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Gewichtsabnahmen mit Byetta UND Insulin

  • Pia

    Rang: Gast
    am 14.03.2008 11:29:27
    Obwohl Byetta wohl nur dann genommen werden sollte, wenn man KEIN Insulin spritzt, hat sich wohl ein Arzt darauf eingelassen. Begründung des Arztes, es wird so empfohlen, weil es bisher keine Studienergebnisse zu Byetta MIT Insulin gibt. In dem Forum müsst Ihr mal die Beiträge lesen. Die Leute nehmen ab wie verrückt, das ist wirklich krass. Und der BZ sinkt ebenso gewaltig. Man kanns gar nicht so Recht glauben.

    http://www.onmeda.de/foren/forum-diabetes/1239623/1452506/read.html#msg-1452506

    Ich weiß, es kommen jetzt sicher die Argumente, wenn was passiert. Aber ich glaube, wenn man wegen der shit Insulinresistenz und der Gewichtszunahme durch immer mehr Insulin wirklich richtig genervt ist... also ich werde es mit meinem Diadoc mal bereden. Was meint Ihr? von Pia
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 14.03.2008 13:24:53
    Moin Pia,

    Byetta ist genial. Es stellt wenigstens zum Teil den Signalweg wieder her, mit dem bei Gesunden die erste Insulinausgabe angeregt wird, wenn bei dem die Glukose durch Magen und Darm kommt, also bevor sie in den Blutkreislauf übergeben wird. Dieser Signalweg wird auf dem Weg zum Typ2 unterbrochen.

    Setzt natürlich voraus, dass da noch eigenes Insulin zum Anregen ist. Deswegen hilft es vielen Altgedienten ohne eigene Restproduktion halt nicht.
    Vorteil gegenüber allen anderen Anregern: Regt nur an, wenn neue Glukose kommt. Senkt also nicht den BZ, wenn nicht gegessen wird. Kann also allein genommen keine Hypo machen und nicht zum zusätzlichen Essen anregen, wodurch mit den alten Anregern die neuen Pfunde wachsen.

    AAAABER wenn es wirkt, setzt es den diabetischen Prozess praktisch nur ein Stück in seiner Entwicklung zurück, und wenn man sich mit Essen und BZ weiter so wie bis dahin verhält, steht zu erwarten, dass ein paar Monate bis wenige Jahre weiter der selbe Zustand wie vor Byetta wieder erreicht wird.
    So geht der Dok, der das Forum betreut, ja auch ganz selbstverständlich in einem seiner ersten Beiträge im Thread davon aus, dass der BZ auf lange Sicht mit jeder Therapie immer weiter ansteigt. Alternativ wird die Medikation beständig bis dahin erhöht, wo auch das keine Wirkung mehr zeigt.

    Diesem Automatismus kann man als Typ2 bislang nur entrinnen, wenn man selbst gezielt dafür sorgt, dass der eigene BZ-Verlauf entsprechend meiner Gebetsmühle zuverlässig flach & und niedrig verläuft.

    Bisdann, Jürgen