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Unvernüftig und Diziplinlos bei der Ernährung
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nicol
Rang: Gastam 05.09.2010 22:49:44
Seyko,
mal ganz praktisch.
Um mal anzufangen etwas über Diabetes zu lernen ist www.diabetes-deutschland.de vielleicht
nützlich.
Wenn ihr nicht zu weit von Düsseldorf entfernt wohnt könntet Ihr auch zum Diabetes-Tag am 11
september gehen. Es ist immer schön etwas zusammen zu unternehem und Düsseldorf ist auch so ein guter Ort um mal was zu unternehmen.
Mehr dazu findest du auf genannte www-Adresse.
Gruss Nicol von nicol -
Daniela
Rang: Gastam 06.09.2010 01:55:25
Hallo anonym,
"Und wie soll der sich Sorgen machende Freund an Infos über Diabetes kommen, wenn er bei seiner Anfage in einem Forum so blöd von der Seite angemacht wird wie du es tust?
Entweder du hilfst ihm auf die Sprünge oder du hältst dich raus, dummes Gepöbel hilf niemandem. "
Also, Du hast damit begonnen nur Unsinn von Dir zu geben, als hättest DU die Diabetestherapie mit Löffeln gefressen.
Alleine der Beuitragstitel sagt schon aus, Du glaubst alles darüber zu wissen.
Undiszipliniert, unvernüntig bei der Ernährung.
Fastfood - im anklagenden Sinn
Frühstückt nur in Gesellschaft - als müsse man mit Diabetes frühstücken..
Wenn Du wirklich etwas lernen willst, mache einen neuen Beitrag auf und frage höflich an wie man überhaupt einen Diabetes behandelt, dann pöbel ich ganz sicher nicht rum ^^
Solange Du Dich mit Vorurteilen in diesem Forum bewegst, haben alle Tipps und Ratschläge eh keinen Sinn, man muss Dir nur mal klar machen, dass man als Betroffener dann auf Durchzug schaltet, wenn Du denn mal wieder mit Moralpredigten einer selbst erdachten Diabetestherapie aufwartest - ich hoffe die Erleuchtung ist eingetroffen und wir können uns nun richtig darüber unterhalten was Du als Freund für eine Hilfestellung sein kannst, wenn Du es denn willst!
Die Probleme die Dein Freund hat, liegen wahrscheinlich mit bei den ganzen Vorurteilen seines Bekanntenkreises, was ihn bestimmt dann auch total ankotzt und er damit komplett auf Durchzug schaltet.
LG, Daniela -
Nicol
Rang: Gastam 06.09.2010 02:11:22
Daniela,
Im Grunde hast du recht, aber wenn du es weniger provozierend und etwas freundlicher
schreibst, werden Menschen bestimmt eher auf dich hören. von Nicol -
Meinung
Rang: Gastam 06.09.2010 11:26:47
Hallo Seyko,
Daniela hat es zwar sehr direkt gesagt, aber sie hat im Prinzip Recht.
Deine Sorge ehrt dich, du schreibst, er hat seit 20 jahren Diabetes. Und, es steht fest:
Es ist SEIN Diabetes. Und es ist eben auch SEINE Entscheidung, ob er Medikamente nimmt, ob er sie nicht nimmt, ob er seinem Diabetes gerecht wird.
Niemand wird gezwungen, sich so oder so zu verhalten....
So, wie du es hier beschrieben hast, empfindet dein Bekannter es vermutlich wirklich als nur: "keine Ahnung vom Thema haben, aber reinquatschen".
Und vermutlich wird er dir erst dann zuhören, wenn es dir gelingt, ihm glaubhaft zu vermitteln, dass dein Interesse und deine Sorge echt und aufrichtig ist.
ICH würde damit beginnen, ihn zu fragen, wie heute Diabetiker leben sollen/können.
Lass dir erzählen, worauf er achtet. Aber mach ihm keine Vorwürfe oder Vorschriften.
Ich habe oft in Foren gelesen, dass die Leute einfach auch phasenweise einfach die Schnauze voll haben von ihrem Diabetes. Vielleicht hat er einfach so eine Phase...und DANN kommen Leute von außen, die ihn "belehren" wollen...wie würdest Du auf sowas reagieren?
Wenn deine Versuche fehlschlagen sollten, musst du wohl oder übel einfach akzeptieren, dass er so lebt, wie ER es für richtig hält, auch, wenn es Dir schwer fällt, zuzusehen.
Bist du denn sein BESTER Freund? Das klang nicht danach. Warum sollte er sich also gerade mit dir auf Debatten einlassen...
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Ich habe heute im Radio gehört, dass man nun ENDLICH mit einer Übergangszeit von 2 Jahren die Diabetikerprodukte aus dem Verkehr ziehen wird.
Hast du z.B. gewusst, dass die absoluter Schwachsinn sind?
Du kannst nur mit Wissen überzeugen. Ich empfehle dir dazu die- meiner Meinung nach -beste Informationsseite zu Diabetes im Net.
www.diabetesinfo.de
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Alles Gute.
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drzther54tz6
Rang: Gastam 06.09.2010 16:22:48
>>Ich habe heute im Radio gehört, dass man nun ENDLICH mit einer Übergangszeit von 2 Jahren die Diabetikerprodukte aus dem Verkehr ziehen wird<<
Das wird man NICHT, sie dürfen NUR nicht mehr so genannt werden. Da Diabetiker generell alles essen dürfen und somit auch alle Lebensmittel, sind diese automatisch "Diabetiker-Lebensmittel" - Letztlich hatten sie sogar einen Vorteil (den viele andere Produkte nicht hatten), sie trugen alle Nährwertangaben...
