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Folgeschäden ??
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Hans
Rang: Gastam 09.04.2008 11:36:23
Hallo zusammen
Bin seit November Typ 2. Habe meine BZ-Werte erstaunlich gut in Griff. Durchschnitts-Wert ca. 6.1 mmol/L. Kontrolliere mittes einer Excel-Tabelle um auch visuelle alles im Griff zu haben.
Nun meine Frage zu Folgeschäden infolge Diabetes.
Muss ich mich vor Folgeschäden fürchten, wenn ich die Werte immer korrekt halten kann oder sind solche Leiden schon vorprogrammiert.
Nehme seit der ByPass-Op viele Medis, habe Schlafapnoe, Diabetes und noch sonst so diverse kleine Leiden.
Rauchen ist auch noch ein Thema, da komme ich schlecht davon weg.
Das Rauchen Folgeschäden verursacht ist klar, aber eben, was ist mit dem Rest.
Bin da schon verunsichert.
Grüsse aus der Schweiz
Hans
E-Mail: hans-ch@gmx.ch -
Ojima
Rang: Gastam 09.04.2008 14:15:59
Hallo Hans,
ich würde es mal so umschreiben.....wenn Du Deine Werte "im Griff" hast, Deine aktuellen Medikamente auch einnimmst, egal wieviel es sind......dann wirst Du Dir weniger Gedanken machen müssen. Jemand der "Schlampt und Schludert" wird über kurz oder lang Probleme bekommen. Und zwar "selbstverursachte Probleme"!
Wenn Du eventuell mal Folgeschäden bekommen solltest.....nun, dann "sollte" es wohl so sein.....so dumm es klingen mag.
Also Kopf hoch, sei weiter so motiviert.....dann wird der Rest auch werden:-) und Du wirst gesund und munter alt und grau......:-) .-)......falls Du es nicht schon bist ;-)
ps. du bist doch "voll unter der Fuchtel" Deiner Doc`s....was soll da passieren, wenn Du auch immer ein Auge darauf hast.... von Ojima -
Barbara
Rang: Gastam 09.04.2008 14:52:55
hallo Hans, ich würde Dir dringend raten,das Rauchen aufzugeben, denn da bekommst Du unweigerlich Spätschäden. Wenn Du immer einen gute Hba1c Wert hast kann man einiges an Schäden
vermeiden. Denk aber immer daran die Bypässe
sind von gebrauchten venen eingesetzt und halten nicht ewig. desto wichtiger ist es das Rauchen aufzugeben. Besprich das mal mit deinem Arzt. Da gibt es doch heute Tabletten oder Pflaster wie bei
Alkoholiker.
Alles Gute weiter.
Barbara -
Jürgen
Rang: Gastam 09.04.2008 16:34:36
Alle fachoffizielle Therapie kennt den Diabetes aller Typen nur progressiv. D.h., je länger man dabei ist, desto mehr Folgekrankheiten sammelt man - im Durchschnitt. Manch einer hat schon kaputte Augen oder Füße, wenn er gerade die Diagnoseschwellen überschreitet, während ein anderer noch nach 10 Jahren mit einem HBA1c um 10 keine zusätzlichen Beschwerden kennt.
Die Risiken sind also recht ungleichmäßig verteilt. Aber das gilt ja auch für das Rauchen, wenn wir nur mal unseren betagten hanseatischen Altbundeskanzler und seine Frau sehen. Kein verantwortungsbewusster Arzt wird den BZ unter einer beliebigen Schwelle als folgekrankheitensicher angeben.
Wenn man die Leute befragt, die schon seit 20 Jahren und mehr dabei sind, sinkt mit der Zunahme der beschwerdefreie Jahre nicht nur der HBA1c unter 6, sondern da fallen dann auch immer mehr proaktive Betroffene auf, die seit sie ihren BZ selbst kontrollieren können darauf achten, dass der nach dem Essen keine Ausflüge über 140mg/dl (7,8 mmol/l) macht. von Jürgen