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Insulinunverträglichkeit

  • Silvana

    Rang: Gast
    am 13.08.2010 17:04:43
    Habe gestern einen Beitrag aus dem Jahr 2006 od.2005 von einem Holger gelesen. Er schildert genau die gleichen Symptome die ich habe. Bin seit letztem Jhar Diabetikerin Typ D1. Spritze 3xtägl. Basisinsulin 3xHumaninsulin. Hatte anfangs Actrapid und Protofane. Allerdings sprach ich auf Actrapid nicht an. Dann bekam ich Apidra und Levemir. Auch bei Apidra muss ich teilweise 1-2Stunden VOR dem Essen spritzen um auf einigermaßen annehmbare Werte zu kommen damit ich dann essen kann. Von Levemir bekam ich nun plötzlich dicke Quaddeln die ganz heiß wurden und die noch tagelang blaue Flecke und Schmerzen verursachten. Nun war ich gestern bei meinem Diabetologen und er stellte mich wieder auf Protofane um. Da ich außerdem seit Tagen an Kopfschmerzen und Übelkeit leide, fühle wie ein betrunkener Junkie und bin kaum fähig irgend etwas zu tun weil mir sofort schwindelig wird. Dies ist nun schon seid ca. 1 Woche Dauerzustand, davor hatte ich diese Beschwerden mal immer wieder. Nun schickte mich mein Arzt zum Neurologen da er sich nicht vorstellen kann dasws dies vom Insulin kommen könnte..... Hier habe ich nun andere Dinge gelesen.
    Kann sich denn dieser Holger falls er dies liest bitte bei mir melden und mir eventuell mitteilen was er dagegen unternommen hat und wie ihm geholfen wurde?

    Vielen Dank fü eure Hilfe
    Silvana
  • xyz

    Rang: Gast
    am 14.08.2010 00:39:28
    @Silvana:

    Ab und an schreibt hier mal DANIELA -sie hat eine Allergie gegen HUMANINSULIN.
    Vielleicht kann sie dir weiterhelfen....ich versuche sie per Mail zu erreichen.

    Was sollst du beim Neurologen? Das ist mit Sicherheit kein neurologisches Problem!

    Wechsel den Arzt bitte sonst geht es dir bald noch schlechter!
  • kai5

    Rang: Gast
    am 14.08.2010 01:43:04
    Was wird der Neurologe feststellen ?
    Das er mit Dir Geld verdient und nichts finden wird !
    Eine Umstellung auf ein nicht gentechnisch hergestelltes Insulin wäre eine Alternative.
    Aber sie ist nicht leicht.

    Als Alternative die nicht ganz so schnell wirkenden Insuline wie z.B.Actrapid.

    Apidra, Humalog etc. können auf die Psyche u.a. unangenehme Auswirkungen haben.
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 14.08.2010 02:31:55
    Hallo Silvana,

    ich bin kein Arzt und letztendlich kann nur ein Arzt Diagnosen stellen.
    Aber ich kann aus eigenen Erfahrungen berichten. Bei mir traten auch Quaddeln auf. Die Insulinhersteller haben meinem damaligen Arzt sogenannte Testkits zur Verfügung gestellt, sprich Deinen Arzt darauf an, dass er das Zeug bei einer der Firmen bestellt und es an Dir testet.
    Willst Du wissen ob es das Insulin selbst ist, kommst Du um einen Besuch bei einem Facharzt der Allergologie nicht herum. In Berlin ist Frau Prof. Dr. Worm (Allergologie Charite) eine sehr gute Adresse. Du kannst evtl. sogar Deinen Arzt beauftragen sich mit ihr in Verbindung zu setzen und Blut über ihn abenehmen lassen, was dort untersucht wird, ich bin da aber nicht sicher.

    Ich tendiere eher zu einer allergischen Reaktion als zu einer Unverträglichkeit, was mich stutzig macht ist, dass nach Insulinwechsel Symptome auftreten, die eher nicht allergischer Natur zu sein scheinen - könnten auch schwere Unterzuckerungen aufgetreten sein?

    Ich kann mir zu den Hautreaktionen auch noch andere Ursachen vorstellen, sind diese Quaddeln wirklich Quaddeln oder rote Flecken?
    Ein Hautarzt kann Dir da sicher auch noch helfen.

