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Allgemeine Frage ggf. Überfunktion Bauchspeicheldrüse

  • Pi a

    Rang: Gast
    am 07.02.2008 11:24:29
    Nachtrag: Ibuprofen kann Durchfall erzeugen. Steht sicher auch im Beipackzettel. von Pi a
  • stern080972

    Rang: Gast
    am 07.02.2008 13:23:15
    Hallo,

    vorweg erstmal mit dem Jurnista das nehm ich nun seit 1,5 Jahren - angefangen mit 8 mg und jetzt halt in der Stärke 16 mg. Ich bin bis dato noch nie verstopft gewesen. ALso des kenn ich bei dem Präperat gar nicht.

    Mein Augenweiß ist weiß, sonst wär ich schon stutzig geworden. Das mit den Augen und Leber kenn ich.

    Stuhlgang / Urin hab ich weniger drauf geachtet. Also da bin ich ehrlich.

    Das körperlich erschöpfte kannte ich per dato von dem Jurnista nich, nehm die extra abends das ich tagsüber wegen der Kleinen voll dabin ... ich hab die Erschöfpung auf den Dauerdurchfall sowie auf die rapide Gewichtsabnahme geschoben.

    Ich bin leider nicht mehr schmerzfrei mit dem Jurnista allein, hab aber deswegen im 1. Gang das Ibuprofen dazubekommen. Tramadol kenn ich und vertrag ich leider nich. Ich hatte vorher auch schon (bevor ich 2 x am Rücken operiert worden bin) Tillidin genommen - aber hatte da so paar Probleme beim Absetzen (gelinde ausgedrückt). Jurnista verschreibt mein Hausarzt. Orthopäde hatte mich zurückgeschoben zum Hausarzt und erst seit ich hier in Berlin bin, gehe ich seit nun Dezember zum Schmerzzentrum. Vorher, also wo ich herkomme, war das nächsten gute 100 km weg. Bin motorisiert, sicher nur ich kann nicht laufend ad dock die Strecke fahren. Hatte früher kein Automatikauto - also hatte probleme vom Rücken her mit dem Kuppeln.

    Das Antidepressiva war Amitrifilin (so im Wortlaut, hab des nicht mehr, sowas schaff ich immer wieder zur Apotheke weg).

    Und derzeit - so rein gefühlt - schieben sich Hausarzt und Schmerzzentrum jede Untersuchung hin und her, damit ja keiner die Kosten irgendwo tragen muss. Der Hausarzt - is ja gleich um die Ecke - stopft nur die Löcher und aufgrund meiner eignen Kräfte komm ich leider kaum zum Schmerzzentrum, weil ich da durch die halbe Stadt muss.

    Hat alles seine Vor-und Nachteile, mit dem Auto komm ich da nich hin - würde ich auch nicht, weil die Konzentration fehlt und mit der Bahn ...

    stern
  • Pia

    Rang: Gast
    am 07.02.2008 14:56:34
    Hi stern,

    Du meinst sicher Amitriptylin. Das wird bei Neuropathien erfolgreich eingesetzt.
    Also eins steht fest. Dein Hausarzt und der Orthopäde und der Schmerztherapeut haben alle das gleiche Budget. Und deren Budget sollte dir wirklich einfach wurscht sein. Denn es geht hier um deine Schmerzen. Wenn man ständig Durchfall hat UND so ein hochdotiertes Schmerzpräparat wie Jurnista einnimmt, MUSS man müde und kaputt sein. Und die Schmerzen tun das Übrige für den Erschöpfungszustand. Bedenken hätte ich eher beim Ibuprofen, das ständig zu nehmen. Denn hier jammern alle Rheumatiker schon rum, dass das so sehr auf den Magen geht und denen ständig schlecht ist.
    Inwiefern hast du Tramadol nicht vertragen?
    Vielleicht hab ich es überlesen, aber um welche Art von Schmerzen handelt es sich bei dir?
    Ach, wann warst du denn das letzte mal in einer Klinik? Ich kann diese Phobie völlig nachvollziehen, die haben viele Menschen, die oft in Kliniken sein müssen, kann aber bestätigen, dass sich eine Menge zum Positiven verändert hat. Wenn eine ambulante Schmerztherapie bei dir nicht möglich ist aus den Gründen, die du beschrieben hast, muss das eben stationär gemacht werden. Und bitte nicht böse sein, lieber Stern. Aber wenn deine Schmerzen so stark sind, dass sie dir das Leben kaputt machen, dann ist es einem wurscht, ob man in eine Klinik muss, denn dann hat man nur den einen Wunsch, dass man endlich schmerzfrei ist. Du musst Prioritäten setzten und dir auch bewusst sein, dass dein Man und Kind mehr leidet, dich voller Schmerzen zu sehen als mal für eine Zeit in einem Krankenhaus. Die wollen doch auch nur, dass es dir besser geht. In was für eine Klinik bzw. Abteilung sollst du denn stationär aufgenommen werden?
    von Pia
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 07.02.2008 18:33:33
    hallo,
    so wie pia finde ich 3x800 ibu auch sehr hoch,
    bei der hautfärbung mal nach eisen- verwertungsstörung fragen.
    das tramalzeug gibt es auch als retard kapseln, die werden besser vertragen, die tropfen sind bei mir auch immer wiedergekommen
    bei schmerzen ist pia fachfrau.
    drücke daumen, mfg klaus
    von klausdn
  • stern080972

    Rang: Gast
    am 08.02.2008 06:42:56
    Hallo,

    @pia

    Du mir ist deren Etat wirklich wurscht, aber denen nich .. kann nur sagen bzw. bitten wegen zb. einer Blutkontrolle - wenn aber keiner sticht, allein kann ich es nicht machen.

