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Abnehmen möglich bei Diabetes Typ 2 und Insulinresistenz

  • Pia

    Rang: Gast
    am 26.09.2007 14:03:04
    NICHTS Essen trägt NICHT zum Abnehmen bei. Im Gegenteil. Wenn du isst, musst du weniger Insulin spritzen, als wenn du nichts isst. Und Insulin ist ein Hormon, dass die Gewichtszunahme fördert, vor allem die Einlagerung von Bauchfett. Gibt deiner Leber was zu tun und dem Insulin. Du wirst überrascht sein. Und alles, was über 10E ist, auf eine andere Spritzstelle spritzen.
    Konnte ich alles HIER lernen und mit den eigenen Erfahrungen kombinieren.
    Eine NUR-Obstdiät birgt z.B. die Gefahr des kritischen Absenkens des Eisenmangels. Denn Eisen befindet sich nicht - wie man glaubt- gutdosiert im Spinat - sondern in Wurst und Fleisch. Und ein schöner heftiger Eisenmagel haut richtig um: Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Deshalb immer mal den GFe-Spiegel prüfen lassen. von Pia
  • Molly

    Rang: Gast
    am 26.09.2007 14:51:46
    ja versucht es mal 2 Tage NUR Obst und ihr werdet sofort das Resultat sehen. Habe es auch nicht geglaubt, aber es funktioniert natürlich nur mit Disziplin, keine Ausrutscher, oder Naschereien. Mal hier und da ein Stück Brot oder so, wirklich nur Obst. Der Zucker geht runter. Ich bin seit 7 Jahren Typ II.
    Die Kur ist nicht von mir erfunden, hat mir auch nicht geschadet, im Gegenteil, was stimmt, das ich nachher etwas Eisenmangel hatte. Das koennte von dem gewesen sein, aber jetzt wieder Ok. Ich wäre auch für normal weniger Essen, aber die Kilos purzeln dann aber eben nur ganz ganz langsam, wenn überhaupt.

    Gruss Molly
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 26.09.2007 22:53:56
    hallo molly,
    weißt du weshalb gefragt wurde ob du diabetikerin bist?
    du bist nämlich die einzige die ich kenne bei der mit obst der bz runtergeht, nicht ohne grund wird gegen hypo obstsaft, oder obst wie trauben oder bananen
    genommen.
    also bei allen anderen geht mit obst der bz hoch, und wird mit insulin abgedeckt, denn auch wir essen obst aber in den maßen sonst geht unser insulinverbrauch hoch nicht runter.
    und selbst wenn obst gesund ist , nur obst ist mangelernährung. und wenn ich zurückdenke hattest du mit hautproblemem zu tun, also ohne nebenwirkungen ist es nicht was du da machst.
    mfg klaus von klausdn
  • Rolf

    Rang: Gast
    am 27.09.2007 12:25:28
    Hallo, Molly,

    da gebe ich Klaus recht, nur mit Obst geht mein BZ nicht! nach unten!. Folgendes Beispiel: Habe am Sonntag an einem Sommerbiathlon ( 3 x 1500 Meter laufen, zwischendurch schießen) teilgenommenh, habe vorher meinen BZ gemessen ( 102 ) habe dann die drei Runden mit zwischendurch Schiessen absolviert, wieder gemessen ( 72 ) habe dann eine ! Banane gegessen und eine halbe Stunde später gemessen, der Wert war dann 123 !
    Bei mir steigt der BZ bei Obst und Säftem immer und zwar zeimlich heftig bei einer grösseren Menge

    Gruß Rolf
  • Pia

    Rang: Gast
    am 27.09.2007 13:04:59
    Moinmoin,

    ich bin mir sicher, dass Molly für das Obst natürlich auch Insulin spritzt. Aber für das Obst muss sie vielleicht nicht soviel spritzen wie für "feste Fressalien". von Pia
  • Molly

    Rang: Gast
    am 30.09.2007 00:48:44
    Hi Pia
    stimmt, konnte mind. 1/3 weniger spritzen.
    Gruss Molly

    @klaus
    Hautausschläge hatte ich auch vor der Obstkur.

