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Probleme bei der Diabetes Einstellung plus Schmerzen.
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am 04.02.2025 21:06:36 | IP (Hash): 2072056503
Guten Tag,
Ich wende mich an das Forum aufgrund zunehmnder Probleme der Zuckereinstellung bei meiner Mutter.
Sie ist Typ 2 Diabetikerin, 70 Plus und seit einem Spitalsaufenthalt im Dezember 2023 lässt sich der Zuckerwert nur mehr schwer auf niedrerigem Niveau halten was zu ständigen Beinschmerzen führt.
Ursprünglich war sie gut auf Insulatard eingestellt sowohl das Langzeit wie das kurzzeit Insulin ließ sich jahrelang leicht managen. Seit einem 1 monatigen Spitalsaufenthalt aber, wo stattdessen Humalog verwendet wurde sowie auch Medformin Tabletten ist dies nicht mehr der Fall. Letzteres wurde nicht besonders gut vertragen, sie stieg wieder auf das altbewährte Insulartad um, nur ist es nun so dass das kurzzeit Insulartad Insulin extrem rasch zu niedrigen Werten führt und eine ständige Gefahr der Unterzuckerung besteht. Andererseits führt die Anwendung des nur Langzeit Insulins beständig zu zu hohen Werten. Gestern war sie bei einem angeblichen Diabetes II Spezialisten, der ihr aber überrhaupt nicht weiter helfen konnte und ihr auch nichts für die Beinschmerzen verschrieben hat. Wenn das so weiter geht wird sie bald nicht mehr selbstständig zum Arzt gehen können. Gäbe es eventuell einen Rat für die Beinschmerzen bzw. welches alternative Insulin gäbe es. Wie ist das überhaupt möglich, dass bei einem kurzfristigen Wechsel ein jahrelang gut funktionierendes Insulin plötzlich nicht mehr gut anwendbar ist.
Liebe Grüsse,
Anton -
am 05.02.2025 00:06:28 | IP (Hash): 1970347393
Beinschmerzen...was genau verstehst du denn darunter? Sind es die Knie, die Hüfte, die Durchblutung oder vielleicht Lipödeme oder ähnliches? Ich denke, das muss vom Diabetes getrennt betrachter und behandelt werden. Der Diabetologe ist dafür nicht zuständig, sie braucht dafür einen anderen Facharzt.
Insulatard ist Protaphane, ein Langzeitinsulin. Dass es das auch als Kurzzeitinsulin gibt ist mir neu. -
am 10.02.2025 19:27:06 | IP (Hash): 1116073475
@Anton
Das mit den kribbelnden Füße mit Schmerzen kenne ich, denn ich habe das auch schon ungefähr seit Jahren, seitdem ich Insulin spritzen muss. Im laufe der Zeit gewechselte Insuline haben KEINEN Einfluss auf das Kribbeln gehabt. Später kam dann noch das Taubheitsgefühl an den Füßen bis hoch zu den Knien hinzu. Das "Taubheitsgefühl" macht sich bemerkbar, wenn die Zehen hoch und runter bewegt werden. Seit dem ich das habe achte ich sehr genau, dass ich keinerlei Verletzungen (Druckblasen, oder beim Fußnägelschneiden) mir zuziehe. Ich trage Sommer wie Winter immer selbstgestrickte Wollsocken um Verwundungen an den Füßen zu vermeiden, denn Diabetiker haben Probleme beim Verheilen der Wunden. Aus den Wunden kann sich dann der Diabeische Fuß entwickeln, wenn die Wunden nicht sofort fachgerecht versorgt werden.
Gegen das "Kribbeln" gibt es, soweit mir bekannt, keine Medikamente. Anfangs gab es nachts Linderung, wenn man mit Socken Schläft (ist auch von anderen Diabetiker bestätigt).
Erfahrungen eines seit Jahren insulinpflichtigen Diabetiker zum Kribbeln in den Füßen.
Grüße Zuckermann
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
Bearbeitet von User am 10.02.2025 20:12:54. Grund: .,