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Wie kann ich zunehmen?

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    am 27.07.2025 15:37:54 | IP (Hash): 195767602
    Korrekt wäre, wenn die Medi-/Kreongabe die körpereigene Ausgabe komplett ersetzen würde. Das kann sie aber weder zeitlich noch mengenmäßig. Also ist die Funktion gestört.

    Das gilt übrigens auch für die Auswirkung-en(!) vom T1D. Da sind der Glukose- und der Fettstoffwechsel gestört. Denn auch die sorgfältigste Insulindosiererei kann die natürliche Ausgabe nicht einmal annähernd ersetzen. UND wenn das Fett im Blutkreislauf ist, ist Insulin voll dafür zuständig, denn das ist in seiner Hauptfunktion Fettmanager.


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    Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis im grünen Bereich = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
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    am 27.07.2025 16:03:02 | IP (Hash): 1544804797
    hjt_Jürgen schrieb:
    Korrekt wäre, wenn die Medi-/Kreongabe die körpereigene Ausgabe komplett ersetzen würde. Das kann sie aber weder zeitlich noch mengenmäßig. Also ist die Funktion gestört.



    Deswegen ja mein Vorschlag, mit mittelkettigen Fetten (MCT-Fette, langsam einschleichen),
    die ohne Gallensäure und fettspaltende Enzyme direkt in die Leber transportiert und dort verstoffwechselt werden, mehr Energie zuzuführen und so den Körper ernähren.
    Es ging ja um die massive Abnahme, was ja auch nicht gerade gesund ist.
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    am 27.07.2025 16:40:24 | IP (Hash): 195767602
    Sorry, aber nach meiner Info geht die Fettaufnahme aus dem Darm nicht via Pfortader und Leber, sondern via Lymphsystem direkt in den Kreislauf. Was hab ich da falsch verstanden?

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    Bearbeitet von User am 27.07.2025 16:41:20. Grund: ,
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    am 27.07.2025 18:39:05 | IP (Hash): 1544804797
    Den Unterschied zwischen mittelkettigen (MCT) und langkettigen (LCT) Fetten .

    ZITAT DGE (stellvertretend):
    "MCT werden im Darm schneller gespalten als LCT bzw. auch ungespalten durch die Darmepithelzellen aufgenommen. An Albumin gebunden werden die mittelkettigen Fettsäuren direkt über das Blut der Pfortader zur Leber transportiert. Langkettige Fettsäuren dagegen werden in Chylomikronen eingebaut und erreichen über den Lymphweg das Blut. In der Leber werden mittelkettige Fettsäuren bevorzugt oxidiert. Im Gegensatz zu langkettigen Fettsäuren werden sie unabhängig von fettsäurebindenden Proteinen in die Mitochondrien aufgenommen, wo sie schnell abgebaut werden. Das anfallende Acetat dient in Form von Acetyl-CoA als Baustein für die Neusynthese von z. B. Ketonkörpern, Fettsäuren, Cholesterol oder zur Energiegewinnung mittels β-Oxidation (Karlson 1984). Der Austausch von LCT durch MCT in einer Diät muss langsam erfolgen, da bei Gabe größerer MCT-Mengen ( mehr als 50–80 g/Tag) ohne vorherige Gewöhnung Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall auftreten können. Die anfängliche Zufuhr von 20 g/Tag sollte langsam um 5–10 g/Tag gesteigert werden. Manchmal werden nach erfolgter Anpassung größere Mengen MCT (100–150 g/Tag) vertragen (Richter 2001, Kasper 2009 ... "
    ZITAT Ende.

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    am 27.07.2025 18:57:46 | IP (Hash): 1544804797
    Noch ein ZITAT wikipedia:

    "MCT-Fette sind aufgrund ihrer kürzeren Fettsäurenkettenlänge im wässrigen Milieu relativ gut löslich und darum ohne Gallensäuren verstoffwechselbar. Ihre Struktur bedarf auch keiner Spaltung durch die Pankreaslipase (Enzym der Bauchspeicheldrüse). Sie werden, unter Umgehung des Lymphsystems, direkt im Blut zur Leber transportiert, wo sie im Vergleich zu herkömmlichen Fetten bevorzugt oxidiert und vermehrt Ketonkörper gebildet werden. Der Transport der mittelkettigen Fettsäuren (MCFA = medium chain fatty acids) in die Mitochondrien, den Ort der Fettsäuren-Oxidation, läuft unabhängig von Carnitin ab. Die tolerable Tageszufuhr ist individuell verschieden und liegt bei 50–100 g und mehr MCT-Fette. "
    ZITAT Ende.

    MTC hat weniger Kalorien aber es sollte genügen, um nicht weiter abzunehmen bzw die Abnahme umzukehren.
    Es dient vor allem zur Energieerzeugung, ersetzt aber nicht essenzielle Fettsäuren, da muss man darauf achten und diese zusätzlich zuführen.
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    am 27.07.2025 19:04:34 | IP (Hash): 195767602
    Danke!