    Ich glaue nicht dass es geschadet hat. Fühlte mich jedenfalls fit.
    Aber natürlich keine Ernährung für's ganze Leben.

    Aber gut getan hat's.

    Jetzt kämpfen wir weiter...

  • Haschi

    Rang: Gast
    am 30.09.2007 13:01:06
    Hallo Bettina,

    dein Problem ist also nicht die Ernährung, sondern eine ausgeprägte Insulinresistenz,
    verstärkt durch die Hyperinsulinämie,
    herrührend vom Eigeninsulin und dem extern zugeführten.

    Die Resistenz lässt sich in der Tat verbessern mit rezeptor up regulation.
    Im Diabetesdorf Althausen kann man dies auch halbstationär unter Aufsicht eines Spezialisten erlernen.

    Insulinsensitizer, die Glitazone, greifen an diesem Punkt der gesundheitlichen Störung oft sehr erfolgreich an. Das Medikament Actos ist auch zugelassen bei Insulintherapie. Aus SHG weiß ich, dass die Blutzuckerwerte bei dieser Kombination spontan sinken und der Insulinbedarf ebenfalls. Vorsicht ist allerdings geboten bei Herzinsuffizienz und bereits bestehenden Ödemen. Meistens ist eine gleichzeitige Diuretikabehandlung notwendig, weil große externe Insulinmengen und Glitazone zu einer höheren Wasseransammlung im Gewebe beitragen. Die Kombination hat diesbzgl. einen gewissen Synergieeffekt.

    Über Byetta in Kombination mit Insulin liegen nur spärliche Erfahrungen vor.
    Deshalb noch nicht zugelassen.

    Bei einem BMI > 30 kann der Wirkstoff Rimonabant –Handelsname Acomplia-
    effizient zur Normalisierung des Körpergewichtes führen. Leider hat der
    GB-A das verschreibungspflichtige Medikament auf die Liste der nicht zu Lasten der GKV rezeptierbaren Präparate gesetzt.
    von Haschi
  • EH

    Rang: Gast
    am 30.09.2007 17:54:53
    Bei einem seit langem bestehenden Diabetes mit hoher Insulinresistenz (und bei Typ 2 ist das eine ohne das andere kaum denkbar) funktioniert eine rezeptor-up regulation nicht. Wer das einem Typ2 Diabetiker empfiehlt, der hat die Problematik nicht verstanden.
    Ich frage mich, wann sich endlich rumsprechen wird, daß Typ1 und Typ2 zwei völlig verschiedene Krankheiten sind, die lediglich ein (!) Symptom gemeinsam haben.
    Und auch wenn sich manche Typ1er davon persönlich beleidigt fühlen mögen, so bin ich der festen, aus Erfahrung gewonnenen Überzeugung, daß der Typ2 wesentlich schwieriger zu handhaben ist als der Typ1. von EH
  • Pia

    Rang: Gast
    am 01.10.2007 10:39:08
    Die Actos-Wirkung kann ich bestätigen. Da rappelt es wirklkich im Karton. Mir wurde gesagt: Actos und Tabletten: nach 6 Wochen einsetzende Wirkung, Actos mit Insulin nach 3 Wochen einsetzende Wirkung. von Pia
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 01.10.2007 12:56:32
    Die "rezptor up regulation" zur Verbesserung der Insulinempfindlichkeit funktioniert auch bei Typ2-Diabetes, dessen Ursache eine angeborene oder erworbene Insulinresistenz ist.

    Die Diabetesklinik in Althausen kann unzählige Erfolge bei hoch resistenten, übergewichtigen Typ2-Diabetikern
    ( Kennzeichen: Relativer Insulinmangel)
    vorweisen.

    von Haschi