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Unterzuckerung oder Epileptischer anfall brauche dringend Hilfe

  • Meinung

    Rang: Gast
    am 24.08.2010 10:59:04
    So isset, Dani.

    Eine Therapie ist IMMER ein gemeinsames Projekt von Arzt UND Patient.

    Er schrieb, er nimmt verordnete Medikamente nicht. Schrieb leider nicht, welche das sind.

    DAS kann man so entscheiden, aber dann muss man das auch dem behandelnden Arzt offen sagen, denn WIE soll die Therapie aussehen.

    Aber ich sage an der Stelle. Jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich und muss dann die daraus entstehenden Konsequenzen tragen. von Meinung
  • xyz

    Rang: Gast
    am 24.08.2010 15:30:32
    @Daniela:

    Hat dich jemand zum Mutanten oder gar Alien gemacht???

    Hypo (ὑπό) ist eine altgriechische Präposition mit der Bedeutung „unter“ und auch in Fremdwörtern anderer Sprachen gebräuchliche Vorsilbe, siehe Altgriechische Präpositionen.


    Glykämie gr. glykys süß, haima Blut, vermehrter Zuckergehalt des Blutes, normal etwa 1‰, bei Diabetes mellitus bis 1%. — Glykämin von LOEWI, Graz, behauptetes Hormon d. d. Leber, dem Insulin, entgegenwirk. Es sei Diabetes nicht allein Folge des Versagens des Pankreas, sondern in gleichem Maße der Glykäminüberproduktion der Leber.

    Hast du das etwa vergessen ???
  • hbbb

    Rang: Gast
    am 24.08.2010 18:18:17
    >> @Daniela: Hat dich jemand zum Mutanten oder gar Alien gemacht??? <<
    Gehen wir davon aus, dass das, was Dani schrieb "falsch" wäre, weshalb wäre sie dann mutiert oder ausserirdisch? Bei dem, was du ständig an Bockmist verzapfst, wärest du dann nämlich der Homunculus Alf !!! Selbst wenn ich SCHWER Diabetes hätte, mit SCHWEREN Hypos und SCHWER darunter leiden würde - du allein bist SCHWER verrückt und beleidigend.
    Und das hat mit "Zanken" nichts zu tun - es sind leider Tatsachen...
  • Tobias

    Rang: Gast
    am 30.08.2010 23:31:22
    Mensch,MädelQDaniela,du stelltst die Grundlagenforschung in der Medizin auf den Kopf!
    Hypoglykämie = Unterzuckerung

    Und: Eine Hypoglykämie ohne initiale Anzeichen ist lebensgefährlich und hinterläßt Schäden im ZNS!

    Und: Worauf hin sollte der Bz kontrolliert werden? Auf nicht vorhandene Anhaltspunkte einer Hypoglykämie?Deine Teststreifen wären bereits nach einem halben Tag verbraucht!

    Besuch mal eine vernünftige Schulung oder schreib dich als Gasthörerin an der Uni ein!
    Richtiges Lernen hat noch nie geschadet! von Tobias
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 31.08.2010 13:25:32
    Hallo AnkeTobias,

    "Mensch,MädelQDaniela,du stelltst die Grundlagenforschung in der Medizin auf den Kopf!
    Hypoglykämie = Unterzuckerung

    Und: Eine Hypoglykämie ohne initiale Anzeichen ist lebensgefährlich und hinterläßt Schäden im ZNS!

    Und: Worauf hin sollte der Bz kontrolliert werden? Auf nicht vorhandene Anhaltspunkte einer Hypoglykämie?Deine Teststreifen wären bereits nach einem halben Tag verbraucht!

    Besuch mal eine vernünftige Schulung oder schreib dich als Gasthörerin an der Uni ein!
    Richtiges Lernen hat noch nie geschadet!"

    Hypo = niedrig
    Glyk = kommt von süß, Zucker
    hämie = kommt von Blut

    Unter = zuwenig
    Zucker(ung) = Zucker

    Da steht in dem Wort nichts davon, dass der zuwenige Zucker im Blut gemeint ist ^^

    Dass eine Hypoglykämie ohne Symptome lebensgefährlich ist, halte ich mittlerweile auch für Nonsens. Was wird Dich umbringen, die fehlenden Symptome?
    Eine Unterzuckerung hat mich bisher nicht getötet und ich unterzuckere nicht selten (up-Regulation), aber ich weiß, dass ich Unterzuckerungen haben werde weil ich meinen BZ-Verlauf kenne!
    Ich persönlich habe nicht immer Symptome einer Unterzuckerung - auch nicht mit tierischem Insulin, das ist übrigens KEIN Schaden durch gentechn. hergestelltes Insulin, sondern resultiert bei mir aus dem niedrig eingestellten BZ und der Häufigkeit von Unterzuckerungen.

