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Krankenkasse als Synchronsprecher
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am 11.03.2024 01:19:24 | IP (Hash): 2012196909
Moin allesamt,
Mein Name ist Damian, und ich bin 18. Ich bin bald mit meinem Abitur fertig, und wollte danach versuchen, ein Synchronsprecher zu werden. Allerdings habe ich, als Diabetiker seit ich 2 Jahre alt bin, einige Fragen und keine Ahnung an wen ich mich damit wenden kann.
Ich bin momentan familienversichert, dank meiner Mutter; aber das geht ja auch nur bis ich 23 bin. Aber als Synchronsprecher springt man ja prinzipiell von Job zu Job, und ein massiver Großteil and Sprechern ist selbstständig... Meine Frage ist also, was passiert mit einem als selbstständiger Synchronsprecher? Werde ich mein Insulin und meine FreeStyle Libre Sensoren selber bezahlen müssen? Ich habe keine Ahnung wie das alles mit der Krankenkasse funktioniert, weil uns das in der Schule nie beigebracht wird und ich nichtmal weiß, an wen ich mich wenden muss um darüber zu lernen. Jegliche Tipps und Informationen sind willkommen.
Vielen Dank! -
am 11.03.2024 07:04:54 | IP (Hash): 447087393
Hallo,
als Selbstständiger kannst Du dich freiwillig gesetzlich krankenversichern.
Ist aber leider wahnsinnig teuer, weil du meines Wissens den Maximalbeitrag bezahlen musst und dabei sowohl den Arbeitnehmer als auch den Arbeitgeber-Anteil. Sind dann über 800 Euro.
Eine privat Krankenversicherung wird dich wahrscheinlich nicht nehmen, oder durch Risikozuschläge ähnlich teuer werden.
Besser wäre es, wenn dich der jeweilige Arbeitgeber einstellen würde und du gesetzlich krankenversichert wärst.
Aber vielleicht hat hier jemand noch andere Informationen - meine sind schon etwas angestaubt...
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juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6 -
am 11.03.2024 08:49:00 | IP (Hash): 1318947266
ein Beispiel
https://www.hkk.de/versicherung-und-tarife/versicherung-beitraege-fuer/selbststaendige#header-218
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.03.2024 09:08:23 | IP (Hash): 1997358970
Zu dem Beitrag selbst muss man bei einer PKV noch bedenken, dass man dort i.d.R. alle Rechnungen vorstrecken muss und dann erst im Nachgang bei der PKV erst einen gewissen Teil (je nachdem wie hoch dein Selbstbehalt ist) zurückerstattet bekommt.
Eine Insulinpumpe kostet ca. 3500€. Das dann auf einmal vorstrecken zu müssen..
Und du weißt ja auch nie, was noch für Krankheiten dazu kommen könnten. Ich brauche bspw. alle 6 Wochen eine Infusion, eine kostet ca. 3000€. Das regelmäßig vorstrecken zu müssen, könnte ich mir definitiv nicht leisten.
Oder auch Thema Reha. Eine Bekannte hat keine Reha über die PKV bekommen und dann selbst bezahlen müssen. Anscheinend zahlen die meisten PKVs kaum bei einer Reha dazu.
Nicht zu vergessen, was im Rentenalter oder bei längerer Krankheit passieren kann. Bis zur Privatinsolvenz und keinerlei Krankenversicherung mehr als Folge der PKV, wenn man hohe Beitragsschulden hat, weil man sich nicht mehr die Beiträge leisten konnte. Und ein Weg zurück die GKV ist dann auch ausgeschlossen.
PKV würde ich auf keinen Fall machen. Als Beamter mit Beihilfe würde die PKV anscheinend eine gute Wahl sein. Aber nicht als Selbstständiger, wenn du sowieso schon eine Vorerkrankung hast. -
am 11.03.2024 10:26:55 | IP (Hash): 1851928208
Für Berufsgruppen im künstlerischen Bereich mit unstetem Einkommen gibt es die Künstkersozialkasse (KSK).
Du müsstest nachfragen, ob du da als Synchronsprecher mit rein zählst.
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ehemaliger Diabetiker -
am 12.03.2024 17:32:59 | IP (Hash): 1399620132
Synchronsprecher sind normalerweise selbstständig. Also musst du dich, wie HeikeOV schon geschrieben hat, entweder bei einer Privaten (PKV) oder freiwillig bei einer Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichern. Als Diabetiker wird die PKV jedoch SEHR teuer für dich werden, so dass praktisch nur eine freiwillige Mitgliedschaft in der GKV sinnvoll sein wird, die aber auch teuer ist. Sicher wäre ein Job einfacher für dich, bei dem du angestellt, also pflichtversichert wirst. Aber als Synchronsprecher ist das schwierig 🤷
Unabhängig davon würde ich über deine Berufswahl ohnehin noch einmal nachdenken. Sprachkonvertierungen etc. sind langfristig automatisierbar. Wegen KI (Künstliche Intelligenz) etc. wird der Synchronsprecher-Beruf daher langfristig unter Druck geraten, wenn nicht sogar teilweise aussterben. Willst du wirklich 2024 noch darauf setzen?