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Vorstellung und Rat

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    am 23.09.2024 15:19:10 | IP (Hash): 623958958
    Moin Moin an alle. :D

    Ich bin der neue und vielleicht auch ein weniger länger hier. :D

    Hätte gern einmal euren Rat bezüglich meiner Diagnose.

    Ich männlich 41 habe in den letzten Jahren sehr viel Sport getrieben jedoch ist mein Gewicht bei einer Größe von 1,92 von Anfang 2021 und 93 KG auf Max 127 kg in 2024 angestiegen.

    Nachdem ich nun mehr als 3 Jahre von Arzt zu Arzt gerannt bin und keiner wirklich was finden konnte,habe ich im Mai meine Sportlichen Aktivitäten komplett eingestellt. Was dann zur Folge hatte, das mein Nüchternblutzucker (lag zwischen 2021-2024 immer bei 90-100 mit viel Sport) auf nun 127 gestiegen ist.

    Tagsüber habe ich keine Problem, sprich die Werte sind alle im Rahmen, nur Morgens ist er immer halt hoch. (geh am Abend mit 90-100 ins bett und wache Morgens mit 110-125 auf)
    Ich nehme mittlerweile seit fast 5 Wochen Metformin, welche ich aber vor 2 Tagen selber abgesetzt habe, weil ich mehr Nebenwirkungen als Wirkung erfahren habe.

    Nun mein Frage oder Eure Erfahrung, ich bin der Meinung, das das nicht das ist(Ursache) wo man suchen müsste.

    Danke fürs lesen und vielleicht auch für die kommis.

    Grüße

    Krisz
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    am 23.09.2024 15:35:04 | IP (Hash): 1189158056
    Hallo Krisz...wie sieht es denn mit deiner Schilddrüse aus? Wurde sie schon mal untersucht? Falls nicht, lass dich unbedingt in die Nuklearmedizin überweisen...die Schilddrüse ist oft die Ursache von unerklärlichen Gesichtszunahmen...
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    am 23.09.2024 15:57:01 | IP (Hash): 2010157519
    Hallo Krisz,

    hast du versucht, das Metformin langsam einzuschleichen? Häufig hilft das für eine bessere Verträglichkeit. Falls du es nicht langsam eingeschlichen hast, dann versuche das mal nach ein paar Tagen Pause. Ansonsten kannst du in Absprache mitdeinem Arzt ein anderes Metforminpräparat ausprobieren, z.B.Siofor XR. Dass das Metformin gar keine Wirkung auf den BZ hat, kann ich mir nicht vorstellen. Die Frage ist nur, ob die Wirkung ausreicht.

    Du schreibst, dass deine Werte tagsüber in Ordnung sind. In welchem Rahmen bewegt sich denn dein BZ nach den Mahlzeiten?

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 23.09.2024 15:57:16. Grund: BBCode
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    am 23.09.2024 16:00:26 | IP (Hash): 623958958
    Moin Zuckerle,

    vielen Dank für den Tipp. ich denke da meine Werte immer im Rahmen sind, haben die es nie darauf geschoben. Sollte man trotzdem mal dahin ?! :D

    Anbei mal ein paar Beispiele zu den Werten von mir .


    Juli 2024
    TSH- 1,53
    FT3-5,43 pmol
    FT4-13,2 pmol

    Oktober 2023
    TSH-2,99
    FT3-4,17 pg/ml
    FT4-1,3 ng/ml

    November 2020
    TSH-2,31
    FT3-3,71 pg/ml
    FT4-1,32 ng/ml


    Grüße


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    am 23.09.2024 16:07:22 | IP (Hash): 623958958
    Moin Rainer,

    ja habe ich. Die ersten 14 Tage 500 mg danach 14 Tage 1000 und danach 1500.

    Wobei bei mir die ersten 10 Tage die persönliche Hölle waren von den Nebenwirkungen her. (Schwindel,Kreislaufprobleme,Magendarm Beschwerden, nach 5 Tagen lag ich in der Notaufnham,weil ich gedacht habe mein Blinddarm will raus. Fieber usw.

