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Morgen das erste mal Insulin...

  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 04.07.2010 21:13:41
    Moin Christian,

    mich hätte gewundert, wenn Du kurzfristig irgend ein Erfolgserlebnis mit Deinen Medis in den Dosierungen vermeldet hättest. Wenn überhaupt, dann würdest Du vielleicht im Vergleich 14 Tage mit und 14 Tage ohne eine Tendenz zugunsten von mit feststellen können. Aber nur, wenn Du systematisch messen und über alles - auch Essen und Sporteln - Buch führen würdest.

    Warum probierst Du's nicht mal wie Drucker Frank in diesem Beispiel?
    onmeda.de/foren/forum-diabetes/bz-messen-als-schluesselwerkzeug/1662710/read.html
    Geht übrigens mit und ohne Medis, und nach 6 Wochen weißt Du, wie viel Du wirklich davon brauchst :-)

    Bisdann, Jürgen
  • Christian

    Rang: Gast
    am 04.07.2010 22:12:19
    Danke für die Tipps Jürgen.

    Ich hab dies schonmal mit Metformin 1000mg getestet.

    Musste ich vor einiger Zeit zu mir nehmen.

    Mein Langzeitzucker ohne Metformin lag bei 6.9 mit Metformin bei 7.0.

    Ich frag mich langsam ob diese Werte nicht einen anderen Auslöser nach sich ziehen?

    Es kann doch nicht sein, dass sich die Werte verschlechtern statt verbessern?

    Und falls sich das mit meiner jetzigen Dosis, die ich heute nicht zu mir nehme, wieder bestätigen dann frag ich mich schon wirklich was dies für einen Auslöser hat.... von Christian
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 05.07.2010 00:08:11
    Moin Christian,

    ich weiß nicht, was Du willst. Willst Du wirklich einen gesünderen Blutzucker, dann mach ihn dir! Die Verantwortung dafür kannst Du keinen Medis übertragen, sondern die hast voll und ganz Du selbst!

    Lies das Beispiel von Drucker Frank! Der hat einfach nachgemessen, nach welchen Mengen von welchem Futter sein BZ besonders hoch ansteigen mochte. Und dann hat er einfach so lange weniger davon gegessen und von anderem mehr, das seinen BZ nicht so antrieb, bis der 1 Stunde nach dem Essen unter 140-150 blieb.

    Das ist keine Hexerei, sondern nur ein bisschen systematische Arbeit. Die kann dir allerdings niemand abnehmen, sondern die kannst allein Du leisten. Der Lohn? Dein alltäglich gesunder Blutzucker ohne restlebenslange zusätzliche Belastung durch irgendwelche Medi-Nebenwirkungen :-)

    Bisdann, Jürgen
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 05.07.2010 13:20:03
    Mich hat der Satz gewundert: Dann werd ich heute Abend mal schön essen.

    Ich habe den Eindruck, man hat dir NICHT gesagt, dass du an deiner Ernährung etwas ändern solltest?

    Es sieht so aus, als hätzte man dir vermittelt, oder DU glaubst, egal, was ich esse, die Spritze und die Tablette wirds schon richten. Das ist leider ein großer Irrtum.

    Auch hängt der BZ nicht nur von der Ernährung ab. er reagiert z.B. auf negativen Stress. Oder auf Krankheit.

    Ich denk, du brauchst eine Schulung und das schnell.
    von Meinung
  • Christian

    Rang: Gast
    am 05.07.2010 13:54:17
    Also die Ärztin informierte mich heute nach telefonischer Rücksprache, dass ich statt 6 jetzt 8 Einheiten spritzen soll..

    Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, ich werde jetzt nach dem Beispiel einfach mit gesund ernähren und versuchen ohne Medikamente über die Runden zu kommen.

    Senkt ein Gläschen Rotwein in der Tat den Nüchternzucker?

    Habt Ihr einen Buchtipp für mich, in Amazon gibt es ja einige evtl. habt Ihr ja eine besondere Empfehlung für mich?

    von Christian
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 06.07.2010 15:45:04
    du hast noch immer nicht verstanden, worum es geht.

    basalinsulin ist nicht dafür gedacht, kohlenhydrate zu verwerten, sondern die grundlast abzudecken, wie sie zb in anderen stoffechselkreisläufen benötigt wird. zudem wirkt sich eine vermehrte aufnahme von fett und proteine auf den insulinbedarf. auch hormone, wie adrenalin und cortison haben einfluß auf die insulinresistenz.

    wie jürgen dir mehrmals gesagt hat, haben bewegung und nahrungsaufnahme einfluß auf den blutzuckerspiegel.

    zudem habe ich in meinem letzten post dir 2 gute webseiten genannt. lies sie dir durch. von thomas2002
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 08.07.2010 11:45:35
    Zitat:Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, ich werde jetzt nach dem Beispiel einfach mit gesund ernähren und versuchen ohne Medikamente über die Runden zu kommen.Ende.
    -----------

    mhhh, es kann dich natürlich kein Arzt zwingen, die verordneten Medikamente zu nehmen.

    Frage 1. Was hast du gegen Medikamente? Grundsätzlich der Gedanke, jetzt muss ich mein Leben lang Medikamente nehmen?

    Frage 2. Wenn du den BZ ohne Medis über die Ernährung steuern willst, was Diabetiker schon so geschildert haben, dann solltest du mal definieren, WAS du genau unter gesunder Ernährung verstehst?

    Wie ist der Stand deiner Kenntnisse über Kohlehydrate, auch die, die aus Stärkespaltung generiert werden?

    WIE willst du dich ernähren. Völlig KH-frei?

    von Meinung
  • Nachtrag

    Rang: Gast
    am 08.07.2010 11:57:09
    Meine Zweifel an deinen Kenntnissen kommen daher, dass du einen Salat mit Basalinsulin in Verbindung bringst.

    Und, ich gebe dir zu bedenken, dass du das für und wieder Medikamente abwägst hinsichtlich der Alternativen. Probieren kannst du es natürlich.

    Ich hab hier schon wirklich Superberichte gelesen, aber kein Diabetiker muss deshalb zum reinen Salatfresser werden oder hungern. Das Zauberwort heißt nicht gesunde Ernäührung, sondern AUSGEWOGENE Ernährung. von Nachtrag
  • kai5

    Rang: Gast
    am 09.07.2010 17:19:42
    Wenn Du von Deinem Körper verlangst, daß die Werte bei gleicher Ernährungs- und Medikamentenzufuhr gleichbleibend sind, dann erzählt man Dir ein Märchen. 1 Brötchen z.B. ist nicht gleich 1 Brötchen. Einige haben auf der Kruste eine andere Zusammensetzung als Andere.
    Eiweiß läßt z.B. auch den BZ ansteigen.
    Und ein Glas Rotwein auch. (in Wein = Trauben)
    Und ob Deine Pollen-Medikamente mit Einnahme des Insulins Deine Werte beeinflussen, können Entsprechende nur gefühlt äußern. Oder Du fragst Deinen Arzt oder Apotheker.
    Und es passiert auch, wenn Du Sport machst mit z.B. einen Wert von 175, daß dieser trotzdem steigen kann. Schulen, probieren, nochmals schulen, nochmals probieren. Der Diabetes ist eine Herausforderung. Jeden Tag anders. Auch wie Du drauf bist.