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Wann Metformin einnehmen?
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am 08.08.2025 20:27:10 | IP (Hash): 2132480274
eb8 schrieb:
Zuckerle schrieb:
Ja, besonders 200 ist sehr hoch. Erstaunlich, dass du dabei einen HbA1c von 6,5 hast.
200 für etwa 10 Minuten nach dem Frühstück und dann den ganzen Tag nicht mehr? Mein Doktor findet das nicht bedenklich, darum habe ich mich auch nicht stärker bemüht.
(Ok: 340 nach einer Kugel Eis, aber auch gleich wieder weg)
Okay...10 Minuten nach dem Frühstück...so eine Messung hat keinerlei Aussagekraft. Da ist der Messstreifen regelrecht verblödelt.
Um aussagekräftige Messungen zu bekommen, solltest du wie folgt messen:
- Die Messung vor der Mahlzeit machst du direkt vor dem ersten Bissen.
- Die zweite Messung genau zwei Stunden später.
Bei der zweiten Messung solltest du bei ca. 140 liegen...160 ist auch noch akzeptabel.
Auch wenn hier im Forum immer von einer Stunde nach der Mahlzeit geschrieben wird, kannst du das einfach nur vergessen. Niemand weiß, wofür eine solche Messung gut sein soll
Was ich dir ans Herz legen möchte, ist eine Diabetiker-Schulung. Das ist sehr hilfreich. Sprich deinen Arzt darauf mal an.
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am 08.08.2025 20:35:35 | IP (Hash): 798781968
Zuckerle schrieb:
Okay...10 Minuten nach dem Frühstück...so eine Messung hat keinerlei Aussagekraft. Da ist der Messstreifen regelrecht verblödelt.
Um aussagekräftige Messungen zu bekommen, solltest du wie folgt messen:
- Die Messung vor der Mahlzeit machst du direkt vor dem ersten Bissen.
- Die zweite Messung genau zwei Stunden später.
Bei der zweiten Messung solltest du bei ca. 140 liegen...160 ist auch noch akzeptabel.
Auch wenn hier im Forum immer von einer Stunde nach der Mahlzeit geschrieben wird, kannst du das einfach nur vergessen. Niemand weiß, wofür eine solche Messung gut sein soll
Ich messe 24 Std mit libre 2, also haben die Werte sehr wohl Aussagekraft. Aber ich habe mich missverständlich ausgedrückt: NUR nach dem Frühstück geht der Wert für etwa 10 Min über 200 (wielange nach dem Frühstück ist dabei ja irrelevant). Sonst den ganzen Tag nicht mehr. Das soll schlimm und lebensverkürzend sein?
Bearbeitet von User am 08.08.2025 21:20:38. Grund: , -
am 08.08.2025 22:06:39 | IP (Hash): 459263824
Zuckerle schrieb:
- Die Messung vor der Mahlzeit machst du direkt vor dem ersten Bissen.
- Die zweite Messung genau zwei Stunden später.
Wenn man den Peak erfassen will, dann ist m. E. eher 90 Minuten nach dem ersten Bissen der geeignete Zeitpunkt.
Nach 120 Minuten sollte der BZ schon wieder gesunken sein.
Bearbeitet von User am 08.08.2025 22:07:02. Grund: corr -
am 08.08.2025 22:12:38 | IP (Hash): 1358306576
Du verstehst mich anscheinend nicht: wenn ich kontinuierlich messe, kommt der Peak ja automatisch irgendwann mal vorbei. WANN ist egal, auf die Höhe kommt es mir an. -
am 08.08.2025 23:23:35 | IP (Hash): 459263824
eb8 schrieb:
Du verstehst mich anscheinend nicht: wenn ich kontinuierlich messe, kommt der Peak ja automatisch irgendwann mal vorbei. WANN ist egal, auf die Höhe kommt es mir an.
Ich meine, dass eher die Dauer oberhalb eines schädlichen Wertes (Fläche unter der Kurve) relevant ist, Und nicht die Höhe des Peaks.
Daher halte ich hohe Peaks für wenig, schlimm, sofern sie kurz sind.
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am 09.08.2025 09:10:07 | IP (Hash): 825868281
Eine größere Schwankungsbreite scheint wohl direkt schädlicher, als konstant etwas höherer BZ mit weniger weiten Schwankungen. Hatten wir hier auch schon mal ausgiebiger hier im Forum.
Die mögliche Erklärung liefern die 5 Gramm Wasser, die 1 Gramm Glukose bindet. Denn stark wechselnde Bindungsmengen sorgen für stark wechselnde Drücke auf Zellwände.
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Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis im grünen Bereich = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
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am 09.08.2025 13:38:36 | IP (Hash): 2132480274
eb8 schrieb:
Ich messe 24 Std mit libre 2, also haben die Werte sehr wohl Aussagekraft. Aber ich habe mich missverständlich ausgedrückt: NUR nach dem Frühstück geht der Wert für etwa 10 Min über 200 (wielange nach dem Frühstück ist dabei ja irrelevant). Sonst den ganzen Tag nicht mehr. Das soll schlimm und lebensverkürzend sein?
