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wieviel BE
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Addi
Rang: Gastam 31.10.2007 10:40:02
Hallo
gibt es irgendwo eine tabelle wo man sehen kann wieviel broteiheiten ich essen darf ?
einer sagt 12, der andere sagt 15 und der nächste 18, ich möchte natürlich auch nicht zunehmen
Ciao Addi -
ist das nicht egal?
Rang: Gastam 31.10.2007 10:56:09
das ist bei jedem anders
der eine braucht 10 der andere 20BE am tag
das hängt zum einen davon ab was du beruflich machst und zum anderen was fürn futterverwerter du bist und ob du sport machen tust von ist das nicht egal? -
Erwin Weindl
Rang: Gastam 31.10.2007 11:01:18
Lieber Addi,
diese Frage lässt sich ohne zu wissen welche Therapie du anwendest und wie schwer bzw. wie alt du bist nicht beantworten. Ein Jugendlicher mit 80 KG müsste mit 12 BE hungern, für einen Pensionisten mit 65 KG sind 12 BE reichlich.
Wenn du auf FIT, BBIT bzw. NIS eingestellt bist wirst du soviel essen wie du benötigst ohne zuzunehmen. Hast du zu viel KG kannst du abnehmen wie jeser andere auch.
Da bräuchte ich mehr Infos
LG Erwin von Erwin Weindl -
mk
Rang: Gastam 31.10.2007 21:28:34
Lass Dich schulen bei einem Diabetologen!!
Du darfst essen, was DU (!!) willst!
Du entscheidest selber, denn es ist DEIN Diabetes!!
Wenn Du geschult wärest, könntest Du selbst eine Antwort auf deine Frage geben.
Übrigens machen BE nicht dick, sondern nur "Fett macht fett" !
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klausdn
Rang: Gastam 31.10.2007 22:00:43
halo addi,
du dafst essen was du willst aber nicht soviel wie du willst, sonst wird t1 genau wie t2 dick.
und wer an den spruch -fett macht dett- glaubt glaubt auch daß zitronenfalter zitronen falten.
mit hilfe von insulin werden kohlenhydrate als fett eingelagert.
und mit 12-14be kommt man egal wie groß, gut hin.
wer viele kh ißt muß viel spritzen, wer viel spritzt +kh nimmt zu.
viele t1 die sich rund gegessen haben haben auf den t1 noch nen t2 draufgepackt.
mfg klaus
von klausdn -
Jan
Rang: Gastam 31.10.2007 23:04:30
Ich bin Typ-I-Diabetiker, sehr schlank und esse alles wieviel ich will und nehme NICHT zu.
Also stimmt die Aussage von klausdn nicht.
Es wird hier vieles runtergespielt und die Qualität leidet darunter.
Jan -
Pia
Rang: Gastam 01.11.2007 12:44:03
Hi Jan,
"Es wird hier vieles runtergespielt und die Qualität leidet darunter."
Was meinst du damit genau?
Ich finde es nicht gut, wenn Diabetes zu einer "schlimmsten Krankheit der Welt" gemacht wird, denn das ist er nicht, er ist ne Stoffwechselstörung, die man gut in den Griff bekommen kann. Und wenn ich daran denke, dass vor ein paar Jahren man noch Spritzen und Kanülen zu Hause auskochen musste, wird ne Menge für die Diabetiker getan und die Firmen betreiben eine rasante Forschung.
Du schreibst, du bist Typ 1 und hast in deiner Ernährung keine Einschränkungen? Das kann ich dir nicht abnehmen, Tut mir leid. Denn dann wärst du doch kein Diabetiker? Oder spritzt du alles weg?
Ich glaube, ob ein Mensch zur Gewichtszunahme neigt oder nicht, liegt wirklich an der Verstoffwechselung und der Veranlagung, zuzunehmen.
Es gibt Leute, bei denen springt das Hüftgold ohne Umwege mit auf die Waage.
