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Unterzuckerung oder Epileptischer anfall brauche dringend Hilfe
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kai9
Rang: Gastam 22.08.2010 23:52:47
@peter:
ist schon dreist, wie du hier einem die worte im mund herumdrehst, like anke.
du bist hier im internet und nicht in persönlicher auseinandersetzung, das ist dir klar ?
mfg
jo -
Daniela
Rang: Gastam 23.08.2010 01:00:00
Hallo Frank,
natürlich ist verständlich, dass Du Angst hast den Job zu verlieren weil Du nicht mehr Auto fahren darfst/kannst.
Ich denke da geht es auch anderen Diabetikern so, die keine epileptischen Anfälle/Unterzuckerungen mit Bewusstlosigkeit haben.
Auch Deine Bedenken hinsichtlich der Diagnose sind mir völlig verständlich, vor allem nachdem wie man Dich da abgehandelt hat.
Fakt ist, dass man manchmal einfach nichts sehen kann und doch ist eine Erkrankung da. Oder aber es wurde nicht gründlich genug geschaut/untersucht.
Wenn der Weg zu weit weg ist, wie wäre es mit einer stationären Untersuchung, evtl. wird man dann genauer schauen und Du musst nicht ständig hin und her fahren!
Ich habe keine weitere Idee als Unterzuckerungen zu vermeiden und einen weiteren Neurologen aufzusuchen, bzw. diagnostisch alles auszuschöpfen.
Zur Handhabung des Diabetes empfehle ich Dir die Insulinpumpe mit intensiver Schulung, gegebenenfalls kann auch ein Insulinwechsel Dir weiter helfen - aber das sollte ein Arzt entscheiden.
Die mir best bekannteste Adresse für Insulinpumpen ist Dr. Teupe in Althausen.
Wo Du aber letztendlich hin gehst ist Deine Entscheidung.
Ich denke auch, dass Du im Umfeld jemanden brauchst, der mit Dir da durch geht und Deine Ängste teilt - vielleicht fragst Du mal nach ob es noch andere Betroffene in Deiner Umgebung gibt, die Dir da besser helfen können, weil sie selbst betroffen sind.
Ich kenne mich mit Epilepsie nicht aus, hatte sehr wahrscheinlich einmal eine Unterzuckerung mit Krampfanfall, aber ohne weitere Folgen. Vielleicht hilft es auch den BZ um die 100 mg/dl einzupegeln - das ist aber mit Levemir sehr schwuerig..
In diesem Forum wird leider zuviel gezankt...
Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir viel Kraft auf der Suche, vielleicht waren es auch nur Gelegenheitsanfälle, die nie mehr wiederkommen.
LG, Daniela -
Meinung
Rang: Gastam 23.08.2010 11:40:11
Hallo Frank,
Zitat: die tabletten die ich nehmen soll nehme ich nicht weil mir das alles zu warge ist ob ich die nun nehme oder nicht trotzalle dem bekomme ich anfälle. Zitatende.
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Frage: WELCHE Tabletten nimmst du nicht, weil es dir zu vage ist und du dem Arzt nicht traust?
Also: Ich denke, du musst hier mal zwei Dinge sauber trennen:
1.Das eine ist deine Gesundheit. Du hast keine Ersatzgesundheit in der Hosentasche.
2. Das zweite ist der Job. DEN kannst du aber nur für die Zkunft bewahren, wenn du dich um deine Gesundheit kümmerst.
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Als Erstes MUSST geklärt werden, ob due ein Epileptiker bist.
Bist du einer, dann darfst du kein Auto fahren für oder 2 Jahre, das hängt auch von der Anfallshäufigkeit ab. Führst du denn einen Anfalls-Kalender?
Ich versteh auf der einen Seite deine Sorge um den Job, ABER: ICh möchte nicht auf der Straße sein oder eines meiner Kinder, wenn DU Auto fährst. Was passiert denn, wenn du im Auto einen Anfall bekommst und Menschen totfährst?
Hast du dir darüber schon mal Gedanken gemacht?
Du fährst mit ungeklärter Diagnose momentan Auto, hab ich das richtig verstanden? Du spielst also Russisch Roulette!???
