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BZ Werte bekomm ich nicht runter!!

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    am 09.03.2025 12:37:56 | IP (Hash): 839095286
    Hallo ihr Lieben,

    Ich bin neu hier im Forum. Hab nach meinem Gestationsdiabetes 3 Jahre später Typ 2 entwickelt.
    Das ist ungefähr 7 Jahre her. Meine Werte waren eigentlich immer recht stabil mein HA war immer zufrieden und ich auch.

    Am Montag hab ich mir nach längerem mal wieder den Bz gemessen, Schock 330 nüchtern🙈.

    Seit Montag, also knapp eine Woche habe ich meine Ernährung radikal verändert. Fast keine Kohlenhydrate bzw. weniger d.h. Haferflocken, 1-2 Kartoffeln viel Gemüse und ab uns zu Fleisch Käse usw. Auch laufe ich viel mehr! Mindestens 45 Min. Morgens und Abends.
    Ich hab grosse Angst vor Insulin hab in meiner Schwangerschaft viele UZ gehabt! Die nicht schön waren.

    Jetzt zu meinem Problem... Seit dieser Woche tut sich nichts an meinem Zucker ich komm nicht unter 200 hab schon morgens so Werte 🥺
    Und nach dem Laufen, obwohl ich vorher frühstücken, sind meine Werte immer noch höher. Was kann ich noch tun???

    Ich weiss ich bin selbst schuld das es jetzt bei mir so aussieht könnt mich selbst steinigen da ich alles so schleifen lassen habe.
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    am 09.03.2025 14:48:49 | IP (Hash): 491126647
    Hallo Chrischdl,

    es sieht so aus, als wüdest du nur mit der Ernährungsumstellung und dem Laufen nicht mehr weiter kommen. Das bedeutet, dass du unbedingt stärkere Diabetesmedikamente benötigst. Warte nicht zu lange damit, gehe gleich zu deinem Arzt oder besser noch zu einem Diabetologen.

    Bei der KH-armen Ernährung und deinem Laufpensum solltest du aber unbedingt bleiben, das ist sehr gut. Die medikamentöse Unterstützung kommt nur dazu und zwar in dem Maß, wie du sie zusätzlich brauchst.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 09.03.2025 14:50:56. Grund: BBCodes
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    am 09.03.2025 16:42:50 | IP (Hash): 839095286
    Danke für deine Antwort, ich habs fast befürchtet wegen den Medis.

    Kannst du mir evtl. noch beantworten warum meine Werte steigen wenn ich laufen gehe?

    Das versteh ich nicht ganz.

    LG Chrischdl
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    am 09.03.2025 18:08:03 | IP (Hash): 711123115
    Chrischdl schrieb:
    Kannst du mir evtl. noch beantworten warum meine Werte steigen wenn ich laufen gehe?



    Das ist das Adrenalin (und Cortisol), das bei sportlichen Anstrengungen ausgeschüttet wird. Damit steigt der Blutzucker.
    Das Hormon Adrenalin hemmt die Freisetzung von Insulin und fördert die Freisetzung von Zucker ins Blut. So steigert es den Blutzuckerspiegel.

    Bewegung ist gut, viel Bewegung besser, aber heftiger Sport wie dein Laufpensum ist nicht so hilfreich wie man meint.

    Lass auch lieber erst mal die Kartoffeln weg.

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    am 09.03.2025 19:10:22 | IP (Hash): 1845852725
    Danke für deine Antwort 🙂

    Ich hab mich vielleicht falsch ausgedrückt ...geh walken nicht joggen!

    Vielleicht mach ich mich auch die letzten Tage so verrückt und deswegen tut sich nicht an meinem BZ😭
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    am 09.03.2025 19:50:45 | IP (Hash): 831472347
    Schade, dass du mit Insulin damals keine vernünftige Anleitung erhalten hast und viele Hypos aushalten musstest.

    Aber wo wir gerade dabei sind, unser Diabetes Typ 2 bleibt mit dem Blutzucker im so gesunden Rahmen, wie für die Schwangerschaft vorgeschrieben, lebenslang super friedlich. Häufig praktisch ausgeschaltet.

