eine längere Zeit durchgeführt habe und bei hohen und tiefen Messwerten Blut-Kontrollmessungen durchgeführt habe. Da bestätigte sich für mich, dass das Libre3-System ein völlig anderes Messverhalten hat als das Vorgänger Messystem Libre2. Die Blutkontrollmessungen waren annähern gleich dem zuvor benutzten Libre2-System.

    Zwischendurch geführte Gespräche mit der Abbot-Hotline waren alle vergebens, weil dort zu keinem Zeitpunkt auf die Thematik eingegangen wurde und alles diesbezügliche geblockt wurde.

    Da die hohen unterschiedlichen Messabweichungen ausserhalb meines Zielbereiches sind habe ich mich nun daran gewöhnt und achte besonders, dass ich mit den Messwerten im Zielbereich bleibe. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich nun auch wieder einen guten HbA1c-Wert.

    Viele Grüße und bleib gesund, Zuckermann

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    am 05.02.2024 16:24:18 | IP (Hash): 1059000138
    Suggardosis schrieb:
    Und vor Zeiten von Libre & co hätte man die gar nie gesehen, weil man ja frühestens nach 1,5h messen soll...


    Ok, mit Libre & Co gibt es merh vom Verlauf zu sehen, von der BZ-Bewegung über den Tag, aber wer die mit dem Fingerpieks sehen will, piekst halt häufiger. Wieso frühestens nach 1,5 Stunden?

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    am 05.02.2024 17:54:46 | IP (Hash): 1904521947
    Danke, Jürgen. So ist das für mich verständlich, wie du es beschreibst.
    Ich wollte mit meiner Anmerkung "Da sind die Ärzte...." nur ausdrücken, dass diverse Ärzte meinten, ich hätte noch ausreichende Insulinproduktion.

    LG
    Nada

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    am 05.02.2024 18:12:32 | IP (Hash): 1532091295
    Suggardosis schrieb:

    Andererseits ist das vielleicht auch alles nicht sooo wichtig, denn Spitzen die nur von sehr kurzer Dauer sind sollen ja auch nicht "so schlimm" sein.


    Nicht schlimm für den HbA1c, der sieht und zeigt sie nicht. Jedoch gelten auch kurze postprandiale Blutzuckerwerte/spitzen ab 160mg/dl als schädlich für die Gefäße, so die offenbar einhellige Meinung der Fachleute dazu.
    Deshalb ist der HbA1c-Wert nur die halbe Wahrheit.
    Und deswegen auch ist man mit einem kleinen etwa 30mg/dl-Nachessensbuckel ziemlich auf der sicheren Seite.
    Und den haben wir ja selber im Griff.

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    am 05.02.2024 18:16:31 | IP (Hash): 1960882582
    hjt_Jürgen schrieb:
    Suggardosis schrieb:
    Und vor Zeiten von Libre & co hätte man die gar nie gesehen, weil man ja frühestens nach 1,5h messen soll...


    Ok, mit Libre & Co gibt es merh vom Verlauf zu sehen, von der BZ-Bewegung über den Tag, aber wer die mit dem Fingerpieks sehen will, piekst halt häufiger. Wieso frühestens nach 1,5 Stunden?

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    Naja weil halt geschult wird, dass man nach 1,5 bis 2h messen soll. Klar kann man öfters pieksen. Hab ich ja auch gemacht. Frage ist wie relevant für die Folgekrankheiten sind die kurzen hohen Spitzen vor diesen 1,5-2h...
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    am 05.02.2024 19:07:40 | IP (Hash): 180001734
    Suggardosis schrieb:


    Naja weil halt geschult wird, dass man nach 1,5 bis 2h messen soll. Klar kann man öfters pieksen. Hab ich ja auch gemacht. Frage ist wie relevant für die Folgekrankheiten sind die kurzen hohen Spitzen vor diesen 1,5-2h...


    Nun betreibt mal keine Wortklauberei hier. Jeder Insulinpflichtige wird es so machen, wie er es gelernt bekommen hat und damit zurecht kommt !!!

