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Probleme mit Freestyle Libre 3

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    am 24.12.2024 21:15:22 | IP (Hash): 1331496472
    Hallo,
    ich habe den FreeStyle libre 3 Sensor schon etwas länger aber seit kurzem so ca 4-8 Sensoren habe ich immer wieder falsche Messwerte so dass ich den sensor tauschen muss und reklamieren muss das heißt in der app wird mir dauerhaft eine Unterzuckerung angezeigt von z.B. 50mg/dl und wenn ich blutig nach messe am finger habe ich einen wert von z.B. 100-130mg/dl den sensor bzw. die Sensoren habe ich immer am hinteren Oberarm so wie vorgeschrieben ich habe auch bereits ausprobiert ein neuen sensor 24 Stunden vorher zu setzten das er sich anpassen kann aber dies hat auch nicht geholfen und mein Diabetologe weiß auch nicht weiter hat vielleicht von euch einer das selbe problem gehabt oder weiß einer was ich falsch mache wenn es überhaupt an mir liegt ich verzweifle langsam und muss immer wieder blutig nachmessen
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    am 28.12.2024 12:52:27 | IP (Hash): 1199626674

    Hall Sebi 1904,

    in allen möglichen Diabetes Foren oder „Gruppen“ wurde nach der Einführung von Libre 3 berichtet, dass plötzlich „falsche Werte“, ich schreibe lieber merkwürdige oder erklärungsbedürftige Messwerte, angezeigt werden. Das scheint sich jetzt auch bis zu den Diabetologen und dem diabetologischen Fachpersonal herumgesprochen zu haben. Bei mir veränderte sich nach der Einführung von Libre 3 der HbA1c Wert von vorher um die 6,7 bis 6,8 auf dann nach der Einführung von Libre 3 plötzlich zwischen 7,2 und 7,5 bei gleicher Insulinanwendung!

    Nach dem Erscheinen dieses Beitrages von Sebi1904 hatte ich als Typ 2 insulinpflichtiger Diabetiker eigentlich gehofft, dass sich hier mehrere Typ 2 Diabetiker und Libre 3 Nutzer zu Worte melden, denn diese merkwürdigen Messwerte gelten für alle Libre 3 Gewebezucker Sensoren, die bis heute noch ausgeliefert werden!

    Ich berichte hier unter diesem Beitrag auf Grund meinen eigenen Erfahrungen die ich seither machte, nachdem ich „zwangsweise“ von einem brauchbaren Messsystem (Vorgänger Libre2) zu Libre 3 zum Wechsel „gezwungen“ wurde. Erstaunlich ist, dass nach dem Wechsel zu Libre 3, wie sich später herausstellte, weiterhin Libre 2 Sensoren ausgeliefert wurden. Seit dem Wechsel zu Libre 3 habe ich über den gesamten Zeitraum bis noch heute von keiner Seite Unterstützung bekommen und musste immer wieder durch selbst experimentieren herausfinden, wie ich meinen HbA1c wieder in meinen gewohnten Bereich bekomme, weil mir immer wieder gesagt wurde, dass ein HbA1c von 7,5 doch gut sei!

    Nun wieder zurück zu den Messwerten. Das Vorgängersystem Libre 2 zeigte ein Messverhalten gegenüber Blutzuckermessungen mit Teststreifen fast identische Messwerte über den gesamten Messbereich unter Berücksichtigung der Toleranzen an. Beim Libre 3 System hingegen stehen die Trendpfeile beim Fallen oder Steigen der Messwerte immer in der Horizontalen Position (selbst beim steigen und Fallen von 10 mg/dl und mehr pro Minute) und Blutzucker Kontrollmessungen zeigen außerhalb des Zielbereiches völlig andere Werte weit über dem Toleranzbereich an.

    Mit der Einführung von Libre 3 wurden alle bisherigen im Netz verfügbaren Grafiken mit Gegenüberstellungen Blutzucker zu Gewebezucker in Bezug auf Libre 3 für Typ 2 Diabetiker somit hinfällig.

    Nach der Markteinführung von Libre 3 musste ich alle meine Einstellungsparameter neu ermitteln, weil nichts mehr stimmte und die Anzeige der Gewebezucker Messwerte verrücktspielte und völlig andere Messwerte lieferte als die Blutzucker Kontrollmessungen und die Messungen mit dem Libre 2 Maßsystem zuvor.

