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Hohe Werte
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am 29.03.2025 15:50:40 | IP (Hash): 234434739
Hallo,
der Körper ist in der Lage Eiweiß in Glucose umzuwandeln, deshalb sollte man nicht zu viel Eiweiß zu sich nehmen. Der Glucose Speicher ist noch gut gefüllt, so kann die Leber weiterhin Glucose abgeben, dies ändert sich mit der Zeit, wenn nichts neues nach kommt. Einfach abwarten und Tee trinken. Übrigens: Jasmin Tee senkt den Blutzucker.
Mit den besten Wünschen
Theo1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.03.2025 21:47:45 | IP (Hash): 2112697289
Hallo Jürgen,
vielen Dank für deine Beiträge. Da war wieder viel Wissenswertes für mich dabei und es macht Sinn, was du beschreibst.
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Hallo Henrie,
ich danke auch dir für deine Analyse.
Noch nicht fettangepasst - das heißt, ich sollte trotzdem so weitermachen? Ich hatte ja gestern Abend nochmal das Thunfisch-Experiment gemacht und die Werte waren fast exakt genauso über Nacht ausgefallen wie die Nacht davor (also Anstieg auf 150 mg/dL und dann das Level um die 140 mg/dL bis zum Aufwachen gehalten).
Heute habe ich dann wieder moderat KH gegessen (63 g insgesamt) und im Tagesverlauf meistens um die 100 mg/dL gehabt, außer kurze Spitze von 160 mg/dL nach dem Frühstück (aber da ja bereits bei 140 mg/dL gestartet) und 140 mg/dL nach Mittag- und Abendessen. Gerade bin ich bei 109 mg/dL.
Mein Sensors berechnet mir übrigens einen GMI-Wert von 6,4 % nach den 7 Tagen Tragedauer. Ist das ein guter oder ein schlechter Wert bzw. ist das vergleichbar mit dem HbA1c?
Schlechten Schlaf habe ich leider jede Nacht.
Wie kann ich erfahren, ob ich Insulinresistenz habe oder nur zu wenig Insulin produziere?
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Hallo Heike,
danke für deinen Beitrag zum Insulinbedarf bei Fett und Protein, das ist ja auch ganz schön viel, was da benötigt wird. Hätte ich so nicht erwartet.
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Hallo Theodor,
danke für deinen Beitrag, ich trinke manchmal grünen Tee, der soll die BZ-Senkung auch bewirken. Jasmin-Tee werde ich mal ausprobieren.
Bei meinen Fett- und Eiweißexperimenten muss ich sagen, dass ich mich auch nicht besonders satt gefühlt habe. Wenn ich das dann auch noch beschränken müsste, weil man nicht zuviel Eiweiß essen soll, dann wäre das gar nicht mehr tragbar für mich. Vielleicht ist das ja auch Einbildung, aber bei 50 - 60 h g KH am Tag habe ich keine Hungergefühle.
Danke nochmal an alle :)
Liebe Grüße
Suki
Seit 2016 Diabetes Typ2
11/2024 HbA1c: 8,6 %
03/2025 HbA1c: 7,3 % -
am 30.03.2025 11:08:00 | IP (Hash): 1000357766
Suki schrieb:
Wie kann ich erfahren, ob ich Insulinresistenz habe oder nur zu wenig Insulin produziere?
Frag deinen Arzt.
HOMA-Index: Aus einer Nüchternblutprobe werden Insulin- und Glukosewert bestimmt und aus den Werten der HOMA-Index berechnet.
Suki schrieb:
Bei meinen Fett- und Eiweißexperimenten muss ich sagen, dass ich mich auch nicht besonders satt gefühlt habe. Wenn ich das dann auch noch beschränken müsste, weil man nicht zuviel Eiweiß essen soll, dann wäre das gar nicht mehr tragbar für mich. Vielleicht ist das ja auch Einbildung, aber bei 50 - 60 h g KH am Tag habe ich keine Hungergefühle.
Nicht zuviel Eiweiß, das ist eine ziemlich vage Angabe. Was soll man damit anfangen?
Mindestens 0,8g, besser 1,5g bis 2,2g Protein pro kg Körpergewicht ist normal und unproblematisch. Im Alter eher im höheren Bereich, ebenso bei besonderer körperlicher Belastung wie Krankheit oder sportlicher Anstrengung.
Gluconeogenese findet eigentlich nur nach Bedarf statt, nicht weil gerade ein Angebot an Protein da ist. Es ist sehr energieaufwendig, der Körper macht das nicht aus Jux&Tollerei. Er kann das Eiweiß ja als Baustoff für Zellerneuerung verwenden (Nägel, Haare, Immunsystem, Muskeln usw) oder zur Thermogenese oder auch als Fett einlagern.
