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Testen, testen, testen oder Abnehmen bei Prädiabetes, was ist besser?

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    am 14.04.2024 12:59:12 | IP (Hash): 1614954724

    Hallo Sylvie,

    Erst mal vorweg: Du bist mit deinem Thema absolut nicht alleine!

    Ich kämpfe seit 20 Jahren mit Prädiabetes, bin jetzt 52 Jahre alt, hatte in meinen beiden Schwangerschaften (2003 und 2011) Gestationsdiabetes, bei der letzten SSW musste ich sogar Insulin spritzen.
    war dennoch immer sportlich aktiv, immer im Idealgewicht (BMI 21) und achte seit 10 Jahren sehr gewissenhaft auf meine Ernährung (wenig Carbs, viele Ballaststoffe).
    Ich habe keine Insulinresistenz und nur eine familiäre Vorbelastung (Oma mit Altersdiabetes).
    Meinen HBA1c habe ich die letzten Jahre ganz gut im Griff gehabt (5,3 bis 5,6), seit etwa 2 Jahren bewege ich mich aber nun wieder im Prädiabetesbereich (5,7 bis 5,9), trotz viel Disziplin.
    Nun sind auch meine Nüchternwerte hin und wieder über 100 bis 110.


    Ich habe den Austausch zu Deinem Post mal ganz durchgelesen und mir fällt auf, dass tatsächlich die hormonelle Komponente bei uns Frauen bisher nicht wirklich angesprochen wurde.
    Ich befinde mich jetzt auch in den Wechseljahren und ich hatte zu Beginn massive Beschwerden mit Hitzewallungen und Schlaflosigkeit. Daher habe ich mich nach langem Überlegen, zusammen mit meiner Gynäkologin zu einer Hormontherapie mit bioidentischen Hormonen entschieden. Ich nehme also diese Hormone seit etwa einem Jahr.

    Ich habe nun den Libre 3 mal für 4 Wochen getestet und dabei ist mir einiges aufgefallen. Neben den bekannten Triggern für höhere BZ Werte (Weißmehl, Haferflocken usw) hat auch der Hormonhaushalt einen größeren Einfluss auf die körpereigene Insulinwirkung. So habe ich festgestellt, wenn ich zyklus- oder auch stressbedingt niedrigere Östrogenwerte habe, reagiert mein BZ auch entsprechend schlecht. Ich war mal gleichzeitig, als ich morgens wieder höhere BZ Werte hatte, bei meiner Gyn, um den Hormonspiegel bestimmen zu lassen. Der Östrogenwert war sehr niedrig! Das lag auch daran, dass ich zu diesem Zeitpunkt eine Blutung außerhalb der Reihe hatte, wo bekanntlich der Wert abfällt. Ich bin über die Wechseljahre noch nicht hinaus, daher gibt es hier auch solche Höhen und Tiefen der Hormone.

    Vielleicht erklärt das z.T. bei Dir Deine Werte ?
    Du bewegst Dich mit Deinen Werten (so wie ich) nicht mehr im Optimalbereich wie bei einer ganz gesunden Frau mit Mitte 20, aber krankhaft ist das bei Dir noch lange nicht.
    Abnehmen halte ich jetzt auch nicht unbedingt für ratsam, da Du ja ohnehin schon im Idealbereich bist.
    Vielleicht lässt Du mal Deine Leber-- und Fettwerte anschauen. Wenn Du gute Cholesterinwerte und Triglyzeride hast, wüßte ich nicht, ob Deine Leber nun unbedingt auch eine Entfettung braucht.

    Ich würde sagen, dass Du fast alles richtig machst, trotzdem sollest Du Dich nicht verrückt machen. Das passiert ganz schnell, wenn man sich täglich mit Messgeräten kontrolliert und/oder sich zu hohe Ziele (Werte wie bei ganz Gesunden!) setzt.

    Lass Deine Werte regelmäßig beim Hausarzt kontrollieren. HBA1c alle 3-4x im Jahr und ab und zu den Nüchternwert- hierbei ist es auch wichtig, wo der Nüchternwert bestimmt wird. Im Hausarztlabor liegt die Blutprobe zulange herum und die Glukose wird dann weiter abgebaut, dann gibt es falsch niedrige Werte. Besser das dann bei einem Diabetologen mit eigenem Labor, oder mit einem guten Messgerät selbst testen!

    Alles Gute !

    Myriel

    Weibl., 1972er JG, seit 2001 Prädiabetes, Gestationsdiabetes, Lowcarberin, BMI 21, sportlich aktiv, keine Medikamente, kein Insulin, gelegentlich Libre 3 Userin :-)
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    am 14.04.2024 17:26:34 | IP (Hash): 2030128436
    Myriel schrieb:
    Vielleicht lässt Du mal Deine Leber-- und Fettwerte anschauen.