    Ich selbst habe gesagt bekommen, dass der Messwert 2 Stunden nach dem Essen am Zielwert sein soll. Daher messe ich schon mal eine Stunde nach dem Essen, um zu kontrolieren, ob ich zuviel oder zu wenig Insulin zu der Mahlzeit gespritzt habe! Anhand meiner Erfahrungen sehe ich an den Werten dann, ob ich schon nach einer Stunde Korrektur spritzen muss. Damit habe ich erreicht, dass meine Messwerte immer im Zielbereich unter 160 mg/dl (Gewebezucker) sind und Spitzen bei mir so gut wie garnicht auftreten!!

    Ich denke mal, dass an dieser Diskussion sich nur Insulinpflichtige beteiligen sollten. DM2 in Remission ohne Medikamente oder nicht Insulinpflichtige sollten sich lieber untereinander austauschen !!!
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    Bearbeitet von User am 05.02.2024 22:00:20. Grund: FeFehlerkorrektur nach Korrekturlesen
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    am 05.02.2024 19:19:32 | IP (Hash): 1059000138
    Suggardosis schrieb:
    Naja weil halt geschult wird, dass man nach 1,5 bis 2h messen soll. Klar kann man öfters pieksen. Hab ich ja auch gemacht. Frage ist wie relevant für die Folgekrankheiten sind die kurzen hohen Spitzen vor diesen 1,5-2h...


    Wir mit T2D haben mit unserer Sorte Diabetes häufig auch schon im völlig gesunden BZ-Bereich einen erhöhten Insulinumsatz, und nach immer mehr Erkenntnissen ist es gar nicht so sehr die Glukose, die unseren Pipelines zusetzt, als vielmehr das Insulin. Und hinter jeder BZ-Spitze steht steht bei uns nun mal eine deutlich höhere Insulinspitze, als bei Leuten ohne T2.

    Dazu kommt bei mir, dass mein BZ ohne Spitzen über 140-150 mg/dl sehr viel selbstverständlicher in meinem Zielbereich von 70-100 verläuft, als nach 2 oder 3 wenn auch nur kurzzeitigen Ausreißern.

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    am 13.05.2024 21:09:02 | IP (Hash): 477976877
    das noch zu diesem Thema, schöne Zusammenfassung

    https://www.zuckertante.at/hafertage-bei-typ-2-diabetes/


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    am 14.05.2024 11:59:10 | IP (Hash): 1152712047
    Danke für den Link! Die Zuckertante kann echt schön erzählen :)

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    am 14.05.2024 19:11:29 | IP (Hash): 2044060817
    ja das kann sie wirklich gut, hat auch ein paar online sprechstunden und einiges
    im youtube. Da stellen die leute Fragen und sie beantwortet dann vor der Kamera

    DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 27.05.2024 12:55:57 | IP (Hash): 894858402
    Hier mal noch schnell meine Erfahrungen zum Hafer zubereiten:

    "Schleimige Pampe" geht bei mir überhaupt nicht, aber die Hafertage haben mir geholfen, bei meiner Prädiabetes die ekligen Unterzuckerungen zu reduzieren - aber jeder hat so seine eigenen Erfahrungen, da häng ich mich nicht rein.

    Also nur die Zubereitung:
    Kernige Haferflocken trocken in einen Topf,
    Tropfen Öl dazu und bei halber Kraft auf dem Herd anrösten.
    Öfter umrühren, damit auch alle Haferflocken mal heiß werden und aufpassen, daß nix anbrennt.
    Ungeduld, wie bei mir üblich, geht da gar nicht.

    Wenns richtig schön geröstet duftet, mit Wasser aufgießen, Gemüsebrühpulver und Gewürze dazu und kleingeschnippeltes Gemüse, das ganze kurz kochen und dann noch ne Weile stehen lassen zum nachquellen.
    Mit immer anderen Gewürzen kommt in dieses eher langweilige Essen auch ein bisschen Vielfalt rein, mal arabisch, mal indisch, mal ostasiatisch ...

    Die Konsistenz ist dann der von anderem gekochten Getreide ähnlich, nix schleimiges.
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    am 05.06.2024 13:39:34 | IP (Hash): 1999443161
    Heute Abend um 20.15 Uhr im SWR bei Doc Fischer lautet das Thema:

    "Hafer – wie gesund ist das heimische Superfood?"

    vielleicht ist das für den einen oder anderen interessant...