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  • Lina Solas

    Rang: Gast
    am 25.03.2009 15:01:12
    Also ich denke, es ging dem Verfasser des ersten textes wohl eher darum, ob er sich Sorgen machen muss, dass Cannabis sich negativ auf seinen Blutzuckerspiegel auswirkt. Ich hatte mir von den Diskussionen hier mehr Versprochen, da ich festgestellt habe, dass es im Zusammenhang Diabetes+Drogen vergleichsweise sehr wenig an Material im Internet gibt...
  • Serotonin

    Rang: Gast
    am 15.06.2009 17:40:22
    Ich selbst konsumiere seit meinem 15. Lebensjahr regelmässig Cannabis. Bin jetzt 56 und habe seit ca10 Jahren (genetisch bedingten) Diabetes. Eine Beinflussung des Zuckerspiegels durch Kiffen konnte ich nicht feststellen - ich messe regelmässig und halte meinen Hba1c ohne Medikamente mit Sport und Ernährung konstant auf 6,5. Meine Gehirnleistung hat sich in den letzten Jahren messbar verbessert und ich lerne extrem leicht und schnell. Erst dieses Jahr eine schwierige IT-Zertifikation mit Maximalpunkten abgeschlossen.

    Noch ein Zitat:
    Wissenschaftler des Hadassah Universitätskrankenhauses in Jerusalem untersuchten die Wirkungen des Pflanzencannabinoids Cannabidiol (CBD) auf die Entwicklung von Diabetes bei Mäusen, die aus genetischen Gründen einen Diabetes entwickeln. So genannte NOD-Mäuse entwickeln im Alter von 4 bis 5 Wochen eine Insulitis, gefolgt von Diabetes mit einem Median von 14 Wochen. Eine Insulitis ist eine Entzündung der Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren, und Diabetes ist ein Ergebnis der Zerstörung dieser Zeilen.

    NOD-Mäuse, die im Alter von 6 bis 12 Wochen 10 bis 20 Injektionen von CBD (5 mg pro Kilogramm Körpergewicht) erhalten hatten, wiesen eine signifikant auf 30 Prozent reduzierte Häufigkeit von Diabetes gegenüber 86 Prozent in der unbehandelten Kontrollgruppe auf. Bei den Mäusen, die in der behandelten Gruppe einen Diabetes entwickelten, war der Beginn der Erkrankung zudem deutlich verzögert. Die Blutspiegel von zwei Zytokinen, die Entzündungen fördern, IFN-Gamma und TFN-Alpha, sind bei NOD-Mäusen im Allgemeinen erhöht. Eine Behandlung mit CBD verursachte eine signifikante Reduzierung (mehr als 70 Prozent) der Spiegel beider Zytokine. In einem anderen Experiment wurden mit CBD behandelte Mäuse 26 Wochen lang beobachtet. Während die fünf Kontroll-Mäuse sämtlich einen Diabetes entwickelten, waren drei der fünf mit CBD behandelten Mäuse nach 26 Wochen frei von Diabetes.

    Die Forscher folgerten, dass eine Bestätigung der beobachteten immunmodulatorischen Wirkungen von CBD "zur klinischen Anwendung dieser Substanz bei der Vorbeugung des Typ-1-Diabetes" und möglicherweise weiterer Autoimmunerkrankungen führen könnte. Sie wiesen daraufhin, dass viele Patienten, bei denen ein Typ-1-Diabetes diagnostiziert wird, zum Zeitpunkt der Diagnose eine ausreichende Zahl restlicher Zellen, die Insulin produzieren, aufweisen. Diese Patienten könnten Kandidaten für eine immunmodulatorische Behandlung sein.

    (Quelle: Weiss L, Zeira M, Reich S, Har-Noy M, Mechoulam R, Slavin S, Gallily R. Cannabidiol lowers incidence of diabetes in non-obese diabetic mice. Autoimmunity 2006;39(2):143-51) von Serotonin
  • robert hundt

    Rang: Gast
    am 24.06.2009 19:25:01
    da hat aber jemand unheimlich ahnung vom thc.........
  • robert hundt

    Rang: Gast
    am 24.06.2009 19:28:24
    da haste n wahres wort jesprochen :)) von robert hundt