    In einigen Beiträgen wie auch in diesem findet sich der Hinweis, dass keine Fettleber vorliegt und dass damit auch keine Fettgrenze für das Einschalten des T2D überschritten sein könnte.
    Wie ich Taylors Darstellung verstehe, sieht er die T2D-Fettschwelle in der Leber unabhängig von der normalen Verfettungs-Skala. Sie kann somit schon mit sehr viel weniger Fett überschritten sein, als für eine beginnende Fettleber “notwendig” ist, und andererseits bei jemandem mit kapitaler Fettleber erst in einem seeehr weit entwickelten Zustand.

    Offenbar gibt es keine Untersuchungsparameter, mit denen sich die T2D-Fettschwelle in der Leber diagnostizieren lässt. Nach meinem Verständnis haben wir daher als einzige Möglichkeit die 7-8 Tage Newcastle Diet. Wenn sich damit statt eines normal deutlich höheren morgendlichen Nüchtern-BZs bei 120 und mehr mg/dl einer um 70-90 einstellt, war die Fettschwelle wohl überschritten.

    Klar gibt es einen Bereich, in dem man schon an eine Differenz glauben müsste, so bei 105 zu 95 oder so. Und dann zeigen auch viele Erfahrungen, dass der BZ morgens generell weniger hoch ansteigt, wenn die Spitzen nach den Mahlzeiten konsequent niedriger gehalten werden.
    Und mit der Verbreitung des BZ- und Befindlichkeits-Tracking auch unter völlig gesunden und sportlichen Menschen wird es sicher noch manche neue Erkenntnis geben :)

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    am 14.04.2024 21:21:36 | IP (Hash): 1539787804
    Guten Abend, Myriel,
    seit mehr als 20 Jahren hast du schon Prädiabetes? Das beruhigt mich aber sehr, dass es möglich ist, die Diabetes solange mit Low Carb und Sport in Schach zu halten.

    Ich bin ja jetzt schon 64 Jahre alt und kann dann ja an sich froh und glücklich sein, dass ich solange gesund war. Vor zehn Jahren beim Checkup hat mein Hausarzt sich auch noch kaputt gelacht, als er meine Blutwerte sah. Ich war damals mitten in den Wechseljahren und klagte über Schwindelgefühle. Und er meinte, kaum einer seiner jüngeren Patienten hätte so gute Blutwerte, das seien Traumwerte. Damit könne man gar nicht krank sein. Aber außer diesen Schwindelattacken hatte ich auch keinerlei Probleme mit den Wechseljahren.

    Erst nach den Wechseljahren stiegen meine Blutzuckerwerte.

    Meine Leberwerte sind gut, die Blutfettwerte dagegen durchwachsen. Der HDL-Wert ist super, die Triglyzeride sind es ebenfalls, nur der LDL-Wert ist erhöht. Da habe ich aber mit meinem Arzt ausgemacht, dass ich erst selber mit mehr Sport und gesünderer Ernährung daran arbeiten will. Das Gleiche hatte ich wegen meines Blutzuckers vor.

    Ich esse jetzt weniger rotes Fleisch, dafür mehr Fisch und Geflügel, esse mehr Ballastststoffe in Form von Flohsamenschalen und Haferkleie und hatte mir eben nach diesen Gespräch sofort einen Crosstrainer besorgt.

    Liebe Grüße
    Sylvie

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    am 14.04.2024 21:32:14 | IP (Hash): 1539787804
    Guten Abend, Jürgen,

    ich bin gerne bereit sieben bis acht Tage die New Castle Diät zu wagen. Das wäre für mich vorstellbar!
    Versuch macht kluch! ;-)
    Ich schaue einmal, was ich dafür brauche und dann fange ich morgen oder übermorgen damit an.

    Das Blutzuckermessegerät lege ich schon einmal auf den Nachttisch.

    Liebe Grüße
    Sylvie
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    am 15.04.2024 09:19:47 | IP (Hash): 1277877175
    Ich hab damals Frühstück und Abendessen weggelassen und meinen normalen LC Mittagsteller auf 3 Mahlzeiten aufgeteilt und die Reklamation an Dr. Worm (gab noch sein Logi-Forum) schon auf dem Schirm gehabt, als Tag 8 völlig ohne den bis dahin seit Jahren gewohnten Morgenanstieg anfing - und den hab ich seitdem auch nicht wiedergesehen :)

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    am 15.04.2024 09:51:25 | IP (Hash): 1075685853
    Ich bin sehr gespannt! Und eine Woche werde ich es durchhalten, nur diese 600Kalorien täglich zu mir zu nehmen.