Wie verantwortungslos ist das denn? MIR ist es dabei im Moment egal, ob DU Schäden am Gehirn bekommst.
Lass das Auto stehen und geh solange zum Arzt, bis deine Fragen geklärt sind.
Bis dahin nimm öffentliche Verkehrsmittel oder lass dich krankschreiben. Und denke an das Leben deiner Mitmenschen.
P.S. Wir haben bisher nur DEINE Version gehört. Kann es sein, dass du nicht grade ein kooperativer Patient bist?
Du hälst dich nicht an Anweisungen der Ärzte und, wenn die du die verordneten Medikament enicht nimmst, hast du vielleicht auch weitere ntersuchungen abgelehnt?
Die Behandlung von Epilepsie ist ein Geduldsspiel und nicht einfach mit einer rosa-Tablette zu bewältigen.
Ich wünsch dir gute Besserung.
Ach, was glaubst du, was passiert, wenn du im Job durch einen deiner Anfälle einen Unfall verursachst?
Dann zahlt keine Versicherung auch nur einen einzigen Cent, weil man dir nachweisen kann, dass du bereits Medikamente gegen Epilsepsie nimmst und das verschwiegen hast bzw. trotzdem Auto fährst.
Zitat:Lamotrigin kann selten das Reaktionsvermögen herabsetzen. Daher muss beim Führen eines Fahrzeuges (soweit dies erlaubt ist!) oder der Bedienung von Maschinen bedacht werden, dass es zu Gefahrensituationen kommen kann und entsprechend vorsichtig gehandelt werden bzw. die Tätigkeit kann bei entsprechender Nebenwirkung nicht ausgeübt werden. Ende
Ich hoffe, du nimmst mir meine Direktheit nicht krumm.
Tipp: Sieh dich mal in einem Epilepsie-Forum um.
Alles Gute.
von Meinung -
kai2
Rang: Gastam 23.08.2010 12:58:28
vielleicht will frank sich gar nicht mit dieser krankheit anfreunden und sucht einen strohhalm, daß es nicht so ist. kann ich nachvollziehen. was hat das denn mit ausreden zu tun ?
mfg
jo -
Meinung
Rang: Gastam 23.08.2010 14:14:37
Hi Jo,
was heißt nicht anfreunden? Es geht hier nicht um ein Hundewelpchen, mit dem man sich anfreundet oder eben nicht, es geht um die Akzeptanz einer Diagnose.
Wenn er beschreibt, dass er heftige krampfende Bewegungen hat und Schaum vor dem Mund, liegt der Verdacht der Epilepsie nahe.
Wir kennen NUR die Schilderung, die Frank gegeben hat, ich kann mir nicht vorstellen,
dass ein Arzt auf Zuruf und ohne Diagnostik ein Medikament wie Lamotrigin verordnet...
Es ist sicher schwer, eine Diagnose zu akzeptieren, aber ab und zu muss man sich im Leben auch Prioritäten stellen. Er schrieb selbst, er nimmt Tabletten NICHT, weil ihm das alles zu vage ist. Ich weiß jetzt nicht, ob das auf das Lamotrigin bezogen war oder auf noch andere Medikamente.
Er möchte wissen, ob eine Hirnschädigung erfolgen kann, also könnt man vermuten, dass er die Epilepsie-Medikation vollständig ablehnt.
Aber WIE soll ein Arzt dann eine Therapie durchführen?
Und wie gesagt: ICH möchte ihn nicht in einem Auto wissen, wenn er möglicherweise Epileptiker ist.
Wenn Frank mit dem Arzt nicht zufrieden ist, muss er den Arzt wechseln, bis er einen findet, der ihm und seinen Bedenken gerecht wird...
Und das kann manchmal ein langer Weg sein.. von Meinung -
Rainer
Rang: Gastam 23.08.2010 14:18:32
Hallo Frank,
wenn du nach einem Strohhalm suchst, dann präsentiere ich mal mit einem ganz anderen Versuch, wie du damit umgehen könntest.
Eine seit jahrzehnten anerkannte Therapie gegen epileptische Anfälle ist ein low-carb bzw. eine ketogene Ernährung. Google mal ein bisschen und du wirst einiges interessantes dazu finden. Wenn nicht, dann schreib mir eine eMail und ich schicke dir ein paar Links.
