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Zuckerersatz Veränderung des Mikrobioms und Blutzucker
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am 19.02.2025 15:01:11 | IP (Hash): 1118507824
Hallo an Alle,
schon vielfach habe ich von Studien gehört/gelesen, dass künstliche Süßstoffe (Saccharin, Aspartam, Sucralose usw.) das Mikrobiom im Darm verändern, bzw. schädigen, was anschließend zu einer verstärkten Insulinresistenz und damit einhergehenden Verschlechterung der BZ-Werten führt.
Mich würde interessieren, welche persönlichen Erfahrungen es zu diesem Thema gibt:
Wer von Euch konsumiert welche Süßstoffe/Zuckeraustauschstoffe und welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht?
Wer von Euch hat mit dem Süßstoff Konsum ganz oder teilweise aufgehört und kann dazu berichten?
Wer von Euch konsumiert keine künstlichen Süßstoffe, aber stattdessen die sog Zuckeralkohole Erythrit und Xylit, und welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
Ich selber nehme seit vielen Jahren schon diverse Süßstoffe/Zuckeraustauschstoffe zu mir. Ich habe aber schon länger das Gefühl, dass sie mir auf Dauer nicht guttun und möchte sämtliche Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe nun doch komplett aus meinem Ernährungsplan herausnehmen.
Ich hoffe, damit meinen BZ Werte und den HbA1c weiter zu verbessern.
Bin gespannt auf Eure Meinungen dazu,
Viele Grüße
Myriel
Weibl., 1972er JG, seit 2001 Prädiabetes, Gestationsdiabetes, Lowcarberin, BMI 21, sportlich aktiv, keine Medikamente, kein Insulin, gelegentlich Libre 3 Userin :-) -
am 19.02.2025 17:00:51 | IP (Hash): 1610499282
seit gut nun 30 Jahren nehme ich das Zeug Saccharin zu mir und habe keinerlei Beschwerden gehabt.
Und das bei 6 -8 Tassen Kaffee am Tag. Meistens nehme ich 2-3 Tabletten dafür.
In der Beschreibung steht das jede Tablette ungefähr 4,4 Zucker ( ungefähr 1 Teelöffel ) entspricht.
Das ist nicht viel und spielt für den Blutzucker keine Rolle.
https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de -
am 19.02.2025 17:39:15 | IP (Hash): 121058622
Myriel schrieb:
Ich selber nehme seit vielen Jahren schon diverse Süßstoffe/Zuckeraustauschstoffe zu mir. Ich habe aber schon länger das Gefühl, dass sie mir auf Dauer nicht guttun
Hallo Myriel,
wie äussert sich das "nicht guttun" bei dir? Beschwerden oder eher ungutes Gefühl?
Ich verwende meist Erythrit und gelegentlich auch Xylit. Vertrage ich beides ganz gut, keine Beschwerden, aber ich benutze so wenig wie möglich und auch nicht täglich.
Die wenigen Male wo ich mehr davon zu mir genommen habe führten auch prompt zu Magen-Darm Beschwerden, kleinere Mengen sind aber kein Problem.
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am 20.02.2025 18:53:04 | IP (Hash): 1118507824
Hallo Gunther,
Ich bekomme auf Süßstoffe generell Margen-Darm-Probleme.
Erythrit und Xylit sind schlecht verträglich, am schlimmsten ist Maltitol.
Ich habe allerdings auch von allem zu viel zu mir genommen, jetzt will das erst mal loswerden.
Die Studien zum Mikrobiom im Darm und dessen Wirkung auf die Glukose sind schon recht interessant und klingen für mich plausibel.
Weibl., 1972er JG, seit 2001 Prädiabetes, Gestationsdiabetes, Lowcarberin, BMI 21, sportlich aktiv, keine Medikamente, kein Insulin, gelegentlich Libre 3 Userin :-) -
am 21.02.2025 07:47:56 | IP (Hash): 140631410
Myriel schrieb:
Ich bekomme auf Süßstoffe generell Margen-Darm-Probleme.
Erythrit und Xylit sind schlecht verträglich, am schlimmsten ist Maltitol.
Hier im Forum und auch im Kontakt mit Ärztinnen und Ärzten bekommt man um so bessere Antworten, je genauer man beschreibt, worum es eigentlich geht.
Generelle Magen-Darm Probleme. Was genau sind die Symptome?
- Schaumiges Erbrechen?
- Verstopfung mit Ausräumungspflicht?
- Flüssige Durchfälle?
- Medikamentenpflichtige (Schmerzmittel, Krampflöser) Darmkrämpfe?
- etc.
Und: Wie häufig kommt das vor? Stündlich, täglich, wöchentlich etc.?
Wenn die Symptome auf der Liste nicht vorkommen, dann sagen, was die Symptome sind.
Bei mir sind die Symptome Blähungen und bei sehr starkem Konsum leichte Durchfälle.
Das Mikrobiom profitiert von einer ballaststoffreichen und ballaststoffdiversen Ernährung. Und von einem sparsamem, gut abgewogenem Umgang mit Antibiotika.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.02.2025 15:40:20 | IP (Hash): 1118507824
Hallo Paertl.Wassily,
was Du schreibst ,ist sicher alles richtig.
Mir geht es aber primär um das Thema Süßstoffe und deren Auswirkungen auf das Mikrobiom im Darm UND einer daraus möglicherweise resultierenden Insulinrestistenz.
Auf die Symptome Durchfall, Blähungen und wie oft und wann wollte ich gar nicht so explizit eingehen.
Mich interessiert, ob es tatsächlich einen Zusammenhang gibt, zwischen Süßstoffkonsum und schlechterer Blutzuckerregulation.
Dass Süßstoffe den BZ nicht direkt erhöhen, dürfte bekannt sein, da sie keinen Zucker/KH’s enthalten.
In diversen Studien gab es allerdings Hinweise, dass die Veränderung des Mikrobioms (durch Süßstoffe) einen negativen Einfluss auf die Blutzuckerregulation haben könne.
Ich habe den Konsum jetzt komplett abgesetzt und hoffe, dass sich meine Werte verbessern. Vielleicht kann man da in einigen Wochen/Monaten schon eine Veränderung feststellen.
Ich hoffe, hier gibt es vielleicht den ein oder anderen, der hierzu berichten kann.
Weibl., 1972er JG, seit 2001 Prädiabetes, Gestationsdiabetes, Lowcarberin, BMI 21, sportlich aktiv, keine Medikamente, kein Insulin, gelegentlich Libre 3 Userin :-) -
am 21.02.2025 16:26:21 | IP (Hash): 354056246
Es gibt soviel Negatives über Süßstoffe/Zuckersatzstoffe. Warum nicht einfach darauf verzichten und normalen Zucker nehmen, aber davon nur wenig. Einmal und nie wieder habe ich einen kuchen mit Zuckerersatzstoff gebacken, das schmeckt einfach nicht.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.