    Ich erhielt immer wieder extrem hohe und niedrige Messwerte, teils 100 mg/dl über dem Zielbereich und bis zu 80 mg/dl unter oder über dem unteren beginnenden Zielbereich. Dass veranlasste mich seiner Zeit, dass ich bei Messwerten oberhalb des Zielbereiches nur noch Korrektur spritzen durfte, wenn es nach Blutzucker Vergleichswerten erforderlich ist, denn es ist mir anfangs mehrmals passiert, dass ich bei zu hohen Messwerten Korrektur spritzte und dann in den Bereich der gefährlichen Unterzuckerung kam.

    Seitdem habe ich die Unterzuckerung-Warnschwelle von 70 auf 90 mg/dl hochgesetzt, um nicht immer wieder Messpitzen zu erhalten und die Warnmeldung früher zu erhalten um dann reagieren zu können. Andersrum geschehen, erhielt ich sehr hohe, nicht nachvollziehbare Messwerte, wenn ich bei tiefen Messwerten Korrektur KE nahm, weil der Gewebezucker grundlos dann in die Höhe schoss.

    Dann waren auch die Messwerte tags drauf völlig daneben und es dauerte einige Tage, bis ich die Insulineinstellungen so halbwegs wieder in der Reihe hatte. Dieses ewige Hin und Her hatte ich über einen sehr langen Zeitraum, weil ich auch nicht wusste, weshalb das alles geschah. Da ich von niemanden eine Erklärung zu diesen seltsamen Messwerten erhielt, habe ich eine Kontrollmessreihe über längere Zeit mit drei Messsystemen parallel gemacht. Da ich noch Libre 2 Sensoren hatte, habe ich den Libre 2 Sensor an den einen Arm befestigt und den Libre 3 Sensor an den anderen Arm und für die dritte Messreihe benutzte ich den Libre Teststreifen wie zur Blutzucker Kontrollmessung. Seitdem habe ich für mich den Beweis erbracht, dass das Libre 3 System ein völlig anderes Messverhalten hat als das Libre 3 Vorgängersystem! Durch diese Vergleichsmessungen konnte ich auch feststellen, dass im Zielbereich die Messergebnisse bei allen drei Mess-Systemen fast identisch waren.

    Ich habe die Thematik meinem Diabetologen vorgetragen. Der konnte mir jedoch keine glaubhafte und nachvollziehbare Erklärung geben und ich bekam die immer wiederkehrende Antwort: Der Mensch sei keine Maschine. Seitdem bin ich in einer Praxis Diabetologie DDG. Dort erhielt ich auch nur sinnlose Erklärungsversuche und stattdessen wurde mir erklärt, dass ich „viel zu scharf“ eingestellt sei (HbA1C zu diesem Zeitpunkt 7,5). Ich bestand jedoch darauf, die Parameter für Zielbereich und Zielwert, mit denen ich im Diabetischen Zentrum in Bad Mergentheim vor noch nicht allzu langer Zeit eingestellt wurde, auch weiterhin beizubehalten, was letztendlich akzeptiert werden musste.

    Fazit: Infolge meiner jahrelangen Erfahrungen stelle ich alle meine Parameter selbst ein und aktualisiere diese nur, wenn dauerhaft zu viel oder zu wenig Insulin aufgrund meiner Gewebezucker Messergebnisse mir angezeigt werden und wenn ich durch Blutzucker Kontrollmessungen die Bestätigung für mehr oder weniger Insulin Bedarf erhalte. Für mich ist und bleibt entscheidend, so nahe wie möglich den Zielwert zu treffen und so gut wie möglich immer im Zielbereich zu bleiben um so wenig wie möglich Messspitzen zu haben bei minimalsten Insulinbedarf.

    Solange von der Krankenkasse für Typ 2 Diabetiker kein anderes medizinisches Messgerät akzeptiert wird (wie mir bekannt ist), sollte jeder sich mit diesem Libre 3 „Schätz-System“ engagieren, wenn er lieber Gewebezucker Messungen machen möchte, als auf die Finger-Pickserei bei Blutzuckermessungen angewiesen zu sein.

    Ich selbst bin noch nie ernsthaft unterzuckert seit ich meine Alarmschwelle auf 90 mg/dl hochgesetzt habe.

    Ein abschließender Appell an alle Insulinpflichtigen: Seit also vorsichtig, wenn ihr zu dieser Thematik Ratschläge von Typ 1 Diabetikern erhaltet. Die habe ein ganz anderes Messverhalten u.a. bezüglich unseres Abbaus des Restinsulins und unserem noch vorhandenen körpereigenen Insulin. Ebenso bei Ratschlägen von „Diabetiker“ in Remission“, denen die eigene Erfahrung mit dem Insulinbedarf fehlen.

