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Brauche Hilfe- Bitte um eure Unterstützung- Fragen zu einer Hausarbeit

  • mubarka

    Rang: Gast
    am 18.05.2007 18:19:21
    Sehr geehrte Damen,
    Sehr geehrte Herren,
    ich bin Schülerin und mache eine Hausarbeit über gesellschaftlicheAspekte
    der Diabetes. In dieser Arbeit untersuche ich, welche Dinge sich in der
    Gesellschaft für Diabetiker verändern müssten, um ihnen das Leben zu
    erleichtern und einen positiven Verlauf der Krankheit zu unterstützen.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir hierzu einige Fragen beantworten
    würden:
    1) Wie ist Ihre Meinung nach die Stellung der Diabetiker in unserer Gesellschaft?
    2) Wie ist Ihrer Meinung nach Diabetes allgemein akzeptiert? (auch von
    Diabetikern)
    3) Auf welche Schwierigkeiten stoßen sie im Alltag?
    4) Was würden Sie ändern?
    Ich meine hier wirklich den Alltag, also Situationen im Beruf, Schule,
    Freizeit, Imbiss, Supermarkt.
    5) A propos: Hat es zwischen der DDG und dem Handel schon Kooperationen gegeben, um Produkte für Diabetiker leichter zugänglich zu machen.
    Das übergeordnete Thema lautet Alterung und Tod. Daher hier noch eine
    zusätzliche Frage:
    6) In welcher Weise verändert sich die Problematik der Diabetes in
    Gesellschaft und Alltag bei Patienten im fortgeschrittenen Alter.
    Ich habe in einem Buch gelesen, dass Diabetes als eine Behinderung
    klassifiziert werden kann.
    7) Was halten Sie davon?
    Ich möchte mich im Vorraus für Ihre Unterstützung bedanken.
    Liebe Grüße
    Z. Outaggarts von mubarka
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 18.05.2007 22:07:28
    hallo,
    nicht erschrecken meine antworten sind nicht böse gemeint geben nur "meine" meinung wieder.
    1. was hat die gesellschaft und meine stellung darin mit diabetes zu tun?nach mm nichts!
    2 das ist nichts allgemeines , sondern etwas persönliches, eine stoffwechselstörung.
    -ironisch ! wie sind "blonde" oder "dunkle" in der gesellschaft ....
    nach mm ist der mensch gefragt, nicht irgendwas,
    beispiel hawkins ist der akzeptiert?
    3. diabetiker mit know how haben "keine" schwierigkeiten, jedenfalls nicht mehr als jeder andere auch.(das geld reicht hinten und vorne nicht)
    4. nur für die schule , da könnten lehrer mal etwas "wissen" tanken, ansonsten ?????????????
    was hat ein supermarkt mit diabetes zu tun?
    ein imbiss? entweder ich kann schätzen oder ich esse zu hause mit waage.
    also nix ändern.
    5. diabetiker produkte sind sinnloser quark,
    und nutzen absolut nur den herstellern.
    6. alte menschen die nicht über das internet sich fortbilden können, und teilweise nicht wollen,
    sind auf das diabetesknowhow ihres hausarztes angewiesen und das ist überwiegend sehr mäßig.
    7. nur mit diabetes bekommt man als t1 40%
    als t2 meist nur 30%. mit echten behinderungen mehr.
    im arbeitsleben nutzt es nichts, selbst mit ausweis ist man nicht unkündbar.
    meist bekommt man mit ausweis gar keinen job.
    und auf fünf tage mehr urlaub ist gehustet wenn man keine arbeit hat.
    nur zur info für alle, bei 99% der kündigungen von behinderten stimmt das integrationsamt zu.
    der sog. kündigunsschutz ist makulatur.
    und behindert nur beim einstellen.
    mfg klaus von klausdn
  • Pia

    Rang: Gast
    am 21.05.2007 09:48:11
    Hi Schülerin;

    auch ich gebe meine persönliche subjektive Meinung wieder und hoffe, sie nützt.

    Die meisten Probleme von Diabetikern in der Gesellschaft entstehen, weil die Gesellschaft die Diabetiker zu Problemfällen machen möchte.

    Ich würde z.B. bei einem Vorstellungsgespräch nicht sagen, dass ich Diabetiker bin, denn damit schaffe ich falsche Vorurteile, was meine Leistungsfähigkeit angeht.
    Die Sache mit dem Behinderungsgrad:
    Als Schwerbehinderter mit mindestens 50% genießt man Kündigungsschutz, das bedeutet, das Amt für Soziales und Familie(?) müsste einer Kündigung zustimmen, was sie im Normalfall nicht tut. (So wurde es mir mal gesagt.) Aber: Die Personalpolitik ist die schmutzigste , das heißt, will ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer loswerden, wird er ihn los, egal wie, auch, wenn er behindert ist oder gerade weil er behindert ist, denn es wird ihm ein Leichtes sein, darzustellen, dass der Schwerbehinderte dem Leistungsanspruch nicht gerecht wird.
    Diabetiker sollen froh sein, dass sie NICHT mit 50% als schwerbehindert eingestuft werden.
    Das Schwerbehindertengesetz behindert mich als Schwerbehinderten in der Gesellschaft (Ich habe 70%, aber wegen anderer Krankheiten), dennich muss immer 120 % Leistung bringen, um zu beweisen, dass ich 100%ig leistungsfähig bin.

    Diabetikerprodukte sollte man verbieten.

    Diabetes ist eine Krankheit, aber keine "schlimme" Krankheit im Gegensatz zu anderen Krankheiten.
    --------
    Ich habe auch eine Frage: Das übergeordnete Thema heißt Alterung und Tod? Wer hat sich denn die Fragen ausgedacht? Ich finde die z.Teil nicht gut.

    Eins steht fest: An einem behandelten Diabetes stirbt man im Normalfall nicht.
    Und: Diabetes ist keine Alterskrankheit. Man nannte Typ 2 Diabetes früher (leider auch heute noch) Altersdiabetes, das ist falsch.
    Ich glaube auch, dass früher genauso viel junge Diabetiker Typ 2 gegeben hat wie heute, nur eben nicht diagnostiziert und damit nicht statistisch erfasst.
    Ich hoffe, Du kannst aus dem "Gefasel" etwas entnehmen, was dir nützt.
    Da das Überthema Alterung und Tod ist, noch das:
    Ich glaube, Diabetes, die Messerei und Spritzerei ist für alte Menschen z.Teil sehr problematisch, weil sie das nicht selbst hinbekommen oder sich sagen: scheiß auf den Diabetes, ich bin 75 oder 80, was soll das dann noch.
    Die Frage würde ich interessant finden zu Diskussion: Ab wann oder kann und soll man überhaupt auf eine Diabetesbehandlung verzichten, wenn der Patient es aus Altersgründen nicht möchte.
    Aber vielleicht ist die Fragestellung auch einfach dumm, dann entschuldige bitte.
    Meine Freundin ist häusliche Krankenpflegerin und sie hat ein paar Diabetikerinnen hohen Alters, die diese Diskussion aufwerfen...

    von Pia