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Stammzellentherapie, wer hat diese machen lassen?

  • Kerstin

    Rang: Gast
    am 09.04.2008 11:26:42
    Hallo,

    mich würde interessieren wer von euch eine Stammzellentherapie hat machen lassen?

    Was für einen Typ habt ihr, wie lange hattet ihr den Diabetes vor der Behandlung und wie schnell konntet ihr erste Erfolge sehen? Wie lang halten diese Erfolge nun schon an?

    VG

    Kerstin
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 09.04.2008 22:21:50
    und wenn ich am freitag im lotto gewinnen würde,
    wer kauft schon für "weit" über 10 000e ein auto bei dem der verkäufer sagt, ein motor ist da , aber ob er funktioniert wissen wir nicht, und garantien gibts auch nicht..
    nein danke. mfg. klaus
    in meinen augen ist schon das angebot unseriös,
    und grenzt hart an betrug(oder ist es sogar) von klausdn
  • Reinhard

    Rang: Gast
    am 09.04.2008 22:27:47
    Das ist noch lange nicht so weit, wenn überhaupt.
    Und wenn, dann m.W. nur für Typ 1. von Reinhard
  • Kerstin

    Rang: Gast
    am 10.04.2008 09:35:54
    Hallo,

    ich wollte keine Antworten wie a la: bringt doch eh nichts und gibt es nicht.

    Mein Mann hatte letzten Monat eine (und das gibt es für Typ 1 u. 2 und sogar in Deutschland) und ich wollte mich lediglich Erfahrungsberichte.
    Im Übrigen hat es auch nicht weit über 10.000 Euro gekostet, nur mal so am Rande.

    mfg

    Kerstin
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 10.04.2008 11:21:48
    das wissen wir alles , denn wir können die reklame an den rändern lesen(ist ja extra als werbung gekennzeichnet), allerdings auch den preis , der steht nämlich dabei 10 000e ohne nebenkosten.--
    "und" ohne jede erfolgsversprechen.
    und wenn das für t2 angeboten wird , wird die ganze sache noch dubioser als sie schon ist, denn gerade t2 zeichnen sich durch ein "überangebot" an insulin aus, das nur wegen der resistenz nichts nutzt,
    wenn dieses überangebot nun noch erhöht wird , ist das sinnlos.. damit werden leute abgezockt die sich nicht informieren.(vorher)
    mfg. klaus von klausdn
  • Tom

    Rang: Gast
    am 10.04.2008 12:12:55
    @Genervter: Nicht böse sein bitte...Aber hat Klaus nicht einfach Recht, mit dem, was er sagt? Ist doch besser als solche Sachen "schönzureden". von Tom
  • kerstin

    Rang: Gast
    am 10.04.2008 12:23:38
    @genervter: Danke, genau so sieht es aus!

    Es ist ja schön und gut wenn man sich mit seinem Diabetes abgefunden hat und nicht mehr an Hoffnung auf Heilung glaubt. Aber sich einfach mal mit einem Betroffenen unterhalten der vielleicht noch anderer Meinung ist, ist wohl auch nicht verboten, oder?

    Ok, um euch aber mal aufzuklären:

    Der Eingriff hat exakt 8925 Euro inkl. Allem gekostet.
    Gebracht hat es bisher, daß mein Mann auf die Abendspritze ganz verzichten kann, Mahlzeiten bis 4BE gar nicht mehr spritzen muß und größere Mahlzeiten nur noch einen Faktor von 0,5 spritzen muß.
    Ich denke sowas darf man auch nicht totschweigen, zumal dieser Effekt erst nach 3 Monaten eintreten sollte und der Eingriff gerade erstmal 3 Wochen zurück liegt und eine Woche davon noch Cortisoneinnahme.

    Was richtig ist, ist daß sie Dir keinerlei Hoffnung auf Heilung machen, dürfen und können sie auch nicht, aber die bisherigen Ergebnisse sprechen für sich.


    Wir bereuen es bis jetzt auf jeden Fall nicht.


    VG

    Kerstin
    von kerstin
  • Gnervter

    Rang: Gast
    am 10.04.2008 12:47:30
    @tom, nein klaus hat wiedermal nicht recht mit dem was er hier von sich gibt! [Anmerkung der Redaktion: vormals beleidigender Inhalt wurde entfernt]. aber zurück zum thema! zitat:Zwei kürzlich veröffentlichte Studien zeigen, dass die Therapie mit korpereigenen Stammzellen - über einen noch ungeklärten Mechanismus - zu einer Erhöhung der Insulinsynthese führt und dadurch der Bedarf an medikamentös zugeführtem Insulin deutlich sinkt. das belegt das was kerstin gerade geschildert hat, und ich finde es gut das man nichts unversucht läßt um seinen gesundheitszustand zu bessern wer den kompletten artikel lesen möchte hier der link: http://www.diabetes-news.de/info/stammzellen-therapie/forschungsstand-stammzellen.htm also ihr lieben, lasst euch nicht von den möchtegerndocs hier eure gesundheit versauen! informiuert euch umfassend im web, das ist ja dazu da aber setzt bitte nicht irgendwelche ratschläge einfach um ohne sie mit eurem arzt besprochen zu haben von Gnervter
  • Tom

    Rang: Gast
    am 10.04.2008 13:31:31
    @Kerstin: Wieviel Insulin(e) hat dein Mann vor der OP gespritzt? Diese OP wird sich aber der "normal Sterbliche" nicht leisten können....es klingt zumindest hoffnungsvoll, wenn auch die Anzahl der Probanden niedrig ist, aber die Stammzellenforschung ist ja am Anfang. Aber es müssten doch dann auch umfangreiche erfolgreiche Studien im veterinärmedizinischen Bereich dazu geben. Davon hat man aber bnisher nichts gehört, oder doch? von Tom
  • Kerstin

    Rang: Gast
    am 10.04.2008 13:45:39
    @ Tom

    Naja, die Klinik meinte halt man solle versuchen einen Antrag auf Kostenübernahme bei der KK durch zu bekommen, aber die Chancen sind bisher fast null. Zumindest kann man den Betrag steuerlich absetzen, sind ja dann fast schon 2000 Euro. Wie auch immer, ich zahls gerne wenn ich mir dann keine Gedanken mehr über abgenommene Füße o.g. mehr machen muß.
    In erster Linie ist die Therapie für den Typ 1 gedacht der schlecht eingestellt werden kann o. für Patienten die den Diabetes erst seit kurzem haben.
    Mein Mann hat vorher einen Faktor zwischen 1-2 gehabt, je nach Tageszeit. Und wie gesagt, es geht immer weiter runter.
    Es ist eine Chance, und die wollten wir nicht unversucht lassen. Wenn es auf ganz lange Sicht nichts bringen sollte, gut, aber wir habens versucht.
    Studien darüber gibt es genug, z.B.:
    http://www.shortnews.de/start.cfm?id=663137
    Effekttiefer wäre es die Insulinproduzerenden Zellen mit den Stammzellen zu züchten und wieder zu transplantieren, die gelang bisher auch bei Mäusen, da wird von Heilung gesprochen. Dieses Verfahren ist aber noch nicht zulässig.
    In die Klinik kamen überwiegend Amerikaner, darunter war sogar ein Arzt der ebenfalls an Diabetes erkrankt ist. Denke wir sind da schon auf dem richtigen Weg.
    Mit richtigen Erfolgen sollen wir ja erst in 2 Monaten rechnen, wir werdens sehen.

    VG

    Kerstin