    Je höhere Verläufe wir dagegen zulassen, auch schon im Bereich des sogenannten Prädiabetes, desto mehr fördern wir die Tendenz zu höheren Ausflügen und Verläufen und desto mehr und stärkere Medis brauchen wir mit den Jahren, um den BZ in diesem Bereich - meistens um HbA1c 7 - zu halten.

    Bewegung ist übrigens immer dann am wirksamsten, wenn besonders viel Insulin in Umlauf ist, also immer in der Stunde nach den Mahlzeiten. Da sorgt die Bewegung nämlich dafür, dass das Insulin in seiner Hauptwirkzeit mit sehr viel mehr Verbrauchern in Kontakt kommt, als wenn man in dieser Zeit z.B. vor dem PC sitzt oder schlicht eben nach dem Essen ruht.


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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 09.03.2025 20:03:06 | IP (Hash): 839095286
    Das heisst??
    Ich hab ohne Insulin keine Chance auf bessere Werte? Wie schaffen es den einige in Remission zu kommen?
    Die Chance hab ich jetzt nicht mehr? Oder in gute Bereiche zu kommen. Ich bewege mich nach dem Frühstück und vor dem Abendessen, danach schaff ich es nicht da, da ich Kinder habe und die dann ins Bett müssen usw.
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    am 09.03.2025 20:25:47 | IP (Hash): 491126647
    Chrischdl schrieb:
    Ich bewege mich ... vor dem Abendessen, ...

    Hallo Chrischdl,

    bei mir sorgt auch Bewegung vor dem Essen dafür, dass der BZ weniger stark ansteigt. Vielleicht ist es ja bei dir genauso - einfach ausprobieren.

    Auch wenn dein BZ nach Bewegung ansteigt, bewege dich trotzdem. Langfristig ist der Effekt auf jeden Fall positiv.

    Was für Diabetesmedikamente nimmst du eigentlich jetzt?

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 09.03.2025 20:26:26. Grund: BBCodes
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    am 09.03.2025 20:35:29 | IP (Hash): 831472347
    Sorry, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Ich meinte damit nur, dass deine Bedenken bezüglich Insulin mit einer kompetenten Anleitung völlig unbegründet sind.

    Was du (noch) an Remission erreichen kannst, kann dir niemand sagen. Das kannst nur du selbst ausprobieren. Am wirksamsten mit 8-10 Wochen Newcastle Diet. Nach der ersten Woche würdest du wahrscheinlich morgens nüchtern ohne Zuckermedikament unter 100 mg/dl messen. Das ist ein recht allgemeines Phänomen.
    In den folgenden Wochen auf der knappen Diät würde der BZ auch mit den knappen Mahlzeiten nur wenig schwanken - und mit dem Übergang zum dann mengenmäßig passenden normalen Low-Carb-Essen im völlig gesunden Rahmen bleiben. Aus meiner Opa-Sicht wäre es den Versuch allemal wert :)


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    am 09.03.2025 21:18:32 | IP (Hash): 839095286
    Hey, im Moment nehm ich Metformin 1000 morgens und abends
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    am 09.03.2025 23:38:41 | IP (Hash): 491126647
    Hallo Chrischdl,

    Metformin ist zwar ein wertvolles Medikament, aber bei so hohen BZ-Werten trotz KH-reduzierter Ernährung reicht es nicht mehr aus. Es ist aber durchaus denkbar, dass du mit zusätzlich einem DPP4-Hemmer oder einem SGLT-2-Hemmer deine BZ-Werte in den Griff bekommst. In der Schwangerschaft sind diese Medikamente nicht zugelassen, deshalb kam da nur Insulin in Frage.

    Deine KH-reduzierte Ernährung und dein Laufpensum solltest du aber unbedingt beibehalten.

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 11.03.2025 10:42:46. Grund: BBCodes
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    am 10.03.2025 01:41:04 | IP (Hash): 711123115
    Chrischdl schrieb:
    Das heisst??
    Wie schaffen es den einige in Remission zu kommen?



    Indem sie den Blutzucker mit den Mahlzeiten gar nicht so hoch steigen lassen, also das essen, was keinen BZ-Anstieg bewirkt und folglich auch keine Insulinantwort und infolgedessen bleibt die BZ-Kurve in einem sanften auf und ab, ohne Spitzen und Achterbahn.
    Nach einer Weile folgt dann auch der NBZ.