    Ich nehm ja bei dem Ibuporfen den Magenblocker mit ... sonst würde ich des auch nicht vertragen. Meinerseits hatte ich ja schon mal den Vorschlag gemacht (hatte mein Mann auch Urlaub und wäre ok gewesen wegen der Kinder in der Umgewöhnung - also hab 2 hier, meinen Jungen 11 und die kleine fast 2) das Ibuprofen nicht mehr zu nehmen, sondern überd en Versuch das Jurnista höher zu nehmen - die 32 mg - den Rest auszugleichen ... geht ja kein Weg rein und deswegen wurde mir des ami ... nochwas dazugegeben. Zuerst sollte ich dieses 2 x nehmen - ging nich, war den Tag über nicht zu gebrauchen, dann runtergesetzt auf 1 x abends. Der Schmerztherapeut war sogar bissel zickig ... nach dem Motto wenn ich nciht korrekt mitarbeite, wie solle mir dann geholfen werden. Aber mit dem Hinweis, das ich für ein Kleinkind tagsüber zuständig bin sah er es im Endeffekt ein. Für mich stellt sich so bissel die Frage ... sieht der mich als Testobjekt oder soll wirklich was fruchten. Ist so mein Eindruck.

    Rheumatiker und Ibuprofen ... kenn ich, meine Mutter hat starkes Rheuma, neben Zucker sowie mein Vater hat in seiner Vorgeschichte neben dem Blutzucker Schlafapnoe (hoffentlich richtig geschrieben). Bei meiner Schwester is auch Zucker da. Das letzte mal in der Klinik in Bezug auf den Ausgangspunkt der Beschwerden war ich 2004. In diese Klinik würde ich per dato sofort wieder gehen, aber leider nicht realisierbar - zu weit weg, in der hier, die in dem Nahbereich ist wo ich auch hinsoll, denkste 1. bist im Nachkriegskrankenhaus und 2. kommt naja diese Phobie. Meine Tochter wurde per Kaiserschnitt geholt - schon nach dem 2. Tag bin ich nach Hause. Ging nich mehr und das ist das größte Problem an der Sache.

    Sicher Pia, Prioritäten setzen ... was das betrifft bin ich Spezi ... aber einige äußere Umstände machen sowas nicht leichter. Sicher, mein Mann und die Kinder bei mir sind kein Problem. Hab vollstes Vertrauen und noch eine gute Freundin, die im Nofall für meine Mannen da ist.

    Zum Schmerzhintergrund ... nach 6 Jahren quartalsweisen Aufenthal im KH für Infiltrationen in der Lende sowie 6 Kuren jährlich bin ich 2003 das erste mal erfolgreich an der Lende operiert worden. Ich konnte das erste mal wieder richtig - bin zur AHB gefahren. Dort wurde nachweislich geschlampt - mein Neurochirug ist bald ausgetickt (humorvoll, man dutzte sich schon auf der Station mit den Pflegern und Schwestern und kannte dort jedes Zimmer, incl. der Inventarnummer auf dem Hinterteil) - wurde durch falsches "Auftrainiern" wieder krank entlassen - diesmal so, das ich nur noch mich mit Krücken bewegen konnte. Sprich nach der AHB gleich wieder Einzug in die Klinik. Der Doc hatte es mir so erklärt, alles operierte ist wieder aufgebrochen, und hat sich verschlimmert - es wurde ein größerer Bereich beschädigt. Die Beschädigung hat dazu geführt, das keine ordentliche innerliche Narbenbildung erfolgt ist. Die Vernarbung hat mehr oder weniger den Großteil der Lende beschädigt und drück auf den Nervenbereich. die 2. OP erfolgte 2004 - leider nur mit kurzzeitigen Erfolg und mässigen Aussichten. Fazit: Dauermedikation sowie die Aussicht, dauerhaft eingeschränkte Bewegung, sowie die Befürwortung des Neurochirugen zum Antrag auf EU-Rente. Habe versucht mit allen Mitteln wieder hoch zu kommen - für was habe ich ein Leben lang gelernt bzw. studiert um nix zu schaffen, nur durch diese Scheisse? Heute - läuft der Antrag und trotz des Berichtes des Neurochirungen streitet sich der Rententräger seit 2006 sogar innerhalb der Gutachter auf meine Kosten und Nerven.

