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Stammzellentherapie, wer hat diese machen lassen?
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Kerstin
Rang: Gastam 11.04.2008 14:28:13
@ Tom
Bei dem was Du schreibst geht es darum, Gewebe zu züchten und zu transplantieren. Und dieses Verfahren scheitert noch wegen der Abstoßungsgefahr.
Das wurde bis jetzt nur an Mäusen getestet, würde aber wohl am ehesten was "bringen", also langfristig gesehen. Die Mäuse waren jedenfalls alle geheilt.
Bleibt zu hoffen daß es bald für alle Diabetiker möglich sein wird.
von Kerstin -
klausdn
Rang: Gastam 11.04.2008 15:21:12
hallo an alle,
die aussage ist nicht richtig, es geht nicht darum gewebe zu züchten sondern nur darum zellen umzuprogrammieren, daß sie "wie" ß-zellen insulin produzieren.
aber !
mit dieser forschung hat dieses zentrum absolut nichts zu tun, die forschen nicht die zocken ab.
--diese forschung mit den mäusen ist eine gemeinschaftsarbeit der universitäten kiel, leipzig würzburg und alicante. auf dieses system ist bereits ein eu weites patent erteilt--
mfg. klaus.
von klausdn -
klaus nachtr.
Rang: Gastam 11.04.2008 18:36:46
nachtrag
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/diabetes_aid_55640.html
von klaus nachtr. -
Buschwindröschen
Rang: Gastam 11.04.2008 19:03:58
äußerst aktuell der Artikel
08.05.07, 08:03
Klaus, du bist wohl ein ewig gestriger? von Buschwindröschen -
Kerstin
Rang: Gastam 11.04.2008 19:23:35
@ klaus
Weißt Du, abgesehen daß der Artikel uralt ist, will ich Dir da gar nicht so viel widersprechen, aber man liest ja auch z.B. das hier:
http://www.diabetes-news.de/info/stammzellen-therapie/forschungsstand-stammzellen.htm
Wenn es so ist wie in Deinem Beitrag, dann dürfte mein Mann ja davon absolut null profitieren, aber wie erklärt es sich dann daß er weniger Insulin braucht wenn die Stammzellen angeblich keinen Einfluß darauf haben sollen?
Ich gebe Dir in einem Punkt vollkommen Recht:
Die haben eigentlich null Ahnung was genau dabei passiert, wie was zusammenhängt und funktioniert (das sagen sie Dir aber auch!). Darum geben sie Dir auch keine Garantien, aber weißt Du was?
Das ist mir völlig egal, ich sehe was ich sehe und das ist bis jetzt als Positiv zu verzeichenen. Was weiter passiert keine Ahnung, aber ich brauche mir in 2 o. mehr Jahren selber nicht vorwerfen: ach hättest Du es damals vielleicht versucht, wer weiß .....
Wäre halt nur schön gewesen wenn sich jemand gefunden hätte der diesen Eingriff bereits hinter sich hat und wir uns austauschen hätten können.
VG
Kerstin -
klausdn
Rang: Gastam 11.04.2008 20:01:25
hallo kerstin,
hast du übersehen, daß deine quellen noch älter sind ?
auch ich bin überzeugt davon daß eine lösung gefunden wird , nur die sieht anders aus als diese ,
und die wird dann auch von der kk bzahlt.
genau wie die heutigen bsd/niere transplantationen.
und dann wird man auch wissen was man macht und warum.
mfg. klaus von klausdn -
Lulu
Rang: Gastam 13.04.2008 02:36:04
Ihr lieben Genossen im Leide,
erst mal ein Dankeschön an Euch alle, dass ihr Euch hier austauscht und ich deshalb so viel von Euch lernen kann! Ich habe seit vielen Jahren einen Typ 2. Vor nunmehr fünfzig Jahren hat man bei mir einen latenten Diabetes festgestellt, den ich im Lauf meines bewegten Lebens einfach vergessen habe. Aber irgendwann war nichts mehr zu übersehen.
Seit 10 Jahren spritze ich nun, weil ich die Tabletten nicht vertrage. Aufklärung über meinen Diabetes war nicht wirklich. Zehn Ärzte, zehn verschiedene Meinungen.
So habe ich gelernt, mir selbst zu helfen und auf meine Intuition zu hören, auch auf die Sprache meines Körpers, dieses armen Esels, der mich durchs Leben tragen muss.
ich habe erfahren dass man mutig vieles ausprobieren muss, selbst auf die Gefahr hin, Irrtümern zu erliegen, und dass es vielen Ärzten am Allerwertesten vorbeigeht, wie es einem wirklich geht!!!
Als Privatpatient habe ich auch noch den Nachteil, dass man mich gerne ausnimmt wie eine Weihnachtsgans und mir allerhand Schulungen andreht, die nur dem Veranstalter was bringen und mich in tiefste Verwirrung stürzen, so widersprüchlich sind die Aussagen. Damit habe ich aufgehört.
Das tut meiner Seele gut.
Ich meine, die einzige Chance die wir als Einzelkämpfer haben ist , dass wir uns einerseits vorurteilslos und großzügig gegenseitig austauschen und andererseits auch mal was hinterfragen dürfen, was uns offensichtlich nicht schmeckt.
Dank euch allen noch einmal für Euren Mut und Eure Hilfsbereitschaft!
