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Neuropathie
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Haschi
Rang: Gastam 17.10.2007 16:38:15
Hallo Pat, hallo Pia,
es ist unstrittig, dass sowohl das KTS und die "froozen shoulder" entsetzliche, schwer behandelbare Schmerzen den betroffenen Patienten bereiten können. Ebenso ist es Fakt, dass Stoffwechselstörungen
wie Diabetes ursächlich sein können für die besonders schädlichen Ablagerungen an der Engstelle des Karpaltunnels oder in den Schultergelenken. Frauen mittleren Alters sind zudem häufiger betroffen.
Mich würde interessieren, worauf die betreffenden Diabetologen sich stützen, wenn sie sagen, diese Störungen seien auf externes Insulin zurückzuführen. Mir ist dies nicht bekannt. Mit Diabetes assoziiert, keine Frage, insbesondere bei schlechter Blutzuckerführung und langer Diabetesdauer. Allenfalls könnte ich mir vorstellen, dass extrem hohe Dosen an Insulin einen selbstständigen Anteil an Gefäßschäden haben könnten.
von Haschi -
Pia
Rang: Gastam 17.10.2007 17:04:33
Moin Haschi,
Gute Frage. Komischerweise trat das Karpaltunnelsyndrom erst auf, als ich eine Weile Insulin spritzte. Ich musste aber mit ziemlichen hohen Dosen einsteigen, die waren weit über 20 je Mahlzeit. Und relativ plötzlich. Wenn es nur die Schmerzen gewesen wären, hätte ich gesagt, ich warte ab, ob sich mit Verbesserung der BZ-Situation auch die KTS bessert. Aber die Hände funktionierten nicht mehr und das bedeutet: Job-Aus.
Und: Der Chirurg riet zur baldigen OP, weil sonst die Gefahr bestünde, dass die Nerven im Karpatunnel bleibend geschädigt werden. Ich stand zu der Zeit schon unter Tramadol und Lyrica und trotzdem wurde ich von starken Schmerzen nachts geweckt.
Direkt nach der OP waren die Beschwerden weg. UND. Die gplante OP der rechten Hand konnte ich weglassen, weil die mit der OP der linken Hand weg waren. Bis heute ist nichts wieder aufgetreten, nicht der Anschein. Meine Hypothese ist, dass Insulin das Anschwellen bestimmter Gewebszellen anregt, so wie auch am Bauch plus die Frage, ob die KTS-Patienten benutzer von Unteramstützen sind, die das Ganze noch forcieren. Kannst du mit den Informationen was anfangen? von Pia -
pat byers
Rang: Gastam 17.10.2007 22:22:44
Hallo pia,
also, ich fing an mit tramal und novalgien tropfen. je 40 tr,3-4x/tg. aber es half null. dann bekam ich tramaldol 200 mg da wurde es mir nur schlecht u.nicht schmerzfrei. klar, du hast recht keiner muß schmerzen aushalten. aber ich bin alleinerziehend von einem jetzt 19 jährigem sohn. bin berustätig als heilerziehungspfleger in einer behinderten werkstatt. konnte und wollte nicht k geschrieben werden, da ich blöde kuh angst hatte evtl. den job zu verlieren,was aber eigendlich nicht passieren kann (bin 60%).also hab ich mich auf die arbeit gequält. selbst schuld! habe mich dann operieren lassen. und die schmerzen waren 4 wochen später weg. nur eine bewegungseinbuhse hab ich. aber es ist ok. die schmerzen in den beinen sind noch nicht so schlimm. brauch kein schmerzmittel.laß es dir (euch) gut gehen bis dann
LG Pat von pat byers -
Pia
Rang: Gastam 18.10.2007 09:21:41
Liebe Pat,
als ich meine Schmerztherapie begann, wurde ich nicht arbeitsunfähig geschrieben, ich SOLLTE weiterhin arbeiten gehen.
Tramadol retard 200mg. Du hättest mir niedriger Dosierung beginnen sollen, dann wöchentlich steigern, dann gewöhnt sich der Körper dran und es wird dir auch nicht schlecht. Ich kann dir das nachvollziehen: Schmerzen+Job.
Aber lass dir nie einreden, dass man Schmerzen aushalten muss. Sollte es schlimmer werden, suche dir eine Schmerzambulanz, die sind meist in den Universitäten angesiedelt.
Es gibt viele viele gute Schmerzmedikamente, manche verträgt man nicht, dann muss ein anderes ausprobiert werden. Und die Schmerzambulanzen sind sehr gut ausgerüstet mit dem Wissen darum. von Pia -
Dr.Michael Karle
Rang: Gastam 26.10.2007 21:45:16
Bei Neuropathie ist Thioctsäure angezeigt.
Mit freundlichen Grüßen Michael von Dr.Michael Karle