Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Diabetesratgeber für Angehörige
-
BARBRA
Rang: Gastam 26.11.2007 09:38:33
Hallo!
Gibt es einen brauchbaren Ratgeber für Angehörige.
Ich würde gerne einem nahen Verwandten einen Ratgeber für Diabetiker schenken,indem sowohl Typ 1 als auch Typ2 ,sowie die Therapien,verständlich und einfach erläutert werden.
Der Grund dafür ist einfach,bei jedem Besuch wird mein Diabetes thematisiert,und er,der Nichtdiabetiker,gibt mir Ratschläge ,welche er aus den Medien und sonswoher hat -Wahnsinnig werd!
Es ist nicht so,dass ich unwissenden ihre Fragen bereitwillig erkläre,aber in diesem Fall ,ist meine schmerzgrenze erreicht -was ich auch schon gesagt habe.
Wärre dankbar für jeden Rat und Hinweis.
lg
BARBRA -
Erwin Weindl
Rang: Gastam 26.11.2007 11:43:42
Hallo BARBRA,
das ist eine schwierige Sache. Abgrenzen und ein unmissverständliches STOPP ist das einzige was ich die raten kann. Arg ist es sicherlich wenn die Angehörigen die Eltern sind da kann man dann nur sagen ich komme gerne aber.... und wenn das nicht funktioniert den Besuch absagen oder auch abbrechen. Ich hab das mit meiner Mutter 20 Jahre lang nicht wirklich in den Griff bekommen. Erst als sie selbst an T2 erkrank ist hat sich das so halbwegs normalisiert, halbwegs weil ich T1 uns Sie T2 ist und das sind auch 2 Paar Schuhe. Und wenn ich bei einem drohenden Hypo zur Cola Flasche griff hat sie mir in der Situation noch etwas über gesunde Ernährung vorgebetet und da bin ich dann ausgerastet, aber nicht weil ich schon auf Hypo war. Auch wenn du deine Angehörigen mit Infos fütterst - die suchen sich immer das heraus was in ihr Denkkonzept passt und bekommen den Gesamtkontext nicht hin. Und um sich zu rechtfertigen kommt dann ein jammerndes "Aber ich habe es ja nur gut gemeint".
Hoffentlich hast du gute Nerven, grenze dich ab.
LG Erwin
von Erwin Weindl -
BARBRA
Rang: Gastam 26.11.2007 12:04:03
Hallo Erwin!
Danke! Für deinen Ratschlag.
Es betrifft meinen Vater - der kein Diabetiker ist.Beim letzten Besuch,wollte er mir Tipps bezüglich Spritztechnik geben.Er hört oder sieht in den Medien etwas und schon belehrt er mich.Wobei in den Medien so oft Dinge verbreite werden ,die nicht zutreffen oder für Typ 2 gedacht sind.
Bin echt fast ausgerastet. Gsd sehen wir uns erst Weihnachten wieder.
Werds mal mit ignorieren versuchen.
lg
BARBRA -
Erwin Weindl
Rang: Gastam 26.11.2007 13:35:42
Hallo BARBRA!
Ich habe keine Ahnung ob du Kinder hast, aber seit dem das bei mir so ist haben sich auch viele Blickwinkel verändert.
Vielleicht geht es deinem Vater auch so, (Insulinspritzende Kinder sind sehr sehr schwer krank- ist irgendwie bei älteren Menschen abgespeichert) und er, der dein Vater ist, hat weil du "schwer" krank bist auch so seine Not. Er fühlt sich für dich verantwortlich und möchte dir wie keinem anderen Menschen vielleicht helfen - sitzt aber am Ast der Machtlosigkeit. Das ist für ihn vielleicht auch nicht einfach. Nicht das es dein Problem lösen würde - aber vielleich ein Gespräch unter dieser Prämisse.
LG Erwin von Erwin Weindl -
klausdn
Rang: Gastam 26.11.2007 17:47:47
hallo,
ja leute es nervt, wir hatten auf einem anderen forum dieses thema auch schon, und da war echt rauszuhören, daß selbst erwachsene kinder wie unmündige behandelt werden und verzweifeln.
mein extremfall:
ein recht guter bekannter schleppt mich in einem großkauf zur seite auf nachfrage weshalb, "damit du nicht verführt wirst" ??? wir standen vor den keksen!
ja da habe ich bei ihm den bz gemessen, und ihn für
einen fast diabetiker erklärt, und ihm alles was er gerne ißt verboten. das war notwehr!
--
aber im ernst, das größte problem ist daß diabetes in deutschland "zucker" heißt, und die meisten nicht wissen was diabetes ist.
da ist es auch völlig egal ob t1 oder t2,, t3...
selbst ärzte machen doch mit,
na und die medien nicht ohne grund heißt es
-lügt wie gedruckt-
-dickes fell anschaffen, den rücken ölen - und ablaufen lassen, mit unbeteilgten mit illustriertenwissen kann man nicht diskutieren.
ist zwecklos.
mfg. klaus
von klausdn -
Claudia
Rang: Gastam 01.12.2007 16:34:53
Geh einfach mal in die Buchhandlung und lass dir ein leicht verständliches Buch über Diabetes geben. Natürlich haben meine "Vorschreiber" recht, lass dich nicht stressen und ignoriere die gut gemeinten Ratschläge einfach.
Aber so ein Buch wäre tatsächlich gar nicht übel, da kann dein Papa mal nachlesen - vielleicht hilfts!
Alles Gute von Claudia