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Testen, testen, testen oder Abnehmen bei Prädiabetes, was ist besser?

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 11.04.2024
    am 11.04.2024 23:19:26 | IP (Hash): 1753268213
    Hallo, liebes Forum,

    ich lese schon seit einiger Zeit mit, habe mir reichlich Literatur besorgt und bin dennoch ratlos. Bestimmt könnt ihr mir aus eigener Erfahrung helfen. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich tun soll.

    Im Januar war ich bei meinem Hausarzt zum Checkup und hatte einen NBZ von 113 und einen HbA1c Wert von 5,8. Damit habe ich nicht gerechnet, denn ich lebe seit Jahren nach der LOGI-Methode (nachdem meine Schwester in Folge ihrer Diabetes an Demenz erkrankte), ich habe einem BMI von 22 und bin auch sonst völlig gesund und auch nicht inaktiv.

    Meine Geschwister sind alle Diabetiker, aber ich dachte, durch gesunde Ernährung und den Verzicht auf Brot, Zucker, Reis, Weißmehl, Kartoffeln und Nudeln könnte ich gesund bleiben. Das war wohl nichts...

    Mein Arzt sprach von ketogener Ernährung, als ich sagte, ich möchte gerne an meinem Lebensstil arbeiten und nie Medikamente nehmen müssen. Ich habe mir auch sofort einen Crosstrainer zugelegt, den ich bei schlechtem Wetter nutze, wenn ich nicht Radfahren oder Spazieren gehen kann.

    Nach dem Lesen hier im Forum habe ich mir noch Jenny Ruhls und Jessie Inchauspés Bücher besorgt und teste meine regelmäßig meine Blutzuckerwerte. Ich hatte auch schon für 14 Tage einen Sensor, der auch sehr aufschlussreich war. Aber: Um auf wirklich gesunde Blutzuckerwerte zu kommen, muss ich mich tatsächlich ketogen ernähren oder sehr viel Sport treiben. Jeden Tag.

    Dann besorgte ich mir das Buch von Roy Taylor, aber ich schrecke vor solch einer Gewichtsabnahme zurück. Ich bin ja schon schlank! Falls ich solch eine Gewichtsabnahme schaffen würde, wäre ich untergewichtig! Und wie diese Gewichtsabnahme dann halten? Ich war mein ganzes Leben lang diszipliniert, aber das jetzt, erscheint mir zu viel an Verzicht.

    Ist es das wert? Ich habe doch schon so viel getan, und jetzt noch mehr? Was würdet ihr machen?

    Liebe Grüße
    Sylvie
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    am 12.04.2024 07:31:20 | IP (Hash): 1284357995
    Moin Sylvie,

    zu einem Diabetologen gehen und die Fragestellung erörtern.

    LG Rolf

    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 12.04.2024 13:14:19 | IP (Hash): 812739747
    Hallo Lighthouse,

    danke schön für deine Antwort!

    Ich musste mich leider neu registrieren, da mein Browser ein falsches Passwort gespeichert hatte. Kennwort zurücksetzen ging auch nicht, daher nun der neue Account.

    Ja, ich versuche einen Termin beim Diabetologen zu bekommen. Jetzt habe ich erst einmal einen Termin für eine Ernährungsberatung bekommen - von der Firma, von der ich auch den Sensor hatte.

    Ich bin nur gerade ziemlich angefressen von Buchtiteln wie' Diabetes zurück auf Null' und 'Endlich Schluss mit Diabetes', wenn nicht einmal Prävention klappt...

    Viele Grüße
    Sylvie
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    am 12.04.2024 14:25:59 | IP (Hash): 784868548
    Also so schlimm sind Deine Werte ja nicht. Insofern keine Panik. Klar solltest Du versuchen, dass sie nicht höher werden, aber da tust Du ja schon viel. Roy Taylor sagt, wenn man schlank ist, sollte man einfach weniger abnehmen. So etwa 10% Deines Gewichts. Das reicht seiner Meinung nach auch. Er hat ja herausgefunden, dass die Bauchspeicheldrüse Fett gespeichert hat, das da nicht hingehört, wenn man höhere Blutzuckerwerte hat. Das sollte weggeschmolzen werden. Und das kann ein bisschen dauern. Aber bei Deinen Werten würde ich da jetzt wirklich nicht in Panik verfallen. Mein A1c ist von 6,7 auf 6,2 gefallen mit ein paar Wochen Intrevallfasten. Und vielleicht machst Du einfach einen Fastentag pro Woche, wenn Dein Blutzuckerwert gefallen ist. Musst Du ausprobieren.
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    am 12.04.2024 16:26:11 | IP (Hash): 812739747
    Ja, so schlimm sind meine Werte nicht. Aber da ich an sich seit Jahren Low Carb esse, selbst zu Weihnachten und Neujahr, hätte ich bessere Werte erwartet.

