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    Mitglied seit: 09.06.2024
    am 14.10.2024 14:59:24 | IP (Hash): 1362681860
    Hallo ,ich brauche mal eure Hilfe! Bin seit 6 Monaten Typ 1.Spritze Langzeitinsulin 16 Einheiten und Kurzzeitinsulin zu den Mahlzeiten. Heute so um 4.30 kurz vor dem Aufstehen schaue auf den Sensor und lese Bz 240. Die ganze Nacht erhöht immer um 230. Na prima! In der Praxis angerufen, die hatten auch keine befriedigende Anwort.Der KE Faktor stimmt vielleicht nicht.Basalinsulin zu wenig? Ich soll abends den Ke Faktor erhöhen, dann gehe ich nicht so hoch in die Nacht.Da das Langzeitinsulin Abasaglar erst gegen Mitternacht anfängt zu wirken.Den ganzen
    Vormittag Bz trotz Korrektur zu hoch! Kein Infekt nichts! Jetzt gegessen mehr gespritzt, trotzdem hohen Bz.Woran liegt es.Habt ihr Ideen!!
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    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 14.10.2024 15:52:24 | IP (Hash): 1673599469
    Eine Möglichkeit:
    Remission ist vorbei, also wie von deiner Praxis geraten, mehr Insulin nötig. Ich gehe davon aus, dass man dich zu Thema Therapieanpassung geschult hat. Immer langsam und vorsichtig!

    Das Insulin oder der Pen hat ein Problem:
    Pen: Insulin auf ein Tuch abgeben. Kommt da eine plausible Menge? Ist die Menge immer gleich, der Fleck also ähnlich groß.
    Penampulle(n) tauschen und abwarten ob es besser wird.

    Wenn der BZ erstmal hoch ist, braucht es viel Insulin, um wieder runterzukommen...

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    juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
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    am 14.10.2024 15:52:40 | IP (Hash): 247124568
    Erstmal einfach Ruhe bewahren. Da ist nix, weswegen du auf der Stelle tot umfallen oder auch nur einen irreversiblen Schaden nehmen könntest. Nur BZ in einer Höhe, die viele als ganz normal ansehen. Du willst weniger? Also weniger machen.

    Wo dich die Höhe permanent zu plagen scheint, ist der Honigmond wohl endgültig vorbei und du brauchst mehr Basal. Alle paar Tage um 2 Einheiten erhöhen ist dazu die normale Ansage. Dazu ist meine Erfahrung, dass es auf diese Weise irgendwann plötzlich zu gut passen kann, weil der Organismus wieder in seinen gesünderen Trott kippt, und dann heißt es, Glargin auf(fr)essen.
    Deswegen habe ich meine Tagesdosis seit Jahren mit gutem Erfolg auf morgens und abends geteilt, so dass ggf. jeweils nur ein Teil von der Hälfte zuviel ist und aufgegessen werden muss.

    Also halbieren und morgens und abends je 2 IE mehr als bisher und geduldig schauen, wie sich der BZ entwickelt. Die Dosis passt, wenn zwischen 1 und 3 Uhr 70-80 mg/dl als niedrigstes stehen.


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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    Mitglied seit: 09.06.2024
    am 14.10.2024 16:38:18 | IP (Hash): 3144738
    Danke für deine Einschätzung!
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    Mitglied seit: 09.06.2024
    am 14.10.2024 16:38:59 | IP (Hash): 3144738
    Danke für deine Einschätzung