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Insulinunverträglichkeit

  • Silvana

    Rang: Gast
    am 16.08.2010 00:45:59
    Hallo Astrid,
    vielen Dank für deinen Beitrag. Endlich mal wieder etwas Konstruktives und keine Rumstreiterei. Dabei wollte ich nur etwas über einen Heiko in Erfahrung bringen, der im Jahre 2006 od 2005 hier einen Beitrag hatte mit den selben Symptomen die ich nun habe. Ich bin kein Mensch der zu Schwindelgefühlen neigt. Ich hatte letztes Jahr einen Zuckerwert von 584 mit dem ich ins Krankenhaus kam. Der wurde durvh Zufall festgestellt, da ich eine kleine OP vor mir hatte und deshalb wurde Blut genommen. Ein halbes Jahr zuvor war ich bei einem Check und hatte 100! Ich bin noch auf eigenen Beinen in die Notaufnahme gegangen und die dachten ich kaäme per Sanka! Inzwischen hatte ich auch schon mal einen Wert von 21 auch den habe ich noch bei vollem Bewußtsein überstanden und mir noch etwas zu Essen gemacht. Also daran kann es nicht liegen, denn diese Symptome sind erst zu der Zeit aufgetreten als auch diese Quaddeln angefangen haben. Ich denke schon dass es da einen Zusammenhang gibt. Morgen habe ich nun einen Termin beim Neurologen und dann werde ich meinen Diabetologen wieder konsultieren....Wird schon werden. Allerdings werde ich ganz sicherlich nicht mein ganzes Leben nur damit verbringen in meiner Krankheit aufzugehen. Ich werde versuchen mit meiner Erkrankung ein so normales Leben wie irgendwie möglich zu leben. Ich habe keine Lust die ganze Zeit nur an meine Krankheit zu denken, nur ist es momentan noch ziemlich schwerda sie noch schwer in Griff zu bekommen ist.
    Herzlichen Dank noch mal und ganz lieben Gruß Silvana
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 16.08.2010 12:31:54
    Moin Silvana,

    wer zu schwimmen gelernt hat, kriegt das Wasser damit nicht in den Griff. Er hat nur gelernt, sich mit den Bedingungen seines Körpers an die Bedingungen des Wassers wenigstens ausreichend dafür anzupassen, dass er den Kopf oft genug lange genug weit genug für's ausreichende Luftholen aus dem Wasser recken und sich darin zielgerichtet bewegen kann. Und im Prinzip ganz ähnlich hab ich gelernt, wie ich die Bedingungen meines Körpers und meines Alltags so an die Defekt-Konstellation meiner Blutzucker-Automatik anpassen kann, dass mein Blutzucker sich die meisten Stunden am Tag im völlig gesunden Bereich bewegt und den Rest nicht alzu weit davon entfernt.

    Klar hinkt der Vergleich, denn während mir das Wasser sofort in den Hals schwappt, wenn ich mich darin abseits von meinem Ziel-Verlauf bewege, die Reaktion also sofort auf meine Aktion folgt, kann das, was ich jetzt mache, meinen Blutzucker erst oder noch in 2 oder 3 oder noch mehr Stunden beeinflussen. Oder anders herum: Was ich jetzt an BZ messe, kann ich nur aus meinem Verhalten den ganzen Morgen über verstehen und bewerten. Und wenn mir das Ergebnis jetzt nicht gefällt, muss ich mein Verhalten in 2 Richtungen verändern.
    Einmal für die Stunden zurück: Was hätte ich wann anders machen können, um jetzt ein besseres Ergebnis zu messen? Das macht dann das veränderte Handeln für morgen zur gleichen Zeit.
    Und dann für die nächsten Stunden: Was kann ich jetzt tun, um meinen BZ in möglichst kurzer Zeit wieder in meinen gesunden Rahmen zu steuern? Das macht die Veränderungen, die frühestens in 15-20 Minuten anfangen, wirksam zu werden, und die meinen weiteren BZ-Verlauf für die nächsten etwa 2-5 Stunden mehr oder weniger deutlich mit beeinflussen können.