    Bleibt gesund und alles Gute im neuen Jahr, Grüße Zuckermann

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    am 13.01.2025 16:03:49 | IP (Hash): 1731628524
    Hallo Sebi,
    ich habe seit ca. 3 Jahren FreeStyle Libre. Erst 2 dann 3. Vor ein paar Monaten hat mich stutzig gemacht, dass mein Messgerät dreimal am Tag den gleichen Zuckerwert angezeigt hat. Daraufhin habe ich mein altes Blutzuckermessgerät (Teststreifen) wieder in Betrieb genommen. Und siehe da jedesmal unterschiedliche Werte! Seitdem habe ich mit Sensor von FreeStyle Libre 3 und Teststreifen gemessen. Die Unterschiede lagen von 5mm bis 50mm. Ich kann nur jedem empfehlen, dies auch zu tun. Da ich mich auf die Ergebnisse des Sensors nicht verlassen kann, werde ich keine neuen mehr bestellen. Ich kehre wieder zurück auf den bewährten Blutzucker Teststreifen.
    Freestyle Libre ist sehr bequem, Was nutzt es aber, wenn ich keine richtigen Ergebnisse bekomme.
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    am 13.01.2025 18:22:03 | IP (Hash): 793102578
    Ich habe auch seit 3 Jahren FreeStyle Libre 2 / 3.
    Zusammenfassend kann ich sagen, daß
    - die Blut- / Hautwerte bei konstantem Blutzucker gleich sind.
    - die Werte bei dynamischem Verlauf (fallend / steigend) bis zu 50mg/dl differieren können.
    - die Software des Lesegerätes des Öfteren Aussetzer hat. (Ausfall der Graphik, Warnschwellen werden
    nicht erkannt, Sensor wird nicht erkannt.)
    Ich habe bislang 5 Sensoren und 3 Auslesegeräte von Abbott kommentarlos ersetzt bekommen.
    Mir scheint, die greifen in die große Kiste aus China und verkaufen den gleichen SW-/HW-Stand weiter.
    Für Autos würde man so keine Zulassung bekommen, für Gesundheitsprodukte scheinbar schon.
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    am 13.01.2025 19:55:08 | IP (Hash): 1116918152
    In meinem einen Jahr mit dem Libre hatte ich über einen großen Teil der Zeit irre Anzeigen (häufig um 50-60 mg/dl, aber zwischendurch auch mal an die 100) am Lesegerät, aber völlig normale und mit dem Fingerpieks übereinstimmende an ner Fremd-App, die sich kalibrieren ließ, auf dem Handy: Sagt mir, dass die Fehlanzeigen nicht an falsch meldenden Sensoren gelegen haben, sondern an der unzulänglichen Libre Software.

    Dabei ist immer zu beachten, dass der Sensor den Gewebezucker misst und dass der Gewebezucker um 10-20 Minuten hinter dem Blutzucker hinterher läuft.


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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 14.01.2025 20:57:14 | IP (Hash): 1199626674
    hjt_Jürgen schrieb:
    ........
    Dabei ist immer zu beachten, dass der Sensor den Gewebezucker misst und dass der Gewebezucker um 10-20 Minuten hinter dem Blutzucker hinterher läuft.


    Diese Aussage ist mal wieder Quatsch! Das galt nur bis Libre 2 ! Hier geht es um Libre 3 !
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    Bearbeitet von User am 14.01.2025 22:21:27. Grund: Hier geht es um Libre 3 !
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    am 14.01.2025 21:21:25 | IP (Hash): 1053704414
    Zuckermann schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    ........
    Dabei ist immer zu beachten, dass der Sensor den Gewebezucker misst und dass der Gewebezucker um 10-20 Minuten hinter dem Blutzucker hinterher läuft.


    Diese Aussage ist mal wieder Quatsch! Das galt nur bis Libre 2 !



    https://www.diaexpert.de/magazin/der-kleine-unterschied-blutzucker-und-gewebeglukose/

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    am 14.01.2025 22:05:19 | IP (Hash): 1199626674
    hjt_Jürgen schrieb:
    Zuckermann schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    ........
    Dabei ist immer zu beachten, dass der Sensor den Gewebezucker misst und dass der Gewebezucker um 10-20 Minuten hinter dem Blutzucker hinterher läuft.