    Von alleine geht es halt nicht weg. (Hatte ich auch gedacht und ein Jahr verschwendet, in dem es mir gar nicht gut ging.) Hoher BZ tut ja nicht weh, aber die Folgen der verzuckerten Gewebe im Körper schon.

    BZ + Insulin steigen nur mit KH, mit Fett jedoch gar nicht und bei Protein kaum.

    Von einem HbA1c von 11.8% kommend, habe ich es so gemacht:
    Kein Brot, keine Nudeln, Kartoffeln, Haferflocken oder Reis, kein Getreide, Zuckerhaltiges sowieso nicht, Fruktose strikt meiden, ebenso Fertiggerichte.
    Nur stärkearmes Gemüse und Salat, Eier, Fisch und Fleisch, Vollfettmilchprodukte.

    Alles was in den mund wandert tracken ( zB https://fddb.info/ ) und täglich BZ messen.
    Mahlzeiten vorplanen, so dass ich nicht vor dem Kühlschrank stehe und spontan irgendetwas nasche. Immer im Vorrat habe ich Hering in Gelee, Mascarpone, Käse, Butter, Sahne, Ölsardinen und im Gefrierschrank Hühnersteaks, Lachsfilet und Rinderhackfleisch. Zur Not gibt es auch mal einfach Instant-Geflügelbrühe mit einem guten Schuss Sahne.

    Ich halte mich an:
    ☛ vermeide KH
    ☛ ess genug Eiweiß
    ☛ fürchte nicht das Fett
    ☛ esse nur wenn du Hunger hast und
    ☛ höre auf zu essen, wenn du satt bist.

    Hübscher Nebeneffekt war eine Reduzierung des Gewichts um etwa 28Kg im ersten Jahr, ohne hungern oder irgendwelche Nährstoffmängel. Meine Blutfettwerte sind top, keine Entzündungswerte mehr, Gesamtzustand insgesamt erheblich verbessert.

    Heute, 2 Std nach dem Abendessen habe ich 82 mg/dl gemessen. Ich hatte Rinderhackfleischpfanne mit Ei und danach eine große Portion Joghurt-Gelee-Pudding mit Mascarpone und einem großzügigen Klecks Sahne. Schön voll und satt, das reicht bis morgen mittag. Dann gibt es buttergebratene Spiegeleier mit Scampi und selbstgemachte Mayo und abends Fisch mit zerlassener Butter. Anschließend Mascarpone mit Süßstoff. Und natürlich einen großzügigen Klecks Sahne mit einem Stäubchen Backkakao. obenauf. (Wer keine KH isst, braucht zur Energiegewinnung ausreichend Fett.)

    Einmal die Woche gibt es jetzt schon mal eine kleine halbe Scheibe frisches selbstgebackenes Brot mit dick Butter und Käse belegt, das kann ich mir inzwischen leisten und stecke das BZ-mäßig gut weg.
    Haferflocken könnte ich dagegen gar nicht essen, obwohl ich die gerne mag.

    Ich lasse das Frühstück weg und wenn es passt, lege ich (selten) mal einen Fastentag ein.
    Ich werde diese Art der Ernährung beibehalten, je nach Gusto mit mehr Gemüse als jetzt und vielleicht manchmal Gebäck aus Nussmehlen, aber den Teller Nudeln oder Knödel werde ich wohl nicht mehr essen, diese nährstoffarmen KH machen mich nur krank.

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    am 11.03.2025 09:30:48 | IP (Hash): 1479472083
    Chrischdl schrieb:
    Hey, im Moment nehm ich Metformin 1000 morgens und abends



    Bei Deinen Werten würde ich zu einem alsbaldigen Arztbesuch raten.
    Und, - obwohl ich mit dem Rat zurückhaltend bin- , sollte auch ein Diabetologe konsultiert werden.
    Es sollte geklärt werden, ob ein Insulinmangel oder eine Insulinresistenz vorliegt, z. B. durch die Bestimmung des C-Peptid.
    Denn mit Metformin und reichlich Bewegung hast Du schon 2 Säulen der Therapie von Diabetes Typ 2 ausgeschöpft. (neben kohlenhydratarmer Diät, Gewichtsabnahme bei Übergewicht, und ggf. zusätzlichen AntiDiabetika).