    LG, Daniela
  • Silvana

    Rang: Gast
    am 14.08.2010 08:01:07
    Herzlichen Dank für eure Hilfe!
    Ja es sind Quaddeln und es ist nach der jetztigen Umstellung auf Protofane noch nicht wieder aufgetreten. Ich hae auch keine Reaktionen auf Apidra nur nach dem spritzen von Levemir bekam ich diese Symptome. Zu Actrapid muss ich sagen es wirkt bei mir viel zu langsam. Ich muss sogar dieses schnell wirkende Apidra vor dem Essen spritzen da auch dies zu langsam wirkt. Zum Neurologen soll ich weil ich dermaßen Schwindelgefühle habe und weil ich wie betrunken durch die Gegend schwanke. Bin z.Zt. auch derart schlapp und die kleinste Arbeit strengt schon sehr an. Aber es ist beruhigend zzu wissen dass man sich mit Betroffenen denen es ebenso ergeht austauschen kann.
    Vielen Dank. Silvana
    ( Hatte eben einen Hypo und bin deshalb schon um diese Uhrzeit wach!)
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 14.08.2010 12:34:45
    Hallo Silvana,

    das mit den Kopfschmerzen und dem Schwindel kann verschiedene Ursachen haben. Da müsstest Du mal gucken wie Dein BZ nachts verläuft, evtl. hast Du auch viel zuviel oder zuwenig Insulin.
    Wenn die Quaddeln jetzt weg sind - super, trotzdem rate ich Dir einen Allergologen aufzusuchen, um das abzuklären.
    Dass Normalinsulin langsamer wirkt als Analoginsulin ist meiner Meinung nach nur ein Werbegag. Gerade mit Normalinsulin kann man eine hervorragende Diabeteseinstellung mit weniger Hypoglykämien als mit schnellem Analoginsulin erreichen - man muss aber einige Regeln beachten/einhalten, die übrigens auch für schnelles Analoginsulin gelten.
    Meiner Erfahrung nach wirken schnelle Analoga viel zu kurz und man muss sich mehr Bolusinsulin geben um gute pp-Werte zu erzielen, sodass es im Anschluss zu Hypoglykämien/Unterzuckerungen kommt.
    Meine persönliche Meinung ist, dass Analoga Schrott sind ^^

    Leider verraten die meisten Diabetologen uns diese Tricks nicht und als Diabetiker rennste dann mit viel zuviel Insulin durchs Leben - mit der Auswirkung häufiger Hypoglykämien im Wechsel mit Hyperglykämien. Eine gute Therapie ist dann meist sehr schwierig durch zu führen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass das Schwindelgefühl, die Kopfschmerzen etc. Unterzuckerungen als Ursache haben, aber das ist nur eine Idee von mir und muss diabetologisch abgeklärt werden!

    Viel Erfolg bei der Suche und Grüße,
    Daniela
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 14.08.2010 13:17:52
    Moin Sylvana,

    früher war es normal, Human-Insuline wie Actrapid mit einem SEA (Spritz-Ess-Abstand) von wenigstens 30 Minuten zu spritzen. Ich habe z.B. zum Frühstück damit einen von 2 Stunden. Und mit Apidra ist es bei mir zum Frühstück immer noch fast 1 Stunde, bis eine messbare Wirkung eintritt. Später am Tag reichen mir 10-20 Minuten. Alle Insuline wirken übrigens einmal im Blut innerhalb weniger Minuten und haben dann ausgewirkt. Die Dauer bis zum Wirkeintritt und wie sich die Wirkung dann über welche Zeit verteilt, macht der Weg vom Unterhautfettgewebe bis in den Blutkreislauf.

    Jedes Insulin braucht bei jedem von uns eine andere Zeitspanne vom Spritzen bis zur ersten messbaren Absenkung des Blutzuckers. Da gibt es keine Gesetzmäßigkeit, sondern nur die Möglichkeit für jeden von uns, das mit den eigenen Insulinen systematisch auszutesten und sich dann danach zu richten.
    Und jede Insulineinheit verhilft bei jedem von uns einer anderen Menge Glukose in die Zellen, denn das ist eben individuell verschieden. 1IE pro BE ist keine Gesetzmäßigkeit. Ich kenne auch Betroffene, die 5 oder 10 oder noch mehr IE pro BE brauchen. Auch da gibt es keine Gesetzmäßigkeit, sondern nur die Möglichkeit für jeden von uns, das mit den eigenen Insulinen systematisch auszutesten und sich dann danach zu richten.