    Welche Schäden treten denn auf?
    Ich bin sicher, dass der kontinuierlich höher eingestellte BZ MEHR Schäden im ZNS hinterlässt als eine Unterzuckerung/Tag.

    Worauf der BZ kontrolliert werden soll?
    Naja, bei bescheiden eingestellten und geschulten Diabetikern kommen Unterzuckerungen schlagartig und aus heiterem Himmel vor - wenn man eine gut funktionierende Basalrate hat (die ICT schließe ich von der gut einstellbaren Therapie aus), kommen Unterzuckerungen nicht unerwartet - man weiß was den Blutzucker nach unten beeinflusst und kann handeln!

    Meine Güte, wie sich der BZ in den nächsten Tagen entwickeln wird, das kannst Du Deinen BZ-Protokollen entnehmen - vorausgesetzt Du bist gut genug geschult *gg*
    Und dann MUSS man handeln.
    Ich habe beispielsweise nachts niedrige Werte, was tue ich nun, ich kann mir den Wecker stellen oder die Basalrate nachts absenken (das werde ich tun müssen und kläre es demnächst mit meinem Doc ab).

    Man weiß mittlerweile sehr genau was die Insulinempfindlichkeit beeinflusst und misst dann halt in kritischen Situationen etwas mehr.
    Bei der Insulinpumpentherapie muss eh mehr gemessen werden, da Katheter-, Resorptionsprobleme häufig vorkommen und die Gefahr einer Hyperglykämie, eines Insulinmangels besteht.

    Aber mal zum Thema tierisches Insulin. Dass es einen Unterschied macht, weiß ich und ich bin sicher - die Verwendung von tierischem Insulin schützt nicht vor unbemerkten Hypoglykämien!
    Ich persönlich fühle mich mit Insulin vom Schwein wacher und fitter, meine adrenergen Hypoglykämiesymptome treten bei etwas höheren Werten auf - wenn sie denn auftreten.
    Sind die adrenergen Symptome NICHT vorhanden, treten die neuroglucopenen auf!


    Ich will daher eher für eine anständige Schulung und Einstellung plädieren, denn da liegt der Hund begraben. Die meisten Diabetespraxen stellen ihre Kunden katastrophal ein und von Schulung kann keine Rede sein.
    Wozu muss ich mich als Typ 1-Diabetiker mit der Ernährungspyramide herumschlagen, ich bin doch eigentlich ganz gesund und will nur wissen wie ich mein Essen richtig mit Insulin abdecke.

    Oder aber was bringt mir die Erkenntnis, dass ich mich bewegen muss wenn man mir nicht erklärt wieviel Insulin/BE bei Sport benötigt wird?

    LG, Daniela
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 31.08.2010 18:33:18
    Hi Rudi,

    Anke und ich verstehen uns schon, wir streiten zwar wegen des Insulins und des Diabetes, ansonsten aber kommen wir ganz gut miteinander klar - denke ich.

    Ich meine, dass Anke es an sich gut meint und aufgrund ihrer Erfahrungen, die sie mit gentechn. Insulinen gemacht hat, für sich Recht behält - wie sollte es auch anders sein, niemand hat ihr bisher gezeigt, dass es auch besser laufen kann und dann Unterzuckerungen aus heiterem Himmel kommen können. Dass dem nicht so sein muss zeigen einige der Schreiber hier, aber sie kann das ja nicht sehen, da sie diese Erfahrungen nie gemacht hat.
    Anke ist kein Dummerchen, es fehlt nur an der Erfahrung, dass Diabetes durchaus berechenbar ist. Kein Wunder, Methodenwissen wird in herkömlichen Diabetespraxen nicht gelehrt ^^

    Ich frage mich nur wie sie dann eine Unterzuckerung bei einem BZ von 129 mg/dl erklären will - wenn das mit dem Zwischenzellwasser-Blut-Ausgleichsvorgang alles Quatsch ist ;-)

    Und so ganz nebenbei mal was OT, mein aktueller Hba1c beträgt jetzt 6,8 % - vor 3 Monaten noch lag er bei 9,2 % :-))))))))))))))))))