    Blutzucker heute Morgen nüchtern 101, schaun wir mal...

    (Im Januar hatte ich beim Checkup noch 113, seitdem nutze ich den Crosstrainer fast täglich und esse weniger rotes Fleisch, weniger Käse und nutze ein paar Glukosetricks.)
    Bearbeitet von User am 15.04.2024 09:52:03. Grund: Wort doppelt
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    am 15.04.2024 09:58:07 | IP (Hash): 972031585
    Sylvie3 schrieb:
    Ich bin gerne bereit sieben bis acht Tage die New Castle Diät zu wagen. Das wäre für mich vorstellbar!
    Ich schaue einmal, was ich dafür brauche und dann fange ich morgen oder übermorgen damit an.

    Hallo Sylvie,

    ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Versuch. Ich bleibe aber skeptisch. ob du das gleiche Ergebnis wie hjt_Juergen erreichen kannst. wenn nicht, dann lass dir auf keine Fall einreden, dass du nur zu dumm dazu bist und etwas falsch gemacht hast.

    Das BZ-Messgerät kannst du zwar bereit halten, aber es wird dir in der einen Woche noch nicht viel nützen. Dass der BZ und insbesondere auch die Nüchternwerte in der Diätphase niedriger verlaufen, ist so gut wie sicher. Interessant wird es erst danach, ob die Nüchternwerte dauerhaft besser bleiben oder ob sie langsam wieder beim alten Stand ankommen. Daran kannst du dann entscheiden, ob nichtalkoholische Fettleber (bzw. falsch in eingelagertes Leberfett) bei deinem Prädiabetes als Ursache mitspielt oder nicht. Ich bin gespannt - berichte bitte weiter.

    Alles Gute, Rainer


    P.S.: Hier ist mal ein Bericht über die ReTUNE-Studie von Prof. Taylor:
    https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4910431?form=fpf#vp_1
    Hier kannst du dir vielleicht Hinweise zur Durchführung abholen. Aber auch die Erfolgsquote (Remission lediglich bei 8 von 12 und keinesfalls bei 100%) wird beschrieben. Normalgewichtig bedeutete in dieser Studie immer noch einen durchschnittlichen BMI von 24,3. Die Erfolgsaussicht bei dir als schlanke Frau kann noch erheblich darunter liegen.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.

    Bearbeitet von User am 15.04.2024 10:45:03. Grund: BBCodes
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    am 15.04.2024 10:18:38 | IP (Hash): 1277877175
    Rainer schrieb:
    ... ob nichtalkoholische Fettleber bei deinem Prädiabetes als Ursache mitspielt oder nicht. Ich bin gespannt - berichte bitte weiter.


    Gespannt bin ich auch, aber nicht, ob Fettleber, denn die ist ja wohl längst ärztlich ausgeschlossen.


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    am 15.04.2024 10:29:15 | IP (Hash): 1614954724

    Hallo Sylvie,

    Ja- das Thema beschäftigt mich schon ziemlich lange J, Einen HBA1c von 6,0 hatte ich tatsächlich schon mit etwa 30 Jahren als Zufallsbefund.
    Damals hatte aber der Arzt keinen Alarm geschlagen, weil ich sonst „gesund“ erschien. Ich war damals sogar leicht untergewichtig mit 49 Kilo.

    Ich hatte früher keinerlei Kenntnis über Prädiabetes, und in den 90er Jahren war man ja erst ab 6,5 m/dl ein Diabetiker. Da ich zu dieser Zeit dem hiesigen Figurwahn hinterhergeeifert habe, war ich ständig auf Diät.
    Nie mehr als 1500 Kalorien und extrem viel Sport. Dabei habe ich leider zuviel Fokus auf fettarme Ernährung gelegt, ohne den Einfluss von Kohlenhydraten zu beachten. Der Klassiker zum Frühstück waren Reiswaffeln oder Knäckebrot mit Quark. Tagsüber 0,1er Joghurt mit Obst, Salate ohne Öl- dazu literweise Zerogetränke. Ich glaube, dass der Hund hier begraben sein könnte. Inzwischen ist auch erwiesen, dass Zero und Lightgetränke, sowie alle synthetischen Süßstoffe das Mikrobiom schädigen können, was wiederum einen negativen Effekt auf die Bauchspeicheldrüse hat.

    Erst mit dem SS-Diabestes habe ich mich damit umfassend beschäftigt, und das war auch gut so. Sonst wäre ich heute garantiert schon im D2 Club zu finden.
    Du hast ja auch schon viele Ratschläge bekommen von Mitstreitern, die alle sehr unterschiedlich Erfahrungen gemacht haben, vielleicht ist das ein oder andere wichtige für Dich dabei.