    Bisdann, Jürgen
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 16.08.2010 21:43:02
    Hast du mal deinen Blutdruck gemessen?
    Ich hatte nach zwei Wochen Levemir auch
    Probleme. Heftiges Schütteln, Schluckprobleme,
    Umfallen bis zu Bewustlosigkeit.
    Nach drei Monaten habe ich dann endlich auf eigenes Anfragen Lantus bekommen.
    Jetzt sind nur noch meine Blutdrucke niedrig beim Stehen und Laufen (80/60, manchal niedriger).
    Jetzt werde ich untersucht auf Addison.
  • silvana

    Rang: Gast
    am 17.08.2010 09:29:33
    danke für deinen lieben Ratschlag. Es wurde alles gecheckt und gestern war ich beim Neurologen um event. andere Ursachen auszuschließen. Natürlich gab es keinen Befund. Ich muss allerdings sagen, dass es mir auch schon bedutend besser geht. Ich vermute mal, dass dies noch "Spätfolgen" von Levemir waren. Jetzt spritze ich wieder Protafane und es gibt keine Quaddeln, Hautrötungen und Verhärtungen mehr. Vermutlich muss mein Körper erst noch diese Stoffe gg. die ich allergisch bin von Levemir verarbeiten.
    LG Silvana von silvana
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 18.08.2010 11:58:41
    Hallo ihr beiden da über mir,

    die Symptome Schütteln, Schluckbeschwerden, Bewusstlosigkeit etc. sind m. W. nach NICHT allergisch - bitte sagt euren Ärzten, dass die das dem Insulinhersteller als unerwünschte Wirkungen melden und lasst die Ursachen abklären!

    Die Hautreaktionen sind wahrscheinlich allergischer Natur, ich würde aber trotzdem einen Allergietest vornehmen lassen um den Auslöser zu finden, es können auch Zusatzstoffe als Ursache in Betracht kommen und vor denen bist Du nicht unbedingt durch Insulinwechsel sicher!

    Außerdem ist es wichtig, dass Meldungen bei den Insulinherstellern eingehen, sollte es sich um allergische Reaktionen handeln.

    Ich musste damals selbst Meldung bei den Firmen erstatten, da meine damaligen Diabetologen da keinen Bock drauf hatten (eigentlich MÜSSEN die sowas melden, aber gut...).

    LG, Daniela
  • Silvana

    Rang: Gast
    am 18.08.2010 12:14:49
    Hallo Daniela,
    also mein Diabetologe hat diese Hautreizungen, Verhärtung (da hat sich das Insulin vermutl. nicht richtig verteilen können) mit den Nebenwirkungen die der Hersteller angibt verglichen und dabei diese Unverträglichkeit und Allergie festgestellt. Glaube mir ich habe außer Diabetes noch 2 weiter Autoimmunerkrankungen und weiß duraus wann ich eine Allergie habe und wann nicht. Aber da nun das Levemir abgesetzt ist und ich wieder auf Protofane umgestiegen bin geht es mir schon bedeutend besser!
    Es gibt hier sehr viele lieb gemeinte Ratschlöge von verschiedenen "Mitpatienten" die mehr oder weniger brauchbar sind. Ich war auch in einer sehr guten umfangreichen Schulungdie über mehrere Tage ging, da habe ich das alles gelernt was mir hier von verschiedenen Leuten erklärt wird. Aber das war eigentlich nicht die Frage.... Egal sie meinten es alle nur gut mit mir. Wichtig für mich ist, das es mir nun wieder besser geht und das denke ich lag definitiv am Insulinwechsel.
    Ich danke dir noch mal recht herzlich für deine Hilfe!
    Ganz lieber Gruß Silvana
    (übrigens kam gestern Fr. Dr. Worm im Fernsehn bei Akte 2010 wg. Lupus. Viellleicht hast du den Beitrag ja gesehen)
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 18.08.2010 16:52:44
    Hallo Silvana,

    habe den Beitrag leider nicht gesehen .:-(
    Du kannst mir auch glauben, ich habe Allergien auf Insulin selbst UND auf Zusazstoffe - ich tendiere dazu, dass die Hautreaktionen (Quaddeln) allergischer Natur sind - aber es muss unbedingt geklärt werden auf was genau Du allergisch reagierst, denn Insulinumstellungen können nach hinten losgehen.
    Eine Allergie ist eine Immunreaktion mit IgE-Antikörpern, diese bewirken meist Hautreaktionen, Schleimhautschwellungen, Atembeschwerden. Der Kreislauf bricht erst zusammen wenn die allergischen Symptome so stark auftreten (aufgrund der Weitstellung der Blutgefäße) dass der Körper das nicht mehr bewältigen kann.
    Wenn Du also nicht generalisierte Schwellungen hattest, ist es unwahrscheinlich, dass der Schwindel allergischer Ursache ist. Kofschmerzen allerdings sind mir bei Allergie bekannt, sie können aber eben auch andere Ursachen haben...

    de.wikipedia.org/wiki/Anaphylaxie

    Verhärtungen können zwar auch durch Immunsystemreaktionen auftreten, allerdings sind andere Antikörper dafür verantwortlich, meist treten diese Reaktionen verspätet auf und halten nach Absetzen des Insulins einige Zeit an (Typ IV-Allergie).