    Das mit dem wöchentlichen Fastentag werde ich ausprobieren.

    Danke schön, Kelly.
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    am 12.04.2024 16:58:18 | IP (Hash): 247130147
    Sylvie3 schrieb:
    Ich bin nur gerade ziemlich angefressen von Buchtiteln wie' Diabetes zurück auf Null' und 'Endlich Schluss mit Diabetes', wenn nicht einmal Prävention klappt...


    Zuerst muss heute der Titel verkauft werden - und dann kann sein, dass der Inhalt mehr oder weniger stimmt. Nimm den vom Taylor. Nach dessen Erkenntnissen und Forschungsergebnissen (inzwischen weltweit vielfach bestätigt, auch von der DDG) haben wir unseren T2D geerbt, können den also gar nicht loswerden. Da gibt es nix zu präventionieren, wir können ihn nur einschalten und ausschalten.

    Mit dem ausgeschalteten T2D funktioniert unsere Blutzucker-Automatik völlig gesund. Auch größere Mengen an KHs machen nach dem Essen meistens keine Spitze über 140 mg/dl. Mit dem eingeschalteten T2D klettert der BZ in der Stundenspitze nach demselben KH-Input auf über 200 oder sogar über 300 mg/dl.

    Zwischen Ein- und Ausschalten liegen keine 500 g Fett in Leber und Bauchspeicheldrüse, vielleicht nicht mal 100.
    In der Leber sorgen die paar Gramm zuviel dafür, dass die immer mehr Glukose in den Kreislauf gibt, als darin gerade verbraucht wird. Und im Pankreas in den Beta-Zellen sorgen die paar Gramm zuviel dafür, dass die immer verzögerter und schließlich gar nicht mehr auf Insulinanforderungen reagieren.

    Werden die zuvielen paar Gramm an zu vielem Fett abgebaut, funktionieren die Organe wieder völlig normal.
    Das geht am “einfachsten” mit den zu vielen paar Gramm in der Leber, indem man der 1 Woche ununterbrochen(!) weniger Energie zuführt, als sie beständig ausgeben muss. Und beständig bedeutet, dass da nicht zwischendurch Energiemengen einverleibt werden, von denen die Leber einiges wieder für ein paar Stunden speichern muss - wie z.B. beim Invervall-Essen/Fasten. Nach 7-8 Tagen Nichts bis Newcastle Diet schaltet die Leber ihre Fehlfunktion wieder aus und gibt nüchtern wieder völlig normalen BZ bei um 70-90 mg/dl aus.

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    am 12.04.2024 18:42:00 | IP (Hash): 812739747
    Hallo Jürgen, das heißt doch aber, dass ich ein paar Kilo abnehmen und das Gewicht dann auch halten muss, oder nicht? Und wie viele Kilos das sind, muss ich ausprobieren? Ich habe Angst, dass ich mich unter 50kg herunterhungern müsste.

    Und das Halten des dann niedrigeren Gewichts stelle ich mir fast unmöglich vor. Der Körper wird doch alles daran setzen, das Ausgangsgewicht wieder zu erlangen.

    Noch eine Frage: Welcher Wert gilt als normaler NBZ ? Der blutig gemessene Wert? Oder der Wert den der Sensor anzeigt hat? Da hatte ich nämlich konstante Werte um die 80 herum und in dem Moment, wenn ich den Wecker ausstelle und mich aufrichte erreiche ich schon wieder Werte um die 100 herum. Die ich dann blutig gemessen auch habe, aber immerhin schon nicht mehr 113 sondern 103.



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    am 12.04.2024 19:48:49 | IP (Hash): 247130147
    Das heißt zuallererst, dass du in Leber und Pankreas solche Speicher-Schwellen hast, mit deren Überschreiten deine Automatik nicht mehr automatisch funktioniert.