    Also das Medi wirkt schon sehr gut, besonders bei 1000mg. Aber die Nebenwirkungen machen mich einfach fertig.

    Also ich habe heute noch wieder gemessen. (Ohne Met...)
    Beim Aufstehen 97
    Vor dem Mittag 12:30 90
    13:30 145
    14:30 114

    Fast vergessen HBA1C lag im Juli bei 5,3

    Es gab 2 Scheiben Brot mit Rindersalami+Käse und 2 gekochte Eier.

    Auch abends bin ich nach dem Essen nach 2 Stunden meistens bei 110-130

    Grüße Krisz
    Bearbeitet von User am 23.09.2024 16:21:17. Grund: Schreibfehler
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    am 23.09.2024 16:36:31 | IP (Hash): 2010157519
    Krisz schrieb:
    Also das Medi wirkt schon sehr gut, besonders bei 1000mg. Aber die Nebenwirkungen machen mich einfach fertig.

    Hallo Krisz,

    wenn es bei den Nüchternwerten unter 100 bleibt, dann wäre ja alles in Ordnung. Einzelne Ausreißer bei den Nüchternwerte brauchst du übrigens gar nicht zu beachten.

    Falls die Nüchternwerte wieder nach oben gehen, dann probiere ruhig mal Siofor XR aus. Das XR steht für extended release. Der Wirkstoff wird langsam über einen längeren Zeitraum ausgegeben und wird deshalb erheblich besser vertragen.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 23.09.2024 16:37:34. Grund: BBCode
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    am 23.09.2024 16:43:50 | IP (Hash): 343835826
    Krisz schrieb:
    Moin Moin an alle. :D

    Ich bin der neue und vielleicht auch ein weniger länger hier. :D

    Hätte gern einmal euren Rat bezüglich meiner Diagnose.

    Ich männlich 41 habe in den letzten Jahren sehr viel Sport getrieben jedoch ist mein Gewicht bei einer Größe von 1,92 von Anfang 2021 und 93 KG auf Max 127 kg in 2024 angestiegen.

    Nachdem ich nun mehr als 3 Jahre von Arzt zu Arzt gerannt bin und keiner wirklich was finden konnte,habe ich im Mai meine Sportlichen Aktivitäten komplett eingestellt. Was dann zur Folge hatte, das mein Nüchternblutzucker (lag zwischen 2021-2024 immer bei 90-100 mit viel Sport) auf nun 127 gestiegen ist.

    Tagsüber habe ich keine Problem, sprich die Werte sind alle im Rahmen, nur Morgens ist er immer halt hoch. (geh am Abend mit 90-100 ins bett und wache Morgens mit 110-125 auf)
    Ich nehme mittlerweile seit fast 5 Wochen Metformin, welche ich aber vor 2 Tagen selber abgesetzt habe, weil ich mehr Nebenwirkungen als Wirkung erfahren habe.

    Nun mein Frage oder Eure Erfahrung, ich bin der Meinung, das das nicht das ist(Ursache) wo man suchen müsste.

    Danke fürs lesen und vielleicht auch für die kommis.

    Grüße

    Krisz



    Hi Krisz, willkommen hier!

    Ich kann Dir nur sagen, dass meine Diabetologin meinte, dass die Leber morgens Insulin ausschüttet, und daher schon der Wert etwas höher ist.

    Ist bei Dir denn Diabetes diagnostiziert worden?
    Schilddrüse kannst Du auch beim Hausarzt beim Ultraschall testen lassen.
    Wurde bei mir damals gemacht und ein kalter Knoten entdeckt. Daraufhin Endoskopie der halben Schilddrüse und seitdem Unterfunktion und das Medikament L-Thyroxin.


    Gruss Neytiri


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    Behandel Andere so, wie Du selbst behandelt werden möchtest ❤️
    Bearbeitet von User am 23.09.2024 16:48:11. Grund: Zusatz
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    am 23.09.2024 17:07:32 | IP (Hash): 1189158056
    Irgendwie verwechselst du da was Neytiri...Endoskopie ist eine Darmspiegelung...und die Schilddrüse wird immer komplett untersucht, nicht nur die Hälfte.