    Jürgen scheint ein Verfechter der Leberentfettung zu sein. Im Grunde steht dem ja nichts entgegen, der Zeitraum ist von etwa einer Woche ist auch überschaubar. Vieles muss man halt auch einfach ausprobieren.
    Manche schwören auf Bitterstoffe (Bittermelonenextrakt beispielsweise), andere auf den Essig auf nüchternen Magen.
    Ich komme gut damit klar, möglichst viele Ballaststoffe in den Tag einzubauen. Damit halte ich den BZ den gesamten Tag im guten Bereich (100-max 145 m/dl).
    Deshalb backe ich mir mein Brot aus Nuss und Samenmehlen seit vielen Jahren selber. Wenn mich der Appetit packt (was doch recht oft vorkommt), dann esse ich Nüsse (Mandeln und Walnüsse).

    Selbst, wenn ich mich trotz all der Disziplin künftig im unteren Grenzbereich (ich sag mal so bis max 6,0 HBA1c) bewege, akzeptiere ich das.
    Wusstest Du, das es beim Prädiabetes auch die sog 6 Subtypen gibt? Schau mal, was Du dazu im Internet findest.

    Wir beide dürften hier als Subtyp 2 gelten:
    Subtyp 2: niedriges Risiko
    Der Subtyp 2 unterscheidet sich vom Subtyp 1 durch den BMI, welcher beim Subtyp 2 im Normalbereich liegt (durchschnittlich 23,45 kg/m2). Dieser Subtyp zeichnet sich durch das besonders niedrige Risiko aus, an Diabetes und seinen Komplikationen zu erkranken.

    Altersbedingt sinkt bei Frauen der Östrogenspiegel in den Wechseljahren und insbesondere danach stark ab, was die Insulinsensitivität herabsetzt. Eine Erfahrung, die ich beim Tragen des Libre 3 und dem gleichzeitgien Kontrollieren des Hormonspiegels gut beobachten konnte.

    Hier im Forum sind viele Menschen unterwegs, die sich mit Ihrer Erkrankung befassen und auch etwas verändern möchten.
    In meiner Diabetologiepraxis kann ich leider genügend menschliche Beispiele sehen, wie man es besser nicht machen sollte (Ignorieren und den alten ungesunden Lebenstil nicht ändern wollen).

    Liebe Grüße
    Myriel

    Weibl., 1972er JG, seit 2001 Prädiabetes, Gestationsdiabetes, Lowcarberin, BMI 21, sportlich aktiv, keine Medikamente, kein Insulin, gelegentlich Libre 3 Userin :-)
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    am 15.04.2024 11:41:24 | IP (Hash): 1277877175
    Myriel schrieb:
    In meiner Diabetologiepraxis kann ich leider genügend menschliche Beispiele sehen, wie man es besser nicht machen sollte (Ignorieren und den alten ungesunden Lebenstil nicht ändern wollen).


    Sich aktiv um einen möglichst gesunden BZ-Verlauf mit möglichst engem Schwankungsrahmen kümmern, ist aus meiner Sicht die Hauptsache.

    Wenn sich dazu auch noch die T2D Fett-Schwellen in Leber und Beta-Zellen unterschreiten und unterschritten halten lassen, sehe ich das als Sahnehäubchen. Aber auch dieses Sahnehäubchen bleibt dann nicht automatisch, sondern lässt sich nur mit weiterhin aktivem drum Kümmern erhalten.


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    am 15.04.2024 12:26:40 | IP (Hash): 1545800735
    Liebe Sylvie, herzlich willkommen auch von meiner Seite! Auch ich bin schlank, sportlich mit guter Ernährung und trotzdem im Bereich des Prädiabetes (zumindest bei der letzten offiziellen Messung). Auch ich bin in den Wechseljahren. Davon gibt es hier eine ganze Reihe Mitstreiterinnen!

    Fachlich hast du schon viele Tipps bekommen. Den Geheimtipp gibt es für uns leider nicht. Wir müssen das akzeptieren lernen. Man kann mit der Optimierung der eigenen Ernährung schon etwas bewirken, das ist meine persönliche Erfahrung und die Erfahrung hier im Forum. Unsere Spielräume sind aber sehr begrenzt. Das ist leider so und ich z.b. brauche noch ein wenig um das anzunehmen. Aber es wird. Ich bin in meiner Ernährung wirklich sehr konsequent geworden und habe leider trotzdem keine Traumwerte.
    Alles Gute, Ulla
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    am 15.04.2024 14:20:44 | IP (Hash): 1075685853
    Danke schön euch allen für den Zuspruch und die guten Tipps!