    Taylor hat nirgendwo entdeckt, dass solche Schwellen erst über einem Mindestgewicht anfangen. Er hat nur entdeckt, dass sie individuell sehr verschieden liegen. Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass sie bei einigen von uns so niedrig liegen, dass sie nur mit ausgeprägtem Untergewicht erreicht und gehalten werden könnten.

    Wer davon betroffen ist, kann seinen T2D praktisch nicht ausschalten. Sondern dann kann die defekte Automatik nur mit der Auswahl und Portionierung vom Essen und möglichst gezielt eingesetzter Bewegung und für den dann ggf. noch verbleibenden Rest mit Medi-Hilfe in dem Rahmen unterstützt werden, in dem sie den BZ liefert, den man haben will.

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    Bearbeitet von User am 12.04.2024 19:50:13. Grund: ,
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    am 12.04.2024 20:17:59 | IP (Hash): 812739747
    Ich muss es also ausprobieren.

    Das hilft mir schon weiter, auch der Hinweis, dass ich ansonsten ja noch durch Bewegung und Portionsgrößen gegensteuern kann. Und wenn das nicht reicht, dann eben doch Medikamente. So komme ich mir doch nicht mehr so der Krankheit ausgeliefert vor!

    Danke schön, Jürgen! Das hilft mir weiter und ich fühle mich damit besser, als mit der Ansage, zehn bis 15 Kilo abnehmen zu müssen. Mit Letzterem würde ich 41kg wiegen!



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    am 12.04.2024 20:56:46 | IP (Hash): 247130147
    Zum Messen verlasse ich mich auf den Fingerpieks und da seit Jahren auf ein und dasselbe Gerät. Denn schon 2 völlig gleiche Geräte können mit 2 Teststreifen aus derselben Packung aus demselben Blutstropfen 2 sehr verschiedene Werte ausgeben.
    Und mit verschieden meine ich, dass bei 100 mg/dl im Labor beide Geräte völlig in Ordnung sind, wenn das eine 90 und das andere 110 anzeigt. Wo das eigene in diesem Spielraum liegt, kann man am besten feststellen, wenn man bei ner Blutabnahme für’s Labor gleichzeitig mit dem eigenen Gerät misst und das dann mit dem Laborwert vergleicht.

    Das Libre habe ich nicht vertragen. Da hatte ich immer entzündete Setzstellen und meistens sehr viel niedrigere Anzeigen, als mit dem Fingerpieks. Aber die Scanverläufe haben mir schön deutlich gezeigt, dass z.B. nicht 100 aber 200 mal in den Stand drücken und langsam wieder setzen hier am Schreibtisch direkt nach dem Essen recht zuverlässig meinen BZ-Anstieg vom Essen gestoppt haben.

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    am 12.04.2024 22:10:35 | IP (Hash): 812739747
    Danke schön für deinen Erfahrungsbericht.
    Den Sensor habe ich auch einmalig von einer Firma bekommen, die Ernährungsanalyse anbietet und einen zweiten von einer Freundin, die Typ 1 Diabetikerin ist. Aber so konnte ich sehen, wie sich Sport positiv auswirkt und dass mein Nüchternblutzucker erst kurz vor dem Aufstehen ansteigt.

    Ansonsten kenne ich leider nur Typ 2 Diabetiker, die Medikamente wie Metformin und Co nehmen, aber nichts an ihrem Lebensstil ändern möchten, obwohl sie schon an Folgeerkrankungen leiden.

    Ich bin daher froh, dieses Forum gefunden zu haben und werde hier noch viel lesen.
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    am 13.04.2024 05:22:05 | IP (Hash): 631675274
    Hey Sylvie,

    erstmal ruhig bleiben - deine Werte sind ja noch nicht dramatisch, wie hier schon geschrieben wurde.
    Und du ernährst dich korrekt, bist aktiv, das ist klasse und eine super Grundlage :-).

    Es sind wohl die morgendlichen Werte, die dir zu denken geben - also schüttet deine Leber nachts zu viel Glukose aus (wie ich hier im Forum gelernt habe). Hast du deine Leberwerte mal testen lassen? Das wäre ein erster Weg. Wenn du die hast, kann man weitersehen.