    Der Hausarzt kann per Ultraschall keine heißen oder kalten Knoten diagnostizieren. Dafür brauchst du eine Schilddrüsenszintigraphie...dabei wird dir eine radioaktive Substanz gespritzt. Das wird nur in der Nuklearmedizin gemacht...ist aber extrem wichtig, wenn du tatsächlich einen Knoten hast. Auch bei Unterfunktion solltest du da regelmäßig hingehen...
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    am 23.09.2024 19:37:44 | IP (Hash): 588276641
    Zuckerle schrieb:
    Endoskopie ist eine Darmspiegelung...

    Nö, es gibt schon eine Vielzahl anderer endoskopischer Untersuchungen und OPs, u.a. der auch der Schiddrüse.


    Zuckerle schrieb:
    und die Schilddrüse wird immer komplett untersucht, nicht nur die Hälfte.

    Aus dem Kontext würde ich schließen, dass sie zur Hälfte (endoskopisch) entfernt wurde...

    _______________________________________________________
    juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
    Bearbeitet von User am 23.09.2024 19:41:07. Grund: Formatierung
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    am 23.09.2024 23:31:28 | IP (Hash): 627466721
    Krisz schrieb:

    Also ich habe heute noch wieder gemessen. (Ohne Met...)
    Beim Aufstehen 97
    Vor dem Mittag 12:30 90
    13:30 145
    14:30 114
    Fast vergessen HBA1C lag im Juli bei 5,3
    Es gab 2 Scheiben Brot mit Rindersalami+Käse und 2 gekochte Eier.
    Auch abends bin ich nach dem Essen nach 2 Stunden meistens bei 110-130



    Ich verstehe überhaupt nicht, wie Du an die Diagnose Diabetes mellitus geraten bist.
    Ein HBA1C von 5,3% ist doch völlig im Normbereich.
    War der Wert denn mal höher?
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    am 24.09.2024 08:56:45 | IP (Hash): 623958958
    Moin An alle. :D

    So ich mach mal eine Nachricht wo ich alle mit einbeziehe. :D

    @ Rainer. Ja werde die Tage mal mit meinem Arzt telefonieren und dann mal das Siofor XR probieren.

    @neytiri Ja ich werde beim nächsten Termin beim meinem Endokrinologen mal drauf drängen, das er sich die Schilddrüse mal genauer anschaut. :D

    @Hape.

    Also als ich mich im Juni bei meiner Endokrinoligin vorgestellt habe, hatte ich einen Nüchternzucker von 92 und nen HBA1C von 5,1 , da ich dann ganz auf Sport verzichtet habe, ist dieser innerhalb von 2 Monaten auf 5,3 angestiegen, aber ja noch im Rahmen. Es wurde dann im August ein OGGT gemacht.

    Folgende Werte sind dabei raus gekommen und ich denke deshalb die Schlussfolgerung auf Diabetis und nein der war nie höher.

    Nüchtern 137
    OGGT60min 308
    OGGT120min 158 (Referenz 60-200)


    Grüße Kris
    Bearbeitet von User am 24.09.2024 09:01:26. Grund: Schreibfehler
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    am 24.09.2024 09:25:17 | IP (Hash): 1166588442
    Krisz schrieb:
    Moin An alle. :D

    So ich mach mal eine Nachricht wo ich alle mit einbeziehe. :D

    @ Rainer. Ja werde die Tage mal mit meinem Arzt telefonieren und dann mal das Siofor XR probieren.

    @neytiri Ja ich werde beim nächsten Termin beim meinem Endokrinologen mal drauf drängen, das er sich die Schilddrüse mal genauer anschaut. :D

    @Hape.

    Also als ich mich im Juni bei meiner Endokrinoligin vorgestellt habe, hatte ich einen Nüchternzucker von 92 und nen HBA1C von 5,1 , da ich dann ganz auf Sport verzichtet habe, ist dieser innerhalb von 2 Monaten auf 5,3 angestiegen, aber ja noch im Rahmen. Es wurde dann im August ein OGGT gemacht.

