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Metformin bei leichtem Untergewicht und Prädiabetes

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 30.05.2026
    am 30.05.2026 08:43:22 | IP (Hash): 432390703
    Hallo!
    Ich bin 50 Jahre alt und bin erblich durch meine Mutter mit Diabetes vorbelastet. Obwohl ich leicht untergewichtig bin habe ich schon seit bestimmt 20 Jahren einen HBA1C von 5,7-6,0. Morgens ist der Blutzucker normal und nach dem Essen werden je nachdem was ich esse auch mal 230 erreicht, nach 2 Stunden war der Wert auch schonmal noch 180. Mein Arzt empfiehlt mir Metformin zu nehmen. Beim Diabetologe bekomme ich keinen Termin, erst wenn der HBA1C 6,5 oder mehr ist. Mit Ernährung und Sport lässt sich bei mir nicht viel verbessern, da achte ich schon darauf. Ein Gewichtsverlust wäre schlimm für mich, da habe ich Respekt davor, anscheinend tritt das auf mit Metformin. Hat jemand Erfahrung mit solchen Werten und leichtem Untergewicht? Füge ich meinen Körper mit jetzt 50 Schaden zu wenn ich noch keine Medikamente nehme? Die anderen Werte, Blutfette... sind übrigens in Ordnung. Vielen Dank!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5078
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 30.05.2026 09:36:08 | IP (Hash): 718727988
    Hallo Sonne.

    Metformin hilft Übergewichtigen ein bisschen beim Abnehemen. Daraus ist die falsche Vorstellung entstanden, dass unter Metformin das Gewicht sinkt. Du brauchst es aber nur auszuprobieren. Wenn du dabei Probleme mit zu hoher Gewichtsabnahme oder Probleme mit dem Medikament hast, kannst du das Metformin einfach wieder weglassen. Für eine gute Verträglicheit von Metformin, ist übrigens langsames Einschleichen sinnvoll.

    Wenn du mit deiner Ernährung und deinem Lebensstil den HbA1c-Wert bereits 20 Jahre bei 5,7...6,0% halten konntest, dann wird dir das sehr wahrscheinlich auch für die Zukunft gelingen. Du kannst das ganze aber auch unterstützen, indem du auf die Sachen verzichtest oder reduzierst, die deinen BZ nach dem Essen über 200 hochtreiben. Wenn das nur manchmal passiert, ist es kein Problem. Wenn dagegen der BZ nach jeder Mahlzeit so hoch ansteigt, dann wird eine Diabetesentwicklung wahrscheinlich.

    Bestee Grüße, Rainer

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    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 30.05.2026 11:48:58. Grund: BBCodes
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    Rang: Mitglied
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    Mitglied seit: 15.02.2026
    am 30.05.2026 23:38:51 | IP (Hash): 1268262891
    Hallo Sonne,

    ich wurde im letzten Jahr zum Zuckerjunkie und hab mich ins Zuckeruniversum katapultiert. Auch ich bin schlank und bekam Metformin, anfangs 2x500 mit Insulin und nach 3 Wochen kamen die Spritzen weg und das Metformin wurde auf 2x1000 erhöht. Ich habs vertragen, aber iwie war die Wirkung nicht so stark. Drum bekam ich dann xigduo. Aufgrund meiner konsequenten Ernährung durfte ich reduzieren und nun liege ich meist um einen täglichen Mittelwert von unter 100.
    Ich will das Metformin loswerden, weil die Nebenwirkungen m.M.n. krass sind.
    Was deine Werte anbelangt, ich kontrolliere sehr engmaschig und hab mich immer gewundert, dass ich erhebliche Spitzen hatte. Ich hab mich mit dem Buch von Prof. Dr. Roy Taylor etwas mehr beschäftigt. Der Titel hat mich abgeschreckt, weil ich eher ein Leichtgewicht bin. Ich hab schlagartig erkannt, dass ich zuviele Snacks wie Nüsseusw. esse und auch sonst am Fett (gesunde, aber halt Fett)zu viel zu mir nehme. Denn was die Leber nicht verarbeitet, wird in Glukose umgewandelt (ist laienhaft ausgedrückt, aber genau das wirkt bei mir).
    Ich bin Anfang Woche 3 mit ca. 600nKalorien täglich. Und ja, ich hab Hunger oder vll das Gefühl, was essen zu wollen. Der Griff zu den Nüssen fehl mir, aber ich weiß, warum ich es tue.Guck mal, wo deine Ausreißer sind…..