    Wie hoch war denn der letzte HbA1c, und wann wurde er zuletzt gemessen?
    Bearbeitet von User am 11.03.2025 09:41:00. Grund: Ergänzung
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    am 22.03.2025 20:28:44 | IP (Hash): 1204096000
    Heute mittag ein großes Schnitzel mit Bratkartoffeln, E-Rad-Tour, nach gut eineinhalb Stunden gemessen 138. Am Abend den Rest vom Schnitzel (ca. 1/4 davon) sowie eine Scheibe Pumpernickel mit Aufstrich.
    Wert nach gut eineinhalb Stunden 280 (!?!)
    Völlig verwirrend. Woran kann man sich halten, orientieren ?
    Ok, nach dem Mittag bin ich E-Rad gefahren und am Abend war ich nur noch im Fernsehsessel, aber SO VIEL kann das doch nicht ausmachen ... ? (und ein Stück Gebäck nachmittags über 4 Stunden vor der abendlichen Messung vermutlich auch nicht)
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    am 22.03.2025 22:47:38 | IP (Hash): 1000357766
    Kartoffeln, Gebäck, vielleicht auch noch das Schnitzel paniert und Pumpernickel?
    Tja, das macht zusammen viele KH und die machen etwas aus, treiben den BZ hoch.
    Wenn du das nicht möchtest, musst du dich mit KH zurückhalten.
    Ess lieber 2 oder 3 Schnitzel und statt Gebäck einen Joghurt oder Quark mit TK-Beeren und ev. Süßstoff, dann schaut das schon ganz anders aus.
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    am 22.03.2025 22:50:45 | IP (Hash): 1204096000
    Es ging mir um 140 nach großer Mahlzeit und 280 nach kleiner.
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    am 22.03.2025 23:06:44 | IP (Hash): 1250638275
    Hallo Rüdiger,

    hast du eine Kontrollmessung gemacht?

    Falls nicht, dann hake den Wert einfach als Fehlmessung ab. Aber auch, wenn du den Wert mit einer Kontrollmessung bestätigen konntest, brauchst du dir über ein einmaliges Ereignis nicht so sehr den Kopf zu zerbrechen. Erst wenn sich der hohe Wert bei einer ähnlichen Mahlzeit wiederholt, musst du es ernst nehmen.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 22.03.2025 23:07:20. Grund: BBCodes
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    am 22.03.2025 23:12:14 | IP (Hash): 1000357766
    RüdigerW. schrieb:
    Es ging mir um 140 nach großer Mahlzeit und 280 nach kleiner.



    Bist aber auch Radgefahren.

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    Bearbeitet von User am 22.03.2025 23:13:47. Grund: .
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    am 22.03.2025 23:16:14 | IP (Hash): 1204096000
    Eine Kontrollmessung habe ich gemacht, der Wert wurde (in etwa) bestätigt. (278 / 280).
    Ich verstehe nicht diese Diskrepanz zwischen mittags und abends. Mittags machen das große Schnitzel und eine große Portion Bratkartoffeln offenbar nichts aus, abends schießt der Wert nach einem viel kleineren Schnitzel und einer Scheibe Pumpernickel durch die Decke ... Macht die unterschiedliche Bewegung (3 Stunden E-Rad / Fernsehsessel) so viel aus ? Wird durch die Bewegung der Anstieg unterdrückt und kommt dann abends voll zum Tragen ?
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    am 22.03.2025 23:22:05 | IP (Hash): 1000357766
    Dazwischen gab es auch noch Gebäck!
    Natürlich macht Bewegung etwas aus. Der BZ wird für die Muskulatur gebraucht und dort verwertet.