    Folgende Werte sind dabei raus gekommen und ich denke deshalb die Schlussfolgerung auf Diabetis und nein der war nie höher.

    Nüchtern 137
    OGGT60min 308
    OGGT120min 158 (Referenz 60-200)


    Grüße Kris



    Hi Kris,

    also: ein Endokrinologe ist kein Diabetologe. Letztere wäre dafür zuständig. Und eigentlich zunächst der Hausarzt, der dann entscheidet ob du zum Diabetologen musst.

    Tatsächlich ist in der Regel der HbA1C der Dreh- und Angelpunkt bei der Diagnose, mit 5,3 bist du allerhöchstens im Prädiabetes.

    Die Leber betreibt etwas, das nennt man Gluconeogenese. Glucoseneubildung, in der Regel aus Fettsäuren. Wenn du so heftig zugenommen hast, kann es durchaus sein, dass deine Leber (macht sie auch gerne Nachts) selber Glucose produziert und du dann - obwohl nüchtern - einen erhöhten BZ hast. Wäre eine mögliche Erklärung für das Ganze. Generell sind die BZ Wert übrigens nur "zu hoch", aber noch keine Vollkatastrohe, da gibts noch viel Luft nach oben. Aber natürlich sollte nüchtern alles unter 100 bleiben.




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    am 24.09.2024 09:29:53 | IP (Hash): 963830381
    Krisz schrieb:


    Also als ich mich im Juni bei meiner Endokrinoligin vorgestellt habe, hatte ich einen Nüchternzucker von 92 und nen HBA1C von 5,1 , da ich dann ganz auf Sport verzichtet habe, ist dieser innerhalb von 2 Monaten auf 5,3 angestiegen, aber ja noch im Rahmen. Es wurde dann im August ein OGGT gemacht.

    Folgende Werte sind dabei raus gekommen und ich denke deshalb die Schlussfolgerung auf Diabetis und nein der war nie höher.

    Nüchtern 137
    OGGT60min 308
    OGGT120min 158 (Referenz 60-200)


    Grüße Kris



    Wurde bei diesem Test auch dein C-Peptid oder Insulinlevel mitgemessen? Wurde auf Lada Diabetes getestet mit GAD-AK? So ein hoher 1-Std-Wert kann auch mal bei einem frühen Typ1 Lada auftreten.

    Wobei deine Gewichtszunahme eher für Typ2 spricht, als für Typ1/Lada. Wurde denn eine Insulinresistenz diagnostiziert?

    Die Verhaltensregeln vor dem OGTT hast du eingehalten? Kh-haltige Mahlzeiten die Tage davor, kein Infekt, kein Sport, ... weil das könnte den OGTT verfälschen.
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    am 24.09.2024 10:24:27 | IP (Hash): 623958958
    Danke an alle für die Antworten. :D


    @ Grafzahl.

    Ja ich weiß, einen Termin beim Diabetologen habe ich leider erst im Januar. Wohne sehr länndlich und wir wissen ja, wie es mit Ärzten usw da aussieht.
    Außerdem war meine Hausärztin selber überrascht. Ich bin seit 6 Jahren bei ihr und war in den Jahren 1 mal mit dem Nüchternwert drüber. Hatte dann eine Woche nach der Diagnose, selber gemessen, weil Sie es wirklich nicht glauben wollte und da war der Wert auch immer bei 110-120 Morgens.


    @ July95.

    Beim OGGT Test im August, wurde da leider nicht viel mehr gemessen, oder ich habe die Werte nicht mitbekommen.

    Das Insulin, war Ende Juni allerdings bei 12,5 (Referenz2-23). C-Peptid wurde nicht mit gemssen, oder einfach auf der Auswertung nicht mit angegeben. Und ja/nein, also ich hatte von bekannten besuch das we davor, und natürlich ist das ein oder andere Bier geflossen + natürlich auch gut gegessen. Die OGGT Messung war dann am Dienstag.

