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Ich bin wieder einmal zurück!
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am 17.09.2025 11:00:54 | IP (Hash): 1578259092
Hallo ihr Lieben. :)
Für etwas über 9 Monate konnte ich meinen HbA1c-Wert mit Ozempic & viel Bewegung sowie Low Carb auf 6.0 senken. Leider wurden mir im Februar diesen Jahres Antidepressiva verschrieben, was scheinbar von jetzt auf gleich die Wirkung des Ozempic herab setzte - warum auch immer. Da sich an meinen Lebensumständen sonst nichts geändert hat, fallen andere Umstände weg. Ich konnte zusehen wie meine BZ-Werte, trotz Low Carb, rapide anstiegen. Zeit, die Notbremse zu ziehen.
Somit bin ich nun (leider) wieder beim Insulin angekommen, da nüchtern-Werte von 13-17 mmol inakzeptabel sind. Ich spritze nun also wieder Insulin aspart zu den MZ & Suliqua zur Nacht.
Da ich am Dawn Phänomen leide, sind meine morgendlichen BZ-Werte jedes Mal, trotz aktuell 18 Einheiten Suliqua, eine Katastrophe & sie lassen sich einfach nicht senken. Ich habe schon vieles versucht, auch einen Spaziergang VOR dem schlafen gehen, frühes Essen, Low Carb esse ich sowieso immer & dennoch komme ich von diesen Morgenwerten leider nicht los. Meine Hausärztin kommt scheinbar nicht weiter & wir drehen uns im Kreis! Ich soll jedes Mal nur die Suliqua Einheiten erhöhen & fertig. Nun bin ich bei 22 Einheiten lt. ihr. Aber was soll das bringen? Ich habe für kommende Woche schon einen Termin beim Diabetologen ausgemacht da ich einfach der Meinung bin, das meine Hausärztin nur die "Schulmedizin" anwendet & kein Interesse daran hat, den Gründen nachzugehen. Wie würdet ihr vor gehen? :( -
am 17.09.2025 11:43:23 | IP (Hash): 1053705728
Mit Dawn stieg mein BZ über viele Jahre von etwa 3-4 Uhr um 80 ohne Essen auf 160-180 mg/dl ansteigen sehen - bei damals 40 Einheiten Glargin pro 24 Stunden.
Seit um 10 Jahren nach einer Woche mit um 600 kcal/Tag ist der Glargin-Bedarf auf 10 Einheiten (5 morgens, 5 abends) pro 24 Stunden geschrumpft und das Dawn-Phänomen Geschichte: ich gehe mit 70-90 mg/dl in die Nacht und messe morgens um 7 oder ohne Essen um 10 auch wieder 70-90.
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Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis im grünen Bereich = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
Bearbeitet von User am 17.09.2025 14:57:46. Grund: , -
am 17.09.2025 11:58:30 | IP (Hash): 1578259092
Hallo Jürgen,
danke für deine Nachricht. Wie sah denn deine Ernährung genau aus mit den 600 Kalorien?
Liebe Grüße
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am 17.09.2025 14:55:00 | IP (Hash): 1053705728
Empfohlen werden dafür Almased und Optifast und Hepafast und…, ganz einfach, weil die Portionierung einfach funktioniert und praktisch keine Zubereitung.
Ich hab damals von meinem ganz normalen Low Carb Essen genommen, mengenmäßig wesentlich Gemüse und dabei viel Rohkost, praktisch wie 3 bunte Salatteller und dazu jeweils ein Stückchen Käse oder Fleisch.
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Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis im grünen Bereich = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
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am 17.09.2025 15:55:39 | IP (Hash): 1578259092
Almased habe ich auch mal genommen - das hat mir, in Verbindung mit Wasser, aber zu viele Kohlenhydrate. Ich nutze "Sheko" in Verbindung mit Mandelmilch. So komme ich auf 1.5g KH pro Shake statt 15g bei Almased. Dementsprechend trinke ich morgens & am Abend einen Shake, dazu esse ich bereits nur eine Low Carb Portion, meistens Gemüse mit Käse oder Fisch / Meeresfrüchte, dazu dann Beerenobst. Meine Ernährung kann man eig. nicht weiter perfektionieren, da ich ohnehin nur sehr wenig zu mir nehme. Daher kann ich mir diese hohen Morgenwerte einfach nicht erklären. Am Tag sind meine Werte durchaus stabil - zwischen 5.9 bis 8.9. Sehr selten mal über 10 mmol. Auch bewege ich mich viel & benutze ein Laufband für zu Hause so wie ein Rudergerät.
Bearbeitet von User am 17.09.2025 15:56:35. Grund: Editierung -
am 17.09.2025 16:39:25 | IP (Hash): 1053705728
Sorry, aber da missverstehen wir uns: Mir ging es bei meiner 600 kcal Aktion nicht um die Verbesserung des BZ-Verlaufs. Den hatte ich da schon seit Jahren, abgesehen vom Dawn-Phänomen, im völlig gesunden Bereich mit damals 80-90 Einheiten Insulin gesamt pro Tag und HbA1c 5,5 und besser. Mir ging es um das möglichst weite Zurückdrehen meines Typ 2 Diabetes über 20 Jahre nach meiner Diagnose-Reife mit HbA1c über 15,5.
An Glukose produziert die Leber ohne Essen pro Stunde etwa 10g, und bei Bedarf kann sie auch 20. Das Verfahren heißt Glukoneogenese. An Rohstoff nimmt sie dafür vorwiegend Eiweiß.