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    am 23.03.2025 06:26:35 | IP (Hash): 44362540
    Es ist mir klar daß Bewegung etwas ausmacht, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß es SO VIEL ausmacht, daß der Wert nach deutlich kleinerer Mahlzeit am Abend auf 280 hochschießt. Einen solchen Wert habe ich in den letzten Jahren nie gehabt. Und die 75 g "Schweineohr" (Gebäck mit 53% Kohlehydrate und 18% Zucker) am Nachmittag können doch auch nicht einen derartigen Einfluß haben auf einen über 4 Stunden später gemessenen Wert. (Oder ?) Ich gönne mir an jedem Wochenende etwas Süßes (während der Woche nicht) und bislang war das kein Problem.
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    am 23.03.2025 08:45:58 | IP (Hash): 1288121490
    Hallo Rüdiger,

    ich würde an deiner Stelle das gleiche in 2 ... 3 Wochen nocch mal ausprobieren. Wenn dann wieder ein so hoher BZ raus kommt, dann ist es bei dir einfach so und du musst dich danach richten. Dass dein BZ früher nicht so stark reagiert hat, nützt dir nichts - jetzt ist es eben so.

    Es ist normal, dass der BZ nicht mit ein paar Gramm KH mehr nur nur wenige mg/dl ansteigt. Bei einer bestimmten Schwelle kann der BZ darunter ganz brav sein und bei Überschreitung in die Höhe schießen. Das konnte ich bei mir schon öfter beobachten, allerdings nicht mit ganz so hohen Spitzen. Wenn bei dir z.B. eine beginnende Erkältung ansteht, die du vielleicht noch nicht mal bemerkt hast oder wenn eine andere größere Entzündung im Spiel ist, dann kann diese Schwelle zeitweise niedriger sein, deshalb die Empfehlung zu einem weiteren Versuch erst in ein paar Wochen.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 23.03.2025 08:46:45. Grund: BBCodes
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    Um eine Stunde nach dem Essen sagt dir dein BZ-Messer, wie hoch du deinen Blutzucker mit eben DEM Essen getrieben hast. Gesund sind maximal 140 mg/dl (= 1,4 Gramm Glukose pro Liter Blut) für ein paar Minuten.


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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 23.03.2025 10:43:43 | IP (Hash): 44362540
    Ich kenne die Regeln, bin seit 24 Jahren "dabei" als Diabetiker ...
    noch einmal, 280 knapp 2 Stunden nach kleinem Schnitzel und einer Scheibe Pumpernickel.
    Das läßt mich an Dinge wie Bauchspeicheldrüsenkrebs denken.
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    am 23.03.2025 11:00:32 | IP (Hash): 1149374235
    Die meisten mit Diabetes im gesunden Einstellungsrahmen von HbA1c um 6,5-7,5 haben keinen Krebs und trotzdem nach dem Essen von ein paar KHs schnell mal 250-300 und mehr mg/dl.
    UND in dem Einstellungsrahmen braucht es häufig mit den Jahren immer weniger KHs oder/und immer mehr Medi allein dafür, diesen Rahmen zu halten, auch wieder völlig ohne Krebs.


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    am 23.03.2025 11:23:01 | IP (Hash): 44362540
    ok;
    bei mir schwankt es seit 24 Jahren zwischen 6,5 und 7,5. Bislang reicht Metformin / Sitagliptin.
    Über 250 bin ich äußerst selten, nur wenn ich wirklich "gesündigt" habe. (z.B. Pizza oder Chinesisch)
    280 war neu. Und das eben, noch einmal, mit einem kleinen Schnitzel und einer Scheibe Pumpernickel und 75 g Gebäck, Letzteres gut 4 Stunden vorher. (während der Wert mittags nach deutlich umfangreicheren Essen sozusagen kerngesund war). Das ist mir halt ein Rätsel. Entzündung oder Erkältung habe ich (glaube ich) nicht.
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    am 23.03.2025 12:13:30 | IP (Hash): 1149374235
    Kerngesund wäre der Wert nach deinem Mittagessen und deiner Radelei bei 70-90, maximal bis 100 mg/dl gewesen ;)
    Und wieviel das Mittagessen ohne radeln bewirkt hätte, weißt du ja nicht.