    Man muss aber auch dazu sagen, das ich unter Metformin jetzt in 6 Wochen 8 Kg schon verloren habe.

    Grüße

    Krisz



    Bearbeitet von User am 24.09.2024 10:26:03. Grund: Schreibfehler
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    am 24.09.2024 13:57:26 | IP (Hash): 1931865348
    Dein oGTT-Verlauf passt super zum T2D nach Taylor:

    1. Vor allem morgens nüchtern fällt höherer BZ ohne Essen auf, weil die Leber mehr Glukose, als für den gesunden Rahmen ausreichend, in den Kreislauf gibt. Die Glukose kann sowohl aus dem eigenen Puffer-Speicher kommen, wie auch direkt aus den etwa 10 Gramm Glukose, die alle Lebern wenigstens pro Stunde via Glukoneogenese produzieren.

    2. Die erste Aufgabe vom Insulin, das von den Darmhormonen bestellt zusammen mit neu gegessener Glukose durch die Pfortader in die Leber strömt, ist das Ausschalten dieser Glukoneogenese für die nächsten um 60-100 Minuten.
    Bei dir funktioniert die spontane Reaktion auf die Bestellung der Darmhormone nicht. Dadurch wird nicht nur die Glukoneogenese nicht ausgeschaltet, sondern da kommt offenbar viel zu spät eine dann aber so ordentliche Menge Insulin an, dass der inzwischen gewaltig angestiegene Blutzucker sehr schnell wieder ebenso gewaltig abgesenkt wird.

    Solch große BZ-Schwankungen gelten schon für sich genommen auf Dauer inzwischen als wenigstens ebenso ursächlich für miese diabetische Folgen, wie hoher BZ oder hoher Insulin-Umsatz. Sie lassen sich am einfachsten mit Low Carb begrenzen und mit 20-30 Minuten intensiverer Bewegung jeweils direkt nach dem Essen.


    ----------------------------------------------
    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 24.09.2024 16:44:48 | IP (Hash): 623958958
    Moin Jürgen,

    danke dir für deine Mail. :D

    Grüße

    Krisz
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    An deiner Stelle wäre ich jetzt neugierig, wie weit auf mich zuträfe, was Prof Taylor vom T2D rausgefunden hat. Ich würde das mit 8 Tagen “Newcastle Diet” (morgens+mittags+abends je 200 kcal) überprüfen.

    Wenn sich damit nach eben ner Woche dein Nüchternzucker morgens tatsächlich ohne Medi unter 100 mg/dl einstellen würde, würde das bedeuten, dass deine Leber das Fett verbraucht hat, das sie am Ausgeben der Glukose im gesunden Rahmen gehindert hat.

    ----------------------------------------------
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    am 25.09.2024 08:38:51 | IP (Hash): 1024356673
    Moin Jürgen,

    die Idee klingt gut, würde ich aber nie hinbekommen. Bei 3000kcal Tagesbedarf , würde ich spätestens nach 3 Tagen abbrechen und dafür leibe ich auch einfach Essen zu gern. :D

    Grüße

    Krisztian
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    Wir schleppen pro Gramm Fett in den Schwimmhilfen 9 kcal, die wir gegessen und nicht verbraucht haben. Mit deinem Bedarf an 3000 (halte ich für einen sehr hohen theoretischen Ansatz) pro Tag würde dein Organismus völlig ohne Essen gut 3 Tage mit sonem Kilo von deinen überflüssigen ohne jeden Mangel super auskommen. Das ist übrigens der Trick, mit dem die Menschheit all die vielen Jahrtausende mit langen Hungerstrecken und ohne Supermärkte überlebt hat.

    Unsere Herausforderungen mit unserem T2D-Erbe:
    1. Eine Speichergrenze in der Leber. Wenn die Fettmenge in der Leber die Grenze überschreitet, gibt diese Leber mehr Glukose aus, als gebraucht wird. Der Nüchternzucker verläuft höher als gesund und mit der Zeit gerne zunehmend höher.
    Wenn man das zuviele Fett verbraucht, verläuft der Nüchternzucker wieder gesund.
    2. Eine Speichergrenze in den Betazellen im Pankreas. Wenn die Fettmenge darin die Grenze überschreitet, geben die Betas immer weniger spontan und schließlich gar kein Insulin mehr aus.
    Wenn man das zuviele Fett verbraucht, geben die Betas wieder völlig spontan jede vom Organismus angeforderte Menge Insulin aus.