    Diese Aussage ist mal wieder Quatsch! Das galt nur bis Libre 2 !



    https://www.diaexpert.de/magazin/der-kleine-unterschied-blutzucker-und-gewebeglukose/

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    Du bist ja wieder mal widerlich. Lese doch mal um was es in diesem Thema hier geht. Es um das Libre 3 System. Oder ist dein Gehirn auch schon vom Diabetes zerfressen............
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    Bearbeitet von User am 14.01.2025 22:23:15. Grund: ...
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    am 14.01.2025 22:10:16 | IP (Hash): 1199626674

    Dieser Jürgen mischt sich mal wieder ein, selbst wenn er überhaupt keine Ahnung hat. Widerlich so ein Mensch....

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    am 14.01.2025 22:28:16 | IP (Hash): 1053704414
    Nachtrag:
    Ich weiß von keinem Sensor, der in eine Vene gesetzt wird. Alle Sensoren, von denen ich weiß, messen im Unterhautfettgewebe, und aus dem Blut in der Vene da hinein braucht die Glukose halt 10-20 Minuten.

    Die Libre3 Werbung lässt sich in diesem Zusammenhang leicht missverstehen, denn sie bewirbt die minutengenaue Anzeige. Das bedeutet aber nur, dass der Kontakt vom Sensor zur Anzeige beständig via Bluetooth besteht und nicht wie bei den Vorgängern nur mit dem NFC Nahkontakt beim sogenannten Scan, wenn man das Lesegerät nah an den Sensor hält.

    Wenn der BZ steigt oder sinkt, wird mit allen Sensoren ein deutlicher Unterschied zum gleichzeitigen Fingerpieks ganz klar sichtbar, selbstverständlich auch bei erfolgter Kalibrierung (gibt es bei Libres nicht, auch nicht beim 3) der Sensoranzeige. Passend kalibriert zeigen Sensor und Fingerpieks nur bei längerem waagerechtem Kurvenverlauf den gleichen BZ-Wert.


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    Bearbeitet von User am 14.01.2025 22:31:43. Grund: .
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    am 14.01.2025 22:41:01 | IP (Hash): 1199626674
    @ hjt_Jürgen
    Höre doch endlich auf, hier Blödsinn zu verbreiten und lese erst mal meine Abhandlung zum Messverhalten des Gewebezuckermessgerätes Libre 3 gegenüber dem Messverhalten der Libre 2 Geräte und der Blutzuckermessungen mit Teststreifen, wie ich es mit Messungen belegt und oben beschrieben habe und wie hier von Sebi1904 gefragt wird.

    Du schreibst, ".......... Ich weiß von keinem Sensor, der in eine Vene gesetzt wird........" Nun erfindest du wieder was, um das es hier überhaupt nicht geht und das hier auch in keiner Weise erwähnt wurde.

    Das kannst du da machen wo danach gefragt wird aber nicht in diesem Beitrag, wo es um das Libre3 System und deren Messverhalten geht. Kapiere das doch endlich!

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    Bearbeitet von User am 15.01.2025 00:34:55. Grund: Fettschrift
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    am 21.01.2025 18:34:06 | IP (Hash): 423738880
    Hallo, bin hier angekommen!
    Thema FreeStyle3
    Ereignis
    mehrfach aus dem Bett wegen Unterzuckerung 55, Bluttest aber ca. 120-150!
    Reklamiert in der Zwischenzeit bis ein neuer Sensor kam FreeStyle2 wieder verwendet! Alles einwandfrei!
    Neuer Sensor gekommen (nach 10 Tagen) angebracht!
    Wieder das alte Problem, Messung 50, Blutmessung 220!

    Habt ihr eine Lösung, mir ist es auch recht auf FreeStyle2 wieder zu gehen! Messgerät und Handy gleiches Problem!
    MFG
    Radi
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    am 22.01.2025 11:45:37 | IP (Hash): 1199626674

    Hallo Radi,
    ich habe hier und in anderen Foren schon etliche Abhandlungen zum Libre 3 Mess System seit deren Einführung geschrieben, daher kenne ich auch neben vielen Problemen dein Problem. Ich schreibe hier als insulinpflichtiger Typ 2 Diabetiker an insulinpflichtige Typ 2 Diabetiker!
    Da ich nicht weiss, ob du Typ1 oder Typ 2 bist, also vorsicht!

    Gut ist, dass du Blutzucker Vergleichsmessungen machst, denn in diesem Fall hast du wahrscheinlich auf deinem Arm gelegen und den Sensor "abgequetscht". Dann einen Moment warten und beobachten (minutenweise) ob der Gewebezucker wieder ansteigt. Wenn der Gewebezucker wieder ansteigt ist alles in "Ordnung", was meist nachts der Fall ist. Wenn er nicht ansteigen solltes du nach dem Blutzuckerwert handeln.