    Ich möchte eben einfach nichts unversucht lassen, die Prädiabetes loszuwerden, daher jetzt mein Versuch mit Jürgens Erfolgsrezept nach Roy Taylor und Nikolai Worms. Es gab heute nur bisher nur Magerquark und ein Stück Salatgurke und etwas Magermilch für meinen Kaffee. Eiweißshakes habe ich mir auch besorgt.

    Als ich das bisher Gegessene bei Fddb eingab, um die Kalorien zu berechnen, kam schon einmal der Hinweis, dass ich schon jetzt ( eben für mein Alter) Untergewicht habe. Aber gut, ich will nichts unversucht lassen, auch wenn ich selber keine große Hoffnung habe, dass das meinen NBZ senkt. Diese eine Woche ist überschaubar.

    Ich habe schon Vieles versucht, auch Hafertage. Das war noch schlimmer als jetzt der Magerquark und brachte gar nichts!

    Walnüsse esse ich schon täglich. Entweder abends im Chicoréesalat mit Ziegenkäse oder einfach so zwischendurch. Ich mag es also gerne bitter und werde es auch mit anderen Bitterstoffen versuchen.

    Und ich halte euch auf dem Laufenden!

    Liebe Grüße
    Sylvie
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    am 15.04.2024 14:44:02 | IP (Hash): 432340374
    hjt_Jürgen schrieb:

    Sich aktiv um einen möglichst gesunden BZ-Verlauf mit möglichst engem Schwankungsrahmen kümmern, ist aus meiner Sicht die Hauptsache.




    Sehe ich auch so, lieber Jürgen, aber nicht immer und für alle. Die Schwierigkeit mit der sich in diesem Thread die schlanken, sportlichen Frauen konfrontiert sehen ist daher nicht nur die Diagnose sondern auch die quälende Frage ob sie selbst vielleicht doch wirklich genug getan hat um die Krankheit im Zaum zu halten.
    Die Hormone und die Genetik haben meiner Meinung nach einen viel größeren Einfluss bei mir als eine mögliche Fettschwelle. Diese Erkenntnis habe ich nach 2 Jahre voller inneren psychischen Druck für mich gewonnen und seitdem geht es mir sooooviel besser; bin ich soviel gelassener.
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    am 15.04.2024 15:44:56 | IP (Hash): 1277877175
    Nosweets schrieb:
    Sehe ich auch so, lieber Jürgen, aber nicht immer und für alle.


    Doch doch, und damit meine ich jetzt nicht verbissen jedes mg/dl zuviel jagen, sondern sich aktiv kümmern im Gegensatz zur weit überwiegenden Mehrheit derer, die ihre Gesundheit auf arztonom stellen, also morgens+mittags+abends Medis, und häufig werden die dann auch noch vergessen.


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    am 16.04.2024 15:53:29 | IP (Hash): 1719459703
    Hallo Myriel,

    ich hatte inzwischen Zeit mit mich mit den sechs Subtypen der Prädiabetes zu beschäftigen. Ich war zuerst verwirrt, weil ich bisher nur von 5 Subtypen der Diabetes gelesen hatte. Aber das ist wie mit Äpfeln und Birnen.

    Und du hast vollkommen recht, wir sind Subtyp 2, die Tübinger Studie sagt:
    'Der Subtyp 2 unterscheidet sich vom Subtyp 1 durch den BMI, welcher beim Subtyp 2 im Normalbereich liegt (durchschnittlich 23,45 kg/m2). Dieser Subtyp zeichnet sich durch das besonders niedrige Risiko aus, an Diabetes und seinen Komplikationen zu erkranken.'

    Das beruhigt mich doch einmal sehr. Danke dir für diesen Hinweis!

    Und jetzt an Alle:

    Heute morgen lag mein NBZ schon bei 96. Aber ihr habt mich ja gewarnt, auch wenn ich bald normale Werte habe, wird es nicht so bleiben.

    Andererseits: So eine Prädiabetes ist doch auch ganz praktisch, wenn nicht gar vorteilhaft. Ich habe eine wunderbare Ausrede, wenn ich Kuchen und Pizza ablehnen möchte. Und sie zwingt mich dazu, mich gesund zu ernähren und Sport zu treiben.

    Aber ich mache natürlich weiter mit der Newcastle Diet. Gestern war mir schwindelig und ich war sehr müde und bin schon früh schlafen gegangen. Heute geht es mir wieder richtig gut. Ich hätte nicht gedacht, dass ich auch mit 600 Kalorien auskomme.

    Ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten

    Viele Grüße
    Sylvie
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    am 17.04.2024 18:00:13 | IP (Hash): 487721205
    Ich hatte heute das Gespräch mit einer Ernährungswissenschaftlerin von Perfood, von denen ich den Glucosesensor zwecks Ernährungsanalyse bekommen hatte. Ein paar Tage vorher wurde ich gefragt, ob ich speziellen Fragen hätte.

    Ja, ich hatte Fragen zur Prävention von Typ-2-Diabetes, zu Zuckeraustauschstoffen und Emulgatoren wie Carrageen und ihre Auswirkungen auf das Mikrobiom und was Sie von den Glukosetricks aus dem Buch von Jessie Inchauspé hält.

    Zuallererst hat sie mich beruhigt und gesagt, dass ich mich super gesund und auch sehr abwechslungsreich ernähre. Dass ich deswegen und wegen meines Bauchumfanges keine Angst haben müsse, Diabetes zu entwickeln. Dass meine Blutzuckerkurven völlig im normalen Bereich seien, also immer nach zwei Stunden unter 140, dass ich mir ruhig auch Kohlehydrate wie Zucker und Mehl erlauben könne, wenn ich sie zusammen mit Fett und Eiweiß essen würde, da ich der Fett-und Eiweiß-Kombinationstyp sei.

    Mein leicht erhöhten Werte am Morgen seien unbedenklich, wenn ich etwas daran ändern wolle, müsse ich nur regelmäßig frühstücken, dann Eiweiß, Kohlehydrate und Fett kombiniert. Ich könne aber ruhig weiterhin auf das Frühstück verzichten.

    Es war alles sehr aufschlussreich und interessant für mich , aber auch erleichternd. Zu den Glukosetricks von Jessie Inchauspé sagte sie, ja, es würde tatsächlich die Blutzuckerkurve abflachen, wenn man den Salat vor dem Hauptgericht isst, dass solche Hacks wie der Löffel Apfelessig oder Zitronensaft vor dem Essen sich aber individuell auswirken würden. Ich solle das alles ruhig einmal ausprobieren.

    Dann habe ich die letzten Tage viel über die Prädiabetes-Subtypen und auch über Vererbung nachgelesen, dank Myriels Tipp.
    Auch das hat mich sehr beruhigt. Meine an Diabetes erkrankten Geschwister haben den Körperbau meines Vaters: Groß und schlank, mit langen dünnen Armen und Beinen, aber mit Bauch! Ich komme leider nach meiner kleinen molligen Mutter und Großmutter ( letztere war nur 1,55m groß und wog 100kg hatte aber keine Diabetes) und ich habe nur durch lebenslange Disziplin Normalgewicht. Ich wollte nie so mollig wie meine Mutter oder gar so dick wie meine Oma werden.

    Die Newcastle Rosskur werde ich nun abbrechen, ich fühle mich damit zu schlapp um Sport zu treiben und werde Low Carb weiter essen.

    Liebe Grüße
    Sylvie




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    am 17.04.2024 19:27:54 | IP (Hash): 1866477132
    Auf weiterhin gesundes Gelingen auf die Art, mit der du am besten zurecht kommst :)

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    am 17.04.2024 22:32:33 | IP (Hash): 487721205
    Danke schön, Jürgen! Dir auch alles Gute!
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    am 17.04.2024 23:53:11 | IP (Hash): 1929087180
    Hallo Sylvie,

    es freut mich, dass es der Ernährungsspezialistin gelungen ist, dich einigermaßen zu beruhigen. Du stehst mit deinen Werten wirklich nicht an der Schwelle zum Diabetes und kannst dich ziemlich optimistisch um deine physische Gesundheit, aber auch um dein psychisches Wohlbefinden bemühen.

    Ich denke, dass deine Chancen auf dauerhafte Verbsserung der BZ-Werte mit der Newcastle Diet sowieso nicht sehr groß waren. Es ist schade, dass du hjt_Jürgen nicht zeigen konntest, dass seine Behauptung: "Non-Responder gibt es nicht*)" einfach nur Blödsinn ist, aber nur dafür brauchst du dich natürlich nicht weiter zu quälen.

    Weiter alles Gute, Rainer


    *) Quelle: https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/17423/Remission-als-Therapieziel-beim-Praediabetes

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    Bearbeitet von User am 18.04.2024 00:35:55. Grund: BBCodes
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    am 18.04.2024 12:52:31 | IP (Hash): 427865847
    Hallo Rainer,

    aber es gibt doch schon die Tübinger Studie, die besagt, dass es Non-Responder gibt und wer die Non-Responder sind.

