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Tägliche Extremwerte
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am 24.10.2024 16:17:17 | IP (Hash): 2104648176
Wenn sie einmal gut eingestellt sind. - Und wer macht das mit dem einstellen? Das kann doch bis jetzt kein normaler Arzt. Das kann doch bis jetzt nur der engagierte Betroffene selbst. Oder was habe ich da falsch verstanden?
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 24.10.2024 17:36:23 | IP (Hash): 956339417
Die aktuellsten kommerziellen AIDs lernen auf Basis weniger Einstellungen (z.B. Körpergewicht und durchschnittliche Tagesgesamtmenge Insulin) und laufen nach wenigen Wochen im allgemeinen sehr gut. Die etwas älteren brauchen ein Basalprofil (kann jeDer Diabetologe z.B. mit Renner-Schema grob bestimmen) und Faktoren (die hat mal ja schon von der ICT). Das wird dann nach und nach verfeinert.
Für die DIY-Systeme (AAPS, iAPS) muss man das selber auf Basis eines Basalprofils und Faktoren zurechtpuzzlen. Gibt da aber supergute Anleitungen und Erklärungen und ein verpflchtenden Einarbeitungsprogramm, das nach und nach die Funktionen des Loops freischaltet. Geht bis zum Full-Closed-Loop, der die meiste Zeit vollständig autonom regelt.
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juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
Bearbeitet von User am 24.10.2024 17:57:03. Grund: Ergänzung -
am 25.10.2024 07:34:31 | IP (Hash): 914084583
Noch ne kleine Anmerkung zum Libre: Der neigt oft dazu bei hohen und niedrigen Werten zu übertreiben. Also einfach mal blutig überprüfen, um ein Gefühl dafür zu bekommen.
Und das mit dem Ignorieren des Diabetes kenne ich auch zu genügen...
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juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6 -
am 25.10.2024 11:08:24 | IP (Hash): 433128623
Ich denke, dass Jürgen das Entscheidende schon in seinem ersten Beitrag geschrieben hat. Es ist nicht dein Diabetes, es ist der Diabetes deiner Partnerin, die damit fast lebenslang Erfahrungen gesammelt hat, während du, offensichtlich ohne wirklich tiefgehende Diabetes-Schulung, verschiedene Zahlenwerte ohne tieferes Verständnis vergleichst. Ich muss zugeben, dass ich eine derartige Einmischung in mein Leben mit meiner Erkrankung nicht dulden würde, es wäre für mich wohl ein Trennungsgrund.
Folgeerkrankungen bei Typ1ern treten gehäuft auf, wenn der Diabetes sehr früh auftritt. Dies ist bei deiner Partnerin der Fall. Manche dieser Folgeerkrankungen sind leider irreversibel.
Wenn du deiner Partnerin eine Pumpe einreden möchtest (die übrigens nicht die Lösung aller Probleme ist), wäre es das mindeste, dass du für einen längeren Zeitraum (2-3 Wochen) eine Pumpenattrappe mit allem Drum und Dran in allen Lebenssituationen trägst, um überhaupt einen Einblick in das zu bekommen, was du da für deine Partnerin wünschst.
Bedenke auch: Nicht jedes Leben ist mit Pumpe lebbar. Deshalb gilt wie bei jeder chronischen Erkrankung mit mehreren Therapiemöglichkeiten: zuerst muss man entscheiden, welches Leben man wie leben will, danach kann man die Therapieform wählen. Nie umgekehrt!
LG Geri