Normal wird diese Produktion nur nach dem Essen von KHs für ne gute Stunde gestoppt.
Und normal gibt die Leber nur immer so viel an Glukose in den Kreislauf, wie darin gerade verbraucht wird/worden ist.
Mit eingeschaltetem Typ 2 Diabetes kommt nicht schnell genug ausreichend Insulin zum Ausschalten der Glukoneogenese zusammen mit der neu gegessenen Glukose in die Leber.
Und mit eingeschaltetem Typ 2 gibt die Leber mit den Jahren zunehmend mehr Glukose in den Kreislauf, als darin gebraucht wird.
Ein Schalter für diese Typ 2 Funktion ist eine erblich festgelegte Höhe für das in der Leber gespeicherte Fett. Wird sie überschritten, ist der Typ 2 eingeschaltet. Wird sie unterschritten, ist der Typ 2 ausgeschaltet.
Mit den um 600 kcal pro Tag zwingen wir die Leber zum schnellen Aufbrauchen der in ihr gespeicherten Energiereserven und damit zum Unterschreiten der Typ 2 Einschaltgrenze für diesen Regelkreis.
Mit dem Unterschreiten meiner Einschaltgrenze in meiner Leber brauchte ich von einem Tag auf den nächsten statt 40 nur noch 10 IE Glargin und habe zudem kein Dawn-Phänomen mehr :)
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am 17.09.2025 21:07:18 | IP (Hash): 1578259092
Deine DAMALIGEN 80-90 Einheiten Insulin sind schon viel - so viele brauche ich nicht mal. Das Ziel sollte es sein, mit so wenig wie möglich Einheiten auszukommen. Jedoch ist dein Rat, das DP mit einer, viel zu geringen, Kalorienzufuhr zu erlegen kein guter. Jedem sollte bewusst sein dass man zumindest den GRUNDUMSATZ, meiner liegt bei 1900 Kalorien, decken sollte - da die Funktionalität der lebenswichtigen Organe gewährleistet sein muss. Hungern ist einfach nicht das Ziel. Ebenso braucht der Körper einen Energielieferanten - entweder Kohlenhydrate oder man schaltet auf Fett um in dem man sich Keto/Low Carb ernährt. Sich nur eiweißhaltig zu ernähren, ist auch nicht gesund da dadurch die Nieren zu sehr beansprucht werden. Ideal ist das eine Mischung aus eiweiß- sowie fetthaltigen Nahrungsmitteln. Leider ist bei mir das Problem die Psyche, aufgrund Kindheitstraumata und co. weswegen ich befürchte, dass das mit dem DP zusammen hängt. Ist die Seele nicht im Einklang, ist es der Rest auch nicht. -
am 17.09.2025 22:05:19 | IP (Hash): 1053705728
In 1998 hatte ich meine Umstellung von Tabletten auf Insulin mit der ärztlichen Vorgabe von 4 KE morgens+mittags+abends. Damit habe ich für meinen HbA1c um 7 täglich 140-160 Einheiten Insulin gebraucht und 96 kg Lebendgewicht gefüttert.
Seit nun um 10 Jahren (die 600 kcal/Tag hab ich dann noch um gut 2 Monate verlängert), füttere ich nur noch 70 Kilos mit garantiert sehr viel weniger Grundumsatz als damals die 96!
Hier mal mein Bsp von heute:
Frühstück: etwa 200g geschredderte rohe Möhren mit 1 EL Haferkleie und 3 EL rote Kidneybohnen, dazu um 80g Gouda aus der Hand.
Zwischendurch 1 Nectarine.
Zum Mittag 2 Frikadellen etwa 200g Mischgemüse geschmort, Apfel und Nectarine zum Nachtisch. Anschließend bin ich um ne Stunde und 4 km durch unseren Stadtpark gerollt und habe dabei 3 Bonbons gelutscht.
Zum Kaffee ein Stück Pflaumenkuchen. Anschließend bin ich um ne Stunde und 4 km zum Einkaufen in die Stadt gerollt und habe mir auch wieder 3 Schokobonbons geleistet.
Zum Abend ein gleicher Teller wie zum Mittag. Und wieder ein Apfel und eine Nectarine zum Nachtisch.
Für alles zusammen habe ich heute 22 Einheiten Insulin gesamt gespritzt und messe aktuell 81 mg/dl.
Ach ja, nicht zu vergessen die bislang 300 Stehauf-Männchen hier in meinem Schreibtisch-Sessel, langsam auf die Armlehnen gestützt in den Stand drücken und wieder setzen. Damit der Kreislauf hier am Tablet nicht einschläft ;)
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Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis im grünen Bereich = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
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am 15.10.2025 18:16:35 | IP (Hash): 947239086
Hallo! Es tut mir leid zu lesen, dass du solche Schwierigkeiten hast. Es klingt richtig, dass du nun einen Termin beim Diabetologen gemacht hast – manchmal braucht es einfach eine spezialisiertes Team. Vielleicht könnten ein Wechsel des Basalinsulins oder die Umstellung der Uhrzeit beim Spritzen helfen. Außerdem gibt es neue Technologien wie CGM (kontinuierlicher Glukosemonitor), die Ursachen besser aufzeigen könnten. Bleib dran, manchmal dauert es leider, die richtige Kombination zu finden. Viel Kraft dir weiterhin!