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Empirische Studie - Teilnehmer gesucht!

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    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 23.07.2024
    am 23.07.2024 13:06:47 | IP (Hash): 1969689759
    Sehr geehrte Diabetiker und Diabetikerinnen,

    kurz und knapp: Ich bin als Student der Gesundheitspsychologie dabei meine Bachelorarbeit zu verfassen, für die ich die Beteiligung von 350 chronisch erkrankten Personen benötige. Das ist eine unheimlich hohe Zahl, der ich versuche gerecht zu werden...Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist es, die Auswirkungen positiver Emotionen auf das subjektive Gesundheitsempfinden chronisch kranker Menschen zu untersuchen. Die Arbeit soll dazu beitragen, eine Forschungslücke in diesem Bereich zu schließen, indem die spezifischen Einflüsse und Mechanismen positiver Emotionen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit chronisch kranker Menschen aufgezeigt werden. Durch die Auswertung der Fragebogendaten sollen Möglichkeiten diskutiert werden, ob und wie positive Emotionen gezielt eingesetzt werden können, um das Gesundheitsempfinden dieser Personengruppe zu verbessern.

    Zugang zum Fragebogen: https://www.empirio.de/s/zalaltta5Y

    Die Umfrage dauert etwa 6-8 Minuten und beinhaltet Literaturempfehlungen als kleines Dankeschön!
    Ich würde mich sehr über eure Teilnahme freuen :)

    Mit sonnigen Grüßen,

    David Kirnos
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    am 23.07.2024 15:13:40 | IP (Hash): 773521064
    Sorry, aber ich finde Umfragen wie diese erschreckend. Seit der Banting Lecture von Prof. Roy Taylor in 2012 weiß alle diabetologische Fachwelt, dass wir mit dem T2D eine gemeine Behandlungs-Krankheit haben. Gemein deswegen, weil sie erst durch die fachoffiziell ordentliche Behandlung chronisch und progredient wird. Und jetzt setzt du dem Irrsinn noch das psychosomatisch verbrämende Pacebo-Sahnehäubchen auf. Voll geniejahl!

    Psychologisch viel interessanter wäre in meinen Augen eine Arbeit zur Ergründung der Frage, warum eine Fachgesellschaft wie die DDG nach so vielen Jahren noch immer keine Leitlinien zur Anleitung in die T2D Remission zustande gebracht hat. Emotional hat mich mein gesundes Leben mit völlig gesundem Blutzucker mit immer weniger Insulin aus dem Pen und völlig gesunden Blutfetten und völlig gesundem Blutdruck emotional super aufgebaut. Vom ähnlich gesunden emotionalen Super-Aufbau kannst dus hier im Thread von Kelly lesen. - Trotzdem gutes Gelingen für deine Arbeit.


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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :)
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    am 23.07.2024 16:19:31 | IP (Hash): 1536009125
    Hallo David,

    grundsätzlich finde ich es gut, mal die Psychologie chronisch erkrankter Personen zu beleuchten. Jürgen kann ich da gar nicht zustimmen...ist aber öfter so...

    Allerdings komme ich mit deinen Antwortmöglichkeiten nicht ganz klar. Wo z. B. ist denn der Unterschied zwischen "stimme ich voll und ganz zu" und "stimme ich zu" oder "stimme nicht zu" und "stimme überhaupt nicht zu"?

    Entweder ich stimme zu, oder ich stimme nicht zu, eine Abstufung zu voll und ganz zustimmen oder überhaupt nicht zustimmen gibt es, zumindest in meiner Welt, nicht.

    Vielleicht kannst du das noch ein Bisschen besser ausarbeiten.

    Grüße vom Zuckerle
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    am 23.07.2024 18:52:21 | IP (Hash): 1969689759
    Hallo Zuckerle,

    Ich verstehe deine Bedenken zu 100%. Die Frage nach der Zustimmung beantworten wir intuitiv mit 'stimme zu' oder 'stimme nicht zu' (plus einer neutralen Position bei Unsicherheiten). Die Abstufungen gehören methodisch zur Unterscheidung des Grades einer Zustimmung in der wissenschaftlichen Agenda einfach dazu, weshalb ich da allerhöchstens ein 'stimme eher zu' und 'stimme voll und ganz zu' draus machen könnte. Ergibt das soweit Sinn?