    3. Unsere Muskelzellen speichern erheblich weniger Glykogen, als ohne T2D Erbe normal. Es wird also sehr viel mehr Glukose aus dem Essen in Fett umgewandelt und in den Fettzellen gespeichert. UND weil dieser Umformprozess in der Leber stattfindet, neigt auch immer mehr von den Triglyzeriden dazu, gleich störend in der Leber zu bleiben und diesen Prozess praktisch automatisch zu verstärken.
    4. Unsere Unterhautfettgewebe speichern weniger Fett, als ohne T2D Erbe normal wäre. Deswegen wird bei uns sehr viel eher Fett im Bauchraum und auch im Pankreas und in den Betazellen gespeichert.

    Natürlich kann das bei dir alles ganz anders sein, weil du gar keinen T2D hast. Deine Diagnose steht ja noch aus, oder?


    ----------------------------------------------
    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 25.09.2024 21:52:52 | IP (Hash): 627466721
    Privatmeinung:

    Falls ich (ohne Medikamente) einen NBZ unter 110mg/dl und einen HbA1c unter 6,5 % hätte, dann würde ich überhaupt keine Medikamente einnehmen.


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    am 26.09.2024 10:39:11 | IP (Hash): 1024356673
    Moin,

    @ Jürgen

    Ja doch bei meiner Statur und Größe brauch mein Körper allein schon 2700 kcal, nur um die Lebenserhaltenden Funktion aufrecht zu erhalten. Sprich mit Sport und den alltäglichen Sachen, bin ich mit 3000 kcal noch relativ niedrig.

    Generell finde ich die Idee gut, nur habe ich sehr großes Bedenken, bei 600 kcal, welche ich dann nur pro Tag zu mir nehme. Wenn man überlegt, das ich alleine bei einer Stunde auf dem Rad oder beim Joggen schon bei 800 kcal bin die ich verbrenne. Ich denke, da ist die Unterzuckerung vorprogrammiert.

    @ Hape

    Ja ist auch mein denken , hatte heute Morgen beim Aufstehen wieder nen Wert von 107 und habe ja nen Langzeitzucker von 5,3. Dadurch das ich aber so viel zugenommen habe bin ich da natürlich durch die Diabetis in das Metabolische Syndrom reingerutscht , weshalb meine Ärztin direkt nervös geworden ist.

    Und ohne ging bei mir ja gar nichts, trotz 10-15 Stunden Sport die Woche und Ernährungsberatung und Kaloriendefizit. Wenn ich dann überlege, das ich in den letzten 7 Wochen 8 KG verloren habe, ohne Sport, dann wird mir wohl ein Medikament nicht erspart bleiben um aus der Zwickmühle raus zu kommen.


    Grüße

    Krisz
    Bearbeitet von User am 26.09.2024 11:48:10. Grund: Schreibfehler
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    am 26.09.2024 19:36:21 | IP (Hash): 2086865390
    Hey Krisz,

    lass´doch mal die leeren Kohlenhydrate weg - man muss nur mal umdenken, es gibt so leckere sättigende Alternativen!
    Wenn du gerne sportlich bist, ist vielleicht Dr. Ulrich Strunz interessant für dich :-).

    LG
    Nada

    Typ 2 - testweise ohne Medis.
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    am 26.09.2024 21:05:38 | IP (Hash): 343835826
    Zuckerle schrieb:
    Irgendwie verwechselst du da was Neytiri...Endoskopie ist eine Darmspiegelung...und die Schilddrüse wird immer komplett untersucht, nicht nur die Hälfte.