    Ich hatte 2005 "etwas" mehr als nur ein paarQuaddeln, es endete auf der Notaufnahme mit 100 mg Prednisolon und anschließender Hyposensibilisierung.
    Im Voraus hatte ich Insulinantikörper und meine Einstellung war sehr instabil.

    Ich habe gezielt gefragt da es auch bakterielle Ursachen für juckende und rote Stellen an Einstichstellen gibt, die unbedingt mit Antibiotika behandelt werden müssen - da ich aber weder ein Bild von Deinen Hautreaktionen, noch eine genaue Beschreibeung erhalten habe, muss ich sehr allgemein formulieren - ich bin ja auch kein Arzt sondern nur Diabetikerin.

    LG, Daniela
  • xyz

    Rang: Gast
    am 18.08.2010 18:33:06
    Es ist bekannt das Humaninsulin Antikörperreaktionen auslöst.

    Habt ihr schon mal was darüber gehört das ein stoffwechselgesunder Mensch auf sein körpereigenes Insulin allergisch rweagiert?Ich noch nicht!
    Da liegt aber der große Unterschied und dazu kommen noch die Zusatzstoffe wie z.B. Kresol u. Phenol.

    Hier noch mal was interessantes zu "Insulin" allgemein -es handelt sich um einen Buchauszug(J.Virapen,"Nebenwirkung Tod" ,Familienverlöag Buchner):


    Die „Insulin-Schweinerei“

    Insulin wird seit fast 90 Jahren von Schweinen gewonnen – eine für Diabetiker segensreiche Erfindung, aber eine unappetitliche Vorstellung, worüber sich aber niemand Gedanken machte. Ein seit gut 25 Jahren künstlich gentechnisch hergestelltes Insulin wurde werbewirksam „Human-Insulin“ genannt. Nur in sehr kleinen Studien wurde es erprobt. Ärzte und Patienten glauben bis heute allein durch die Namensgebung sie bekämen menschliches statt tierisches Schweineinsulin, ein ungeheurer psychologischer Trick. Ein Heer von Buddhisten, Arabern und Vegetariern hätte wohl erhebliche Bedenken, Hilfe von toten Schweinen zu bekommen. Langzeitstudien belegen, dass die Nebeneffekte eher höher sind als beim Schweineinsulin. Hersteller leugnen die allergischen Nebenwirkungen. Die Diabetiker können das Gefühl für das Absinken des Blutzuckers schlechter wahrnehmen, was zur plötzlichen Bewusstlosigkeit mit allen Folgen führen kann. Das billigere Schweineinsulin ist inzwischen kaum noch zu bekommen. Jeder kann es herstellen, während patentiertes Human-Insulin allein durch das Patent teurer verkauft werden kann. Virapen liest während seiner langjährigen Tätigkeit in der Karibik anhand von Computergeschenken heraus, dass ähnliche Korruptionstechniken, wie er sie beim Prozac angewandt hatte, eine Rolle spielen.

    Umsatzverluste durch ein auslaufendes, weil nicht mehr patentgeschütztes Medikament können durch kleine Molekülveränderungen patentgeschützt als Novität auf den Markt gebracht werden. Die neuen Einnahmen wandern in Werbemaßnahmen und Bestechungsgelder. Eine Erweiterung des Insulinmarktes kann auch dadurch stattfinden, dass Familienangehörige, die nicht oder noch nicht krank sind, über den Begriff der familiären Prädisposition als gefährdet mit ins Boot geholt werden und ihnen prophylaktisch Insulin verabreicht wird. Allerdings sind die Nebenwirkungen auf einen gesunden Körper noch nicht erprobt.
  • u4545j

    Rang: Gast
    am 18.08.2010 18:52:53
    "Es ist bekannt das Humaninsulin Antikörperreaktionen auslöst. Habt ihr schon mal was darüber gehört das ein stoffwechselgesunder Mensch auf sein körpereigenes Insulin allergisch rweagiert? Ich noch nicht! Da liegt aber der große Unterschied und dazu kommen noch die Zusatzstoffe wie z.B. Kresol u. Phenol."
    Ach ja, und uns Anke meint, Schweine-u.Rinderinsuline würden keine Antikörperreaktionen auslösen? Denn auch die sind beim Mensch nicht körpereigen! Und dazu kommt noch, dass auch sie Kresol und Phenol enthalten. An MD Lawrence musst du sicher nicht schon wieder erinnert werden. Ganz nebenbei: nur weil du noch nicht von etwas gehört hast, muss es nicht so sein, wie du es gern hättest...
  • peter

    Rang: Gast
    am 18.08.2010 20:35:02
    ja anke alle wissen es nur du nicht,
    es gibt abwehrreaktionen auf körpereigenes insulin,
    das nennt sich iga, damit wird bei kindern zb typ 1 nachgewiesen.
    zu den inhaltsstoffen von allen insulinen so.