    Danke auf jeden Fall für das konstruktive Feedback, find den Gedankenanstoß sehr gut! Werd ich zwar jetzt nicht mehr abändern können, da es bereits zu weite Wellen geschlagen hat und auch über meine Pilotphase hinaus ist (also auch die Abstimmung mit meinem Betreuer), aber dafür kann ich diesen Punkt in meinem Diskussionsteil berücksichtigen.

    Lg David
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    am 23.07.2024 18:57:44 | IP (Hash): 1969689759
    Grüß dich Jürgen,

    ich finde deine Antwort unheimlich spannend, da ich merke, wie wenig ich von dem, was du beschreibst kenne und auch offen gesagt nachvollziehen kann. Inhaltlich möchte ich dir daher aufgrund meiner fehlenden Expertise wenig entgegenbringen. Was ich machen möchte, ist es mir mehr dazu durchzulesen und meine eigene Recherche anzustellen.

    Wenn du noch Interesse hast mich darin zu "pushen", dann gib mir doch gerne weitere Informationen zum Thema und vielleicht einige Literaturhinweise ;) Einige konnte ich ja bereits aufnehmen aus deiner Nachricht.

    Lg David


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    am 23.07.2024 21:07:38 | IP (Hash): 773521064
    DEN sachlichen Einstieg liefert Professor Roy Taylor
    “Life Without Diabetes: The definitive guide to understanding and reversing your type 2 diabetes”. Der Kern:
    Wir mit T2D erben völlig individuelle Speicher-Grenzen in der Leber und in den Beta-Zellen des Pankreas.
    Mit Überschreiten der Lebergrenze gibt die zuehmend mehr Glukose als gebraucht wird in den Kreislauf. Mit dem Unterschreiten funktioniert die Leber wieder völlig gesund.
    Mit Überschreiten der Beta-Grenzen geben immer mehr Betas Insulin immer verzögerter aus und produzieren schließlich keins mehr. Sie sind dann de-differenziert. Wird ihre Fettgrenze unterschritten, produzieren sie wieder munter Insulin. Allerdings neigen die Betas bei längerer De-Differenzierung zum Absterben, und die Zeit bis dahin ist natürlich individuell völlig verschieden.


    Den aktuellen deutschen Rahmen zur extrem “behinderten” Aufnahme des taylorschen Ansatzes in die offizielle Therapie findest du schon recht deutlich und umfassend in diesem Link https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/meldung/596#:~:text=Mittlerweile%20ist%20bekannt%2C%20dass%20Typ,einen%20Typ%2D2%2DDiabetes.
    Obwohl Taylor sehr verständlich darstellt, dass alle Größen zum Ein- und Ausschalten des T2D individuell sehr verschieden sein können, baut der Artikel doch auf der Idee von irgendwie einheitlich festlegbaren Größen auf und hofft sichtlich, dass die doch bitte gefunden werden.

    https://www.glucosegoddess.com/science steht schließlich für die eifrigste Sammlung von wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum gesunden Nutzen eines möglichst wenig weit schwankenden alltäglichen Blutzucker-Verlaufs im möglichst gesunden Bereich.

    ABER VORSICHT! Das aus meiner Sicht löbliche Nachgraben zum T2D bringt dich mit deiner Hausarbeit eher keinen Schritt weiter! Und die ist doch praktisch dein Ticket für den nächsten Schritt in deinem Studium, oder?

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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :)
    Bearbeitet von User am 23.07.2024 21:56:05. Grund: .
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    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 24.07.2024 14:42:14 | IP (Hash): 380292364
    Das ist wieder so ein Thema ... Aber war schon so, als ich an der Uni war. Da hat man sich auch manchmal gefragt, was das soll.

    Was meinst Du beispielsweise mit „Gesundheitsempfinden“, David? Wir sollen uns gesünder fühlen, obwohl wir es nicht sind?

    Da bin ich wirklich lieber gesund. Dann ergibt sich das positive Empfinden von selbst. Kannst Du auch in meinem „Intervallfasten“-Thread nachlesen. Mein Ziel war von Anfang an, den Diabetes wieder loszuwerden. Nicht, mich damit „gut zu fühlen“.

    Jetzt fühle ich mich hervorragend, weil meine Werte wieder im Normalbereich sind. Das ist die beste Therapie. 😎
    Bearbeitet von User am 24.07.2024 14:43:42. Grund: Tippfehler
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