    Danach richten:
    Mit dem Insulin, das wir spritzen, ersetzen wir fehlendes eigenes, und zwar ideal immer dann und in der dann passenden Menge, wenn dieser Ersatz gebraucht wird.
    Wenn der BZ ansteigt, ist gerade zu der Zeit nicht genug Insulin für die Glukose im Blut, die dann eben im Blut ist. Und wenn der BZ in eine Hypo sinkt, ist gerade zu der Zeit mehr Insulin im Blut, als für die Menge Glukose gebraucht wird, die dann gerade im Blut ist.

    Konkretes Beispiel:
    Wenn mein Apidra bei mir morgens erst 1 Stunde nach dem Spritzen messbar zu wirken beginnt, der Zucker aus einer Scheibe Brot meinen BZ aber schon eine halbe Stunde nach dem Essen auf die Spitze treibt, dann muss ich eben wenigstens ne halbe Stunde vor dem Essen spritzen, damit die beiden Wirkungen einigermaßen passend zusammen kommen und sich ausgleichen können.

    Bisdann, Jürgen
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 15.08.2010 03:25:46
    wie daniela schon schrieb, können schwindel und benommenheit verschiedene Ursachen haben, wie auch unterzuckerung und benommenheit.

    alergische reaktionen können auch von den zusatzstoffen der insuline herrühren, und unser körper ist da lernfähig. am besten so bald wie möglich einen termin beim alergologen machen, mit der erwähnung einer insulinresistenz. ggf kann dir der hersteller des insulins sagen, wie man an das kit kommt, damit du es beim gespräch zumindest die info parat hast.

    und bitte: insulin immer erst wechseln, wenn es probleme damit gibt. sonst schiest sich dein imunsystem erstrecht ein. von thomas2002
  • Silvana

    Rang: Gast
    am 15.08.2010 09:53:26
    Nochmal vielen Dank für eure Ratschläge. Aber das mit dem Schwindelgefühl hat NICHTS mit Unter oder Überzuckerung zu tun. Habe dies auch bei einem NORMALZUCKERSPIEGEL. Es ist sozusagen schon fast Dauerzustand. Das will nun mein Diabetologe abklären lassen. Er hat mir das auch mit der Allergie bei Levemir gesagt. Er hatte ja die verhärteten Riesenquaddeln gesehen und sofort beim Hersteller die Nebenwirkungen abgecheckt und mir dann von diesen mögl. Nebenwirkungen gesagt. Er sagte mir er hätte so einen Fall zum Glück noch nie gehabt aber leider wäre ja immer einmal ein erstes Mal. Leider muss es nun wieder ich sein. Es hat mich ja erst letztes Jahr erwischt, seither sind wir am einstellen und austesten. Er meinte dass mein Zucker in gar kein Schema passt. Und das stimmt.. weil das mit dem vorher Spritzen funktioniert nicht immer gleich, sondern einmal sinken die Werte schon früher einmal dauert es bis zu 2 Stunden. Jetzt z.B. habe ich mir mal die Hälfte des Insulins verabreicht, die andere Hälfte spritze ich mir nach dem Essen. Mal sehn was wird. Ich schätze mal dass ich noch sehr viel Zeit und Geduld aufbringen muss.
    Herzlichen Dank euch allen und ein schönes WE Silvana
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 15.08.2010 13:56:27
    Hallo Silvana,

    wenn das mit dem Insulin per Pen nicht klappt, versuche es mal mit einer U100-Spritze - es ist keine Seltenheit, dass die gespritzte und angekommene Insulinmenge nicht stimmt (Ungenauigkeit des Pens). Ein weiteres Problem ist der Rückfluss von Insulin bei zu großer Insulinmenge, bezogen auf die Nadellänge des Pens, der Spritze - pro Millimeter ist maximal 1 IE Insulin anzusetzen!
    Wenn Du also 20 IE Depot spritzen musst, bleibt nur noch die 20 mm Nadellänge, oder Insulin auf 2 Stellen spritzen..

    Aber auch das ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss, wenn Du morgens das Depotinsulin spritzt, ist evtl. nicht mehr genug Depotinsuin vom Vorabend vorhanden und Du kommst in einen Insulinmangel, den man mit einem Bolus überbrücken muss.
    Einschlafzeitpunkt und Aufstehzeitpunkt haben auch Einfluss auf den Insulinbedarf - versuche mal kontinuierliche Zeiten einzuhalten.
    Auch Bewegung nach Insulingabe beeinflusst den BZ erheblich, selbst geringe Belastungen wie Gehen senken den Blutzucker erheblich nach Bolusgabe.