    Bitte hilf mir mal: wo liegt der Unterschied zwischen LOGI und ketogen nochmal genau?
    Isst du Obst? Evtl. mal (zeitweise) weglassen wegen Fructose. Messen/sehen, ob es dann besser wird.

    LG
    Nada

    Typ 2 - testweise ohne Medis.
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    am 13.04.2024 08:59:25 | IP (Hash): 1618718920
    Hallo Sylvie,

    Ich bin in einer gleichen Ausgangssituation. Bin auch mkt der Diagnkse konfrontiert worden obwohl mein Lebensstil eigentlich genau der ist, der immer empfohlen wird. (bin schlank, sportlich und esse gesund) Mein Langzeitwert ist immer so um die 6 seit der Diagnose vor 2 Jahren.
    Ich habe seit der Diagnose vieles ausprobiert um den Wert im Normalbereich zu bekommen. Das war leider alles ohne Erfolg. Ich habe Bücher gelesen, 4 Wochen Intervallfasten gemacht bis ich so schwindelig und schlapp war dass ich kaum noch arbeitsfähig war, Essig vor dem Essen getrunken, vor dem essen extra bewegt, nach dem essen extra bewegt, einen Sensor getragen……Diabetes war zu einem extremen Stressfaktor geworden der permanent meine Gedanken beherrschte.
    Jetzt, nach etwas über 2 Jahre bin ich für mich zu dem Schluss gekommen dass ich mich satt essen muss um leistungsfähig zu sein, ich muss mich viel bewegen weil mir das gut tut (und nich unter Druck weil ich muss) und ich muss geniessen wenn ich esse weil ich sonnst psychisch zu Grunde gehe. Das einzige was mich bei jede Mahlzeit bewusst unterscheidet von anderen ist, dass ich die Menge an Kohlenhydrate pro Mahlzeit gering halte. Ich wiege das aber nicht ab sondern schau einfach dass die Kohlenhydrate anteilig gering bleiben. Also wenn ich mit einer Freundin zu Kaffeetrinken verabredet bin esse ich eher mal die Tagessuppe oder auch gar nichts während sie ein Stück Kuchen isst. Dadurch dass ich 2 mal einen Sensor hatte, weiss ich welche Lebensmittel mit vorsicht, und welche mit seeeehr grosser vorsicht zu geniessen sind. Aber ich weiss auch welche Lebensmittel / Kombinationen ich in vollen Zügen geniessen kann. Und da bleibt noch eine ganze Menge ;-)
    Wie ich in deine Posts lese bewegst du dich auch schon sehr viel. Das ist bei mir ähnlich. Ich mache jeden Weg mit dem Fahrrad und komme so auf etwa 5000 Km im Jahr. Und das sehe ich nicht als Sport. Walking, Joggen und Krafttraining kommt noch dazu. Daher gillt für mich auch: mehr Bewegung ist keine Option.
    Abnehmen auch nicht, bin schon an der Grenze zu untergewicht. Und wie du schon sagst: Was ist wenn ich jetzt abnehme und dann untergewichtig bin… muss ich das dann mein ganzes Leben so halten? Nach meinem Empfinden ist das keine gesunde Lösung, und meine Erfahrung mit dem Fasten war wie gesagt keine schöne.
    Daher lebe ich jetzt so mit diesem Weg ganz gut und wenn bei irgendeine Kontrolle in der Zukunft es heisst: Medikamente. Dann ist das halt so.
    Ach so, Metformin hatte ich schon genommen, habe es gut vertragen aber es hat an den Werten leider nichts verbesssert.

    Wünsche dir alles gute und regen Austausch (habe auch einen Post aufgemacht vor einiger Zeit extra für schlanken, sportliche Betroffenen da für uns vieles anders ist und Stellschrauben die die meisten Typ 2 Betroffenen drehen können bei uns schon am Anschlag sind)
    Bearbeitet von User am 13.04.2024 09:31:34. Grund: Schreibfehler
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    am 13.04.2024 19:08:34 | IP (Hash): 14006177
    Nada schrieb:
    Bitte hilf mir mal: wo liegt der Unterschied zwischen LOGI und ketogen nochmal genau?