Außerdem ist die low-carb Ernährung auch für die Beherrschung deines Diabetes sehr vorteilhaft. Damit kannst du die schweren Hypos vielleicht sogar ganz vermeiden (Lit.: Dr. Bernstein, Diabetes Solution).
Weil low-carb bei Epilepsie als Therapie anerkannt ist, findest du evtl. sogar einen guten Arzt der dich dabei unterstüzt. Wenn du am Ende mit low-carb sowohl den schweren Hypos als auch den epileptischen Anfällen vorbeugen kannst, dann hast du 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Außerdem kann es dir egal sein, ob die Diaognose Epilepsie richtig war oder ob es wirklich nur von den Hypos kommt - Hauptsache die Anfälle verschwinden.
Frag wenn du noch weitere Infos benötigst - ich suche dir gerne was raus. Rainer -
Daniela
Rang: Gastam 23.08.2010 14:56:35
Hallo Rainer,
stimmt, der Diabetes könnte dann mit weniger Hypos ablaufen - Frank muss dann aber wissen wie er Fett und Eiweiß insulinisieren muss!
Ohne Insulin geht das leider nicht - leider ist das nicht ganz so einfach, es braucht den verzögerten Bolus, den Frank ohne Insulinpumpe ja nur mit Depotinsulin geben kann, inwieweit Levemir dafür geeignet ist, weiß ich nicht.
Hallo Jo,
logisch kann Frank den Strohhalm suchen, es hilft aber letztendlich nix vor der Diagnose weg zu laufen - jeder hat sein Päckchen zu tragen und je mehr man davon rennt, desto schwerer wird es.
LG, Daniela -
xyz
Rang: Gastam 23.08.2010 18:20:47
Ich versteh auf der einen Seite deine Sorge um den Job, ABER: ICh möchte nicht auf der Straße sein oder eines meiner Kinder, wenn DU Auto fährst. Was passiert denn, wenn du im Auto einen Anfall bekommst und Menschen totfährst?
Was aber wenn es sich NICHT um Epilepsie handelt sonder um schwere Hypoglykämien?
Ein Diabetiker auf der Straße der eine Hypo erlebt wird ja (leider) auch oft mit einem Alki verwechselt...Die Symtome ähneln sich sehr!!!
Es ist NICHT von der Hand zu weisen,das hier wieder einmal nach Alibis gesucht wird und verharmlost wird.
An einem epileptischen Anfall kann man genausogut versterben wie an einer schweren Hypoglykämie! Wer etwas anderes behauptet hat noch NIE eine schwere Hypoglykämie erlebt oder lügt im Sinne von Dritten !
Damit tut man sich aber keinen Gefallen -im Gegenteil! -
peter
Rang: Gastam 23.08.2010 19:28:22
na anke mal wieder schwurbeln ?
man , kann , kann,....
man kann aus dem haus treten und ein eigener dachziegel fällt auf den kopf,na und ist das ein grund nicht mehr in den garten zu gehen ?
zwei neurologen haben epilepsie diagnostiziert,
natürlich kanns auch ein verquerer furz sein.
nur wie hoch ist die wahrscheinlichkeit ?
-null- !
natürlich kann er noch zum 3. 4. 5. neurologen gehen , aber zum xten mal zum arzt gehen ist das gleiche wie ein ventilator bei geschlossenen fenstern bei 35°C.
von peter -
Daniela
Rang: Gastam 23.08.2010 22:01:34
Anke,
"Ich versteh auf der einen Seite deine Sorge um den Job, ABER: ICh möchte nicht auf der Straße sein oder eines meiner Kinder, wenn DU Auto fährst. Was passiert denn, wenn du im Auto einen Anfall bekommst und Menschen totfährst?
Was aber wenn es sich NICHT um Epilepsie handelt sonder um schwere Hypoglykämien?"
Das ist Humpe, auch mit einer Hypoglykämie ist Autofahren nicht ok.
Schwere Hypoglykämien gibt es nicht, es gibt nur schwere Unterzuckerungen!
Hypoglykämie = Messwert eines niedrigen Blutzuckers, nicht mehr und nicht weniger!
LG, Daniela