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Prädiabetes: T2D beginnt Jahre vor dem Ausbruch schleichend
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am 17.09.2024 20:30:56 | IP (Hash): 1166588442
hjt_Jürgen schrieb:
GrafZahl schrieb:
Was mich mal so richtig geärgert hat, bei meiner Diagnosestellung letztes Jahr, ist, dass ich im Vorfeld regelmäßig beim Doc (Allgemeinmediziner) über 20 Jahre Nüchternzucker als Standardwert bei der venösen Blutabnahme gemacht bekam - immer unauffällig, nicht mal grenzwertig.
Hat der Dok das gesagt, oder hast du jeweils auch gesehen, dass die ausgegebenen Werte wirklich im völlig gesunden Bereich deutlich unter 100 mg/dl waren?
Der Doc hat nie was gesagt, die Werte waren zwischen 80 und 90...das bedeutet selbst für den etwas aufmerksamen Patienten: alles ok. Ziemlich trügerisch, wie ich finde.
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am 17.09.2024 20:37:04 | IP (Hash): 1166588442
Ich gehe davon aus, dass, wie beim Blutdruck, die Grenzwerte zum Pathologischen immer weiter gesenkt werden in den nächsten Jahren.
Und natürlich sollte man frühzeitig nen HbA1C machen. Wurde bei mir nie gemacht, obwohl das Übergewicht schon deutlich erkennbar war. Naja...hilft halt wie immer im Leben nur selbst mitdenken und aktiv werden. Aber dann bitte kein Gemecker von den Ärzten, wenn man sie nicht mehr ganz ernst nimmt.
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am 17.09.2024 21:31:57 | IP (Hash): 245327714
Mit welchem HbA1c-Wert bei nüchtern immer 80-90 mg/dl wurde dein Diabetes eigentlich diagnostiziert?
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 17.09.2024 21:40:23 | IP (Hash): 1166588442
hjt_Jürgen schrieb:
Mit welchem HbA1c-Wert bei nüchtern immer 80-90 mg/dl wurde dein Diabetes eigentlich diagnostiziert?
Vor dem ersten HbA1C war der NZ (ca. ein Jahr vorher gemessen) bei 91. Und ich habe dann *nicht* plötzlich Fressattacken gehabt und ein Jahr lang nur gefuttert. Alles wie vorher auch. Und dann spontane Idee zur HbA1C vom jungen Doc und schwupps: 7,2. Ich könnte wetten, dass der 3 Jahre vorher auch schon über 6,5 irgendwo war...
Bearbeitet von User am 17.09.2024 21:40:53. Grund: besser! -
am 18.09.2024 10:31:49 | IP (Hash): 2097767059
Deine Reihenfolge scheint mir auch ungewöhnlich. Aber nach DDG hast du ja noch nichts verpasst, denn die 7,2 liegen ja voll im ordentlichen Behandlungsspielraum. Wer besser will, kann das nur meistens ohne ärztliche Hilfe selber machen, und das finde ich vor dem Hintergrund der Erkenntnislage aus dem Eingangs-Link absolut unzureichend.
OK, so müssen wir halt selbst schauen, mit welchen Portionen von welchem Essen wir unsere Blutzuckerspitzen immer weniger zu hoch ausfliegen lassen und schließlich im gesunden Bereich halten - wenn wir das denn wollen.
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 01.11.2024 11:27:24 | IP (Hash): 1047473482
Ita est! Ärzte sollten HbA1c messen! Habe durch ANDEREN Arzt per ZUFALL! gehört, dass ich zu hohen Zucker habe und aufpassen muss. AUCH per ZUFALL von ANDEREM Arzt , dass ich Carotis -Stenose habe. Vermute das Gleiche wie Du: erst DM bringt Geld. Ärzte verdienen nichts an uns, wenn sie uns gesund machen! -
am 01.11.2024 16:53:07 | IP (Hash): 627466721
Dass der Medizinische Dienst Bund Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) den Patientennutzen einer Bestimmung des HbA1c-Wertes als Früherkennungsuntersuchung für "unklar" hält, ist eigentlich ein Skandal.
Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft beurteilt das auch gänzlich anders.
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am 12.11.2024 13:49:47 | IP (Hash): 636580506
Hm, in jungen Jahren denkt man anders darüber. Meine Diabetes-Geschichte beginnt eigentlich schon mit 9.
Beide Eltern eigentlich Typ 2. Meine Mutter hat locker Typ F (Familie) draus gemacht. Jeder mußte mitziehen. Mit 20 allerdings das erste Warnzeichen. Mein OGtt, den meine Hausärztin vorsichthalber durchführte zeigte einen zu hohen Wert. (250 mg/dl). Da aber der Nüchternwert eher zu niedrig war, gabs Entwarung. Ich war ohnehin untergewichtig und somit kein Risiko
Mit 36 der nächste Warnschuss: Eine betriebliche Untersuchung ergab die Leberwerte eines Alkoholikers und einen zu hohen NüchternBZ. Der NüchternBZ war schnell geklärt. Das Blut wurde mir nach dem Frühstück abgenommen. Kommunikationsproblem im Krankenhaus. Ich sollte mich aber an meinen Hausarzt wenden, bezüglich der Leberwerte. Da ich aber gerade mal 2 Monate vorher 700 km weit umgezogen war, fand ich nicht sofort einen. Ich nahm den in der Nähe. Der: Unglaube, dass ich keinen Alkohol trinke und mit Alkohol reduzieren wird das schon.
Nach einem Jahr erneut die Frage, ob mir nochmal Leberwerte abgenommen würden. Er: Nein.. Bezahlt die Kasse erst ab 40. Also keine weiteren Untersuchungen, obwohl beide Eltern Diabetiker sind und mein Bruder seine Erstdiagnose hatte. Der Arzt: Sie sind ja sehr schlank, also kein Risiko.
Mit 40 der Arzt zu mir: Sie müssen aufhören, Alkohol zu trinken! BZ wurde gar nicht untersucht, weil ich ja schlank war.
Mit 46 hatte ich dann endlich einen Arzt gefunden, der mich ernst nahm. Die Diagnose folgte Postwendend. Typ 2 mit HbA1C von 12,6. 1,5 Jahre Metformin 1000-0-1000, dann 2 Jahre Revision, weil ich KH in der Ernährung weggelassen hatte, dann Fressflashs beim Bäcker (Torte) führten mich zurück zu den KH in der täglichen Ernährung und zum steigenden BZ. Metformin zeigte keine Wirkung, Insulin war das Mittel der Wahl. Es folgten noch Abklärungen bezüglich Typ 3 und Modi, aber alles nicht.
Normalgewichtig mit Typ 2 :D
Ich kann mir jetzt aussuchen ,was vom Diabetes kommt. Grauer Star, Rethopathie und jetzt neu: Bluthochdruck.
Bei dem Artikel stell ich mir die Frage, wie ich so durch das Raster fallen konnte.... Wenn der Arzt nix macht, ist es man irgendwann leid, noch mehr zu fragen...
LG Laurana
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am 18.11.2024 10:08:45 | IP (Hash): 1854290714
Interessante Interpretation von Typ F ;)
Was wovon und in welcher Reihenfolge ist allenfalls noch im Rückspiegel interessant. Für jetzt und deine Zukunft ist interessant, was du jetzt machst. Und da bist du ja längst mit der eigenen Steuerung deines BZ auf nem konstruktiven Weg :)
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)