    Bei logi bleibt Glukose wie bei der sogenannt gesunden Ernährung nach DGE der vorrangige Energielieferant. Allerdings wird der gegen XXL-Überfressen dadurch begrenzt, dass statt möglichst eng gepackter Energie lockerer gepackte = mehr Substanz mit weniger Energie gegessen werden soll. Ziel dabei ist, dass nach Möglichkeit nur noch so viel Glukose in 24 Stunden aufgenommen wird, wie auch in den 24 Stunden verbraucht wird.
    Selbst wenn das unterm Strich passt, wird jeweils nach den Mahlzeiten immer ein erheblicher Teil der Glukose in Fett umgewandelt und zwischengespeichert.

    Bei ketogen wird auf Glukose weitgehend verzichtet und wie beim Fasten Fett als vorrangiger Energielieferant genutzt, nur eben nicht mit Null Essen, sondern in der normalen Tageskalorienmenge einverleibt. Dafür formt die Leber einiges an Fett um in Ketone=speziell behandelte Fettteilchen, die auch super von den meisten Nerven- und Hirnzellen genutzt werden können.
    Alle Zellen, die Insulin zur Aufnahme von Glukose brauchen, bilden beim Fehlen von Glukose ein Enzym, mit dem sie Fett zur Energiegewinnung nutzen können. Diese Umstellung kann ein paar Tage dauern und sich mies anfühlen.

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    Bearbeitet von User am 13.04.2024 19:10:37. Grund: ,
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    am 13.04.2024 19:13:23 | IP (Hash): 483989142
    Hallo Nada,

    danke schön für deinen Zuspruch und die Tipps!

    Nein, es sind nicht die Nüchternwerte, die mir zu denken geben. Denn mit dem Sensor hatte ich gesehen, dass sie nachts konstant niedrig sind und erst beim Aufwachen in die Höhe gehen. Es ist die Reaktion auf Kohlehydrate, die mich erschreckt. dazu muss ich etwas weiter ausholen:

    Ich hatte den Sensor von Perfood, einem Startup aus Lübeck, das von jungen Ernährungswissenschaftlern der Uni Lübeck gegründet wurde. Getestet werden sollte die persönliche Blutzuckerreaktion auf verschiedene Lebensmittel. Die Testphase ist aber abgeschlossen. Das persönliche Beratungsgespräch zu meinen Ergebnissen habe ich nächste Woche.
    Was mich beunruhigt, ist die Reaktion auf Zucker, Brot und andere Kohlehydrate. Ich musste zu Testzwecken mit diesem Sensor eine Traubenzuckerlösung auf nüchternen Magen trinken und andere Tage Weißbrot, Vollkornbrot und Haferflocken essen. Mein Blutzucker schoss nachdem Traubenzucker in die Höhe auf über 200, aber er fiel dann auch nach zwei Stunden ins Bodenlose. Der Wert sank auf 50 und blieb dort auch gefühlt sehr lange, weil ich mich natürlich nicht traute, wieder Traubenzucker zu essen. Ein süßer Fruchtjoghurt half dann. Ähnliches hatte ich dann bei Weißbrot und selbst bei Haferflocken. Das hat mir furchtbare Angst gemacht, weil ich in Panik geriet.
    Genau solche Blutzuckerkurven hatte ich eben auch bei Bloodsugar 101 gesehen.
    Aber wie gesagt, das Beratungsgespräch habe ich nächste Woche.
    Vor diesen Tests hatte ich übrigens drei Tage viele Kohlehydrate gegessen, um die Testergebnisse nicht zu verfälschen. Ich esse ja normalerweise Low Carb.

    Zu LOGI: Bei LOGI ist zuckerarmes Obst erlaubt, es ist kohlenhydratreduzierte Ernährungsform, aber nicht besonders streng. Man darf und soll täglich viel Gemüse und zuckerarmes Obst essen. Drei Hände voll Gemüse und zwei Hände voll Obst. Keine Weintrauben und Bananen. Fleisch und Fisch sollte ein Drittel der Gemüseportion ausmachen. Nur in Maßen darf man Vollkornbrot und Vollkornnudeln, sowie Vollkornreis essen, was ich aber nicht gegessen habe. Süßigkeiten und Kuchen sind zwar nicht verboten, man soll aber so wenig wie möglich davon essen. Also nur bei Geburtstagsfeiern ...Trockener Wein ist auch in Maßen erlaubt.

