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Prediabetes und metformin
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am 27.04.2025 22:56:05 | IP (Hash): 1177711396
Hi,
ich bin stark übergewichtig und der Arzt meinte, dass meine Blutwerte sehr grenzwertig sind und wenn es so weitergeht ich Diabetes bekomme. Deshalb hat er mir metformin verschrieben. Nun nehme ich seit 14 Tagen metformin (1mal täglich 500mg). Fast zeitgleich habe ich mit dem Rauchen aufgehört und machen regelmäßig Sport und achte auf meine Ernährung.
Das metformin vertrage ich nicht so gut. Habe Bauchkrämpfe, Durchfall und mir ist oft übel. Aber heute habe ich sowas wie eine Unterzuckerung gehabt. Ich habe erfahren, dass ramipril, welches ich auch einnehme, die Blutzuckersenkende Wirkung von metformin verstärken kann….
Da ich seit der Einnahme von metformin meinen Lifestyle geändert habe und wegen den Nebenwirkungen möchte ich metformin absetzen. Hat jemand schon Erfahrungen mit dem Absetzen? Ich habe Angst, dass ich eine Unterzuckerung bekomme oder vielleicht auch eine Überzuckerung. Vor allem habe ich Angst, dass es im Schlaf passiert….
Bearbeitet von User am 27.04.2025 22:57:19. Grund: Rechtschreibung -
am 27.04.2025 23:41:39 | IP (Hash): 1268908346
Hallo Mdo,
von Metformin kannst du keine gefährliche Unterzuckerung bekommen, auch nicht zusammen mit Rampiril. Deine Angst, dass dir im Schlaf etwas schlimmes passieren könnte, ist unbegründet.
Beim Absetzen von Metformin muss man nichts beachten. Du brauchst es einfach nur nicht mehr zu nehmen. Du solltest dann aber bald mit deinem Arzt besprechen, wie ihr weiter machen wollt.
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 28.04.2025 10:23:04. Grund: BBCodes -
am 28.04.2025 23:25:13 | IP (Hash): 1479472083
Rainer schrieb:
Hallo Mdo,
von Metformin kannst du keine gefährliche Unterzuckerung bekommen, auch nicht zusammen mit Rampiril. Deine Angst, dass dir im Schlaf etwas schlimmes passieren könnte, ist unbegründet.
Beim Absetzen von Metformin muss man nichts beachten. Du brauchst es einfach nur nicht mehr zu nehmen. Du solltest dann aber bald mit deinem Arzt besprechen, wie ihr weiter machen wollt.
Ich schließe mich den Ausführungen an.
Die geringe Menge von 500 mg kannst Du einfach absetzen. Dadurch wird dein Blutzucker nicht nach oben entgleisen. Eine tägliche Kontrolle des BZ ist jedoch sinnvoll.
Kalorienreduzierte kohlenhydratearme Diät und Bewegung sind eher entscheidend.
Statt richtig "Sport " ist tägliches flottes Spazierengehen 30 Minunten eine sinnvolle Sache und bei Abendhelligkeit direkt von der Haustür aus möglich.
Bearbeitet von User am 28.04.2025 23:34:59. Grund: Ergänzung. -
am 29.04.2025 12:06:39 | IP (Hash): 265820455
Hallo Mdo...ich denke, du brauchst ein ausführliches Gespräch mit deinem Arzt...und möglichst eine Diabetes-Schulung, damit du die Zusammenhänge besser verstehst.
Änderungen der Medikation sollte man nicht einfach mal so machen...schon gar nicht aufgrund irgendwelcher Empfehlungen von selbsternannten Fachleuten im Internet. Dein Arzt ist dein einziger ausschlaggebender Ansprechpartner... -
am 29.04.2025 20:52:59 | IP (Hash): 997678743
Zuckerle schrieb:
...schon gar nicht aufgrund irgendwelcher Empfehlungen von selbsternannten Fachleuten im Internet. Dein Arzt ist dein einziger ausschlaggebender Ansprechpartner...
Nach der DDG geht in der ärztlichen Praxis nur das, was die Mehrheit der Patientinnen und Patienten einigermaßen zuverlässig morgens+mittags+abends umsetzt. Das geht im Rahmen von HbA1c 6,5-7,5. Gesünder geht nicht ärztlich einzustellen. Wer den BZ gesünder haben will, muss seine Behandlung praktisch selbst erarbeiten und umsetzen.
Inzwischen hat die DDG auch anerkannt, dass der Typ 2 in den ersten Jahren nach der Diagnosereife wieder voll in die Remission zurückgedreht werden kann, aber wer das oder eben auch nur etwas besser als HbA1c 6,5 will, ist zur Info voll auf die Erfahrungen von anderen Betroffenen angewiesen - die du hier so freundlich als selbsternannte Fachleute ab-titulierst.