    Ja, bei dem Termin am Dienstag geht es um die Aufnahme in die Klinik, wobei es nicht nur um die Krankenhausabneigung geht sondern halt auch um die Kosten. Habe ja aufgrund meiner schlechten gesundheitlichen Prognose meine Arbeit verloren und habe keinerlei Mittel für mich. Mein Mann, oh man ich bin so froh das er so ist wie er ist (kenn es auch anders vom Vater meines Sohnes - leider), wurde durch mich mehr oder weniger zur Billigarbeitskraft. Mussten sogar notgedrungen (wolten es sowieso irgendwann, aber halt unter anderen Umständen) in 2007 heiraten, da ich auf ienmal keine Krankenversicherung mehr hatte - das Jobcenter trotz entsp. Richtlinie sträubte sich bis zum SG hin, die Beiträge zu zahlen (mein Mann verdient soviel, das es gerade + - o zum ALG II Satz ist) - sprich bin wenigstens Familienversichert. Aber hinzu kommt, mein Mann muss noch für eine Tochter Unterhalt zahlen (Ironie ... bescheuertes neues U-Recht, mein Sohn im Gegensatz bekommt keinen Cent), die wird aber nicht mal als Zählperson anerkannt bei der Befreiung. Hier zahlt er ja nur jeden Monat 262 Euro. Seitens der KK habe ich allerdings die Möglichkeit mit kostenlosen Gutscheinen die Medikamente immer kostenlos in einer bestimmten Apotheke zu bekommen. Das ist dann wieder der Vorteil.

    @ klausdn
    eisen- verwertungsstörung

    das könnte eine Idee sein, als ich es las musste ich an meine Schwangerschaft mit der kleinen denken, da musste ich über die ganze Zeit Eisentabletten nehmen - da stimmte irgendwas nicht.

    Wir werden sehen, was kommt ... mal schauen. Bis dahin halt ich nun auch noch die Bauchschmerzen aus, die ich seit gestern habe. Trotzdem graut mir wahnsinnig bei dem Gedanken in die Klinik zu müssen, das kann sich kaum einer vorstellen.

    stern
  • stern080972

    Rang: Gast
    am 14.02.2008 14:26:00
    Hallo,

    erst mal danke - besonders an Pia und Klaus.

    Nachdem ich Eure Zeilen gelesen habe - in Bezug auf das Ibuprofen 800 und unter dem Hintergrund des Ami nochwas ... ging ja des Brechen los - habe ich am Freitag letzter Woche diese beiden Sachen abgesetzt. Sicher, ich habe damit in Kauf genommen, das ich wieder mehr Schmerzen habe ... aber naja, was einen nich umhaut, macht einen hart.

    Eine Besserung der Sache stellte sich bereits nach dem Frühstück am Samstag morgen ein - das erste mal nach dem Essen nicht gleich zur Toilette. Bis heute - Donnerstag ... ein einzigstes Mal Stuhlgang. Am Montag war ich dann ncoh beim Hausarzt mit der Bitte wegen einer Einweisung - wurde verweigert, sieht des nicht so problematisch und er mache des nicht, müsse erst ins Schmerzzentrum. Die würden dann auch wohl evt. die Bluttest machen. Ich kam mit an diesem Tag total verarscht vor. Er versuchte - obwohl ich dort ja meine Praxisgebühr entrichtet habe - mir die Überweisung zum Orthopäden zu verwehren ... Schmerzzentrum holen.

    Seit dem ich nun mehr oder weniger alles drin behalte im Körper hat sich mein Zucker - nenn es mal salopp so - verbessert. Lebe jetzt entspr. der Aussage mienes Vaters immer zwichen 5-7. Muss auch sagen, das ich nicht mehr ganz so bräunlich bin ... weil ich meine Eisentabletten noch hatte aus der SChwangerschaft.

    Im Bereich der Orthopädin - naja soll ja keinen zu gut gehen, hat sich noch was angefunden. Neben der kaputten LWS ist da noch eine sehr ausgeprägte Hüftdisplasie (kennt man unter HD bei Schäferhunden - daher kenn ich es).

    Jetzt bin ich mal ironisch, viele Hunde wird Schmerz und Leid erspart, indem man die einschläfert, nur ein Mensch kommt nicht indiesen Genuss.

    Aber trotz alledem möchte ich für das Zuhören und die Tipps danken. Kurze Zeit habe ich meinen tiefschwarzen Humor, den ich mir nun seit gut 10 Jahren angeeignet habe verloren. ....

    stern080972
  • Gast

    Rang: Gast
    am 07.10.2011 13:24:03
    Gast schrieb:
    neben einem insulinom fällt mir dazu noch schilddrüsenprobleme und ein versagen der erstausschüttung der bauchspeicheldrüse - insulin - ein. währe neben den vorschlägen vom krankenhaus auch ein thema einer untersuchung.

    ein normaler nüchternwert sollte 3,5 mmol - eher mehr - haben.

    von thomas2002