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Sensoren
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Ewald Puent
Rang: Gastam 28.06.2007 21:52:09
Bin seit Februar 07 Typ 1 Diabetiker, daher ist auch nach 4 Wochen einer Reha doch noch vieles Neuland.
Meine Fragen: Dürfen vom Hausarzt nicht mehr als 100 Sensoren für das Messgerät verschrieben werden?
Lästig dauernd wegen einem Rezept zum Doc zu laufen.
Spritze jetzt Humalog und Lantus, geht eigentlich recht gut, aber hat einePumpe eigentlich viele Vorteile?
Beim Lantus habe ich des öfteren ein Brennen an der Einstichstelle: normal?
Spritze im Moment ca. 10 bis 14 Einheiten Humalog zu den Mahlzeiten insgesamt und abends 18 Einheiten Lantus, ist das eigentlich viel oder wenig.
Habe gelesen ein gut eingestellterPatient bräuchte so um die 45 Einheiten insgesamt.
Bin 50 Jahre alt 1,75 groß und 76 kg schwer.
Danke für die Antworten von Ewald Puent -
klausdn
Rang: Gastam 28.06.2007 22:17:19
hallo,
nein der ha kann so viele verschreiben wie für ein quartal nötig sind.
genau wie beim insulin.
lantus brennt bei vielen weil es wegen der wirkung sauer(ph) eingestellt ist.
da es keinen normdiabetiker gibt ist die insulinmenge richtig mit der du gute werte erreichst,
alle rechen und sollwerte sind humbug, einzig der erfolg - bz - zählt..
natürlich ist eine pumpe noch besser - gleichmäßiger(basis) anpaasungsfähiger(basis)
flexibler (bolus)
aber sie muß genehmigt werden, ist teuer, und die laufenden kosten sind auch knallig.
und muß durch einen diabetologen nicht ha beantragt werden.
mfg klaus von klausdn -
thomas2002
Rang: Gastam 29.06.2007 03:47:08
verschreibung von teststreifen.
hausarzt muß dich als praxisbesonderheit melden. normalt für ict/bolus-basis-therapie sind ca 450 teststreifen.
als 1er solltest du keine insulinresistenz haben, also ie/be unter 1, und ggf restproduktion für die nächsten wochen.
wie klaus schon sagte, ist 'ne pumpe teuer, und wird immer seltner verschrieben. vorteile sind eine kontinuirliche abgabe mit abstufungen, die kein pen hinbekommt.
btw nichts gegen deinen hausarzt, aber suche dir lieber einen diabetologen. der hat manchmal ahnung von der materie. für sachen, wie schnupfen kannst du deinen ha ruhig behalten. von thomas2002 -
diesel
Rang: Gastam 29.06.2007 09:21:00
Hallo Ewald,
willkommen im Club.
Erstaunlich, das du mit 50 Jahren an Typ I erkrankt bist. Ist es doch ein sogenannter jugendlicher Diabetes. Bei mir trat er mit 47 Jahren, also ebenfalls recht spät auf. Habe schon gedacht, der Arzt hat sich damals geirrt. Beruhigend zu lesen, es trifft auch andere "ältere" Patienten.
Ich rate dir dringend zu einem Diabetologen zu gehen. Die Hausärzte sind schon mit Typ II (oftmals) völlig überfordert, und bei Typ I erst recht.
MfG
Gerd von diesel -
Ewald
Rang: Gastam 29.06.2007 19:14:27
Danke fuer die überaus hilfreichen Anmerkungen!!!
Habe jetzt zur Zeit mein erstes Tagebuch fuer die Blutzuckermessungen fastvoll.
Ist eins von Lilly dazu habe ich auch noch Software, kann also das Messgerät an den PC anschließen und verschiedene Auswertungen ausdrucken lassen.
Welche Art Tagebuch ist am besten, ist die Führung eines solchen überhaupt dringend notwendig??
Danke schon jetzt für die Antworten. von Ewald -
Günter
Rang: Gastam 29.06.2007 20:09:55
Hallo,
eine gute Dokumentation der Werte ist sehr
hilfreich, es ist dadurch möglich auf Schwankungen zu reagieren. Beim Sport
oder anderen Belastungen. Im Sommer Gartenarbeit usw. es ist nicht immer im
Gedächtnis, was habe ich gegessen, wie lange habe ich gearbeitet - mich sportlich betätigt. Wie waren meine Werte vorher, nachher, was sollte/muss ich ändern.
Ich habe einige Tagebücher geführt und war mit keinem zufrieden. Jetzt habe ich ein
Wochenblatt und trage dort alles ein. Will mein Doc. eine Kopie, soll er sich eine machen. Daraus übertrage ich Die Werte in
Diabas, und kann mir alle Ausdrucke machen die dieses Programm hat.
Der Wochenzettel kann gefaltet werden und ist dann sehr klein, Er kann beim Testzeug
eingelegt werden. Wenn Sie möchten kann
ich Ihnen dieses Blatt zusenden.
Mfg Günter von Günter -
diesel
Rang: Gastam 30.06.2007 10:03:48
Hallo,
auch ich habe mehrere Tagebücher vollgeschrieben. So richtig gut fand ich aber keines. Ich habe mir jetzt eine kleine einfache Exceltabelle erstellt, in der ich neben der Uhrzeit den gemessenen BZ- Wert, die gespritzten IE´s und auch die BE´s einschreibe. Was nützt mir eine Tagebbuch für gemessenen Wert und gespritzte Einheiten, wenn ich die BE´s nicht eintragen kann. Somit kann weder ich, noch mein Doc in der nächsten Sprechstunde irgendwelche Schlüsse ziehen.
MfG
Gerd von diesel -
Ewald
Rang: Gastam 02.07.2007 00:14:51
Ich wäre fürein Blatt sehr dankbar.
Wenn Sie mir eines zusenden könnten an folgende Adresse:
Ewald Pünt
Zum Felsberg 19
49832 Thuine
Danke schön -
Pia
Rang: Gastam 02.07.2007 09:42:21
Lieber Gerd, ich denke auch, dass eine Ecxeltabelle reicht. von Pia -
Günter
Rang: Gastam 04.07.2007 00:22:54
Hallo Gerd,
der Brief ist unterwegs, ich würde natürlich auch die Exeldatei austesten.
zum schreiben benutze ich einen Druckbleistift, 0,5/HB, mit einem Radiergummi. Bei Fragen bitte melden.
MfG Günter von Günter