    Ich bin aber inzwischen auf noch weniger Kohlehydrate umgestiegen.

    Ich esse ein bis zwei Äpfel am Tag, aber eher zuckerarme Sorten wie Elstar oder Beerenfrüchte. Mit dem Sensor habe ich gesehen, dass damit meine Blutzuckerkurve schön flach bleibt und einmal am Tag eine Scheibe Vollkornbrot, das aber nicht einmal täglich.

    Mein Leberwerte sind gut. Mein Hausarzt, er ist Internist, sah auch keine Hinweise auf eine Leberverfettung. Er meinte, ich hätte leider schlechte Gene.

    Liebe Grüße
    Sylvie

    Und entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte - wir haben den ganzen Tag im Garten gearbeitet!

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    am 13.04.2024 19:54:27 | IP (Hash): 483989142
    Hallo Nosweets,

    auch bei dir möchte ich mich für die verspätete Antwort entschuldigen - wir haben den ganzen Tag im Garten gearbeitet.

    Dein Bericht interessiert mich natürlich ganz besonders! Ja, ich hatte deinen Thread auch schon gelesen!

    Es ist natürlich sehr ernüchternd, so etwas zu lesen. Apfelessig vor der Mahlzeit habe ich auch probiert und es schmeckt einfach nur furchtbar! Ich bin nun auf Wasser mit einem Schuss Zitronensaft umgestiegen. Ob es hilft, werde ich demnächst mit dem zweiten Sensor einmal ausprobieren. Eine Freundin hat mir einen Libre3 geschenkt, aber den spare ich mir auf.

    Von Perfood hatte ich den Libre1, und die Ergebnisse haben mich sehr überrascht. Ich musste auch einmal eine Banane essen, einmal eine halbe Tafel Vollmilchschokolade und ich hatte danach ganz flache Blutzuckerkurven!

    Intervallfasten mache ich ja schon mein Leben lang, d.h. ich frühstücke im Normalfall nicht, aber im Urlaub. Nur während meiner Schwangerschaften hatte ich morgens Appetit und habe dann auch gegessen.

    Das Buch 'Endlich Schluss mit Diabetes' von Roy Taylor habe ich inzwischen weitergelesen und er relativiert die Gewichtsabnahme für Prädiabetiker auf Seite 167. Er schreibt: 'Wenn Sie ungefähr 10kg abnehmen (oder 10% ihres ihres Körpergewichts, wenn Sie weniger als 80kg wiegen), werden Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Prädiabetes überwunden und die Grundlage geschaffen haben, um langfristig gesund zu bleiben.'
    Das wären dann ja nur 5 kg und nicht 10 oder 15 kg. Ich versuche nun noch einmal zwei Kilo abzunehmen und schaue mir dann meine Blutzuckerwerte an.

    Ich glaube aber noch nicht wirklich an diese Fettschwelle. Ich habe schon früher ab und an meinen Nüchternblutzucker gemessen. Vor drei Jahren hatte ich mit gleichem Gewicht einen NBZ von 92. Aber bin bereit noch einmal etwas abzunehmen.

    Auf jeden Fall freue ich mich auch sehr auf einen Austausch! Und ich werde gleich noch einmal deinen Thread suchen und lesen!

    Viele Grüße
    Sylvie

    Mein Hausarzt, er ist Internist und auch Sportarzt, meinte ein ganz normaler Spaziergang nach dem Essen würde schon ausreichen, die Werte zu senken. Ich müsste gar keinen Sport treiben. Mal schauen!
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    am 13.04.2024 20:00:58 | IP (Hash): 631675274
    Hallo Sylvie,

    wie nett, ich komme auch eben aus dem Garten ;-).

    Also, dass die Kurve beim Aufwachen hoch geht, ist völlig normal - ist, denke ich, hier im Forum schon beschrieben/bzw. im Net. Brauchen wir um wach und fit zu werden, ist bei jedem Menschen so. Ohne was zu essen schüttet Leber Glukose aus, eben, damit wir fit werden.

    Deine Reaktion auf Kohlenhydrate aus Zucker, Weißbrot usw. ist auch völlig normal!
    Obwohl Haferflocken (sogar als Kur) für Diabetiker empfohlen werden, reagieren die meisten (siehe Forum) mit hohen Blutzuckerspitzen darauf. Bei mir sind die eine reine Katastrophe.