    Ich drück Dir die Daumen, dass das mit den Kopfschmerzen und den Schwindelanfällen geklärt und beseitigt wird. Meine Kopfschmerzen damals und den letzten Monaten kamen wahrscheinlich von schweren Unterzuckerungen. Solllten dabei noch Muskelschmerzen auftreten ist das ein weiteres Indiz für Unterzuckerungen.

    Im Übrigen muss der gemessene Blutzucker mit normalem oder hohen wert nicht bedeuten, dass keine Unterzuckerung vorliegt. Im INSULINER 91 steht einiges dazu.
    Unterzuckerung ist nämlich nicht gleich Blutzucker (laut Dr. Teupe).

    Also dann mal noch viel Glück bei der Suche und lieben Gruß, Daniela
  • xyz

    Rang: Gast
    am 15.08.2010 14:32:16
    Unterzuckerung ist nämlich nicht gleich Blutzucker (laut Dr. Teupe).

    Ehrlich -ganz großer Tünef!

    Eine Hypoglykämie( Hypo= Unter -wir wollen doch hier keine unseriöse Wortklauberei betreiben wie mit der Vorsilbe "Human",oderseit wann haben Escherichia coli etwas mit dem Menschen zu tun?) besteht bei einer Glucosekonzentration im Gehirn(ZNS!) von < 50 mg/dl.
    Vom ZNS gehen alle Aktivitäten hinsichtlich Botenstoffe aus.Diese Botenstoffe sind u.a. dafür verantwortlich das z.B. die Leber Gugacon ausschütten kann.
    Wird diese Kette von neurophysiologischer Aktivitäten durch eine pharmakologisch wirksame Substanz unterbrochen oder blokiert wird es sehr gefährlich für den Betroffenen.

    Durch Humaninsulin werden initiale Hypoglykämieanzeichen wie z.B. Zittern,Schwitzen,Unruhe usw. blockiert bez. unterbunden.
  • peter

    Rang: Gast
    am 15.08.2010 15:33:07
    höre doch endlich auf mit deinem sinnlosen geschwafel anke.
    die leber schüttet gar kein glucagon aus,
    und wenn du teupe nicht verstehst, dann lerne statt dummes zeug zu labern.
    echerischa coli hat was mit dem menschen zu tun,auch da erst informieren.
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 15.08.2010 15:34:00
    Korrektur:
    Unterzuckerung ist nämlich nicht gleich niedriger Blutzucker (laut Dr. Teupe). von Daniela
  • xyz

    Rang: Gast
    am 15.08.2010 16:55:36
    ...bevor ich mich einen Quacksalber wie Twupe hingeben würde würde ich eher zu Teuscher n. Bern fahren!
    Bei dem weiß ich wenigstens das er mich NICHT unter die Erde bringt und mich auch nicht im großen Stil verarscht!!!

    Aber jedem Dummen was er verdient!!!
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 15.08.2010 20:40:47
    Ach Anke,

    Teuscher ist doch kein Quacksalber, er ist Diabetologe und darum geht es. Er hat ein prima Konzept für Typ 1-Diabetiker mit Pumpe entwickelt, auch für die Insulinisierung von Fett und Eiweiß weiß er Rat. Seine Therapie-Regelwerke sind konkret und nahezu für fast jede Lebenssituation einzusetzen - dass das Pankreas Glucagon ausschüttet und nicht die Leber, dafür kann doch Teupe nichts ôô
    Lies doch den Artikel im INSULINER 91 erst bevor Du wieder mal mit dem Hammer reinhaust.

    LG, Daniela
  • Nachtrag Daniela

    Rang: Gast
    am 15.08.2010 20:41:55
    ich meinte natürlich Teupe ist kein Quacksalber.. von Nachtrag Daniela
  • kai4

    Rang: Gast
    am 15.08.2010 21:25:19
    @ Daniela

    "Dass Normalinsulin langsamer wirkt als Analoginsulin ist meiner Meinung nach nur ein Werbegag."

    Wie kommst Du darauf ?
    Hast Du keine Unterschiede bemerkt?
    Welches Insulin benutzt Du jetzt ?
  • xyz

    Rang: Gast
    am 15.08.2010 21:30:39
    Leistungen d. LEBER u.a.

    Glucose in Form von Glykogen
    Von d. Leber geht auch die Gegenregulation aus bei einer Unterzuckerung!