    Ich habe das damals bei der Hunde Oma, die ich mal betreut habe, schön beobachten können. Sie bekam Essen auf Rädern, also praktisch Standard. Wenn sie nach dem Essen eine Stunde in ihrem Schaukelstuhl geruht hatte, konnte ich 250 bis 300 messen. Wenn sie dann um eine halbe Stunde mit ihrem Hund ging, konnte ich anschließend immer noch 150 + messen.
    Wenn sie aber direkt nach dem Essen zuerst die halbe Stunde mit dem Hund ging, konnte sie sich anschließend mit gesunden 80 bis 100 mg/dl in den Schaukelstuhl setzen :)


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    am 23.03.2025 12:28:13 | IP (Hash): 44362540
    ok, das beruhigt mich etwas, wenn auch die genannten Werte mich sehr verblüffen, will sagen, dezent zweifeln lassen. Aber bei mir war es gestern schon extrem unterschiedlich, um das Mittagessen herum fast 3 Stunden E-Rad, um das Abendbrot herum 6 Stunden Fernsehsessel ... Werde mal zu mehr Bodenübungen übergehen.
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    am 23.03.2025 12:40:35 | IP (Hash): 1149374235
    Recht einfache Erklärung: Insulin hat im Blut eine Halbwertszeit von knapp fünf Minuten. Das heißt, nach 5 Minuten wirken zwei Einheiten Insulin nur noch wie eine.
    Direkt in der Stunde nach dem Essen wird verglichen mit anderen Tageszeiten am meisten Insulin ausgegeben. Und auch wenn das für den gesunden Blutzucker dann schon nicht mehr reicht, kann es sehr gut mit etwas mehr Bewegung funktionieren. Denn damit kommt es durch die Beschleunigung des Kreislaufs mit sehr viel mehr Verbraucherzellen in Kontakt, als in Ruhe.


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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
    Bearbeitet von User am 23.03.2025 12:41:14. Grund: ,
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    am 26.03.2025 20:16:46 | IP (Hash): 1149205502
    Nach schlechten Werten in letzter Zeit lasse ich abends richtiges Brot ganz weg;
    heute abend 2 Scheiben Knäcke, ein Apfel und ein paar Löffel Kräuterquark,
    Wert nach fast 2 Stunden 195. Das erscheint mir bei dem Spar-Abendbrot zu hoch.
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    am 26.03.2025 22:39:09 | IP (Hash): 1701631681
    Dann waren das deutlich zu viele und auch die falschen Kohlenhydrate: Getreide und Fruchtzucker triggern den Blutzucker gerne, wenn man sowieso schon sehr sensibel ist.

    Misst du bei einem solchen Essen auch nach 30 Minuten oder 1 Stunde? Wegen der Blutzuckerspitze, wäre doch interessant, oder?

    Warum probierst du keine strenge lowcarb Ernährung für eine Weile?

    Also ohne Getreide, ohne Nudeln, ohne Reis, ohne Kartoffeln. Fruchtzucker nur in minimenge z.b. Beeren.

    Ich vermute, Insulinresistenz bzw. Diabetes hat sich in den letzten Jahren verschlechtert (HbA1C von 6,5 bis 7,5 ist eher nicht optimal) , auch durch nicht passende Ernährung.
    Bearbeitet von User am 27.03.2025 07:28:27. Grund: Tippfehler
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    am 26.03.2025 22:50:34 | IP (Hash): 1149205502
    Zwei Knäckebrote und ein paar Löffel Kräuterquark plus Apfel können doch nicht "deutlich zu viele" Kohlehydrate enthalten. (Oder liege ich da falsch ?)
    Ich messe immer nach einer und einer dreiviertel Stunde (1 3/4)
    Mit low carb habe ich mich noch nicht intensiv beschäftigt.
    Kartoffeln vertrage ich gut, Brot kaum noch.
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    am 27.03.2025 00:50:10 | IP (Hash): 1000357766
    Dein Body gibt dir die Antwort. Er lässt nicht mit sich handeln und macht sein Ding.

    Messe dir am besten ab, was zu verzehrst und schreib dir täglich auf, wieviele KH, Protein und Fett du mit den Mahlzeiten zu dir nimmst, zusammen mit den BZ-Werten. Die BZ-Reaktion ist nicht willkürlich, sondern eine Folge von dem, was du isst und auch von dem, was in deinem Körper so vor sich geht.

