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Diabetes-eine Erkrankung der sozial Benachteiligten ?
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Christian
Rang: Gastam 24.07.2007 23:58:16
Ui, ich hätte nicht gedacht mit meinem Thema so viel Wind zu machen.
@Barbara:
Danke, Du bist die Einzige, die erkennt, daß ich ein Thema anspreche, auf das andere drüber hinweg diskutieren.
@EH:
Warum gerade sowas in einer bekannten vom DDB "gesponserte" Zeitschrift steht?
Diabetes ist für mich keine Krankheit, es ist eine Herausforderung.
Das sich vieles geändert in der Diabetestherapie kann man mitverfolgen, zumindest welcher, der Diabetes hat.
Der Rest der Welt ist mehr oder weniger unaufgeklärt über Diabetes.
Man kann sich nicht mit allen chronischen Krankheiten befassen.
Das Typ-1-Diabetes eine "Krankheit" der Besserverdiener ist, mag auch einfach so dahin gestellt sein.
Diabetes ist für mich auch eine Einstellungssache.
Entweder Du kannst damit umgehen und lernst daraus oder nicht.
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Jürgen
Rang: Gast -
hajoma
Rang: Gastam 25.07.2007 00:44:44
Vorab ein Zitat:
>Diabetes ist für mich keine Krankheit, es ist eine Herausforderung<
Ich überlege gerade, wenn der DM, also eine chronische "Leiden", keine Krankheit ist, wie sieht es dann mit anderen DIngen au?
Z.B. Krebs. Ist das auch keine Krankheit, sondern nur eine Herausforderung, der mal einfach nur gegenüberstehen muß???
Asol muß ich davon ausgehen, daß ich eigentlich gesund bin? Das bischen DM und die dadurch bedingte PNP sollte ja, da keine Krankheit, eigentlich nicht behandelt werden. Also kann ich ja getrost auf meine Medikamente (Insulin usw.) verzichten.
Da das ja "nur" eine Herausforderung ist, geht es ja mit einem starken Willen ohne Hilfsmittel.
Aber, ob ich mit dieser Einstellung alt werde?? Nun, ich jednefalls gehe das Risiko nicht ein, es zu testen.
Ich bleibe mehr dabei, daß ich als DM`ler chronisch krank bin und einer Behandlung bedarf, die mir ein einigermaßen gutes Leben zusichert.
In diesem Sinne
Achim von hajoma -
Pia
Rang: Gastam 25.07.2007 09:20:58
Liebe Barbara,
dein Einwand ist nicht ganz berechtigt, denn auch Diabetes spielt sich in den Medien ab.
Schau als Beispiel: In Printmedien findet man immer wieder Anzeigen, in denen Diabetikern eingeredet wird, dass sie UNBEDINGT irgendwelches Nahrungsergänzungszeug brauchen. Da frage ich dich. Warum werden solche Anzeigen nicht unterlassen? Und besonders perfide finde ich solche Anzeigen ausgerechnet in Apothekenzeitungen. Aktuelles Beispiel: Es gab in den letzten Tagen vermehrte Beschwerden über Anrufe einer gewissen Firma, dessen namen ich bewusst nicht nenne, die den Leuten Omega 3 Zeugs andrehen wollen. Hier geht es um Betrug in Dimensionen von Tausenden Euros. Wir senden Ihnen kostenlos eine Probepackung...(Mittlerweile ist bekannt geworden, dass der Probepackung ein Abonnement und hohe Rechnungen folgen.) Du weißt sicher, wie hartnäckig die Firmen dann die Beiträge versuchen beizutreiben, das geht bis zur Lohnpfändung. Vom Medium Internet will ich gar nicht anfangen. Aber du hast insofern Recht, wir hätten ein neues Thema aufmachen können. Aber manches Mal geht ein Thema in ein anderes über.
Last but not least: Diabetes eine Herausforderung? Auf jeden Fall. Aber trotzdem eine chronische Krankheit, vielleicht nicht die symptomatisch schlimmste, FALLS sie ohne Spätfolgen bleibt. Ich hätte gern auf Diabetes verzichtet, hatte aber anscheinende die genetische Veranlagung. von Pia -
Barbara
Rang: Gastam 25.07.2007 11:39:20
Liebe pia,
es ist ja alles schön und gut ,was Du schreibst. Aber die Frage war doch " ob Diabetes eine Erkrankung der sozialen benachteiligung ist " Darauf habe ich geantwortet,daß es nicht so ist, denn die " wohlhabenderen Patienten treten nicht in Erscheinung die gehen Privat zum Arzt und in Kliniken
und melden sich schon gar nicht hier im Forum
Bei denen gibt es genau so viel Diabetiker.. Was dazu geschrieben wurde ,mag am Rande alles richtig sein nur wurde da nicht nach gefragt.