Sorry, das mit dem Libre hatte ich überlesen. Aber wenn du den hast, dann hast du doch alle Werte und solltest alles weitere mit deinem behandelnden Arzt besprechen (wir Laien sind da nicht mehr die richtigen Ansprechpartner für dich), der hat dir ja wohl auch den Libre verordnet. Und ob für dich der Wert nach 90 oder nach 120 Minuten ausschlaggebend ist kann auch nur er dir beantworten.
Nach wie vor denke ich, dass dir eine Diabetiker-Schulung fehlt.
Bearbeitet von User am 09.08.2025 13:39:23. Grund: . -
am 09.08.2025 15:27:47 | IP (Hash): 1998666344
Klar habe ich alle Werte über 24 h, aber ich möchte sie interpretieren können und verstehen (ich bin Physiker; Physiker sind so, im nächsten Leben werde ich Pfarrer und glaube einfach); mein Doktor kann das nämlich nicht (den libre habe ich mir selbst verordnet und bezahle ihn selbst). Lies mal weiter oben, was mir mein Doktor so erzählt hat. Wie finde ich einen, der es kann? Das Forum ist für mich ein ideales Medium, Meinungen zu hören (auch nicht zutreffende), um mir selbst eine Meinung zu bilden, wenn schon mein Hausarzt keine hat. Alle im Forum haben vermutlich Diabetes und machen was und können berichten.
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am 09.08.2025 16:42:29 | IP (Hash): 825868281
Also an Physiker:
In der Medizin findest du bei näherem Zusehen erschreckend viel Interpretation = Glauben. Das betrifft bei den Erkenntnissen der letzten 10-20 Jahre vor allem die Studien, denn es gibt immer weniger Menschen, die an so etwas teilnehmen wollen und die die jeweiligen Voraussetzungen dafür erfüllen. Und die Mittel dafür sind zunehmend begrenzter und von Hersteller-Interessen belasteter.
Hinzu kommt das zunehmende Veröffentlichen im Sinne von Content Creation: Da wird 1 Erkenntnis 1000+1mal neu wieder aufgegossen und bestätigt sich so auf den ersten unbefangenen Blick völlig unstreitig selbst.
Die einstweilen neuesten wissenschaftlich belegten Erkenntnisse zu T2D findest du hier https://www.ncl.ac.uk/magres/research/diabetes/reversal/
Und mit dem Lesen findest du die meisten deiner Fragen erstaunlich schlüssig beantwortet. Allerdings nicht immer im Einklang mit der traditionellen T2D Schreibe.
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am 09.08.2025 17:26:09 | IP (Hash): 1998666344
Danke, lese ich mir am Abend aufmerksam durch. Völlig richtig, der Mediziner glaubt oft, ohne es genau zu wissen, ich glaube ihm erst, wenn ich es selbst verstanden habe. -
am 09.08.2025 22:08:29 | IP (Hash): 1998666344
Die Publikationen von Roy Taylor kenne ich. Wer schafft es schon, 10 - 15 kg abzunehmen? -
am 10.08.2025 09:42:21 | IP (Hash): 1047956608
Der Physiker enttäuscht mich. Denn er hat überflogen, was er gelesen zu haben behauptet.
Tatsächlich geht es doch nur um das Fett, das wir in Leber und Pankreas für uns mit den genetischen T2D Anlagen zu viel haben. Das hält den Diabetes eingeschaltet, insgesamt eher weniger als 1 kg. Für’s Ausschalten reicht völlig, wenn wir nur das verbrauchen ;)
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am 10.08.2025 11:15:09 | IP (Hash): 1051232955
Das Fett in Leber und Pankreas geht bei starker Kalorien- und KH-Restriktion als erstes weg.
eb8 schrieb:
Die Publikationen von Roy Taylor kenne ich. Wer schafft es schon, 10 - 15 kg abzunehmen?
Diejenigen, die Übergewicht haben, motiviert sind, ihren Diabetes in Schranken weisen wollen, die ganzen Co-Krankheiten verbessern oder gar eliminieren wollen, ihre Lebensqualität auf ein ganz neues Niveau heben wollen, Siechtum ihrer letzten Jahre abwenden wollen, diejenigen, die bereit sind ihre Ernährungsgewohnheiten dauerhaft zu ändern und aufhören Ausreden zu suchen, warum das für sie besonders schwierig ist.
Es ist gar nicht so schwer, denn ohne viele KH und der dafür notwendigen Insulinausschüttung verschwindet der Hunger und überflüssiges Fett kann zügig abgebaut werden.
Bei mir waren es in einem Jahr 30kg, ohne jede Qual und mit viel Motivation.
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DM2 in Remission ohne Medikamente 😎 -
am 10.08.2025 11:41:36 | IP (Hash): 459263824
eb8 schrieb:
Die Publikationen von Roy Taylor kenne ich. Wer schafft es schon, 10 - 15 kg abzunehmen?
Die Frage ist vielmehr:
Warum wird es bei Diagnose Patienten (z.B. vom Arzt) nicht erzählt, dass damit viele Patienten eine komplette Remission erreicht haben.