    Der Hausarzt kann per Ultraschall keine heißen oder kalten Knoten diagnostizieren. Dafür brauchst du eine Schilddrüsenszintigraphie...dabei wird dir eine radioaktive Substanz gespritzt. Das wird nur in der Nuklearmedizin gemacht...ist aber extrem wichtig, wenn du tatsächlich einen Knoten hast. Auch bei Unterfunktion solltest du da regelmäßig hingehen...



    Eine Darmspiegelung ist eine Koloskopie, habe ich auch schon hinter mir, da es bei einer nahen Verwandten Darmkrebs gegeben hat.

    Natürlich wurde die ganze Schilddrüse geschallt 😁, das stimmt.
    Endoskopisch war die OP Art, die Entfernung der halben Schilddrüse.
    Ich meine mich zu erinnern, dass später im Labor nach Entfernung der Knoten als kalter deklariert wurde.

    Liebe Grüsse Neytiri


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    am 27.09.2024 09:06:26 | IP (Hash): 1053706722
    Krisz schrieb:
    Generell finde ich die Idee gut, nur habe ich sehr großes Bedenken, bei 600 kcal, welche ich dann nur pro Tag zu mir nehme. Wenn man überlegt, das ich alleine bei einer Stunde auf dem Rad oder beim Joggen schon bei 800 kcal bin die ich verbrenne. Ich denke, da ist die Unterzuckerung vorprogrammiert.


    Jedes Gramm Fett, das dein Organismus abschmilzt = verbraucht, liefert 9 kcal. Wie viele Tage könnte dein Organismus sich energiemäßig allein und ohne Essen aus dem Gewichtsüberschuss versorgen inkl Joggen etc., den du loswerden willst?



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    Bearbeitet von User am 27.09.2024 09:07:52. Grund: .
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    am 27.09.2024 09:16:44 | IP (Hash): 1189158056
    [quote=Neytiri ;130772]Eine Darmspiegelung ist eine Koloskopie, habe ich auch schon hinter mir, da es bei einer nahen Verwandten Darmkrebs gegeben hat.

    Natürlich wurde die ganze Schilddrüse geschallt 😁, das stimmt.
    Endoskopisch war die OP Art, die Entfernung der halben Schilddrüse.
    Ich meine mich zu erinnern, dass später im Labor nach Entfernung der Knoten als kalter deklariert wurde. [/quote]

    Das stimmt...ich hab da was verwechselt...sorry dafür...

    Leider war für mich nicht herauslesbar, dass du mit Endoskopie die Schilddrüsen-Entfernung meintest.

    Ich hoffe, du gehst regelmäßig zur Schilddrüsenszintigraphie...das ist sehr wichtig...
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    am 27.09.2024 16:39:14 | IP (Hash): 343835826

    Alles gut, Zuckerle. Ich bin einmal im Quartal bei meiner Hausarztpraxis zum DMP. Bei der Blutabnahme wird auch der Wert der Schilddrüse ermittelt. Bis jetzt alles ok, von 2015 an.

    Gruss und schönes Wochenende, Neytiri

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    am 28.09.2024 00:25:48 | IP (Hash): 1189158056
    Liebe Neytiri...das reicht nicht...nur mit den Schilddrüsen-Blutwerten und dem Ultraschall weißt du noch lange nicht, ob mit deiner verbliebenen Schilddrüsen-Hälfte alles in Ordnung ist.

    Du solltest dringend einen Termin bei einem Nuklearmediziner machen...und das auch regelmäßig...

    Dir auch ein schönes Wochenende!
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    am 28.09.2024 15:59:29 | IP (Hash): 343835826
    Zuckerle schrieb:
    Liebe Neytiri...das reicht nicht...nur mit den Schilddrüsen-Blutwerten und dem Ultraschall weißt du noch lange nicht, ob mit deiner verbliebenen Schilddrüsen-Hälfte alles in Ordnung ist.

    Du solltest dringend einen Termin bei einem Nuklearmediziner machen...und das auch regelmäßig...

    Dir auch ein schönes Wochenende!




    Dankeschön.

    Ich werde es im Dezember mit meiner Internistin besprechen.

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