Darf ich dich fragen, wie deine Vorfahren so gebaut waren? Auch alle schlank und gute Esser? Dann hattest du auch ein wwenig Glück.
von Pia -
Peter
Rang: Gastam 01.11.2007 12:45:10
Natürlich hat Klaus recht, nicht nur fett macht dich, sondern auch KH bzw. die Mischung aus beidem. WEnn es vereinzelt mal nicht so ist, dann ist das halt zufall oder ein guter Stoffwechsel. Man sollte generell schon auf seie Ernährung achten, und sich halt genauso gesund ernähere wie andere auch von Peter -
Haschi
Rang: Gastam 01.11.2007 13:33:04
Ja,
die Qualität eines Forums leidet enorm unter dilettantischen Behauptungen bisweilen selbsternannter Forengurus.
Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung unterschiedlicher Ausprägung und multifaktoreller Ursachen. Die Ernährung spielt bei der Behandlung zweifelsfrei eine sehr wichtige Rolle.
Es kann aber die beste Schulung Diabetikern nicht allgemeinverbindlich vorgeben, wie viel BE/KE optimal sind. Gerade bzgl. der Aufteilung der Nährstoffe KH, Fett und Eiweiß als mögliche Energielieferanten streiten sich Wissenschaftler und Geschäftemacher gleichermaßen in jeder Richtung. Niemand hat jedoch dabei die Wahrheit „gepachtet“ oder den “Stein der Weisen“ gefunden.
Eines steht jedoch fest:
Diabetiker sollten sich genauso wie Nichtdiabetiker ausgewogen ernähren, d.h. nicht mehr als notwendig in sich „hineinstopfen“, aber auch einer Mangelernährung nicht unbedingt Vorschub leisten. So ist es Unfug zu behaupten, z.B. weniger als 10 BE/KE seien vollkommen ausreichend oder 20 BE/KE seien in jedem Fall erforderlich für eine gesunde Ernährung. Wichtig ist vielmehr, kein Übergewicht zu entwickeln und, wenn vorhanden, dies zu normalisieren. Und dabei gilt immer noch, der Input darf nicht größer sein als der Output. Somit hängt die Nahrungszufuhr stark von der jeweiligen Konstitution, den körperlichen Aktivitäten und einer individuell unterschiedlichen
„ Futterverwertung“ ab.
Natürlich darf ein schlanker insulinpflichtiger Diabetiker auch soviel essen wie er möchte, wenn er dabei nicht geradezu „platzt“ und solange sein Stoffwechselverlauf sowie die übrigen physiologischen Parameter normnah sind.
Eine Einschränkung der BE/KE ist jedoch vielfach nötig, wenn der Blutzzuckerverlauf nicht zu astronomischen Höhen gelangen soll mit moderater Medikation, oder das Abnehmen unabdingbar ist.
Diabetes und Adipositas verstärken sich gegenseitig in der Risikobewertung weiterer chronischer Erkrankungen und der Lebenserwartung. Somit steht an erster Stelle eines vernünftigen Ernährungsplanes für Übergewichtige die Begrenzung der Energiezufuhr.
Diese sollte jedoch nicht alleine mit „fettarmer“ Kost erzielt werden, sondern auch mit weniger BE/KE. Sie erfordern nämlich immer Insulin, intern oder extern.
Es kann somit auch infolge einer Überernährung durch KH zu einer Hyperinsulinämie – hoher Insulinspiegel – kommen. Dieser wiederum begünstigt Fetteinlagerungen im Körper und hemmt den Fettabbau. Der Teufelskreislauf Übergewicht und Insulinbedarf beginnt von vorne. Also:
"Nicht zu viel, nicht zu fett und nicht zu süß"
ist für viele eine gute Devise.
von Haschi -
Pia
Rang: Gastam 01.11.2007 14:00:17
Lieber Addi,
einer der anonymen Truppe hier zu einem ähnlichen Thema geäußert, dass Nahrungsergänzungsmittel nötig sind. Da pass besonders auf, wenn dir Einer das einreden will. Denn die sind nicht nötig bei ausgewogener Ernährung, nötig sind sie nur, wenn bei dir nachweislich eine Mangelerscheinung vorhanden ist und festgestellt wurde.
Und Deutschland ist ja nun wirklich ein Land des Übermaßes, wenn es um Nahrungsmittelangebote geht.
Ich glaube, man tut sich etwas Gutes, wenn man mehr Gemüse und Obst der Saison ist. von Pia