    Ich hatte leider nur einmaligen Zugriff auf den Bericht - ich wollte das gestern nämlich schon einmal verlinken. Aber ich habe bei Google einfach nur Non-Responder eingegeben und kam dort hin. Ich muss leider gleich zur Arbeit, sonst hätte ich jetzt noch einmal in meinem Verlauf geschaut.

    Die New Castle Diet war mir einfach zu hart, ich arbeite schließlich noch, wenn auch nur wenige Stunden und ich will eben auch weiter viel Sport betreiben, weil ich schon gesehen habe, dass mir das hilft.

    Andererseits will ich auch nicht unterschlagen, dass mein NBZ auch heute bei 96 lag.

    Aber mich hat auch der Bericht über die Prädiabetes-Subtypen sehr beruhigt. Danke schön, Myriel, noch einmal dafür!

    Viele Grüße
    Sylvie


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    am 18.04.2024 14:41:20 | IP (Hash): 1618718920
    Hier ist der Link zu der Tübinger Studie. Sehr aufschlussreich für mich.
    https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/596?press_str=


    Liebe Sylvie,
    Ein bisschen schade finde ich es dass du dieses Newcastle Experiment abgebrochen hast. Ich hätte zu gerne gewusst ob es bei jemand in meiner Situation (niedriger BMI, sportlich) doch einen Effekt gehabt hätte.
    Aber dass du es überhaupt ein Paar Tage durchgezogen hast, Respekt. Ich habe es gar nicht erst in Erwägung gezogen. mit Intervallfasten kam ich schon an meinen körperlichen Grenzen und im Grunde war ich froh um jeden Arbeitstag den ich ohne Unfälle mit dem Dienstauto überstanden hatte (weil mir ständig so schwindelig war) :-/

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    am 18.04.2024 15:36:12 | IP (Hash): 2115754490
    Sylvie3 schrieb:
    Hallo Rainer, aber es gibt doch schon die Tübinger Studie, die besagt, dass es Non-Responder gibt und wer die Non-Responder sind.

    Hallo Sylvie,

    mir brauchst du das nicht zu erklären - hjt_Jürgen ist derjenige, der behauptet, dass die Taylor-Diet bei jedem anschlagen muss. Damit sagt er uns im Umkehrschluss laufend, dass diejenigen, bei denen es nichts bringt, nur zu dumm sind, es richtig zu machen.

    Deine Tübinger Studie gibt allerdings nicht die richtige Antwort darauf. Responder ist in der Medizin ein allgemeiner Begriff und sagt aus, dass jemand auf eine Intervention reagiert bzw. bei "Non" nicht reagiert. Die Tübinger haben die Reaktion von Prädiabetikern auf allgemeine Lebnsstiländerungen untersucht, hjt_Jürgen proklamiert das ganz speziell für die Taylor-Diet. Aber selbstverständlich gibt es auch bei der Non-Responder, wie bereits die von Prof. Taylor selbst mit Normalgewichtigen durchgeführte ReTUNE-Studie zeigt.

    ____
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    Bearbeitet von User am 18.04.2024 15:40:14. Grund: BBCodes
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    Hallo in die Runde,

    ich bin ein Langzeit-Leser und habe mich nun aufgrund dieses Fadens endlich angemeldet. Ich bin nämlich in einer ähnlichen (wenn auch nicht identischen) Situation wie Sylvie.

    Alter: 52
    Männlich
    Diabetes-Familienanamnese (Vater und dessen Familie)
    Seit vielen Jahren Körpergewicht-Schwankungen zwischen BMI = 22 und BMI = 25 (selbst verursacht durch absichtliches Abnehmen und Gewichtszunahme durch Völlerei)
    Im Verlauf von nun 8 Jahren ansteigender NBZ und postprandialer Zucker (selbstgemessen)
    Vor 1,5 Jahren Diagnose gestörte Glukosetoleranz beim Diabetologen nach OGTT (knapp über 140 nach zwei Stunden)
    Fettleber

    Zustand vor zwei Wochen:
    Gewicht: 82 kg bei 179 cm
    NBZ regelmäßig über 100 (meist unter 105, manchmal etwas mehr)
    Spitzen bei meinen persönlichen Trigger-Speisen (weißer Reis, Kartoffeln, süße Mehlspeisen) durchaus manchmal bis 160, selten auch bis 180 nach zwei Stunden.
    Spitzen bei "ausgewogenen" Nahrungsmitteln nach zwei Stunden bei 120 - 140
    Das von mir "ausgemessene" Reaktionsmuster deutet m.E. auf eine stärkere Beeinträchtigung der schnellen Insulinreaktion kombiniert mit einer leichten Einschränkung der späteren Reaktion sowie eine Überproduktion von Glukose durch die Leber hin.