    Hat eigentlich Teupe Grundlagenforschung betrieben? Gibt es auch NUR eine Veröffentlichung von ihm z.B. Im LANCET ?
    Mit Sicherheit nicht! Die würden so'n S.gar nicht was rein schreiben lassen -da im höchsten Maße unseriös!
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 15.08.2010 22:25:05
    Normalinsulin wirkt so und wird so resorbiert, dass es Nahrung mit mittlerem GI gut abdeckt, hält man den DEA ein, während Analoginsulin dieses nicht tut.
    Man muss evtl. 15 min längeren DEA einhalten. Es wird mit schnellen Analoginsulin geworben, wobei gerade insulinempfindliche Diabetiker damit ein Problem haben, denn geringe Insulindosen = kurze Resorptionszeiten => zu kurz für für Essen mit mittlerem GI mit Analoginsulin!


    Anke, google doch mal nach GLUCAGON und nicht nach GLYKOGEN ;-) von Daniela
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 16.08.2010 00:27:02
    Hallo Anonym, habe auch erst seit zwei Jahren Typ1, spritze übrigens Levemir, zum Glück ohne allergische Reaktion, habe aber auch schon davon gehört.
    Mit Schwindel habe ich auch oft zu kämpfen ( auch schon vor der Diabetes-Diagnose ) und inzwischen leb&#180;ich einfach damit, habe alles mögliche checken lassen, von Kügelchen im Ohr ( wegen dem Gleichgewicht ), beim Neurologen war ich auch, die Halswirbel wurden untersucht usw.
    ...ohne Diagnose...
    Ein Arzt hat mir dann mal ziemlich plausibel erklärt, daß es einfach Menschen gibt, die sehr empfindlich sind und die BZ-Schwankungen deutlich merken. Bei mir ist das auch so, ich merke den Wirkeintritt des Insulins genau, und kann sogar sagen, wann es mit den" KH&#180;s zusammentrifft" ( klingt idiotisch, ist aber so ).

    Was deinen "Achterbahn-BZ" betrifft: unterschätze nicht die Wirkspitzen des Basal-Insulins. Das wirkt nämlich nicht unbedingt gleichmäßig im Hintergrund. Oder vielleicht hast du auch einen sehr unterschiedlichen Insulinbedarf über den Tag verteilt, daß mußt du eben rausfinden, am besten mit Basalratentest ( hast du vielleicht schon gemacht ).

    Bist du denn schonmal umgefallen, ohnmächtig geworden durch den Schwindel?

    mfg von Astrid
  • Silvana

    Rang: Gast
    am 16.08.2010 00:45:59
    Hallo Astrid,
    vielen Dank für deinen Beitrag. Endlich mal wieder etwas Konstruktives und keine Rumstreiterei. Dabei wollte ich nur etwas über einen Heiko in Erfahrung bringen, der im Jahre 2006 od 2005 hier einen Beitrag hatte mit den selben Symptomen die ich nun habe. Ich bin kein Mensch der zu Schwindelgefühlen neigt. Ich hatte letztes Jahr einen Zuckerwert von 584 mit dem ich ins Krankenhaus kam. Der wurde durvh Zufall festgestellt, da ich eine kleine OP vor mir hatte und deshalb wurde Blut genommen. Ein halbes Jahr zuvor war ich bei einem Check und hatte 100! Ich bin noch auf eigenen Beinen in die Notaufnahme gegangen und die dachten ich kaäme per Sanka! Inzwischen hatte ich auch schon mal einen Wert von 21 auch den habe ich noch bei vollem Bewußtsein überstanden und mir noch etwas zu Essen gemacht. Also daran kann es nicht liegen, denn diese Symptome sind erst zu der Zeit aufgetreten als auch diese Quaddeln angefangen haben. Ich denke schon dass es da einen Zusammenhang gibt. Morgen habe ich nun einen Termin beim Neurologen und dann werde ich meinen Diabetologen wieder konsultieren....Wird schon werden. Allerdings werde ich ganz sicherlich nicht mein ganzes Leben nur damit verbringen in meiner Krankheit aufzugehen. Ich werde versuchen mit meiner Erkrankung ein so normales Leben wie irgendwie möglich zu leben. Ich habe keine Lust die ganze Zeit nur an meine Krankheit zu denken, nur ist es momentan noch ziemlich schwerda sie noch schwer in Griff zu bekommen ist.
    Herzlichen Dank noch mal und ganz lieben Gruß Silvana
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 16.08.2010 12:31:54
    Moin Silvana,