    Was man nachts nicht machen sollte wenn man durch Alarm geweckt wird, sofort Korrektur KE's nehmen ohne vorher eine Blut-Kontrollmessung zu machen. Denn wenn der Sensor "abgequetscht" wurde, würden diese Korrektur KE's, den Blutzucker, wie warscheinlich bei dir geschehen, über 200 (so war's anfangs auch gelegentlich bei mir) hochtreiben.

    Fazit: Du solltest mal Vergleichsmessungen in deinem Zielbereich zwischen Gewebe- und Blutzucker machen um festzustellen ob beim Fallen der Messwerte 1 bis 2 Stunden nach derm Essen der Blutzucker wesentlich tiefer gegenüber dem Gewebezucker gemessen wird, wie es bei mir auch der Fall war. Ich habe daraufhin meinen Alarmwert beim Gewebezucker von 70 auf 90 mg/dl hochgestellt. Ich beobachte jetzt immer den Messwert ob er noch weiter unterhalb 90 fällt um dann reagieren zu können. Er pendelt sich dann aber meist um die 100 +/- ein.

    Übrigens habe ich nach der Einführung von Libre 3 mehrfach durch Messreihen (linker Arm Libre 3, rechter Arm Libre 2 und Blutzucker Teststreifen nachgewiesen, dass die Messergebnisse zwischen Libre 2 und Blutzuckermessungen über längere Zeiträume fast annnähernd gleich waren, während die Libre 3 Messergebnisse sonst wo, weit ausserhalb der Toleranzen waren.
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    am 30.09.2025 08:55:52 | IP (Hash): 911480979
    Sebi1904 schrieb:
    Hallo,
    ich habe den FreeStyle libre 3 Sensor schon etwas länger aber seit kurzem so ca 4-8 Sensoren habe ich immer wieder falsche Messwerte so dass ich den sensor tauschen muss und reklamieren muss das heißt in der app wird mir dauerhaft eine Unterzuckerung angezeigt von z.B. 50mg/dl und wenn ich blutig nach messe am finger habe ich einen wert von z.B. 100-130mg/dl den sensor bzw. die Sensoren habe ich immer am hinteren Oberarm so wie vorgeschrieben ich habe auch bereits ausprobiert ein neuen sensor 24 Stunden vorher zu setzten das er sich anpassen kann aber dies hat auch nicht geholfen und mein Diabetologe weiß auch nicht weiter hat vielleicht von euch einer das selbe problem gehabt oder weiß einer was ich falsch mache wenn es überhaupt an mir liegt ich verzweifle langsam und muss immer wieder blutig nachmessen


    Ich benutze seit ca. 3 Jahren das Libre System ( jetzt Libre 3 ) und bin seit ein paar Wochen völlig verunsichert. Das Gerät zeigt Werte an die völlig daneben liegen, in meinen Augen ist das System noch lange nicht ausgereift und dürfte so nicht auf dem Markt sein.
    LC
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    am 25.10.2025 18:26:38 | IP (Hash): 1906021343
    Ich habe auch ständig Probleme mit den FSL3er Sensoren und bin mittlerweile der Meinung, dass die Libre App ein Hauptverursacher vieler Probleme ist. Gerne startet ein Sensor nicht. Erstaunlicherweise funktioniert es aber mit Alternativtools, die es zum Glück gibt. Ergo kann das Problem nur bei der Software liegen.
    Falsche Werte gibt es auch immer wieder. Der Sensor reagiert häufig auf Druck, wenn man mal auf dem Arm liegt. Das Gewebezucker und Blutzucker nicht immer auf gleichem Wert sind ist klar. Aber wer seine Ernährung und seinen Körper kennt, weiß, welche Werte falsch sind und welche passen.
    Ich hatte jetzt nacheinander mit 3 Sensoren Zirkus. Der 1. startete nicht, auch nicht mit Alternativ-App, also Schrott. Der 2. ließ sich nur mit Alternativ-App auslesen. Der 3. lief beständig locker 50 mg unter den realen Werten.
    Die App hatte sich aufgehangen mit Fehler 57, der auch nicht gelöscht wurde, mit Starten eines neuen Sensors. War gezwungen, den Cache zu löschen. Also klarer Fall von schlechter Programmierung. Sowas darf nicht passieren.
    Ich habe mich ziemlich straff eingestellt. HBA1 liegt zwischen 6,0 und 6,3