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Wie wurdet Ihr auf Insulin eingestellt
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Schneidfried
Rang: Gastam 07.04.2008 13:07:17
Hallo Ihr
Ungeachtet der wilden Namensdebatten will ich hier auch mal meinen Senf dazu geben.
Kurz zur Vorgeschichte: Ich habe seit 1989 mit Pankreatitis zu kämpfen, die sich in unregelmäßigen Abständen in häftigen Schüben immerwieder meldet. Habe deßhalb auch schon einige Krankenhausaufenthalte hinter mir. Die Ursachen sind mir zwar bekannt, aber ich hab´sie mehr oder weniger ignoriert. (Alkohol, unregemäßiges Essen, unregelmäßiger Tagesablauf etc.) Nach meinem letzten Schub hatte ich dann die Schnauze voll und ging das Übel an den Kragen - eigentlich viel (!!) zu spät. Ich habe mich einer 7 tägigen Entgiftungstherapie unterzogen und dabei wurde DM festgestellt. Die herangezogene Ärzte klärten mich auf, das ich ohne Insulin nicht mehr auskommen würde. Man brachte mir in einem Crashkurs den Umgang mit einem Pen bei und stellte mich auf eine SIT ein, weil meine BSD ja noch selbst Insulin produziert. Ich wurde mit einem Spritzenshema und einer Korrekturtabelle, einem FreeStyle Freedom, ein paar Teststreifen und Lanzetten und einer Ampulle Huminsulin Normal Actrapid un einem Pen Lilly LUXURA dann am Karfreitag aus der Klinik entlassen. Bin dann nach Ostern zu meinem Hausarzt, um mich mit den ausreichenden Utensilien zu versorgen, denn man hatte mich nur mit dem Notwendigsten, damit ich über die Feiertage komme, versorgt. Wenn ich jetzt so meinen BZ betrachte und das sind ja jetzt gerade mal 3 Wochen, dann sind die meines Erachtens jenseitz von Gut und Böse. Im Schnitt so: Morgens
so um die 9(162)dann postbrandial so um 11(200), Mittags so um 10(180) dann postbrandial so um 8,7(156) und abends so um 9,5(172) dann postbrandial so um 7,6(136). Wobei Spitzen von über 15(270) dabei waren. Nach Rücksprache(heute) mit meiner Hausärztin habe ich mich zu einem Diabetologen überweisen lassen. Also von einer Einstellung auf Insulin kann erstmal keine Rede sein, zumal die Zeit dafür auch viel zu kurz gewesen sein dürfte. Da mir keiner weder zur Klinikentlassung noch beim ersten Hausarztbesuch danach sagen konnte, was und vorallem wieviel ich nun wann essen sollte habe ich mich selbst ein wenig schlau gemacht und bin so bei 2000 kcal bei 22BE angekommen. Versuche ich mein Essverhalten auf die BZ-werte einzupegeln, dann werde ich nur noch mit knurrendem Magen rumlaufen. Denn so wie momentan kann und darf das nicht weiterlaufen. Habe nächsten Montag einen Termin bekommen, wo dann hoffentlich einige Ungereimtheiten ausgeräumt werden können.
Ich wünsch euch noch einen schönen Tag von Schneidfried -
thomas2002
Rang: Gastam 08.04.2008 02:18:06
wer in der arztpraxis das insulin bekommt, muß damit rechen, daß er die handhabung des pens, eine spritztabelle und irgendwann ggf eine "schulung" bekommt, während der vieleicht auch das spritzen abgehandelt wird.
btw hat der 2er in der regel noch restfunktion, kann also auch mit etwas trial 'n' error sich seine spritztherapie aus dem verabreichten "spritzplan" herleiten.
eine bitte an die anonymen, wenn schon kein anständiger nik, dan doch bitte durchnummerieren. sonst muß man euch alle gleichzeitig ansprechen. von thomas2002 -
Pia
Rang: Gastam 08.04.2008 10:21:53
Hi anonymer erstposter,
ich musste über 4 Wochen aufschrieben, was ich esse, dann bekam ich vom Diabetologen 2 Pens, das Insulin und Messgerät in die Hand gedrückt und damit war der Termin beendet. In der ersten Zeit hatte ich aller 4 Wochen einen Termin, mittlerweile nur noch einen im Quartal, egal, wie gut oder schlecht meine Werte sind, nichts mit engmaschiger Betreuung. Eine Schulung, in der erklärt wurde, was Leber und BSD tun bzw. nicht tun. Da in der Schulung außer noch einem Herrn außer uns beiden keiner unter 65 zu sein schien, gestaltete sich die Schulung sehr schwierig, und Fragen hatte ich zu DER Zeit noch keine, die kommen ja erst in der Praxis.