    wer zu schwimmen gelernt hat, kriegt das Wasser damit nicht in den Griff. Er hat nur gelernt, sich mit den Bedingungen seines Körpers an die Bedingungen des Wassers wenigstens ausreichend dafür anzupassen, dass er den Kopf oft genug lange genug weit genug für's ausreichende Luftholen aus dem Wasser recken und sich darin zielgerichtet bewegen kann. Und im Prinzip ganz ähnlich hab ich gelernt, wie ich die Bedingungen meines Körpers und meines Alltags so an die Defekt-Konstellation meiner Blutzucker-Automatik anpassen kann, dass mein Blutzucker sich die meisten Stunden am Tag im völlig gesunden Bereich bewegt und den Rest nicht alzu weit davon entfernt.

    Klar hinkt der Vergleich, denn während mir das Wasser sofort in den Hals schwappt, wenn ich mich darin abseits von meinem Ziel-Verlauf bewege, die Reaktion also sofort auf meine Aktion folgt, kann das, was ich jetzt mache, meinen Blutzucker erst oder noch in 2 oder 3 oder noch mehr Stunden beeinflussen. Oder anders herum: Was ich jetzt an BZ messe, kann ich nur aus meinem Verhalten den ganzen Morgen über verstehen und bewerten. Und wenn mir das Ergebnis jetzt nicht gefällt, muss ich mein Verhalten in 2 Richtungen verändern.
    Einmal für die Stunden zurück: Was hätte ich wann anders machen können, um jetzt ein besseres Ergebnis zu messen? Das macht dann das veränderte Handeln für morgen zur gleichen Zeit.
    Und dann für die nächsten Stunden: Was kann ich jetzt tun, um meinen BZ in möglichst kurzer Zeit wieder in meinen gesunden Rahmen zu steuern? Das macht die Veränderungen, die frühestens in 15-20 Minuten anfangen, wirksam zu werden, und die meinen weiteren BZ-Verlauf für die nächsten etwa 2-5 Stunden mehr oder weniger deutlich mit beeinflussen können.

    Bisdann, Jürgen
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 16.08.2010 21:43:02
    Hast du mal deinen Blutdruck gemessen?
    Ich hatte nach zwei Wochen Levemir auch
    Probleme. Heftiges Schütteln, Schluckprobleme,
    Umfallen bis zu Bewustlosigkeit.
    Nach drei Monaten habe ich dann endlich auf eigenes Anfragen Lantus bekommen.
    Jetzt sind nur noch meine Blutdrucke niedrig beim Stehen und Laufen (80/60, manchal niedriger).
    Jetzt werde ich untersucht auf Addison.
  • silvana

    Rang: Gast
    am 17.08.2010 09:29:33
    danke für deinen lieben Ratschlag. Es wurde alles gecheckt und gestern war ich beim Neurologen um event. andere Ursachen auszuschließen. Natürlich gab es keinen Befund. Ich muss allerdings sagen, dass es mir auch schon bedutend besser geht. Ich vermute mal, dass dies noch "Spätfolgen" von Levemir waren. Jetzt spritze ich wieder Protafane und es gibt keine Quaddeln, Hautrötungen und Verhärtungen mehr. Vermutlich muss mein Körper erst noch diese Stoffe gg. die ich allergisch bin von Levemir verarbeiten.
    LG Silvana von silvana
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 18.08.2010 11:58:41
    Hallo ihr beiden da über mir,

    die Symptome Schütteln, Schluckbeschwerden, Bewusstlosigkeit etc. sind m. W. nach NICHT allergisch - bitte sagt euren Ärzten, dass die das dem Insulinhersteller als unerwünschte Wirkungen melden und lasst die Ursachen abklären!

    Die Hautreaktionen sind wahrscheinlich allergischer Natur, ich würde aber trotzdem einen Allergietest vornehmen lassen um den Auslöser zu finden, es können auch Zusatzstoffe als Ursache in Betracht kommen und vor denen bist Du nicht unbedingt durch Insulinwechsel sicher!

    Außerdem ist es wichtig, dass Meldungen bei den Insulinherstellern eingehen, sollte es sich um allergische Reaktionen handeln.

    Ich musste damals selbst Meldung bei den Firmen erstatten, da meine damaligen Diabetologen da keinen Bock drauf hatten (eigentlich MÜSSEN die sowas melden, aber gut...).

    LG, Daniela