Gruß Barbara -
klausdn
Rang: Gastam 25.07.2007 12:04:43
hallo barbara,
genau in dem punkt hat sich unser anonymus nämlich sehr verschwommen ausgedrückt.
denn ob arme mehr dm haben war ja thema des dämlichen ddb artikels, das war ja keine annahme und keine frage von anonym.
seine einzige wirkliche frage war ob man mit solchen sinnlosen sachen zugeschüttet werden muß, und sich das geld nicht besser verwenden läßt.
und darauf wurde geantwortet.
wie anonym seinen dm nennt ist doch völlig irrelevant.
mfg klaus von klausdn -
Christian
Rang: Gastam 25.07.2007 12:09:12
Folgendes:
Läuft der Diabetes, ohne starken BZ-Schwankungen, macht er sich nicht großartig bemerkbar, außer Spritzen, Messen, Wiegen.
Ich kenne, wie gesagt, da es viele "Krankheiten" gibt, über die man nicht viel weiß, nur Diabetes, wo die Therapie in großer Verantwortung des Jeweiligen liegt.
Es ist also nicht nur mit Tabletten schlucken getan.
Der 1. Tag mit Diabetes ist fortan ein ständiges Lernen und das mit Vernunft und Ausdauer.
Das Diabetes auch PNP hevorrufen kann, ist nicht von der Hand zu weisen.
Es gibt eine Vielzahl von Insulinen um für DM eine geeignete Therapie zu finden.
Es gibt verschiedene Diabetestypen, auch die, welche nicht leicht einstellbar sind.
Ich gehöre zu denjenigen, aber ich versuche das Beste daraus zu machen.
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Pia
Rang: Gastam 25.07.2007 12:36:29
Liebe Barbara,
Zitat:..denn die " wohlhabenderen Patienten treten nicht in Erscheinung die gehen Privat zum Arzt und in Kliniken
und melden sich schon gar nicht hier im Forum Zitatende.
Aber das ist doch nur eine Vermutung. Woher willst du denn das wissen? Bedienst du hier nicht ein Klischee, dass alle wohlhabenden Diabetiker privatversichert sind? Wobei die Defintion "wohlhabend" noch ausstünde. Ebenso könnte man sagen: arme Menschen haben kein Geld für PCs, um sich in einem Forum zu melden.
Ich glaube, das passt nicht so ganz...
Wie jemand mit seinem Diabetes (oder einer anderen Krankheit) umgeht,. könnte man ebenso rückschließen, welche Werte die Eltern ihnen mit auf den Weg gaben. Ich denke, die Art der Erziehung im Elternhaus spielt eine große Rolle, wie Jemand im Späteren mit Situationen grundsätzlich umgeht. Ob er eigenverantwortlich handelt oder eher der Mensch ist, der sich lieber führen lässt. Ob er ein lebensbejahender Mensch ist oder eher einer, der sich ausschließlich die negativen Aspekte einer Situation abgewinnt. Ob er diszipliniert ist oder russisches Roulette spielt. Also spielt die Herkunft eine große Rolle, aber nicht der finanzielle Status. Oder?
von Pia -
Barbara
Rang: Gastam 25.07.2007 13:05:21
liebe Pia,
beides spielt eine Rolle. der finanzielle Status und die herkunft. Wenn Geld vorhanden ist kann man sich mehr leisten und sich eine andere behandlung zukommenlassen. Ich habe es selbst in Kliniken erlebt ,daß geschäftsleute mit dicken Wagen vorgefahren kamen und der Chefarzt aufs Zimmer kam und in einem extra raum die privatpatienten ge=
speist haben . Ich habe noch mehr beispiele also das sind nicht nur vermutungen. Ich bin auch davon überzeugt,daß es da genau so viel Diabetiker gibt.
Aber wollen wir das Thema ruhen lassen.
Barbara -
Pia
Rang: Gast