Das Ganze ging voll gegen den Baum und Jürgen war hier der erste, der sagte: bei einem Wert von... überlegst du, ob du eigenständig 2 I.E. am Basal ändern kannst? Hier im Forum habe ich gelernt, dass man sich leider NICHT allein auf die Diabetologen verlassen kann, sondern selbst was tun muss. Achja, meine Werte sind zur Zeit richtig schlecht, ich hatte den letzten Termin Anfang Oktober, dann Anfang Januar, den konnte ich nicht wahrnehmen, da in der Klinik, und bekam so einen Termin erst wieder Ende März. Also 6 Monate ohne diabetologische Betreuung. Ich hoffe, bei Euch ist das mit den Terminen besser.. von Pia -
Kurt
Rang: Gastam 08.04.2008 11:26:42
Hallo Pia, geh ich recht in der Annahme das du hier nur Müll laberst?
Auf der einen Seite behauptest du das du hier schon soooooooooooooo viel gelernt hast, auf der anderen das deine Werte so richtig schlecht sind.
Leute die nicht mal ihren eigenen DM in Griff kriegen sollten sich doch arg zurückhalten irgendwelche Ratschläge zu geben!
Kümmere dich am besten um dich selbst, denn da hast du wohl mehr als genug zu tun. von Kurt -
BARBRA
Rang: Gastam 08.04.2008 11:34:10
Hallo!
ich war so wie Maria im RKZ -Aflenz in Österreich,für 3 Wochen .Wurde dort geschult in alle Richtungen ,Insulingrundeinstellung erfolgte dort auch. Ich gewann während des Aufenthaltes sehr viel Sicherheit und kann ganz gut mit meinen Werten umgehen bzw. die Insulindosierung anpassen.
Bin froh darüber,dass mir so ein Aufenthalt möglich war.
Für Notfälle,wenn die Werte mal überhaupt nicht funktionieren, hab ich gleich bei uns um die Ecke im KH einen super Diabetologen und Ernährungsberatung und Schulung gibt es da auch.
Kann auch abgesehen von Quartalstermin immer hinkommen.
lg
BARBRA -
Pia
Rang: Gastam 08.04.2008 11:41:47
Hi Kurt,
es gibt noch andere Diagnosen, die einen BZ negativ beeinflussen. Und bei DER tollen Atmosphäre hier hast du sicher Verstätndnis dafür und Leuten wie Du hast du sicher Verständnis dafür, dass ich diese Diagnosen hier nicht erkläre. Wenn Du richtig gelesen hättest, hättest du auch das Wort KLINIK erfasst. Und der Klinikaufenthalt war leider noch nicht alles an Diagnose... von Pia -
a
Rang: Gastam 08.04.2008 11:42:15
es kommt eben drauf an wie man sich selbst kümmert!
"jeder ist seines glückes schmied" -
ddaysy
Rang: Gastam 08.04.2008 11:44:43
Und der Klinikaufenthalt war leider noch nicht alles an Diagnose...
ich glaub dümmer geht nümmer -
Anfänger
Rang: Gastam 08.04.2008 12:29:51
@Kurt,
mal eine Frage: ab welchem HBA1C-Wert darf man denn hier mitschreiben? Und dazu sollte er noch völlig stabil sein. Gib doch mal bitte einen Wert vor. von Anfänger -
delphinchen
Rang: Gastam 09.04.2008 14:58:51
Hallo, ihr Lieben!
Ich bin heute zum ersten Mal in Eurem Forum. Es geht hier ja heiß her. Wie ich sehe, hat jeder von Euch seine ganz eigenen Erfahrungen gemacht und hofft, hier sicher noch einige Anregungen und auch Hilfe zu bekommen.
Bei mir wurde vor 15 Jahren Diabetes Typ II festgestellt. Ich wurde durch meinen Hausarzt eingestellt und eingewiesen. Nach einem halben Jahr bin ich dann zur weiteren und richtigen Einstellung in die Herz-und Diabetesklinik Bad Oynhausen gekommen. Das war mein ausgesprochenes Glück. Dort wurde ich von kompetenten Ärzten und Fachkräften aufgeklärt und richtig eingewiesen. Ich wünsche Eurem Forum noch einen schönen und ruhigen Verlauf. von delphinchen