Irgendwann wird man mehr wissen über unsere Erkrankung.
Wir werden es vielleicht nicht mehr mitkriegen, aber unsere Kinder ; - ). (Kleiner Scherz!)
Wenn ich das alles so lese geht es uns genauso, wie unseren Ärzten: Wir stochern im Nebel.
Lasst uns trotzdem nicht müde werden einen gangbaren Weg zu finden. Jeder Mensch ist ein unverwechselbares Einzelexemplar . Und was dem einen gut tut, ist vielleicht für den anderen völlig daneben. Probieren geht über Studieren!
Ich bin eine alte Frau und weiß, dass das Leben kein Zucker schlecken ist ;-)))
Und dass leider ein Ende findet, was einmal angefangen hat. Bis dahin suche ich unverdrossen nach Möglichkeiten trotz meiner vielen nervenden Erkrankungen das Leben freudig zu genießen, indem ich mir heute ein paar Spaghetti (30 g) mit Sauce gönne, einen guten Film ansehe, schöne Musik höre, abwarte, dass der Schmerz nachlässt, und Tee trinke.
(Und hoffe, dass meine Werte morgen früh nicht über 150 sind.
Das wäre super!)
Ich wünsche uns allen eine gute Zeit!
Macht weiter so, ich bin Euer Fan!
von Lulu -
diesel
Rang: Gastam 13.04.2008 10:10:30
Hallo Kerstin und alle anderen,
wenn ich das richtig verstehe, wird mir Gewebe( hier insulinproduzierende Zellen) entnommen, diese zu Millionen "vervielfälltigt" und dann mir wieder zugefügt?! Welche insulinproduzierenden Zellen will man mir und den anderen Typ I-ern entnehmen? Ich habe keine mehr, deshalb habe ich ja Typ I. Und wenn man mir gezüchtete Zellen eines anderen einsetzen könnte und würde, bleibt die Frage zu klären, wie wird man Typ I. Weil eine Autoimmunerkrankung die insulinproduzierende Zellen zerstört! Das würde doch bei fremden Zellen (und das wären ja auch meine eigenen nachgezüchteten Zellen wenn das möglich wäre) vom Immunsystem wieder zerstört. Damit hätte ich dann wieder einen Typ I Diabetes.
Ich lasse mich gern eines Besseren belehren.
MfG
Gerd
PS: hat man nicht erst in der vergangenen Woche die Forschung mit Stammzellen, welche vor dem 01.05.2007 entnommen wurden, genehmigt? Für mich und den anderen bestimmt nicht ausreichend, da man mir noch keine (nicht vorhandene insulinproduzierende Zellen) vorher entnommen hat. von diesel -
klausdn
Rang: Gastam 13.04.2008 12:21:15
hallo gerd,
etwas ist falsch , aber der schluß ist richtig.
entnommen werden "keine" insulinproduzierenden zellen, sondern aus dem hüftknochen die gleichen zellen die sonst bei der stammzellentransplantation bei leukämie verwandt werden.
daher weiß auch niemend "weshalb" und "ob" die überhaupt wirken. weil es garkeine insulinproduzierenden zellen sind.
"wenn" man was ja versucht wird insulinproduzierende zellen zu machen(aus eigenen zellen), muß immunsuppression her
sonst sind sie nach einiger zeit wieder zerstört.
oder man bekommt immer wieder nach einiger zeit diese neu. da ja die zeit bekannt ist bei normalen t1, alle 2 monate bis max 2 jahre..
und da liegt noch viel forschungsaufwand vor dem wirklichen erfolg.
so lange diese arbeiten und verfahren aus eigenen zellen erforscht und angewandt werden fallen sie nicht unter das betreffende gesetz.(da geht es um embrionale zellen)
mfg. klaus von klausdn -
Sugar
Rang: Gastam 15.04.2008 16:13:44
Hallo,
das adulte Stammzellen nicht weiterhelfen, ist doch schon seit Jahren bekannt... ich hoffe weiter auf einen Durchbruch bei den embryonale Stammzellentherapie...
Hier ist der US Konzern Geron in starker Position...
http://www.geron.com/showpage.asp?code=prodstdi
Stem Cell Programs : Diabetes (GRNIPC1)
It is estimated that there are as many as one million Americans suffering from Type 1 Diabetes (Insulin Dependent Diabetes Mellitus). Normally, certain cells in the pancreas, called the islet ß cells, produce insulin which promotes the uptake of the sugar glucose by cells in the human body. Degeneration of pancreatic islet ß cells results in a lack of insulin in the bloodstream which results in diabetes. Although diabetics can be treated with daily injections of insulin, these injections enable only intermittent glucose control. As a result, patients with diabetes suffer chronic degeneration of many organs, including the eye, kidney, nerves and blood vessels. In some cases, patients with diabetes have been treated with islet ß cell transplantation. However, poor availability of suitable sources for islet ß cell transplantation and the complications of the required co-administration of immunosuppressive drugs make this approach impractical as a treatment for the growing numbers of individuals suffering from diabetes.
We have derived insulin-producing cells (i.e. similar to pancreatic islet ß cells) from hESCs and are working to improve the yield of islet cells and characterize their secretion of insulin in response to glucose. We began transplanting the islets to animal models of diabetes and early results show prolonged survival of engrafted cells in the animals and the detection of human insulin in their blood.
von Sugar