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eh
Rang: Gastam 06.09.2010 17:30:14
@Daniela
"Also, Du hast damit begonnen nur Unsinn von Dir zu geben, als hättest DU die Diabetestherapie mit Löffeln gefressen.
...."
Vielleicht solltest du mal drauf achten, an wen du schreibst. Ich habe überhaupt nichts von Diabetes geschrieben, sondern mir geht dein Ton gegen den Strich. Wer glaubst du eigentlich, wer du bist? Die Gouvernante, die hier für Ordnung sorgen soll? Die Blockwartin oder wer sonst.
Versuch mal, dich an die primitivste Höflichkeit zu halten, dann darfst du auch andere kritisieren, wenn auch nicht in einem derart herablassenden Ton. -
Seyko
Rang: Gastam 06.09.2010 20:50:54
Ich habe versucht mir Infos zu holen von anderen betroffenen, weil meine Frau und ich nicht mehr weiter wissen. Irgendwie fühle mich aber glaube ich im falschen Forum.
Aber bei gewissen Menschen( Daniela) lasse ich mich nur schwer anpöppeln.
Frau Daniela, ich bin seit 15 Jahren Rettungsassistent (Hauptamtlich)und weis sehr wohl was in einem Körper vorgeht. Ich habe unzählige Menschen gefahren in meinem Leben die von dieser Krankheit betroffen waren. Und glauben Sie mir, ich hänge an diesem Menschen und würde es ungerne sehen wie er von heute auf Morgen erblindet, an der Dialyse hängt oder ihn man nach Salamieverfahren Stück für Stück zerlegt um ihn anschließend irgendwann mit der Giesskanne besuchen zu müssen!
Sicher gehe ich ihm auf den Keks damit ihn immer wieder darauf hinzuweisen das es vielleicht genug ist auf Feierlichkeiten sich den Kopf vollzuschütten mit Kölsch und Ramazotti.Am nächsten Tag entgleist dann mal wieder der Zucker, oder wacht desöftern auf mitten in der Nacht!
Trotzdem stehe ich im zur Seite,auch wenn er wieder mal am schwitzen ist wie ein Rinderrollbraten.
Wie ich auch eingestehen muss trotz meinem Wissens wie es in einem Körper ausschaut, wie die Langerhansischen Insel funktionieren usw., bin ich trotzdem von anderen Betroffenen auf deren Hilfe angewiesen und sehr dankbar! von Seyko -
asdasd
Rang: Gastam 06.09.2010 23:28:15
Es ehrt dich, dass du dich für deinen Freund und seine Krankheit interessierst und dich sorgst. Nur denke ich, dass das ihn "nerven" am Ende kontraproduktiv ist. Wie einige schon geschrieben haben, ists seine Krankheit und er muss damit leben.
Ich würd ihn machen lassen. Er wird merken, dass es so nicht sinnvoll ist. -
Daniela
Rang: Gastam 07.09.2010 00:04:25
Hallo Seyko,
ich möchte mich für den Ton entschuldigen, der sicher nicht so gemeint war wie er bei Dir angekommen ist.
Ein großes Problem sehe ich bei Dir, DU GLAUBST zu wissen was geschieht und hast mit dem Apothekerzeitschriftwissen hier in diesem Forum aufgewartet, wem wolltest Du beweisen wie belesen und wissend Du bist und wie sehr Du Dich doch bemühst?
So kam es bei mir an - das ging anderen sicher auch so.
Ich habe in meinem Bekanntenkreis und Arbeitsumfeld genug solche Leute, die ja alles besser wissen und dann noch mit Fragen kommen, ob ich dieses oder jenes denn essen dürfe - DAS NERVT!
Schau Dich hier um und sehe, dass wir von der Klugscheißerei gewisser Personen komplett abgenervt sind.
Als Rettungssanitäter bist Du übrigens nicht qualifiziert zu behaupten Du wüsstest was im Menschen vor sich geht, dann wärst Du nämlich nicht auf die Idee gekommen zu behaupten man müsse feste Mahlzeiten einhalten, dürfe nur bestimmte Mengen an Nahrung zu sich nehmen...
Ich denke Du überschätzt da Deine Position gewaltig, denn nicht einmal hochdotierte Diabetologen wissen um diese Vorgänge.
Nimm Deinen Freund an die Hand und rede mit ihm, aber lass DIR von IHM erklären wie er was zu tun hat und dann bietest DU ihm eine helfende Hand an - ohne dass Du Dir ein Urteil über seine Diabetestherapie machst.
Zuhören ist meist hilfreicher als Belehrungen!
;-)
LG, Daniela -
Nachtrag v. Daniela
Rang: Gastam 07.09.2010 00:17:34
Das sollte kein Pöbeln sein, ich bin einfach auch total von diesen Aussagen genervt und mag da auch nicht drüber lächeln.
Ich kann Deinen Freund in diesem Punkt sehr gut verstehen, ich verstehe auch, dass Du Dir Sorgen machst.
Vergiss einfach erstmal alles, was Du über Diabetes weißt und rede mit ihm Auge in Auge - als Freund, sag ihm, dass Du ihn unterstützen möchtest und frage ihn wie Du das kannst. Und wenn der BZ mal entgleist, es ist ok. Ich denke da spielen viele Dinge im Hintergrund mit, einen davon hast Du erkannt, die Nichtakzeptanz des Dm. Nur helfen keine Vorträge weiter, er braucht ein Licht am Horizont und das kann ein Freund bieten indem er einfach nur zuhört - denn Diabetes ist eine Scheisskrankheit!
LG, Daniela von Nachtrag v. Daniela