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Levemir - unterschiedliche Wirkung
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Mirko
Rang: Gastam 19.11.2007 23:22:25
Hallo Leute,
ich bin momentan etwas ratlos, verzweifelt und auf der Suche nach Leidensgenossen oder Ideen die mir weiterhelfen.
Wie es der Titel schon sagt habe ich Probleme mit der Wirkungskonstanz von Levemir.
Ich wurde letztes Jahr leider von Semilente auf Levemir umgestellt.
Aufgrund der damaligen Erkenntnisse war ich eher skeptisch gegenüber dem neuen Insulin.
Dies bewarheitete sich aber nicht und ich wurde sogar positiv überrascht.
Nicht nur daß sich die höhere Dosierung in Grenzen hielt (ca. 15%) auch die Konstanz über den Tag war besser, wohl aufgrund der sich ergebenden Überlappung durch die größere Wirkungsdauer.
Somit wurde ich mit einer stabilen Einstellung von 19:16 IE (morgens/abends) entlassen.
In diesem Frühjahr wurde ich dann von einem Tag auf den anderen von einer deutlich gesteigerten Wirkung überrascht.
Ich war eigentlich ständig damit beschäftigt mit Traubenzucker aus den tiefen Werten (<=3,5mmol) zu kommen.
Das Alles natürlich bei gleichen Essgewohnheiten und der Tagesablauf war auch ähnlich.
Alles in Allem konnte ich nach einigen Tagen ausregulieren und anpassen den Insulinbedarf um 35 % verringern.
Mein Insulinbedarf war somit von einem Tag auf den Anderen auf 14:9 IE gesunken.
Das war für mich überraschend aber ich freute mich darüber nachdem ich wieder stabile Werte erreichte.
Leider wurde ich vor einigen Tagen wieder vor das Problem der geänderten Wirkung gestellt.
Diesesmal wieder in die andere Richtung.
Wieder nach einigen Tagen austesten und anpassen habe ich wieder eine stabile Einstellung gefunden, 26:18 IE.
Wie zu erkennen eine Dosiserhöhung von 100%, ich muß momentan also das Doppelte an Insulin spritzen um das gleiche Ergebnis zu erreichen.
Nur der Vollständigkeit halber, mein Rapid war während der gesamten Zeit stabil mit relativ konstanten Werten, die nur für die Korrekturen geändert wurden.
Da ich Heute gerade in einem großen Diabeteszentrum war und die mir keine Antwort geben konnten oder wollten und auch nicht den Anschein machten auf das
Problem einzugehen möchte ich nun gerne wissen ob es hier auch solche Erfahrungen gibt, Lösungsmöglichkeiten bekannt sind oder andere Ideen existieren an wen man sich noch wenden könnte.
Für jede Anregung wäre ich dankbar. von Mirko -
klausdn
Rang: Gastam 20.11.2007 00:29:21
hallo mirko,
so exrem nicht aber mein winterbasisbedarf,
liegt 15% höher als im sommer.
das war aber schon bei der benutzung von nph genauso.
wobei mein gesamtbasisbedarf wesentlich geringer als bei dir ist.
daher mache ich bei zweifeln basalratentest, und wenn es mir zu sehr steigt rezeptor up regulation.
und schon mal geschrieben ist für mich der beste zeitpunkt 21°°, und 9°°.(ca)
mfg. klaus von klausdn -
thomas2002
Rang: Gastam 20.11.2007 12:29:37
ich kenne auch die jahreszeitliche abhängigkeit meines hba1c aus meiner vorinsulin-zeit. sonmer wahren die besseren hba1c-werten von thomas2002 -
Mirko
Rang: Gastam 20.11.2007 15:00:31
hallo klausdn,
die Zeiten sind bei mir die gleichen ansonsten hatte ich immer Abends ein Problem mit steigenden Werten.
Diese Unterschiede zwischen Sommer und Winter hatte ich bisher noch nicht, wahrscheinlich da mein Bewegungsumfang über das Jahr gesehen relativ konstant ist.
Ausnahmefälle wie längere und geplante Bewegungsphasen lasse ich da mal Außen vor.
Alle Änderungen im Bereich von 10% denke ich würden sowieso im Rauschen untergehen, d.h. eher auf Meßungenauigkeiten oder verschätzen bei den Mahlzeiten zurückzuführen sein.
Wenn ich da jetzt aber an meine Erhöhung um 100% im Hinterkopf habe und mir vorstelle daß es wieder umschlägt, das Ganze bei Nacht dann
glaube ich nicht wieder aufzuwachen.
Bei dem mir bis dahin unbekannten Verhalten im Frühjahr war es schon schlimm genug, wie geschrieben habe ich die erste Zeit zum großen Teil von Traubenzucker gelebt.
Auf solche Änderungen war ich nicht vorbereitet, in einer Schulung wird auf sowas nicht hingewiesen und in meinem Leben hatte ich das noch mit keinem Insulin erlebt.
Bisher könnte ich fast sagen daß soein Zyklus ein halbes Jahr dauert, meine Vermutung sind eher Schwankungen in der Produktion aber wie soll man das herausbekommen, wer weiß schon wann ich mal wieder "gutes" Insulin bekomme.
Naja erstmal Danke soweit von Mirko