    Entzündungen, sogenennte stille, systemische Entzündungen, machen gleich mal hohen BZ.
    Aufregungen, Stress, Adrenalin, körperliche Anstrengungen ebenfalls.
    Wie geht es deiner Leber? Lass das mal checken.

    Bis dahin bleibt dir, die KH zu reduzieren und dich nach dem Essen mindestens eine halbe Stunde lang zu bewegen, so dass der Zucker verwertet werden kann.

    Low Carb:
    KH-arme Ernährung bedeutet, das Knäckebrot, den Apfel wegzulassen und statt dessen zB

    Lachs oder anderen Fisch mit zerlassener Butter zu essen,
    gebratene Eier mit Schinken oder
    Salat mit Essig und Öl + hartgekochten Eiern + Avocado oder
    Ölsardinen mit Salat oder
    eine Dose Thunfisch mit Mayonaise oder
    Omelett mit Thunfisch oder Gemüse oder Fleischresten oder Shrimps
    etwas aus Hackfleisch wie Klopse, Hamburger oder
    mit Champignons oder einem stärkearmen Gemüse in der Pfanne gerührt oder
    Cevapcici mit einem Klecks Joghurt mit Salz u Pfeffer u. Paprika angemacht,
    ein Stück Fleisch in die Pfanne mit Spinat, Brokkoli oder Blumenkohl oder
    Würstl mit Radieschen und Chicorée oder
    1/2 Grillhähnchen oder
    eine Schweinshaxe vom Grillstand mit Sauerkraut oder
    butterbegossenes stärkearmes Gemüse wie Chinakohl, Zuccini, Pak Choi, Champignons, Rosenkohl oder
    Wurstsalat mit Cheddarkäse oder
    eine Suppe mit Fleischeinlage,
    eine Suppe mit Gemüseeinlage,
    eine Fischsuppe oder
    Lamm (Braten, Kotelett, Hack) mit Gemüse
    Quark, Joghurt, Hüttenkäse mit Erythrit
    gekochte Schweinerippchen
    oder sowas.
    Das ist alles sehr KH-arm und erfordert zur Verdauung kaum Insulin.

    Die Auswahl ist unendlich, schnell gemacht und du kannst essen, bis du satt bist. Aber nicht mehr!
    Jedenfalls alles ohne Brot, ohne Kartoffeln, ohne Nudeln und sonstige KH-haltigen Beilagen.
    Natürliche Lebensmittel, keine Dosen und Schachteln aus dem Supermarkt mit fragwürdigen Inhaltsstoffen.
    Und auch keine Schleckereien mit Zucker und Mehl zwischendurch. Lieber einen zuckerfreien Naturjoghurt mit TK-Beerenfrüchten, wenn es denn mal zu lange wird mit der nächsten Mahlzeit.

    Ansonsten, 2-3 Mahlzeiten am Tag, nicht ständig essen, Esspausen einhalten.
    Dann kann deine Bauchspeicheldrüse auch mal verschnaufen.

    So würde ich an deiner Stelle mal für eine Weile essen und die BZ-Werte im Vergleich mal genau ansehen.

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    am 27.03.2025 07:12:48 | IP (Hash): 2028188648
    Henrie schrieb:
    körperliche Anstrengungen



    ??

    (und in Sachen Low Carb, besten Dank für die ausführliche Aufzählung, aber dem Netz entnehme ich, daß man sich da gar nicht einig ist, ob es dauerhaft hilft.)
    Bearbeitet von User am 27.03.2025 07:13:45. Grund: Klammer zu fehlte
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    am 27.03.2025 07:25:53 | IP (Hash): 267736787
    RüdigerW. schrieb:
    Zwei Knäckebrote und ein paar Löffel Kräuterquark plus Apfel können doch nicht "deutlich zu viele" Kohlehydrate enthalten. (Oder liege ich da falsch ?)
    Ich messe immer nach einer und einer dreiviertel Stunde (1 3/4)
    Mit low carb habe ich mich noch nicht intensiv beschäftigt.
    Kartoffeln vertrage ich gut, Brot kaum noch.



    Deine Antwort lässt darauf schließen, dass du bisher weder die Menge noch die Art (!) der Kohlenhydrate bewertet hast.