    Danke dir für die Erklärung LOGI (und danke @Jürgen für die "Übersetzung").
    Ich persönlich ernähre mich wohl ähnlich, das ist die Nada-Variante (?), esse keine leeren Kohlenhydrate, gar kein Brot mehr, momentan auch kein Obst (Vitamine über frisches Gemüse und NEM´s), viel Eiweiß, gute Fette. Also eine hausgemachte Mischung ;-).

    Für deine Ernährung + Aktivitäten kommen mir deine Werte schon hoch vor, aber es gibt wohl gewisse Veranlagungen dazu.
    Wie gesagt, deine Reaktion auf die Spitzen nach den extremen Nahrungsmitteln (Traubenzucker, Hafer) sind normal, gar kein Grund zur Panik. Aber natürlich verständlich.
    Sehr gut, dass du deine Leberwerte kennst und im Blick hast.

    Bitte berichte doch, wenn du dein Beratungsgespräch hattest, und magst.

    LG
    Nada

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    am 13.04.2024 20:47:14 | IP (Hash): 483989142
    Hallo Nada,

    ich werde dir selbstverständlich am Mittwoch von diesem Gespräch berichten!

    Oh, dann ist es also ganz normal, dass man nach zu viel Traubenzucker und anderen schnellen Kohlehydraten unterzuckert? Das wusste ich nicht.

    Was ich bisher auch nicht wusste, ist, dass ein Zuviel an Eiweiß in Glucose umgewandelt wird. Ich habe jahrelang abends gerne und viel Käse genascht. Und Griechischen Joghurt habe ich in Unmengen gegessen.

    Hier, für alle die es nachlesen möchten: ttps://www.mysugr.com/de/blog/fpe-das-schleichend-langsame-diabetes-monster/

    Langsam erfahre ich, was ich falsch gemacht habe!

    Liebe Grüße
    Sylvie
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    am 13.04.2024 20:58:58 | IP (Hash): 483989142
    Hallo Nosweets,

    ich bin gerade über einen interessanten Bericht gestolpert. Kennst du ihn?
    'Schlank und dennoch ein hohes Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    Fast jeder fünfte schlanke Mensch hat ein erhöhtes Risiko für Diabetes sowie für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein Hinweis, dass eine Person zu dieser Risikogruppe gehört, liegt darin, dass sie kaum Fett am Oberschenkel angelagert hat.'

    Hier der ganze Bericht: https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/schlank-und-dennoch-ein-hohes-risiko-fur-diabetes-und-herz-kreislauf-erkrankungen-7544.php

    Das trifft aber auf mich nicht zu, ich lagere sehr wohl Fett an den Oberschenkel an. Ich habe dagegen kein Bauchfett und auch nach den Wechseljahren eine sehr schlanke Taille.

    Liebe Grüße
    Sylvie
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    am 13.04.2024 21:09:16 | IP (Hash): 14006177
    Sylvie3 schrieb:
    Oh, dann ist es also ganz normal, dass man nach zu viel Traubenzucker und anderen schnellen Kohlehydraten unterzuckert? Das wusste ich nicht.


    Sorry, aber das halte ich für ein Gerücht. Die Überrekation auf schnelle KHs kenne ich bislang nur als ersten Teil vom Prädiabetes, wenn die Reaktion der Betas auf die Bestellung vom Insulin durch die Inkretine schon verzögert abläuft.

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    am 13.04.2024 22:21:44 | IP (Hash): 631675274
    Hey,

    wart mal bitte, @ Jürgen...: Wenn ich Traubenzucker esse, jagt das den Blutzucker hoch, richtig? Und logischerweise gibt es dannach die steile Abwärtskurve - oder was habe ich jetzt falsch verstanden??
    Sagt auch Inchauspé in ihrem Buch...

    LG
    Nada

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    am 13.04.2024 22:57:48 | IP (Hash): 14006177

    Glukose kommt durchs Kuchenloch in den Magen und von da in den Dünndarm. Wenn die Glukose durch die Dünndarmwand in den Portalkreislauf übergeben wird, also auf den kurzen Weg durch die Pfortader in die Leber, bestellen Inkretine dafür passend Insulin beim Pankreas ein paar Zentimeter weiter. Und wenn die Betas darin nicht Typ 2 behindert sind, geben die das Insulin auch sofort raus. Und dann trifft sich die Glukose mit ihrem Insulin in der Pfortader auf dem kurzen Weg in die Leber, und beide werden darin praktisch sofort zum größten Teil verarbeitet.