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DM2 in Remission ohne Medikamente 😎1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 31.03.2025 04:45:54 | IP (Hash): 1258760991
HeikeOV schrieb:
Eine Dose Thunfisch mit Olivenöl (185g) ergeben laut FPE-Rechner 3,7FPE, brauchen also über längere Zeit soviel Insulin wie 37g Kohlenhydrate.
Es gibt keine Studie die behauptet oder nachweist, das bei Nicht-Typ1ern mit Fettverzehr Insulin ausgeschüttete wird.
Das trifft also nur für Diabetes Typ1 zu. Das hängt mit dem chronisch erhöhten Glukagonspiegel bei Einsern zusammen. Deshalb muss Insulin gespritzt werden, nicht wegen des Fetts. Insulin stoppt das Glukagon. Und umgekehrt. Die beiden Hormone sind Gegenspieler.
Ohne Insulin würdest der DTyp1 auch mit Bergen von Fett verhungern.
Auch der DTyp2 lagert es nicht ein, es sein denn, er isst KH, die eine Insulinausschüttung bewirken.
Dann klappt das auch mit dem Speckbauch.
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DM2 in Remission ohne Medikamente 😎1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 31.03.2025 08:36:25 | IP (Hash): 914084580
Henrik schrieb:
Das trifft also nur für Diabetes Typ1 zu. Das hängt mit dem chronisch erhöhten Glukagonspiegel bei Einsern zusammen.
Wo hast du das her?
Viele Typ1er haben auch keine Glucagon-produzierenden Alpha-Zellen der BSD mehr... Typ3er ohne BSD bzw. Inselzellen garantiert nicht mehr. Und auch die haben das FPE-Problem. Das bisschen vom ZNS ist da eher nicht von Relevanz.
Korrektur: Es gibt neuere Studien, die davon ausgehen, dass die Alphazellen vom Immunsystem unbehelligt bleiben, aber die Funktion nach einiger Zeit weitgehend einstellen. Im Ergebnis aber trotzdem keine Glucagon mehr.
Der Glucagon-Überschuss tritt im Allgemeinen nur am Anfang der Erkrankung auf.
Der Typ1er verhungert (theoretisch), weil die Zellen ohne Insulin nicht genug Glucose (und Fett, da war ich mir nicht sicher; Danke an Juergen) aufnehmen können (lange bevor die Alpha-Zellen den Dienst verweigern). Die Ketoazidose wird aber schneller zum Tod führen.
Ich habe ja geschrieben, dass FPEs für Typ2er nicht so relevant sind, aber eher aufgrund der dafür noch ausreichenden Insulinproduktion. Gelingt es, diese durch Schonung/Regeneration der Beta-Zellen zu erhalten, werden Fett und Protein auch nicht zu einem Problem für den Blutzucker.
Es gibt eine neuere Studie, die die Reaktion von Inselzellen auf Fett und Protein untersucht hat. Allerdings nicht an lebenden Menschen.
https://www.medicalnewstoday.com/articles/carbs-fat-protein-which-one-triggers-more-insulin-release#What-are-the-implications-for-practitioners-and-the-public
https://www.cell.com/cell-metabolism/fulltext/S1550-4131(24)00226-2?
_returnURL=https%3A%2F%2Flinkinghub.elsevier.com%2Fretrieve%2Fpii%2FS1550413124002262%3Fshowall%3Dtrue
Da müssen wir wohl abwarten, was da noch kommt...
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juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
Bearbeitet von User am 31.03.2025 13:56:44. Grund: Korrektur1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 31.03.2025 10:01:06 | IP (Hash): 623839553
Insulin ist nur im Nebenjob Glukose-Manager. Denn alle Zellen, die ausschließlich Glukose zu ihrer Energieversorgung Glukose nutzen können, brauchen für die Aufnahme kein Insulin. Und alle Zellen, die für die Aufnahme von Glukose Insulin brauchen, können für ihre Energieversorgung mindestens genauso gut Fett gebrauchen - aber halt nicht völlig ohne Insulin.
Ohne Insulin zerfließen die Fettstrukturen = Lipolyse. UND Insulin wird gebraucht, um jeweils alle aktuell überschüssige Energie nicht verkommen zu lassen, sondern für die nächsten Stunden bis Tage zu speichern = grundlegendes Überlebens-Prinzip. Insulin ist mithin in seinem Hauptjob Fett-Manager.
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.