    Es gibt Kohlenhydrate, die schießen ins Blut, dazu gehört auf jeden Fall der Fruchtzucker. Daher werden fruchtzuckerarme Obstsorten empfohlen, aber wenig und besser kein Obst als das "Falsche "

    Wie war denn dein BZ 1 Stunde nach dieser Knäckebrot - Apfel Mahlzeit?

    Jede Blutzuckerspitze verursacht Schäden und verschlechtert die Insulinresistenz und damit das Diabetes.
    Über Jahre oder Jahrzehnte gesehen "verträgt " man immer weniger Kohlenhydrate, das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich schnell / stark.
    Wenn man es deutlich an den BZ Werten merkt, ist es eigenlich spät.

    Daher rechtzeitig die Kohlenhydratmenge stark reduzieren und auf die Art der Kohlenhydrate achten.

    Richtwert 10 - 20 g KH pro Mahlzeit, 3 Mahlzeiten pro Tag mit 4 - 6 Stunden Abstand.
    Gemüse basiert, das Tellerprinzip mit 3/4 stärkearmes Gemüse/ Salat plus 1/4 Eiweiß"träger" versinnbildlicht das ganz gut. Dazu etwas Nüsse, gutes Fett.

    (Ich bin auf ca 50 g kh pro Tag, HbA1C 5,6 und in Remission)
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    am 27.03.2025 08:26:05 | IP (Hash): 960123492
    Hallo Fränkin,
    ich kann das nur bestätigen. Ich esse seit 4 Monaten auch nur noch 50-60g KH am Tag.

    War gestern beim Leberarzt und habe meine Leber nach einem Jahr wieder checken lassen.
    Im 03/2024 hohgradige Fettleber. Gestern 03/2025 Sonografie abdomen, Fettleber ist Geschichte.
    Fettleberindex von 8.
    Die Ärztin konnte das gar nicht glauben. Ihr Spruch: "Wenn alle so essen, bin ich arbeitslos"

    Musste ich mal loswerden.
    Babsi
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    am 27.03.2025 14:49:43 | IP (Hash): 1000357766
    Fränkin schrieb:
    Es gibt Kohlenhydrate, die schießen ins Blut, dazu gehört auf jeden Fall der Fruchtzucker. Daher werden fruchtzuckerarme Obstsorten empfohlen, aber wenig und besser kein Obst als das "Falsche "




    Ja, ganze zuckerarme Früchte gehen ja noch, wenn man auf die KH-Werte achtet und nur wenig zu sich nimmt, aber vor allem Fruchtsäfte sind schädlich, eine geballte Ladung Fruchtzucker auf einmal, ohne die bei Obst natürlichen Ballaststoffe. Das sind dann schnell mal äquivalent 5 Äpfel auf einmal.

    Das Blöde dabei ist, Fruchtzucker wird direkt in der Leber verstoffwechselt und stört, genauso wie Alkohol, normale Stoffwechselabläufe. Der BZ steigt an, mit all den ungünstigen Folgen für uns, kann aber nicht mit den üblichen Methoden gemessen werden.

    RüdigerW. schrieb:
    Henrie schrieb:
    körperliche Anstrengungen



    ??




    Stresshormone wie Cortisol, Adrenalin und Nordrenalin steigen an, der Körper bereitet sich auf Kampf oder Flucht vor und mobilisiert die Energievorräte, die Leber setzt Glukose frei, der Blutzuckerspiegel steigt.
    Bewegung ist natürlich gut, weil BZ von den Muskeln angefordert und verwertet wird und ist dann weg. Deswegen wird ja auch Spazierengehen, Radfahren, Schwimmen uä empfohlen.

    RüdigerW. schrieb:
    (und in Sachen Low Carb, besten Dank für die ausführliche Aufzählung, aber dem Netz entnehme ich, daß man sich da gar nicht einig ist, ob es dauerhaft hilft.)



    Du hast nach LowCarb gefragt, aber es ist natürlich deine Wahl. Probiere es aus oder lasse es, aber bitte tue irgendetwas, um schnell vom diesem Blutzuckertrip runterzukommen, der schadet dir. Frag deinen Arzt danach.

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