    Bis dahin ist BZ-technisch noch überhaupt nix messbar. Das kommt erst, wenn die Leber von der neuen Glukose und dem neuen Insulin etwas in den Kreislauf raus lässt, nachdem sie einen großen Teil der Glukose in ihren Glykogenspeicher aufgenommen und einen weiteren großen Teil in Triglyzeride umgewandelt hat, also in Fett.
    Und dann steigt von sonem Dextro-Päckchen der BZ innerhalb der nächsten 30-60 Minuten von um 80 mg/dl auf um 120-140 an, also von 0,8 Gramm pro Liter Blut auf 1,2-1,4 Gramm pro Liter Blut. Und noch ne Stunde weiter ist der BZ wieder bei um 80 - ohne Typ 2 Behinderung.

    Wenn die spontane Ausgabe von Insulin vom T2D etwas behindert wird, fehlt Insulin zur skizzierten Speicherung und Umformung in Triglyzeride und mehr Glukose wird in den Kreislauf gegeben, also z.B. 160-180 mg/dl, und kommt nach dem Durchlauf durch den Organismus auch beim Pankreas vorbei. D.h. ein Teil muss da auch durch. Und normal ist der Pankreas gewöhnt, dass da NICHT mehr als 140 mg/dl durchkommen. Dafür hat er keine Messlatte, und so reagiert er ein bisschen über - solange er kann. Mit dem normal mit den Monaten und Jahren immer höheren BZ kann er irgendwann nicht mehr, und dann gibt es auch keine Anflüge von Hypos mehr mit z.B. sehr leckerem Heißhunger.

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    Bearbeitet von User am 13.04.2024 23:00:43. Grund: NICHT
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    am 14.04.2024 00:14:28 | IP (Hash): 483989142
    Danke schön, Jürgen für diese tolle Erklärung!

    So hatte ich es auch bei Jenny Ruhl gelesen und es war eine ähnliche Blutzuckerkurve wie meine abgebildet.

    Und danke schön dafür, dass du die LOGI-Methode zu gut erklärst hast. Mein Buch von Herrn Worms hatte ich ja leider letzte Woche aus Wut in die Blaue Tonne geworfen.
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    am 14.04.2024 08:57:17 | IP (Hash): 1618718920
    Hallo Sylvie,

    Das ist ein interessanter Bericht.. und leider habe ich kein Fett an den Oberschenkeln. Werde meine Ärzte darauf ansprechen! Meine andere Werte in der genannten Reihe sind aber bis jetzt auffällig.
    Die Aussage deines Hausarztes kann ich übrigens nicht bestätigen. Einen normalem Spaziergang reicht bei mir nicht aus um die Kurve flach zu halten, das habe ich beim tragen des Sensors ganz genau gesehen. Aber Krafttraining kombiniert mit HIIT konnte ihn abflachen.
    Hattest du auch Gestationsdiabetes? Meine Ärzte sagten das wäre schon die Eintrittskarte für die spätere Diagnose gewesen bei mir.

    Wünsche dir einen schönen Sonntag, war übrigens auch gestern im Garten und werde heute wandern gehen.
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    am 14.04.2024 10:59:14 | IP (Hash): 1539787804
    Hallo Nosweets,
    nein, ich hatte keine Gestationsdiabetes. Und ich hatte auch nach der Geburt meines jüngsten Sohnes extra noch einmal nachgehakt, weil er bei der Geburt knapp 3985g wog und mir das alles seltsam vorkam. Denn ich wog kurz nach der Geburt wieder 52kg und trug dieses große Baby mit mir herum, während andere Mütter mit 80kg winzige dünne Kinder hatten.

    Aber meine Frauenärztin war auch streng bezüglich der Gewichtszunahme in der Schwangerschaft. Und ich musste immer wieder Reistage einlegen und ich bin viel Fahrrad gefahren.

    Dann wünsche ich dir heute einen wunderschönen Tag und viel Spaß beim Wandern!

    Liebe Grüße
    Sylvie