    LG, Daniela
  • o

    Rang: Gast
    am 01.09.2010 02:28:42
    In manus tuas, medice!
    Das BAG geht davon aus, dass mehr als 10% der Diabetiker bei der Behandlung mit Humaninsulin
    keine ausreichende Lebensqualität und keine gute Diabeteseinstellung erzielen, und
    sieht zudem die Wahlfreiheit des Patienten durch die weltweit sinkende Produktion von tierischen
    Insulinen gefährdet. Das BAG will sich deshalb für die weitere Sicherung der Herstellung
    von Schweineinsulin einsetzen, damit betroffenen Diabetikern auch weiterhin die Möglichkeit
    einer Behandlungsalternative offensteht. BAG-Direktor Prof. Thomas Zeltner hat die WHO auf
    diese Problematik aufmerksam gemacht und hat sich nach möglichen Massnahmen zur weltweiten
    Erhaltung von tierischem Insulin erkundigt. Eine Antwort steht noch aus.
    Allerdings muss jetzt schon darauf hingewiesen werden, dass unsere Behörden nur sehr
    begrenzte Möglichkeiten haben, um auf die Produktion von Medikamenten Einfluss nehmen
    zu können. Sie können auch keine Firma dazu verpflichten, ein registriertes Medikament auf
    dem Markt zu belassen.
    Für die strategischen Überlegungen eines pharmazeutischen Unternehmens zählt letztlich nur
    der Markt. Angebot und Nachfrage bestimmen das Schicksal eines jeden Medikamentes. Ob die
    Versorgung mit tierischem Insulin auch weiterhin gesichert werden kann, liegt deshalb zu
    einem wesentlichen Teil in den Händen der Ärztinnen und Ärzte, welche durch die Verschreibung
    dieser Medikamente die Nachfrage sicherstellen können. Man kann nur hoffen, dass die
    Verschreibepraxis nicht dem alleinigen Einfluss des Marketings der Pharmaindustrie unterworfen
    sein wird, sondern vor allem auf Wissen und Erfahrung beruht.



    Das ist der Knackpunkt!
  • irhwguthwg

    Rang: Gast
    am 01.09.2010 15:43:39
    "Das BAG geht davon aus, dass mehr als 10% der Diabetiker bei der Behandlung mit Humaninsulin
    keine ausreichende Lebensqualität und keine gute Diabeteseinstellung erzielen, und sieht zudem die Wahlfreiheit des Patienten durch die weltweit sinkende Produktion von tierischen Insulinen gefährdet."
    Lassen wir das mal so stehen. Selbst wenn es richtig ist, gehen wir mal 30-40 Jahre zurück. Weiss Anke, wieviel % bei der alleinigen Behandlung mit tierischem Insulin damals keine ausreichende Lebensqualität und keine gute DM-Einstellung erzielten? Das waren mindestens 10% (ich kenne sogar einige persönlich!) Und WO bitte war damals eine Wahlfreiheit? (nehm ich Insulin oder nicht??)
    Das war damals der Knackpunkt und es gab KEINE Möglichkeit der Wahl - heute hat sie jeder (die Wahl), ob er sie nutzt oder nicht, wird an seinem subjektiven Befinden und seiner Einstellung / Kraft liegen (und nicht an deinen "Hetz"-Tiraden....)
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 01.09.2010 18:23:49
    Naja, damals gab es die ICT und CSII ja auch noch nicht, Messgeräte waren auch nicht vorhanden! von Daniela
  • xyz

    Rang: Gast
    am 02.09.2010 10:46:43
    Was ist das für eine "Wahlfreiheit"?

    Anfang der 80 wurden die Diabetiker gegen ihren Willen umgestellt und ihnen wurde suggeriert es sei das bessere Insulin,das Humaninsulin.

    Dabei wurde ihnen vorsätzlich verschwiegen das das Zeugs NIEMALS getestet worden ist!(Abruch n. der 2. klinischen Phase wegen extremer Zwischenfälle)
    Und wo ist das eine "Wahlfreiheit" wenn bereits bekannt war ,das das Zeugs tödliche Nebenwirkungen haben kann und tierisches Insulin so langsam vom Markt genommen wurde.

    Enzmann(Lilly),Fehm,Teuscher,Borbly u.einige andere mehr wußten es schon damals:
    "Es wird alle betreffen" -d.h. - Keine Lebensqualität mit Humaninsulin auf Grund von schwerer Nebenwirkungen!

    Oder wie nennt man das wenn jemandem ein Substanz gegeben wird und der Gebende weiß genau ,das der Nehmende daran versterben kann?

    Ich nenn es MORD und das in XXX Mill. Fällen !