    Schon mehrere Low-Carb Interventionen mit mäßigem Erfolg. Bei Low-Carb sinkt natürlich der NBZ, aber die Glukosetoleranz wird bei mir schlechter in diesen Phasen.

    Vor zwei Wochen der Entschluss, eine Intervention orientiert an Taylor durchzuführen. Ich schreibe orientiert, weil ich in manchen Aspekten schon etwas abweiche. Nämlich:

    Täglich ca. 800 kCal, davon 500 mit Shakes, der Rest mit Gemüse und bis jetzt dreimal mit Fischzulage (Sashimi, Makrele, Lachs).

    Effekt bisher nach zwei Wochen:
    - Die Waage zeigt 5 (!) Kilo weniger an
    - Der NBZ schwankt leicht (+/-3) um 90
    - Die postprandialen Werte (2 h) sind immer unter 140, oft bei 110, aber das ist bei der Zusammensetzung der Nahrung auch kein Wunder.

    Ich werde das jetzt 8 Wochen lang machen und dann wieder langsam hochfahren. Ich bin gespannt....
    - wie viel ich dann wiegen werde
    - wie ich dann - nach neuer eingewöhnung - auf KH reagiere
    - wie meine Leber danach aussieht (werde mal ein Ultraschall draufhalten lassen)

    Ich werde gern über den weiteren Verlauf hier berichten und freue mich über weitere Anregungen zur Optimierung.

    Beste Grüße

    Wassily
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    am 18.04.2024 17:13:08 | IP (Hash): 2115754490
    Hallo Wassily,

    du bist mit deinem BMI von 25,6 nicht in der gleichen Situation wie Sylvie, Nosweets und einige andere hier, die einen deutlich niedrigeren BMI aufweisen. Es macht Sinn, wenn du einen eigenen Threed aufmachst, in dem du über deine erfolge berichtest.

    Die Erfolgsaussichten sind bei dir übrigens sehr wahrscheinlich höher als bei den oben genannten, besonders wenn du nicht gerade ein Muskelprotz bist und vielleicht noch einen kleinen Bauchansatz hast - ich wünsche dir viel Erfolg.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 18.04.2024 17:40:32. Grund: BBCodes
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    Liebe Sylvie,

    Sehr gerne!! - dafür ist ja das Forum da- wunderbar, dass Du hier einiges für Dich gefunden hast.
    Von der New Castle Diät hätte ich mir persönlich nicht den durchschlagenden Erfolg erhofft, zumal kalorienreduzierte Diäten den größeren Effekt bei Menschen mit höherem BMI haben.
    Aber– natürlich sollte man ja nichts unversucht lassen, so wie Du es gemacht hast.

    Ich hatte das auch mal für mich durchgerechnet. Ich bin 165 cm groß und wiege derzeit 58 Kilo. Mit New Castle hätte ich geplant 10% meines Gewichts reduzieren müssen, also knappe 6 Kilo weniger.
    Das wären dann 52 Kilo und ein BMI von 19,1 und das in meinem Alter ?- never ever.

    Die Ernährungsberatung in meiner Diabetespraxis hat mir bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
    Mein Nüchternblut-Insulin befindet sich zwar noch im Normbereich, aber an der unteren Grenze, daher auch die gelegentlichen Nüchternwerte über 100 bis max. 110.

    Ich bewege mich gerne (Garten/Haushalt, Spaziergänge usw.), ich mache allerdings keine nervigen Workouts, keine schweißtreibenden Sessions mehr auf dem Crosstrainer 4x die Woche.
    Ich habe gemerkt, dass mich das eher stresst und mich in einen ungesunden Selbstoptimierungswahn drängt.

    Ich habe einen Fitnesstracker von Garmin, der Vitalparameter aufzeichnet (Herzfrequenz, Schritte, Kalorien, Schlafqualität, Intensitätsminuten) und der reicht mir, um zu wissen, dass ich mit meinem Alter ganz fit unterwegs bin. Ziel 10Tsd Schritte am Tag schaffe ich eigentlich immer.
    Bisserl Kraftraining mache ich noch – aber das wars dann auch.

    Ach ja- die Schlafqualität ist sehr wichtig. Wenn ich gut geschlafen habe (was mir der Tracker dann bestätigt), dann ist mein BZ auch meistens im grünen Bereich.

    Schönes Wochenende!

    Myriel

    Weibl., 1972er JG, seit 2001 Prädiabetes, Gestationsdiabetes, Lowcarberin, BMI 21, sportlich aktiv, keine Medikamente, kein Insulin, gelegentlich Libre 3 Userin :-)