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    am 28.07.2025 11:39:54 | IP (Hash): 718014500
    Leider kann ich damit nichts anfangen.
    Ich bräuchte das konkret in Lebensmittel "übersetzt".

    Es ist noch nicht 12 Uhr mittags und ich habe heute gegessen:
    500 ml Buttermilch – 200 kcal (20 KH)
    500 g Speisequark 20% - 500 kcal (40 KH)
    angereichert mit (Pfeffer und) reichlich Olivenöl – 150 kcal
    70 g Ungarische Salami pur – 300 kcal (mindestens)
    25 g Schokolade 90% Kakao – 160 kcal (4 g KH)
    25 g Walnüsse – 200 kcal (2 g KH)
    550 g Kabeljau in Butter gebraten, Pfeffer, Salz, Rosmarin, Thymian und Zitrone – 400 kcal
    200 g Heidelbeeren-Himbeeren-Mix – 100 kcal (10 g KH)

    0,7 L Wasser,
    1,5 L Kaffee schwarz, ungezuckert,
    0,5 L Coca Zero.
    Die Buttermilch mit eingerechnet sind das über 3 Liter.

    Das sind insgesamt ca. 2.010 kcal.
    Das Kontingent an Kohlenhydrate (etwa 86 g) ist damit für (mich) heute ausgeschöpft.

    Aber ich habe immer noch Hunger!


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/2025
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    am 28.07.2025 14:20:04 | IP (Hash): 962579079
    Buttermilch_14 schrieb:
    500 ml Buttermilch – 200 kcal (20 KH)
    500 g Speisequark 20% - 500 kcal (40 KH)

    Ganz konkrete Beispiele:
    - Statt Buttermilch trinke Milch 3,5% oder die leckere Frischmilch mit 3,8% Fett. Buttermilch ist das, was vom buttern übrig bleibt, also fast total ohne Fett.
    - Nimm normalen Speisequark 40%, nicht den fettreduzierten.

    Fett sättigt gut und langanhaltend. Vielleicht genügt es schon, wenn du häufiger zu den normalen Produkten greifst und die fettarmen Varianten im Supermarkt liegen lässt. Milchfett, z.B. Sahne und Butter (aus Weidehaltung) sind übrigens reich an kurz- und mittelkettigen Fettsäuren und deshalb (siehe oben) gut verdaulich. Außerdem schmecken sie, wenn man sich keine Furcht davor einreden lässt, hervorragend. Probiere es einfach mal aus.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 29.07.2025 03:59:46. Grund: BBCodes
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    am 28.07.2025 17:21:15 | IP (Hash): 1544804797
    Plus, statt dem nahezu fettfreien Kabeljau nimm fettreiche Fische wie Lachs, Makrele, Hering, Sardinen oder auch mal Aal. Thunfisch geht auch. Und Dorschleber ab und zu, ´ne Dose Ölsardinen, Dose Makrelen, Bismarkhering,

    Die schenken dir Omega-3-Fettsäuren und Vitamine, sind viel gesünder und haben sowieso als Fisch keine KH.
    Eiweiß und Fett sind wichtig. Und Ω3.

    Eier wären auch gut, haben ein vollständiges Proteinprofil und ein gutes Fett/Proteinverhältnis, auch viele Vitamine und Mineralien.
    Ich esse jeden Tag als erste Mahlzeit 2-3 Eier, in Butter oder Schweineschmalz gebraten und hau mir auch gerne welche über angebratenes Hackfleisch, gerne auch mit Käse.

    Mit Hunger zeigt der Körper an, dass er noch Nährstoffe braucht.
    Die da wären: essenzielle Fettsären und essenzielle Proteine.

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    Bearbeitet von User am 28.07.2025 17:23:54. Grund: Ω
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    am 29.07.2025 15:15:26 | IP (Hash): 801015240
    @Rainer, @Henrie,
    Danke für Eure Hinweise!

    Aber, ey, ich esse doch nicht den ganzen Tag nur Kabeljau!
    Meinen Quark reichere ich beispielsweise mit 2 x 10 ml Olivenöl an.
    Zudem kommen Nüsse, Kürbiskerne, Saaten, Pilze oder auch Avocados nicht zu kurz. Zum Braten von Gemüse und Pilzen nutze ich seit längerer Zeit wieder Butter.
    Auch Makrelen und Matjes kommen auf den Teller.
    Nur kein Aal, eines der wenigen (angeblichen) Lebensmittel, die ich scheußlich finde.

    Wie auch immer, heute Morgen lag mein Gewicht erstmals - seit gefühlt 45 Jahren - bei unter 77 kg. Die Waage ist mit der meines Hausarztes abgeglichen.
    Im Mai wog ich noch 84 kg und dieses Gewicht galt Monate.

    HbA1c aktuell: 4,8. Tiefstwert. Nicht wirklich erklärbar.
    Die letzten Werte seit Mitte Mai lagen bei 5,6, 5,9 und 5,5.


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/2025