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Mit dem Blutzucker 24/7 im völlig gesunden Bereich mit nüchtern max. 100 mg/dl und nach dem Essen in der Spitze max. 140 sind wir praktisch gesund mit unserem Typ 2 Diabetes. Geht mit Doc Bernstein sogar mit Typ 1.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 30.04.2025 10:36:57 | IP (Hash): 265820455
Jürgen...warum schreibst du das? Du weißt doch genau, das das nicht stimmt und eben nur deine Sichtweise ist...nur du kennst die Sache mit dem Rahmen von 6,5 bis 7,5...das hat mit allen anderen nichts zu tun... -
am 30.04.2025 11:25:33 | IP (Hash): 102950927
Zuckerle schrieb:
Jürgen...warum schreibst du das? Du weißt doch genau, das das nicht stimmt und eben nur deine Sichtweise ist...nur du kennst die Sache mit dem Rahmen von 6,5 bis 7,5...das hat mit allen anderen nichts zu tun...
Was sollte hier nicht stimmen?
“HbA1c-Zielkorridor von 6,5-7,5% (48-58 mmol/mol Hb) zur Prävention von Folgekomplikationen und Vermeidung von schweren Hypoglykämien. Bei multimorbiden älteren Menschen und Menschen mit stark eingeschränkter Lebenserwartung HbA1c-Wert unter8,0% (unter64mmol/mol Hb), seltener unter8,5% (unter69 mmol/mol Hb). Falls nur antiDiabetische Medikamente ohne intrinsisches Hypoglykämierisiko eingesetzt werden, können auch niedrigere HbA1c-Wert-Ziele unter6,5% (unter48 mmol/mol Hb) vereinbart werden.”
https://www.ddg.info/fileadmin/user_upload/DuS_2024_S02_Praxisempfehlungen_Gallwitz_TherapieTyp-2.pdf ("unter" steht für das ebtsprechende Zeichen, das der Editor hier nicht akzeptiert)
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Mit dem Blutzucker 24/7 im völlig gesunden Bereich mit nüchtern max. 100 mg/dl und nach dem Essen in der Spitze max. 140 sind wir praktisch gesund mit unserem Typ 2 Diabetes. Geht mit Doc Bernstein sogar mit Typ 1.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 30.04.2025 15:20:57 | IP (Hash): 265820455
Ach Jürgen...es wird sich wohl nie ändern. Dein eingestellter Link hat einen Lesestoff von 18 Seiten und nirgends finde ich die Stelle, die du hier anführst.
Außerdem möchte ich dich bitten, einfach mal darauf zu achten, worum es in einem Thread geht. Dieser Thread geht darum, dass Mdo das Risiko, Diabetes zu bekommen nahegelegt wurde und er/sie seit 14 Tagen Metformin nimmt....seit 14 Tagen, nicht länger. Er hat Unsicherheiten und Fragen, ist also noch nicht sehr tief in die Materie eingestiegen. Er braucht verständliche Antworten, kein Geschwurbel, keine Schachtelsätze, keine unverständlichen Fach- und Fremdwörter und keine Abkürzungen.
Denkst du wirklich, dass jemand ohne Vorwissen versteht, was du mit diesem gesamten Absatz meinst: “HbA1c-Zielkorridor von 6,5-7,5% (48-58 mmol/mol Hb) zur Prävention von Folgekomplikationen und Vermeidung von schweren Hypoglykämien. Bei multimorbiden älteren Menschen und Menschen mit stark eingeschränkter Lebenserwartung HbA1c-Wert unter8,0% (unter64mmol/mol Hb), seltener unter8,5% (unter69 mmol/mol Hb). Falls nur antiDiabetische Medikamente ohne intrinsisches Hypoglykämierisiko eingesetzt werden, können auch niedrigere HbA1c-Wert-Ziele unter6,5% (unter48 mmol/mol Hb) vereinbart werden.”
So jemand weiß noch nicht, was Hypoglykämien der ein intrinsisches Hypoglykämierisiko sein soll. Oder warum man 7,5 % von 6,5 abziehen soll (so hast du es geschrieben).
Ich bleibe dabei, Mdo braucht das Gespräch mit seinem Arzt und eine Diabetes-Schulung.
Bearbeitet von User am 01.05.2025 10:46:28. Grund: Tippfehler -
am 02.05.2025 14:08:39 | IP (Hash): 497548153
Da hat Zuckerle schon recht: Mit dem ganzen Chinesisch kann man nix anfangen, wenn man bisher nur weiß, dass da was nicht stimmen könnte. Es ging ja auch wohl eher um die Kombination Ramipril und Metformin, und da hat er schon recht. Ramipril kann die Wirkung von Metformin verstärken und das kann dann sehr wohl zu Unterzuckerung (Hypoglykämie) führen, das sollte aber ein Arzt beurteilen. Die Nebenwirkungen werden sich mit der Zeit legen.
Es wäre sicher ratsamer, Neuankömmlinge nicht mit ungeprüften Aussagen zu verwirren. Das hat nur zur Folge, dass die Leute ein Forum verlassen. -
am 02.05.2025 15:07:25 | IP (Hash): 1369667963
Toxigen schrieb:
Es wäre sicher ratsamer, Neuankömmlinge nicht mit ungeprüften Aussagen zu verwirren.
Hallo Toxi.
mit dem "nicht verwirren" gebe ich dir recht.
Aber wem wirfst du ungeprüfte Aussagen vor und welche Aussagen meinst du speziell damit?