Dass Abenehmen sich insgesamt günstig auswirkt, wissen wohl fast alle.
Wie dramatisch positv sich Abnehmen sich bei manchen Diabetes-Typ-2-Diabetikern auswirken kann, wissen die wenigsten.
Neben Ron Taylor gehört wohl auch R. Limpinsel zu den Verfechtern einer radikalen Reduktionsdiät, mit der eine komplette Remission erreicht werden kann..
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am 10.08.2025 16:45:48 | IP (Hash): 407727453
eb8 schrieb:
Die Publikationen von Roy Taylor kenne ich. Wer schafft es schon, 10 - 15 kg abzunehmen?
Ich schaffte es, seit Mai 14 kg. Und es wird weiter gehen!!
Elsa -
am 10.08.2025 17:59:34 | IP (Hash): 1051232955
Prima. 👍
Es gibt hier im Forum ja etliche. die das geschafft habe. Es geht dabei nicht um einen Wettbewerb, sondern darum, die Gesundheit wiederzuerlangen, soweit wie es möglich ist.
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DM2 in Remission ohne Medikamente 😎 -
am 10.08.2025 18:00:58 | IP (Hash): 1047956608
Hape schrieb:
Dass Abenehmen sich insgesamt günstig auswirkt, wissen wohl fast alle.
Wie dramatisch positv sich Abnehmen sich bei manchen Diabetes-Typ-2-Diabetikern auswirken kann, wissen die wenigsten.
Früher kletterte mein BZ ohne Frühstück von 80-90 mg/dl um 5 Uhr auf 150-170 um 8-9 Uhr. Und zum Frühstück brauchte ich etwa die anderthalbfache Menge Insulin im Vergleich zum Rest des Tages.
Seit meiner Leberentfettung vor um 10 Jahren sind Anstieg am Morgen und Mehrbedarf für KHs zum Frühstück bei mir Geschichte. Und dazu brauche ich seitdem statt 40 nur noch 10 Einheiten Basalinsulin pro Tag. Und das nach nur 1 Woche 3x200 kcal pro Tag und praktisch noch ohne nennenswerten Gewichtsverlust!
Die Herausforderung:
Zum Messen und Verstehen vom BZ-Verlauf wird nicht angeleitet. Also kann der auch nicht so anspornen, wie wenn man nach nur 1 Woche schon einen Wahnsinnserfolg sieht!
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am 14.08.2025 11:00:01 | IP (Hash): 177299245
Es gibt immer irgendwelche Professoren an irgendwelchen Unis, die irgendwelche neue Ideen publizierten, die von irgendwelchen Leuten geglaubt werden. Blöd nur, wenn mein Hausarzt den Jürgen nicht als Influenzer akzeptiert. -
am 14.08.2025 11:59:40 | IP (Hash): 1051232955
Blöd aber auch, wenn du, wie du geschrieben hast, weisst, was was für dich funktioniert um BZ/Insulin zu senken, das aber nicht magst und lieber jahrelang rumdiskutierst.
Dein Hausarzt hat nichts mit deinen Ernährungsgewohnheiten zu tun.
Die Verantwortung musst du selber übernehmen.
Oder es bleiben lassen und mit den Folgen leben.
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DM2 in Remission ohne Medikamente 😎 -
am 14.08.2025 13:14:47 | IP (Hash): 1669035890
Offenbar gibt es auch Physiker, die von gemessenen und vielfach nachgemessenen und so bestätigten Daten und Zusammenhängen nichts halten und sich lieber auf traditionelle Narrative verlassen.
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Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis im grünen Bereich = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
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am 10.09.2025 17:50:30 | IP (Hash): 1358306576
Ich esse jetzt zum Frühstück 1 Esslöffel Sojaflocken, 1 Teelöffer Flohsamen, über Nacht eingeweicht in Kokosmilch und Yoghur, keine Haferflocken mehr. Darin Paranüsse, Walnüsse und Pekannüsse. Dazu wahlweise Blaubeeren, Orangen, Äpfel oder anderes Obst. Das zuerst als Unterlage, danach normal Brot oder Brötchen, Käse, Wurst, etwas Marmelade wie immer. Der Frühstückspeak ist abgeflacht auf weniger als 160. Mittags etwa derselbe Wert, aber das war schon immer so.
Metformin 800 zum Frühstück und 500 auf der Bettkante.
Bearbeitet von User am 10.09.2025 17:52:31. Grund: , -
am 11.10.2025 16:41:02 | IP (Hash): 947239086
Hallo! Viele nehmen Metformin zum oder nach dem Essen, da es dann verträglicher für den Magen ist. Die Einnahme vor dem Essen kann zwar den Blutzucker besser senken, aber oft gibt es Magenprobleme. Vielleicht sprichst du mit deinem Arzt, ob du die Dosierung anpassen oder ein anderes Präparat probieren kannst. Manchmal hilft auch ein langsameres Steigern der Dosis oder „Retard“-Tabletten. Gute Besserung!